Praxisbeispiel
Hersteller von Verpackungen: Gemeinschaftsverpflegung als neue Zielgruppe testen
In einem Projekt für einen Hersteller von Lebensmittelverpackungen, der bis dahin an Bäckereien und Metzgereien lieferte, sollte die Gemeinschaftsverpflegung zur dritten Säule werden. Die Geschäftsführung hatte eine Marktstudie, aber kein Gespräch mit einem Küchenleiter geführt. Ein eigener Vertriebsmitarbeiter hätte im ersten Jahr rund 120.000 Euro gekostet.
Im Briefing legten Vertrieb und KRAUSS das Erfolgskriterium fest: mindestens 12 Termine mit Kaufinteresse in sechs Wochen, sonst kein Aufbau. KRAUSS rief Küchenleitungen und Einkauf bei Caterern und Betriebsverpflegern an. In den sechs Wochen standen 17 Termine im Kalender, 14 davon fanden statt. Aus den Terminen entstanden 5 Angebote, 1 davon wurde innerhalb von drei Monaten zum Auftrag.
Der Report zeigte, was die Studie nicht gezeigt hatte: Der Einkauf entschied nach Rahmenverträgen der Zentrale, die Küchenleitung nur über Muster. Der Hersteller baute den Vertrieb zunächst mit einem Key-Account-Manager für die Zentralen auf und verschob die zweite Stelle.
Anonymisiert, ohne Namen. Das Beispiel zeigt eine Größenordnung, keine Zusage für Ihre Zielgruppe. Was Ihr Markt hergibt, zeigt das Testprojekt an echten Terminen.









