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LeitfadenVertrieb aufstellen und steuern

Was ist Vertrieb? Definition, Aufgaben und Arten im B2B

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
11 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Vertrieb ist die Gesamtheit aller Tätigkeiten, mit denen ein Unternehmen Kunden findet, berät, überzeugt, beliefert und hält. Im B2B gehören dazu Neukundengewinnung, Bedarfsklärung, Angebot, Abschluss und Betreuung. Der Vertrieb unterscheidet sich vom Marketing, das Nachfrage erzeugt, und umfasst den Verkauf, der das Gespräch bis zum Auftrag führt.

Stand Quellen

Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.

Fakten

Entscheiderkontakte in der Datenbank
480.000+Quelle: KRAUSS-Datenbank, Stand 10/2026
Zeit bis zu den ersten Terminen
Rund 14 TageQuelle: KRAUSS-Projekterfahrung, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Stufen des B2B-Vertriebs auf dieser Seite
Sechs: Zielmarkt, Ansprache, Qualifizierung, Termin, Angebot, Abschluss und BetreuungQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Inhalt15 Abschnitte
  1. 01Was ist Vertrieb?
  2. 02Welche Aufgaben hat der Vertrieb?
  3. 03Welche Arten von Vertrieb gibt es?
  4. 04Worin unterscheiden sich Vertrieb, Verkauf und Marketing?
  5. 05Wie läuft der Vertrieb im B2B ab?
  6. 06Wie viele Kontakte braucht der Vertrieb für einen Auftrag?
  7. 07Welche Kennzahlen steuern den Vertrieb?
  8. 08Welche Rollen gibt es im Vertrieb?
  9. 09Was zeigt die Praxis?
  10. 10Wie arbeiten Marketing und Vertrieb im Alltag zusammen?
  11. 11Wie wächst ein Vertrieb vom Einzelkämpfer zum Team?
  12. 12Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
  13. 13Welche Fehler bremsen den Vertrieb?
  14. 14Wann hilft diese Einordnung nicht?
  15. 15Was ist der nächste Schritt?

Was ist Vertrieb?

Vertrieb heißt, ein Angebot zum Kunden zu bringen: von der Suche nach dem passenden Betrieb über die Beratung bis zum Auftrag und zur Betreuung. Die Definition hat zwei Bedeutungen. Im engen Sinn meint er den Verkauf, also den Kontakt zum Kunden bis zum Auftrag. Im weiten Sinn umfasst er auch die Absatzwege, die Lieferung und die Betreuung nach dem Kauf.

Die Aufgaben des Vertriebs unterscheiden sich je nach Sinn. Im B2B-Alltag steht meist der enge Sinn im Vordergrund. Dort entscheiden wenige Menschen über hohe Summen, und der Weg vom ersten Kontakt zum Auftrag dauert Wochen bis Monate. Der Vertrieb ist deshalb weniger ein Ort als eine Kette von Schritten: Betriebe finden, Interesse wecken, Bedarf prüfen, Termin vereinbaren, Angebot machen, abschließen.

Diese Seite ordnet die Begriffe, beschreibt Aufgaben, Arten und Ablauf und zeigt in einer Rechnung, wie viele Kontakte ein Auftrag braucht. Stand: Oktober 2026. Die Seite nennt keine Marktzahlen aus Studien, sondern erklärt den Rahmen und rechnet mit Annahmen, die Sie durch Ihre eigenen Werte ersetzen. Wer einen B2B-Vertrieb aufbauen will, findet die Schritte auf der Seite B2B-Vertrieb aufbauen.

Welche Aufgaben hat der Vertrieb?

Der Vertrieb hat sieben Aufgaben: Neukunden gewinnen, Bedarf klären, Angebote erstellen, verhandeln und abschließen, Bestandskunden betreuen, Marktinformationen zurückmelden und die eigene Arbeit planen. Welche Aufgabe wie viel Zeit bekommt, hängt vom Geschäft ab.

Sieben Aufgaben des Vertriebs mit Ergebnis, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
AufgabeErgebnisTypische Rolle
Neukunden gewinnenTermine mit EntscheidernInnendienst, Telefon, externer Partner
Bedarf klärenKlares Bild von Anlass und BudgetAußendienst
Angebot erstellenAngebot mit FristInnendienst, Außendienst
Verhandeln und abschließenAuftragAußendienst, Vertriebsleitung
Bestandskunden betreuenFolgeaufträge und EmpfehlungenKey Account, Innendienst
Marktinformation zurückmeldenHinweise an Entwicklung und MarketingAlle Rollen
Planen und steuernZiele, Quoten, KapazitätVertriebsleitung
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Die erste Aufgabe, die Neukundengewinnung, ist in vielen Mittelständlern die schwächste. Der Außendienst ist auf Bestandskunden eingespielt, und für neue Betriebe bleibt wenig Zeit. Eine Verkaufschance entsteht erst, wenn jemand die Betriebe anruft, die noch keine Kunden sind. Der Außendienst hat dafür selten die Zeit, weil Fahrzeit seinen Tag füllt.

Welche Arten von Vertrieb gibt es?

Vier Einteilungen ordnen die Arten von Vertrieb: nach Kunde, nach Weg, nach Ort und nach Richtung. Jedes Unternehmen kombiniert sie, und keine Art ist besser als die andere. Entscheidend ist, welche Kombination zu Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe passt.

Arten von Vertrieb nach vier Einteilungen, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
EinteilungArtenMerkmal
Nach KundeB2B, B2CB2B: wenige Kunden, hoher Wert, mehrere Entscheider
Nach WegDirekter Vertrieb, indirekter VertriebDirekt: eigenes Team. Indirekt: Handel, Partner, Handelsvertreter
Nach OrtInnendienst, AußendienstInnendienst: Telefon und Büro. Außendienst: Besuch beim Kunden
Nach RichtungOutbound, InboundOutbound: Sie sprechen Betriebe an. Inbound: Betriebe melden sich
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Die Wahl der Art folgt dem Produkt. Ein erklärungsbedürftiges Produkt mit wenigen Kunden verlangt direkten Vertrieb und Kontakt zum Entscheider. Ein einfaches Produkt mit vielen Kunden läuft über Handel und Anfragen. Die Gegenüberstellungen finden Sie bei Direktvertrieb oder indirekter Vertrieb, Inside Sales oder Außendienst und Inbound oder Outbound.

Der Outbound-Vertrieb ist die Richtung, in der Sie anrufen, bevor sich jemand meldet. Die Telefonebene dafür bietet KRAUSS an: Die Anrufer sprechen Ihre Zielbetriebe an und übergeben bestätigte Verkaufstermine an Ihren Außendienst.

Worin unterscheiden sich Vertrieb, Verkauf und Marketing?

Vertrieb ist der Oberbegriff, Verkauf der Teil, der das Gespräch bis zum Auftrag führt, und Marketing der Bereich, der Nachfrage erzeugt. Die drei Begriffe überschneiden sich, doch sie haben verschiedene Ziele und verschiedene Zahlen.

Vertrieb, Verkauf und Marketing im Vergleich, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
BegriffZielTypische ZahlFrage
MarketingAufmerksamkeit und AnfragenKosten je AnfrageWer kennt uns?
VerkaufAufträgeAbschlussquoteWer kauft jetzt?
VertriebKunden im Markt, vom Kontakt bis zur BetreuungNeukunden und DeckungsbeitragWie kommt das Angebot zum Kunden?
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Zwischen Marketing und Verkauf liegt die gefährlichste Stelle des Vertriebs: die Übergabe. Eine Anfrage aus dem Marketing ist noch kein Verkaufstermin. Zwischen beiden liegt die Prüfung, ob Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt stimmen. Die Begriffe Marketing Qualified Lead (MQL) und Sales Qualified Lead (SQL) bezeichnen diese Stufen, der Unterschied zwischen MQL und SQL steht im Glossar, die Leadqualifizierung beschreibt die Prüfung. Ohne sie landen Anfragen beim Außendienst, die nie kaufen, und der Außendienst verliert den Glauben an das Marketing.

KRAUSS ist keine Marketingagentur. KRAUSS bietet die Telefonebene und die Terminierung und schaltet Anzeigen als Performance Marketing. Keine Leistung von KRAUSS sind Suchmaschinenoptimierung, Content-Erstellung, E-Mail-Versand und Software. Das Marketing bleibt bei Ihnen oder Ihrer Agentur, KRAUSS prüft die Anfragen am Telefon und macht daraus bestätigte Termine.

Wie läuft der Vertrieb im B2B ab?

Der B2B-Vertrieb läuft in sechs Stufen: Zielmarkt, Ansprache, Qualifizierung, Termin, Angebot, Abschluss und Betreuung. Jede Stufe hat eine Quote, und die Kette ist so stark wie ihre schwächste Stufe.

  1. Zielmarkt festlegen. Sie bestimmen, welche Betriebe in welcher Rolle und mit welchem Anlass Ihr bester Kunde sind. Der Leitfaden Ideal Customer Profile erstellen zeigt den Weg.
  2. Ansprechen. Anruf, Anzeige oder Besuch bringen den ersten Kontakt. Die Wahl des Kanals legt das Vertriebskonzept fest.
  3. Qualifizieren. Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt prüfen. Erst danach gilt ein Kontakt als Chance.
  4. Termin vereinbaren. Der Verkaufstermin ist die Währung zwischen Erstkontakt und Außendienst.
  5. Angebot erstellen und nachfassen. Ein Angebot ohne Frist und ohne Nachfassen fällt aus der Pipeline.
  6. Abschließen und betreuen. Der Auftrag ist der Beginn der Kundenbeziehung, nicht ihr Ende.

Die Pipeline ist die Zahl der Betriebe auf jeder Stufe. Wie Sie sie aufbauen und zählen, zeigt der Leitfaden Neukunden-Pipeline aufbauen.

Wie viele Kontakte braucht der Vertrieb für einen Auftrag?

Die Zahl der Kontakte je Auftrag ergibt sich aus dem Produkt der Quoten aller Stufen. Je kleiner eine Quote, desto mehr Kontakte braucht der Vertrieb. Die Rechnung zeigt es für einen Monat.

Rechenbeispiel

Von Kontakten zum Auftrag: der B2B-Vertriebstrichter in einem Monat

  • Annahme: Kontakte, die im Monat angerufen werden400(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der Kontakte, bei denen der Entscheider ans Telefon geht30 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der erreichten Entscheider, die einen Termin annehmen12 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der Termine, der zu einem Angebot führt50 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der Angebote, der zum Auftrag wird25 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
Von Kontakten zum Auftrag: der B2B-Vertriebstrichter in einem Monat
SchrittRechnungErgebnis
Erreichte Entscheider im Monat400 × 30 % ÷ 100120
Termine im Monat400 × 30 % ÷ 100 × 12 % ÷ 10014,4 Termine
Angebote im Monat400 × 30 % ÷ 100 × 12 % ÷ 100 × 50 % ÷ 1007,2
Aufträge im Monat400 × 30 % ÷ 100 × 12 % ÷ 100 × 50 % ÷ 100 × 25 % ÷ 1001,80
Kontakte je Auftrag400 ÷ (400 × 30 % ÷ 100 × 12 % ÷ 100 × 50 % ÷ 100 × 25 % ÷ 100)222

Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels, keine Marktwerte. Aus 400 Kontakten im Monat entstehen 14,4 Termine Termine und 7,2 Angebote. Der Vertrieb gewinnt 1,80 Aufträge im Monat. Das heißt: Jeder Auftrag braucht 222 Kontakte. Setzen Sie Ihre Quoten ein, die Sie in Ihrer Kundendatenbank (CRM) finden, dann zeigt die Rechnung Ihren Wert.

Die Rechnung hat zwei Folgen. Erstens wirkt jede Quote auf alle Stufen danach: Verdoppeln Sie die Erreichbarkeit der Entscheider, verdoppeln Sie die Aufträge. Zweitens liegt der stärkste Hebel dort, wo die Quote am niedrigsten ist. In den meisten Mittelständlern ist das die Stufe vor dem Termin.

Welche Kennzahlen steuern den Vertrieb?

Den Vertrieb steuern die Quoten der Stufen, die Kosten je Termin und der Deckungsbeitrag je Neukunde. Jede Kennzahl beantwortet eine Frage und zeigt eine Stelle, an der Sie eingreifen.

Kennzahlen des Vertriebs mit Berechnung in Worten, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
KennzahlBerechnungFrage dahinter
ErreichbarkeitErreichte Entscheider geteilt durch KontakteErreichen wir die richtigen Menschen?
TerminquoteTermine geteilt durch erreichte EntscheiderTrägt unser Einstieg?
AngebotsquoteAngebote geteilt durch TermineStimmt die Qualität der Termine?
AbschlussquoteAufträge geteilt durch AngeboteÜberzeugt das Angebot?
Kosten je TerminKosten der Akquise geteilt durch TermineLohnt sich der Kanal?
Deckungsbeitrag je NeukundeErlöse minus variable Kosten im ersten JahrWas ist ein Neukunde wert?
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Zählen Sie die Quoten wöchentlich und vergleichen Sie sie mit dem Vorjahr. Die Seite Akquise-Kennzahlen messen zeigt, wie Sie jede Zahl erheben. Das Glossar erklärt die Vertriebskennzahlen einzeln. Der Vertriebsengpass liegt dort, wo die Quote im Vergleich zum Plan am weitesten zurückfällt.

Welche Rollen gibt es im Vertrieb?

Im B2B-Vertrieb arbeiten vier Rollen zusammen: Terminierung und Erstkontakt, Außendienst, Innendienst und Vertriebsleitung. Große Unternehmen trennen sie in eigene Stellen, kleine Unternehmen bündeln mehrere Rollen in einer Person.

Rollen im B2B-Vertrieb mit Aufgabe, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
RolleAufgabeÜbergabe
Erstkontakt, oft Sales Development Representative (SDR) genanntEntscheider erreichen, Bedarf prüfen, Termin vereinbarenAn den Außendienst
AußendienstTermin führen, Bedarf klären, abschließenAn den Innendienst
InnendienstAngebot schreiben, Aufträge abwickeln, nachfassenZurück an den Außendienst
VertriebsleitungZiele setzen, Zahlen prüfen, Rollen besetzenAn die Geschäftsführung
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Die SDR-Rolle im Vertrieb steht am Anfang der Kette. Sie ist die Rolle, die viele Unternehmen zuletzt besetzen, weil sie keinen Umsatz bucht. Sie entscheidet aber, ob der Außendienst Termine bekommt. Wer die Rolle auslagert, regelt die Übergabe schriftlich. Welche Modelle es gibt, beschreibt die Seite Vertrieb auslagern.

Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.

Was zeigt die Praxis?

In der Praxis liegt der Engpass fast nie dort, wo der Vertrieb ihn vermutet. In einem Projekt für einen Hersteller von Gebäudetechnik klagte die Vertriebsleitung über schwache Angebote. Die Zählung zeigte etwas anderes: Der Außendienst führte im Monat 9 Erstgespräche, von denen 5 zu einem Angebot und 2 zu einem Auftrag führten. Die Quoten waren gut, die Zahl der Termine war zu klein. Der Hersteller holte sich Termine am Telefon dazu und brauchte danach keinen zusätzlichen Verkäufer.

Ein zweites Projekt zeigt die Gegenprobe. Ein Anbieter von Verpackungsmaschinen hatte 30 Termine im Quartal, aber nur 2 Aufträge. Die Termine kamen, doch 21 davon fanden mit Betrieben statt, die in den nächsten zwölf Monaten keinen Kauf planten. Der Anbieter schärfte das Profil seines besten Kunden und fügte den Anlass als Kriterium hinzu. Im folgenden Quartal sank die Zahl der Termine auf 19, die der Aufträge stieg auf 5.

Wie arbeiten Marketing und Vertrieb im Alltag zusammen?

Marketing und Vertrieb arbeiten zusammen, wenn sie eine Übergabe mit festen Kriterien vereinbaren: Was eine Anfrage erfüllen muss, bevor sie beim Vertrieb ankommt, und wie schnell der Vertrieb antwortet. Fehlen die Kriterien, streiten beide Seiten über die Qualität der Anfragen, und niemand kann sie belegen.

Legen Sie die Übergabe schriftlich fest. Das Blatt umfasst eine Seite und nennt Merkmale, Frist und Rückmeldung.

Vorlage: Übergabe vom Marketing an den Vertrieb
Eine Anfrage gilt als übergabereif, wenn:
- der Betrieb zu [Profil des besten Kunden] passt, mindestens [Anzahl] Kriterien erfüllt
- eine Person mit [Rolle] erreicht ist oder benannt wurde
- ein Anlass oder Bedarf genannt wurde: [Anlass]
Der Vertrieb meldet sich innerhalb von [Frist].
Der Vertrieb meldet nach [Anzahl] Tagen zurück: [Termin vereinbart, nicht erreicht, kein Bedarf, falscher Betrieb].
Das Marketing wertet die Rückmeldungen je [Zeitraum] aus und passt [Zielgruppe oder Anzeigentext] an.

Der Wert dieser Seite liegt in der Rückmeldung. Meldet der Vertrieb, warum eine Anfrage nicht zum Termin führte, kann das Marketing die Zielgruppe schärfen. Ohne Rückmeldung wiederholt es denselben Fehler. KRAUSS gibt diese Rückmeldung in der Telefonqualifizierung: Der Wochenreport nennt je Anfrage, ob Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt stimmten.

Wie wächst ein Vertrieb vom Einzelkämpfer zum Team?

Ein Vertrieb wächst in drei Stufen: Der Inhaber verkauft selbst, ein erster Verkäufer übernimmt, danach trennt das Haus Erstkontakt und Abschluss. Jede Stufe löst ein Problem der vorigen und schafft ein neues.

  1. Der Inhaber verkauft. Alle Kunden kommen über Beziehungen, und der Inhaber kennt jeden Betrieb. Das Problem: Seine Zeit ist die Grenze, und Neukunden entstehen nur, wenn er anruft.
  2. Ein Verkäufer übernimmt. Er telefoniert, fährt zum Kunden und schreibt Angebote. Das Problem: Anrufe verlieren gegen Besuche, weil Besuche Aufträge näher wirken.
  3. Erstkontakt und Abschluss trennen sich. Eine Rolle ruft an und vereinbart Termine, eine andere führt sie. Das Problem: Die Übergabe braucht Regeln, sonst geht der Anlass verloren.

Die meisten Mittelständler stehen zwischen Stufe zwei und drei. Dort lohnt sich der Blick auf die Terminlücke, die der Leitfaden Vertriebskonzept erstellen rechnet. Wer die dritte Stufe nicht selbst aufbauen will, holt die Erstkontakt-Rolle extern. Die Verkäufer behalten, was sie am besten können: Gespräche mit Entscheidern führen, die schon Interesse zeigen.

Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?

Die Prüfliste mit acht Punkten zeigt Ihren Stand in 30 Minuten. Jedes Nein nennt eine Stufe, die Sie als Nächstes klären.

  • Ich kann meinen besten Kunden in einem Satz beschreiben.
  • Ich kenne die Zahl der Betriebe, die zu diesem Profil passen.
  • Jede Stufe des Vertriebs gehört einer Person mit Namen.
  • Ich zähle Kontakte, erreichte Entscheider, Termine, Angebote und Aufträge je Monat.
  • Ich kenne die Quote jeder Stufe und die schwächste.
  • Marketing und Vertrieb arbeiten mit demselben Profil und denselben Stufen.
  • Der Außendienst bekommt zu jedem Termin einen Absatz mit dem Anlass.
  • Ich weiß, wie viele Termine im Monat mir zum Ziel fehlen.

Welche Fehler bremsen den Vertrieb?

Vier Fehler bremsen den Vertrieb am häufigsten, und alle vier lassen sich mit Zahlen aus dem eigenen Haus beheben.

  1. 01

    Vertrieb mit Verkauf gleichsetzen.

    Folge: Die Stufen vor dem Gespräch, Zielmarkt, Liste und Erstkontakt, gehören niemandem, und der Verkäufer wartet auf Anfragen.

    Besser: Jede Stufe des Vertriebs einer Rolle mit Namen zuordnen.

  2. 02

    Vertrieb nur an Umsatz messen.

    Folge: Der Umsatz zeigt nicht, an welcher Stufe Aufträge verloren gehen, und der Vertrieb steuert nach Gefühl.

    Besser: Die Stufen zählen und die Quote von Stufe zu Stufe vergleichen.

  3. 03

    Marketing und Vertrieb mit zwei Zielgruppen arbeiten lassen.

    Folge: Das Marketing liefert Anfragen, die der Vertrieb nicht will, und der Vertrieb ruft Betriebe an, die das Marketing nie erreicht hat.

    Besser: Ein Profil des besten Kunden für beide Seiten festlegen.

  4. 04

    Den Vertrieb ausbauen, ohne den Engpass zu kennen.

    Folge: Zusätzliche Verkäufer treffen auf zu wenige Termine, und die Kosten steigen schneller als die Aufträge.

    Besser: Zuerst die Stufe mit der geringsten Quote finden und dort ansetzen.

Wann hilft diese Einordnung nicht?

Die Einordnung hilft nicht, wenn Sie etwas anderes suchen als den Rahmen des B2B-Vertriebs.

  • Wenn Sie Vertriebslogistik, Lagerhaltung und Absatzwege im Handel planen, beschreibt diese Seite nur den Teil Kundenkontakt, nicht die Warenwirtschaft.
  • Wenn Sie nach Verkaufstechniken für das Gespräch suchen, finden Sie hier den Rahmen, die Techniken stehen in den Leitfäden zu Einstieg und Einwandbehandlung.

Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist die Zählung der Stufen über die letzten drei Monate: Kontakte, erreichte Entscheider, Termine, Angebote, Aufträge. Aus den fünf Zahlen sehen Sie in einer Stunde, an welcher Stufe der Engpass liegt. Wie Sie den Vertrieb danach aufbauen, zeigt die Seite B2B-Vertrieb aufbauen, die Vorlage für das Konzept steht im Leitfaden zum Vertriebskonzept.

Liegt der Engpass vor dem Termin, übernimmt KRAUSS die Telefonebene. Die Anrufer erreichen Ihre Entscheider und prüfen Bedarf und Zeitpunkt. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Die Zeit bis zu den ersten Terminen beträgt bei KRAUSS: Rund 14 Tage. Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt den Ablauf, die Methode zeigt den Kaufcheck. KRAUSS führt eine eigene Datenbank mit 480.000+. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Was bedeutet Vertrieb?

Vertrieb bedeutet, ein Produkt oder eine Leistung vom Anbieter zum Kunden zu bringen. Im engen Sinn meint der Begriff den Verkauf: Kunden finden, beraten und zum Auftrag führen. Im weiten Sinn gehören Absatzwege, Lieferung und Betreuung dazu. Im B2B steht meist der enge Sinn im Vordergrund, weil dort die Aufträge entstehen.

02Welche Aufgaben hat der Vertrieb?

Der Vertrieb gewinnt Neukunden, klärt ihren Bedarf, erstellt Angebote, verhandelt und schließt ab. Dazu betreut er Bestandskunden, meldet Marktinformationen an Entwicklung und Marketing zurück und plant die eigene Arbeit mit Zahlen. Welche Aufgabe in Ihrem Haus Priorität hat, zeigt der Engpass in der Kette vom Zielmarkt zum Auftrag.

03Was ist der Unterschied zwischen Vertrieb und Marketing?

Das Marketing erzeugt Aufmerksamkeit und Nachfrage, der Vertrieb verwandelt Nachfrage in Aufträge. Die Übergabe verläuft vom Lead zum Verkaufstermin. Ohne Marketing fehlt dem Vertrieb der Anlass für Gespräche, ohne Vertrieb versickern die Anfragen des Marketings. Beide arbeiten am besten mit demselben Profil des idealen Kunden.

04Welche Arten von Vertrieb gibt es?

Nach Kunde unterscheiden Sie B2B und B2C, nach Weg direkten und indirekten Vertrieb, nach Ort Innendienst und Außendienst, nach Richtung Outbound und Inbound. Die Arten lassen sich kombinieren: Ein B2B-Hersteller verkauft häufig direkt, mit Innendienst und Außendienst, und ergänzt Inbound-Anfragen durch eigene Anrufe.

05Wie läuft B2B-Vertrieb ab?

B2B-Vertrieb läuft in sechs Stufen: Zielmarkt festlegen, Betriebe ansprechen, Interesse und Bedarf prüfen, Termin vereinbaren, Angebot erstellen, abschließen und betreuen. Jede Stufe hat eine Quote. Wer sie zählt, sieht, an welcher Stufe Aufträge verloren gehen, und setzt dort an, statt überall gleichzeitig zu arbeiten.

06Welche Kennzahlen sind im Vertrieb wichtig?

Wichtig sind die Quoten der Stufen: erreichte Entscheider je Kontakt, Termine je erreichtem Entscheider, Angebote je Termin und Aufträge je Angebot. Dazu kommen die Kosten je Termin und der Deckungsbeitrag je Neukunde. Welche Zahl für Sie die wichtigste ist, bestimmt die Stufe mit dem Engpass.

07Kann man Vertrieb auslagern?

Teile davon ja, vor allem die Erstansprache und die Terminvereinbarung. Angebot und Abschluss bleiben meist im eigenen Haus. KRAUSS übernimmt die Telefonebene bis zum bestätigten Verkaufstermin, der Abschluss bleibt bei Ihnen. Die Entscheidung zwischen eigenem Team und externem Partner behandelt die Seite zum Vertriebsoutsourcing.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

  2. 02

    KRAUSS GmbH: Fakten und Zahlen (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00