Praxisbeispiel
Hersteller von Verpackungsmaterial: eine Kundenliste mit Lücken füllt den Terminkalender
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaterial für Lebensmittelbetriebe standen 640 Kunden in der Kundendatei, 210 davon ohne Bestellung seit zwölf Monaten. Der Innendienst hatte sie nie angerufen, weil die Anfragen der aktiven Kunden den Tag füllten. KRAUSS sortierte die Liste nach früherem Umsatz und rief die 150 Kunden mit dem höchsten Umsatz an.
In den ersten fünf Wochen führte der Anrufer 98 Gespräche und vereinbarte 17 Termine, 15 davon fanden statt. Aus diesen Gesprächen entstanden 9 Angebote, 5 davon führten innerhalb von zwei Monaten zum Auftrag. Der häufigste Grund der Pause war ein Wechsel des Ansprechpartners: Er kam in 31 Gesprächen vor. In 12 Fällen war der alte Einkäufer weg und der neue kannte den Hersteller nicht.
Den größten Hebel hatte die Frage nach dem Grund. Wer die Pause einfach nur mit einem Rabatt beantwortet hätte, wäre bei diesen 31 Kunden an der falschen Stelle gewesen. Der Außendienst fuhr stattdessen zum neuen Ansprechpartner und stellte die Zusammenarbeit von Anfang an vor.
Anonymisiert, ohne Namen. Das Beispiel zeigt eine Größenordnung, keine Zusage für Ihre Zielgruppe. Was Ihr Markt hergibt, zeigt das Testprojekt an echten Terminen.









