Inhalt10 Abschnitte
- 01Welche Arten von Vertriebszielen gibt es?
- 02Wie setzen Sie ein Teamziel, das aus dem Markt kommt?
- 03Wie verteilen Sie das Teamziel auf Personen?
- 04Welche Aktivitätsziele gehören zu einer Quote?
- 05Wie formulieren Sie ein Ziel, das ein Mitarbeiter versteht?
- 06Wie setzen Sie Ziele für die Terminierung?
- 07Wie führen Sie das Zielgespräch?
- 08Was zeigt die Praxis?
- 09Wann trägt dieses Vorgehen nicht?
- 10Welche Prüfliste gilt für ein fertiges Zielsystem?
Welche Arten von Vertriebszielen gibt es?
Vertriebsziele gliedern sich in drei Arten: Ergebnisziele, Aktivitätsziele und Qualitätsziele. Ergebnisziele messen, was am Ende zählt, Aktivitätsziele messen, was der Einzelne heute tun kann, und Qualitätsziele halten beides ehrlich.
Der Unterschied liegt in der Beeinflussbarkeit. Ein Ergebnisziel wie zum Beispiel "1,2 Millionen Euro Neukundenumsatz" hängt von Markt, Preis, Wettbewerb und Zufall ab, und ein Mitarbeiter kann es an einem Dienstag nicht verändern. Ein Aktivitätsziel wie "drei Verkaufstermine pro Woche" liegt in seiner Hand. Wer nur Ergebnisziele setzt, sieht die Abweichung zu spät. Wer nur Aktivitätsziele setzt, bekommt Betriebsamkeit ohne Umsatz. Erst beide zusammen führen.
| Art | Beispiel | Wer beeinflusst es? | Prüfung |
|---|---|---|---|
| Ergebnisziel | Neukundenumsatz im Jahr, Zahl der Aufträge | Markt und Team gemeinsam | Quartal |
| Aktivitätsziel | Verkaufstermine je Woche, Nachfass-Anrufe je Angebot | Der Mitarbeiter selbst | Woche |
| Qualitätsziel | Anteil der Termine mit Entscheider, Show-Rate, Rabatthöhe | Mitarbeiter und Führung | Monat |
Die Begriffe stehen im Glossar unter Kennzahlen im Vertrieb und Terminquote. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie aus dem Teamziel die Zahlen für jede Person ableiten. Den Jahresplan mit der Rückwärtsrechnung vom Umsatz bis zu den Anrufen beschreibt der Leitfaden Vertriebsplan für das nächste Jahr, hier geht es um das, was danach kommt: die Zahl für den Einzelnen und das Gespräch darüber.
Wie setzen Sie ein Teamziel, das aus dem Markt kommt?
Sie setzen ein Teamziel, indem Sie zwei Zahlen vergleichen: was der Markt hergibt und was Ihre Kapazität schafft. Das kleinere der beiden Werte ist das Ziel, das Sie ohne Selbsttäuschung verkünden können.
Der übliche Fehler ist die Vorjahreszahl plus ein Zuschlag. Sie ignoriert, ob das Team gewachsen ist, ob ein Produkt wegfiel und ob der Markt noch so groß ist wie im Vorjahr. Besser ist die Rechnung in zwei Richtungen:
- Von oben: Wie viele Betriebe Ihrer Zielgruppe gibt es in Ihrem Gebiet, und wie viel Umsatz bringt ein Kunde im Schnitt? Das Produkt aus Betrieben, erreichbarem Anteil und Umsatz je Kunde ist das Potenzial.
- Von unten: Wie viele Termine kann jede Person in einem Jahr führen, wie viele davon werden Angebot und Auftrag? Das ist die Kapazität.
Liegt das Potenzial deutlich über der Kapazität, heißt das Teamziel Wachstum der Kapazität: mehr Personen, mehr Anrufzeit oder eine externe Telefonebene. Liegt die Kapazität über dem Potenzial, liegt der Engpass im Markt, und Sie prüfen Zielgruppe, Preis und Angebot. Beide Fälle sind besser als ein Ziel, das auf Papier steht und im dritten Quartal kippt. Die Methode, aus Termin und Abschluss rückwärts zu rechnen, steht im Leitfaden Neukunden-Pipeline aufbauen.
Ein Teamziel besteht aus fünf Angaben: was gemessen wird, wie viel, bis wann, für wen es gilt und woher die Zahl stammt. Fehlt eine, wird das Ziel zur Meinung. Das Ziel "mehr Neukunden gewinnen" nennt weder Menge noch Frist. Das Ziel "36 Neukundenaufträge bis zum 31. Dezember, gemessen in der Kundenverwaltung (CRM), für das Außendienstteam Süd" enthält alle fünf.
Wie verteilen Sie das Teamziel auf Personen?
Sie verteilen das Teamziel, indem Sie die Kapazität des Teams in Vollleistungen rechnen und eine Quote je Vollleistung ableiten. Neue Mitarbeiter zählen im ersten Jahr nur anteilig, und die Summe der Quoten liegt über dem Teamziel.
Im Beispiel arbeiten vier Personen im Team, eine davon neu. Die neue Person erreicht im ersten Jahr die Hälfte der vollen Leistung (Annahme). Das Teamziel liegt bei 1,2 Millionen Euro Neukundenumsatz, die Quoten summieren sich auf 120 Prozent davon, damit das Team auch dann ans Ziel kommt, wenn einer seine Quote verfehlt.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Quote je Person aus dem Teamziel mit Puffer und Einarbeitung
- Annahme: Teamziel an Neukundenumsatz im Jahr1.200.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Personen im Team4(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Davon neu im Team1(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der vollen Leistung, den die neue Person im ersten Jahr erreicht50 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Summe der Quoten in Prozent des Teamziels120 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Durchschnittlicher Auftragswert20.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Angebote, die zum Auftrag werden25 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Termine, die zu einem Angebot führen60 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Arbeitswochen mit Terminen im Jahr44(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Kapazität des Teams in Vollleistungen | (4 − 1) + 1 × 50 % ÷ 100 | 3,5 |
| Quote je Person bei Gleichverteilung des Teamziels | 1.200.000 € ÷ 4 | 300.000 € |
| Summe der Quoten mit Puffer | 1.200.000 € × 120 % ÷ 100 | 1.440.000 € |
| Quote einer Person mit voller Leistung | 1.200.000 € × 120 % ÷ 100 ÷ 3,5 | 411.429 € |
| Quote der neuen Person im ersten Jahr | 1.200.000 € × 120 % ÷ 100 ÷ 3,5 × 50 % ÷ 100 | 205.714 € |
| Aufträge je Person mit voller Leistung | 411.428,57 € ÷ 20.000 € | 21 |
| Verkaufstermine je Person im Jahr | 411.428,57 € ÷ 20.000 € ÷ (25 % ÷ 100) ÷ (60 % ÷ 100) | 137 Termine |
| Verkaufstermine je Person und Woche | 411.428,57 € ÷ 20.000 € ÷ (25 % ÷ 100) ÷ (60 % ÷ 100) ÷ 44 | 3,1 Termine |
Was ergibt die Rechnung?
Die Rechnung ergibt für das Team eine kleinere Kapazität als vier Personen: Es hat 3,5 Vollleistungen, nicht vier. Bei Gleichverteilung bekäme jede Person 300.000 € Euro. Die Rechnung mit Puffer und Einarbeitung gibt jeder Person mit voller Leistung eine Quote von 411.429 € Euro und der neuen Person 205.714 € Euro. Die Summe der Quoten liegt bei 1.440.000 € Euro.
Wie übersetzen Sie die Quote in Termine?
Sie übersetzen die Quote mit den Quoten des Trichters in Aufträge und Termine: 21 Aufträge und 137 Termine Verkaufstermine im Jahr, das sind 3,1 Termine Termine je Woche. Diese Zahl ist das Aktivitätsziel, das der Einzelne am Montag im Kalender sieht. Es ist die Brücke von der Quote zum Alltag.
Die Summe der Quoten liegt über dem Teamziel, weil im Durchschnitt nicht jeder seine Quote trifft. Krankheit, Kündigungen, Gebietswechsel und Großkunden, die absagen, drücken das Ergebnis. Ein Puffer von rund einem Fünftel ist eine übliche Annahme, die Sie nach zwei Jahren an Ihre Daten anpassen. Der Puffer ist kein Druck auf das Team. Er rechnet nur ein, was ohnehin geschieht, und er gehört offen in das Zielgespräch, damit niemand das Gefühl hat, die Zahl sei willkürlich.
Welche Aktivitätsziele gehören zu einer Quote?
Zu einer Quote gehören zwei bis drei Aktivitätsziele, die der Mitarbeiter selbst steuert und die sich in der Woche zählen lassen. Die wichtigsten sind Verkaufstermine, Gespräche mit Entscheidern und Nachfass-Anrufe zu offenen Angeboten.
| Rolle | Aktivitätsziel | Beispielwert je Woche | Wo es herkommt |
|---|---|---|---|
| Außendienst | Verkaufstermine beim Kunden | 3 | Aus der Quote, wie im Rechenbeispiel |
| Außendienst | Nachfass-Gespräche zu offenen Angeboten | 5 | Offene Angebote, Takt des Nachfassens |
| Innendienst | Anruf-Stunden ohne Unterbrechung | 8 | Rechnung der Anrufzeit |
| Terminierung | Bestätigte Termine, die stattfinden | 6 | Termine, die der Außendienst aufnehmen kann |
Zählen Sie nur, was die Person beeinflusst. Ein Anrufer kontrolliert nicht, ob der Entscheider ans Telefon geht, aber er kontrolliert die Zahl der Wählversuche und die Qualität des Gesprächs. Deshalb steht in seinem Plan nicht "30 Gespräche", sondern "vier Anrufblöcke ohne Unterbrechung" und "Entscheidergespräch in jedem vierten Anruf (Warnschwelle)". Die Quote ist dann die Folge, nicht der Befehl.
Qualitätsziele schützen vor Auswüchsen. Wer nach Terminen bezahlt wird, vereinbart Termine ohne Entscheider. Wer nach Umsatz bezahlt wird, vergibt Rabatt. Ein Qualitätsziel wie "Show-Rate über sieben von zehn" oder "Rabatt im Schnitt unter einer festgelegten Grenze" bindet die Menge an den Wert. Wie Sie die Anreize an diese Ziele koppeln, beschreibt der Leitfaden Vertriebsvergütung.
Wie formulieren Sie ein Ziel, das ein Mitarbeiter versteht?
Ein Ziel, das ein Mitarbeiter versteht, steht in einem Satz mit Zahl, Frist, Messquelle und Grund. Ein Mitarbeiter, der das Ziel nicht mit eigenen Worten wiedergeben kann, hat es nicht verstanden.
Ziel für [Name]: [Was] bis [Datum], gemessen in [Quelle], Zahl: [Wert]. Warum: [Wie dieses Ziel zum Teamziel beiträgt]. Wöchentlich prüfen wir: [Aktivitätsziel 1], [Aktivitätsziel 2]. Was Sie von mir bekommen: [Unterstützung, zum Beispiel Adressen, Termine, Training]. Was wir ändern, wenn sich die Lage ändert: [Anlass und Regel].
Der letzte Absatz der Vorlage ist der wichtigste. Er sagt, unter welchen Umständen sich das Ziel ändert: Wenn ein Großkunde wegfällt, wenn das Gebiet wechselt, wenn ein Produkt ausläuft. Fehlt die Regel, wirkt jede Änderung wie ein Wortbruch. Steht sie im Ziel, wirkt sie wie Planung.
Wie setzen Sie Ziele für die Terminierung?
Sie setzen Terminziele aus dem Bedarf des Außendienstes, nicht aus der Zahl der Anrufe. Das Ziel lautet: so viele bestätigte Verkaufstermine im Monat, wie der Außendienst aufnehmen und führen kann.
Der Außendienst hat eine feste Kapazität. Ein Mitarbeiter führt im Schnitt eine begrenzte Zahl von Erstterminen pro Woche, und was darüber liegt, bleibt liegen. Setzen Sie das Terminziel über dieser Kapazität, entstehen Termine, die niemand wahrnimmt, und jeder ausgefallene Termin schadet dem Ruf bei den Entscheidern. Setzen Sie es darunter, wächst die Pipeline langsamer, als das Team könnte. Die Rechnung dazu steht im Leitfaden Außendienst entlasten.
Drei Regeln gelten für Terminziele:
- Zählen Sie stattgefundene Termine. Ein vereinbarter Termin, der ausfällt, ist kein Ergebnis. Die Show-Rate steht als Qualitätsziel neben der Menge.
- Definieren Sie den Termin schriftlich. Entscheider am Tisch, Bedarf genannt, Zeitpunkt bestätigt. Was darunter liegt, zählt als Kontakt, nicht als Verkaufstermin.
- Rechnen Sie die Kosten je Termin mit. Das Ziel hat einen Preis, den Sie vor der Verkündung kennen. Der Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen zeigt die Formel.
Bei externer Terminierung gilt dieselbe Logik. KRAUSS liefert die Telefonebene und übergibt qualifizierte Verkaufstermine an Ihren Außendienst. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Sie legen das Monatsziel im Briefing fest, der wöchentliche Bericht zeigt, wo Sie stehen. Wer die Zielmenge nicht kennt, startet mit dem Testprojekt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Ihr Angebot konfigurieren Sie in 2 Minuten im Angebotskonfigurator.
Wie führen Sie das Zielgespräch?
Sie führen das Zielgespräch in vier Teilen: Rückblick, Zahl, Weg und Unterstützung. Es dauert 45 Minuten und endet mit einem Satz, den der Mitarbeiter wiederholen kann.
Der Rückblick beginnt mit dem, was lief. Er nennt zwei Erfolge und eine Abweichung, jeweils mit Zahl. Die Zahl folgt im zweiten Teil: Quote und Aktivitätsziele des nächsten Quartals, mit der Rechnung, die dahinter steht. Im dritten Teil fragt die Führungskraft, welchen Weg der Mitarbeiter wählt und was er braucht. Der vierte Teil legt fest, was die Führungskraft liefert: Adressen, Termine, Training, Zeit.
Rückblick ([Minuten]): Zwei Erfolge mit Zahl, eine Abweichung mit Zahl. Frage: Was hat Sie überrascht, [Name]? Zahl ([Minuten]): Quote, Aktivitätsziele, Rechnung. Frage: Wo sehen Sie das Ziel zu hoch, wo zu niedrig? Weg ([Minuten]): Frage: Wie kommen Sie auf diese Termine? Welcher Kunde, welche Branche, welcher Anlass? Unterstützung ([Minuten]): Was liefere ich bis [Datum]? Was ändert sich im Plan, wenn es nicht klappt? Abschluss: Der Mitarbeiter fasst das Ziel in einem Satz zusammen.
Das Gespräch ist kein Verhör. Wer die Zahl ablehnt, soll sagen, welche Annahme der Rechnung er für falsch hält. Zeigt er eine bessere Zahl, ändern Sie die Rechnung, nicht den Menschen. Der Rhythmus nach dem Gespräch: wöchentlich die Aktivitäten, monatlich die Quote, am Quartalsende das Ergebnis. Mehr Besprechungen braucht kein Team.
Wer neue Mitarbeiter hat, plant die Ziele der ersten 90 Tage getrennt. Der Leitfaden Onboarding im Vertrieb liefert die Meilensteine, an die Sie die Einsteiger-Quote koppeln.
Was zeigt die Praxis?
In der Praxis scheitern Vertriebsziele selten an der Höhe, sondern an der Verteilung und an der Übersetzung in den Alltag.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik legte der Vertriebsleiter das Jahresziel zu gleichen Teilen auf fünf Außendienstler. Nach dem ersten Halbjahr erreichten zwei davon 30 Prozent ihrer Zahl, drei dagegen 70 Prozent. Die beiden Schwächeren hatten neue Gebiete mit wenig Kundenbestand. Der Vertriebsleiter gewichtete die Quoten nach Bestandsumsatz und Gebietsalter und führte pro Person ein Aktivitätsziel von vier Erstterminen je Woche ein. Zum Jahresende lag das Team bei 96 Prozent des Teamziels, vorher hatte der Vertrieb 74 Prozent erwartet.
Ein zweites Beispiel zeigt die Terminierung. Ein Anbieter von Betriebssoftware setzte sein Terminziel auf 30 Termine im Monat, obwohl der Außendienst nur 18 führen konnte. Jeden Monat fielen sieben Termine aus oder wanderten in den Folgemonat. Nach der Anpassung auf 18 Termine plus einen Puffer von zwei stieg die Show-Rate von etwa fünf auf etwa acht von zehn Terminen.
Wann trägt dieses Vorgehen nicht?
Das Vorgehen trägt nicht, wenn Ihre Aufträge einzeln und groß sind, wenn die Daten fehlen oder wenn das Team die Ziele nicht beeinflusst.
- Wenn Ihr Geschäft aus wenigen Großprojekten besteht, sagt eine Quote je Person wenig, dort zählt jeder Einzelauftrag und die Pipeline des Projekts.
- Wenn Sie erst seit wenigen Monaten Neukunden ansprechen, fehlen die Quoten für eine Rechnung, dann setzen Sie Lernziele und prüfen nach einem Quartal.
- Wenn Ihr Team die Ziele nicht beeinflussen kann, weil Preise, Gebiete oder Produkte wechseln, schützen Sie zuerst diese Rahmenbedingungen.
Ziele ersetzen weder Strategie noch Führung. Sie machen sichtbar, wo das Team steht, und sie geben dem Gespräch eine Zahl. Was sie nicht liefern, ist der Grund für die Abweichung. Den finden Sie im Vertriebscontrolling, das die Zahlen je Stufe liest: Vertriebscontrolling: Kennzahlen je Stufe.
- 01
Das Teamziel zu gleichen Teilen auf alle Personen legen.
Folge: Neue Mitarbeiter scheitern an einer Zahl, die sie im ersten Jahr nicht erreichen können, und kündigen früh.
Besser: Die Quote nach Einarbeitung, Gebiet und Rolle gewichten und das Ergebnis im Gespräch begründen.
- 02
Nur Ergebnisziele setzen und keine Aktivitätsziele.
Folge: Der Vertriebsleiter sieht die Abweichung erst am Quartalsende, wenn kein Anruf mehr hilft.
Besser: Zu jedem Ergebnisziel die Zahl der Termine je Woche ausweisen, die dahin führt.
- 03
Zu viele Ziele gleichzeitig setzen.
Folge: Der Mitarbeiter verteilt seine Aufmerksamkeit auf alles und erreicht nichts, und im Zielgespräch bleibt kein Platz für den Kunden.
Besser: Höchstens ein Ergebnisziel, zwei Aktivitätsziele und ein Qualitätsziel je Quartal.
- 04
Ziele ohne Messung und Termin verkünden.
Folge: Niemand weiß im November, wo er steht, und das Zielgespräch wird zum Meinungsaustausch.
Besser: Jede Zahl bekommt eine Quelle im CRM, einen Rhythmus der Prüfung und einen Verantwortlichen.
Welche Prüfliste gilt für ein fertiges Zielsystem?
Prüfen Sie das fertige Zielsystem mit diesen Punkten, bevor Sie es dem Team vorstellen:
- Das Teamziel steht mit Zahl, Frist, Messquelle und Gebiet.
- Die Summe der Quoten liegt über dem Teamziel, und der Puffer steht offen im Plan.
- Neue Mitarbeiter haben eine eigene, niedrigere Quote mit Meilensteinen.
- Zu jeder Quote gehören zwei bis drei Aktivitätsziele pro Woche.
- Mindestens ein Qualitätsziel schützt vor Menge ohne Wert.
- Jedes Ziel hat eine Quelle im CRM und einen Verantwortlichen.
- Der Plan nennt, unter welchen Umständen sich ein Ziel ändert.
- Kein Mitarbeiter hat mehr als vier Ziele gleichzeitig.
- Das Zielgespräch steht im Kalender, mit Datum für das Quartal.
Wenn Ihr Außendienst mehr Termine braucht, als das Team selbst vereinbart, übernimmt das die Telefonakquise von KRAUSS. Die Methode zeigt, wie aus einem Anruf ein bestätigter Termin wird. Den Wert Ihrer Termine rechnet der Wirtschaftlichkeits-Rechner, und ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









