Inhalt13 Abschnitte
- 01Was gehört in die erste Nachricht auf LinkedIn?
- 02Anfrage oder Nachricht: Was schicken Sie zuerst?
- 03Welche Vorlagen funktionieren im B2B?
- 04Wie lang und in welchem Ton schreiben Sie?
- 05Wann fassen Sie nach?
- 06Wie schreiben Sie Nachrichten, wenn Sie mehrere Rollen im Betrieb erreichen wollen?
- 07Was bringt eine gute erste Nachricht in Zahlen?
- 08Welche zwei Fälle zeigen die Praxis?
- 09Wann folgt der Anruf?
- 10Wie bereiten Sie den Anruf nach der Nachricht vor?
- 11Welche Regeln gelten für Nachrichten an Entscheider?
- 12Wann passt diese Methode nicht?
- 13Wie übernimmt KRAUSS den zweiten Schritt?
Was gehört in die erste Nachricht auf LinkedIn?
In die erste Nachricht auf LinkedIn gehören vier Teile: ein Bezug zur Person, ein Anlass, eine Frage und ein kleiner nächster Schritt. Alles andere kommt später oder gar nicht.
Die erste Nachricht ist keine Verkaufsnachricht. Der Empfänger kennt Sie nicht, hat kein Anliegen an Sie und liest die Zeilen zwischen zwei Besprechungen. Er entscheidet in zwei Sekunden, ob er antwortet. Sie schreiben also nicht, um etwas zu erklären, sondern um eine Antwort zu bekommen. Eine Antwort bekommen Sie auf eine Frage, die er in einem Satz beantworten kann.
| Baustein | Aufgabe | Beispiel in Stichworten | Typischer Fehler |
|---|---|---|---|
| Bezug | Zeigt, dass Sie die Person gemeint haben | Beitrag, Rolle, Ereignis im Betrieb | Allgemeines Lob |
| Anlass | Erklärt, warum Sie jetzt schreiben | Neuer Standort, neue Stelle, Branchenthema | Der Anlass bin ich und mein Angebot |
| Frage | Gibt dem Empfänger etwas zu beantworten | Wie lösen Sie das heute? | Ja-Nein-Frage ohne Gewicht |
| Kleiner Schritt | Macht die Antwort leicht | Ein Satz genügt, oder ein Anruf | Link, Anhang, Kalenderbuchung |
Die Reihenfolge ist Absicht. Der Bezug kommt zuerst, weil er die Nachricht von einer Serie trennt. Der Anlass folgt, weil er den Grund liefert. Die Frage steht am Ende, weil der Empfänger sie zuletzt liest und mit ihr im Kopf antwortet.
Für die Zielgruppe gilt: Der Entscheider, den Sie erreichen wollen, hat selten Zeit für lange Texte. Schreiben Sie so, dass die Nachricht auf dem Handy ohne Scrollen lesbar ist. Mehr als fünf Sätze sind selten nötig, und jeder Satz über dem Maß senkt die Antwortchance.
Anfrage oder Nachricht: Was schicken Sie zuerst?
Zuerst schicken Sie eine Kontaktanfrage, weil eine Nachricht an Personen außerhalb Ihres Netzwerks nur eingeschränkt möglich ist und eine angenommene Anfrage Vertrauen vorbereitet.
Die Kontaktanfrage ist der erste Kontakt, die Nachricht der zweite. Beides hat eine eigene Aufgabe. Die Anfrage zeigt Ihren Namen und Ihre Rolle. Die Nachricht stellt die Frage. Wer beides in einem Zug verlangt, bekommt nur eine Absage.
Drei Wege führen zum ersten Wort mit einem Entscheider:
- Anfrage mit kurzer Notiz. Sie nennen einen konkreten Bezug in einem Satz. Das passt, wenn Sie wirklich einen haben.
- Anfrage ohne Notiz. Sie senden den Namen und das Profil. Das passt, wenn Ihr Profil selbst erklärt, warum Sie vernetzen wollen.
- Direktnachricht. Sie schreiben an Personen, mit denen Sie schon verbunden sind oder die ihr Profil dafür geöffnet haben. Die Regeln dafür legt LinkedIn fest und ändert sie, prüfen Sie sie in Ihrem Konto.
Das Profil ist die zweite Nachricht, die der Empfänger liest. Bevor Sie senden, prüfen Sie, ob Ihr Foto, Ihre Überschrift und Ihre erste Zeile dem Empfänger sagen, was Sie für Menschen in seiner Rolle tun. Ein Profil, das nur Ihren Titel nennt, kostet Annahmen.
Nach der Annahme warten Sie zwei bis drei Werktage. Wer am selben Tag schreibt, wirkt wie ein Roboter. Wer zwei Wochen wartet, wird vergessen. Wie die Kontakte über 14 Tage verteilt sind, zeigt der Leitfaden zur Kombination aus Telefon, E-Mail und LinkedIn.
Welche Vorlagen funktionieren im B2B?
Im B2B funktionieren Vorlagen, die den ersten Satz je Person offenlassen und den Rest festhalten. Die sieben Vorlagen unten decken den Weg von der Anfrage bis zum Anruf ab.
Eckige Klammern markieren, was Sie je Person selbst schreiben. Ersetzen Sie jede Klammer durch einen echten Inhalt. Eine Klammer, die stehen bleibt, sehen Sie im Postausgang zu spät.
Guten Tag [Name], ich habe Ihren Beitrag zu [Thema] gelesen, besonders den Punkt zu [Detail]. Ich arbeite viel mit [Rolle oder Branche des Empfängers] und würde mich gern vernetzen.
Guten Tag [Name], ich habe gesehen, dass [Betrieb] [Ereignis, zum Beispiel einen zweiten Standort] eröffnet hat. Ich unterstütze Betriebe in dieser Phase bei [Thema] und würde mich über die Vernetzung freuen.
Guten Tag [Name], danke für die Vernetzung. Beim Blick auf [Betrieb] ist mir [Beobachtung] aufgefallen. Wie lösen Sie [Thema] heute? Ein Satz genügt mir, ich frage, weil ich Betriebe in Ihrer Lage oft dazu spreche.
Die dritte Vorlage ist die Kernvorlage. Sie stellt eine Frage, die der Empfänger in einem Satz beantwortet, und sie nennt keinen Preis, kein Produkt und keinen Termin. Wer antwortet, hat Sie als Gesprächspartner anerkannt. Das ist das Ziel der ersten Nachricht, nicht der Termin.
Die Vorlagen 4 bis 7 folgen weiter unten. Sie decken die Rolle im Betrieb, den Übergang zum Anruf, den Anruf nach Schweigen und die Abschlussnachricht ab.
Wie lang und in welchem Ton schreiben Sie?
Drei bis fünf kurze Sätze genügen, im Ton eines Geschäftsbriefs unter Kollegen: höflich, direkt, ohne Floskel. Die Anrede mit Sie ist im B2B der Normalfall, bis der Empfänger etwas anderes anbietet.
Die Länge richtet sich nach dem Endgerät des Empfängers. Auf dem Handy zeigt LinkedIn nur den Anfang. Wer dort den Anlass nicht findet, öffnet die Nachricht nicht. Setzen Sie den Bezug in den ersten Satz und die Frage in den letzten.
Der Ton folgt drei Regeln:
- Eine Aussage je Satz. Verschachtelte Sätze lesen sich wie Werbung.
- Keine Superlative. Selbstlob wie „führender Anbieter“ lässt den Empfänger an allem zweifeln, was folgt.
- Keine Druckformeln. Sätze wie „Ich melde mich in drei Tagen noch einmal“ klingen wie eine Drohung. Nennen Sie stattdessen einen Anlass, später zu schreiben.
Persönlich heißt nicht privat. Schreiben Sie über den Betrieb und das Thema, nicht über Urlaubsfotos oder Kinder. Eine Zeile über den Beitrag oder das Ereignis zeigt, dass Sie gelesen haben, und das genügt.
Wann fassen Sie nach?
Nachfassen lohnt nach drei bis vier Werktagen ohne Antwort, höchstens zweimal und jedes Mal mit neuem Inhalt. Eine dritte Nachricht ohne neuen Anlass wirkt wie Druck.
Der Abstand folgt dem Rhythmus des Empfängers. Viele Entscheider öffnen LinkedIn nur wenige Male im Monat. Eine Nachricht, die dort zwei Wochen unbemerkt liegt, ist nicht abgelehnt, sondern ungelesen. Das spricht gegen eine zu dichte Folge und für einen zweiten Kanal.
| Schritt | Abstand | Inhalt | Ziel |
|---|---|---|---|
| Erste Nachricht | 2 bis 3 Werktage nach der Annahme | Bezug, Anlass, Frage | Antwort in einem Satz |
| Erstes Nachfassen | 3 bis 4 Werktage später | Neuer Gedanke oder kurzer Beleg | Zweiten Grund zum Antworten geben |
| Zweites Nachfassen | 5 Werktage später | Angebot, später zu schreiben, oder Anruf | Tür offen halten, Druck herausnehmen |
| Anruf | nach der Folge oder bei Antwort | Anlass aus der Nachricht | Termin vereinbaren |
Bei einer Antwort endet die Folge sofort. Wer nach einem „Kein Interesse“ eine weitere Nachricht schickt, verbrennt den Kontakt und den Ruf des Absenders. Notieren Sie die Antwort mit Datum und setzen Sie eine Wiedervorlage mit neuem Anlass.
Wie schreiben Sie Nachrichten, wenn Sie mehrere Rollen im Betrieb erreichen wollen?
Bei mehreren Rollen schreiben Sie jeder Rolle einen eigenen Anlass, nie dieselbe Nachricht an alle. Im Betrieb entscheiden oft mehrere Personen, und jede liest, was für ihr Thema steht.
Ein Einkaufsleiter liest nach Preis, Liefersicherheit und Wechselaufwand. Ein Betriebsleiter liest nach Ablauf und Störung. Ein Geschäftsführer liest nach Ergebnis und Risiko. Dieselbe Nachricht trifft bei allen dreien daneben. Beginnen Sie bei der Rolle, die das Thema am stärksten spürt, und lassen Sie sich von ihr zur Rolle führen, die entscheidet. Die Entscheider im Betrieb zu finden, beschreibt ein eigener Leitfaden.
Guten Tag [Name], im Betrieb [Firma] hängt [Thema] vermutlich an Ihrer Abteilung. Wer entscheidet bei Ihnen, wenn sich daran etwas ändern soll? Ein Name oder eine Rolle genügt mir.
Die Frage nach der Entscheidung ist ehrlich und führt oft weiter. Wer sie beantwortet, nennt einen Namen, und Sie können sich bei dieser Person auf die Empfehlung berufen. Das ist nicht das Vorzimmer-Spiel, sondern der kürzeste Weg zur richtigen Stelle.
Was bringt eine gute erste Nachricht in Zahlen?
Eine gute erste Nachricht bringt aus 100 Anfragen nur wenige Termine, und sie lässt viele Kontakte stumm. Die Rechnung unten zeigt den Rechenweg mit frei gewählten Zahlen, keine Marktwerte.
Die Werte sind Annahmen. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigene Messung nach vier Wochen: Wie viele Anfragen nimmt jemand an, wie viele antworten, wie viele Antworten führen zum Termin? Erst diese drei Zahlen gelten für Ihre Zielgruppe.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Von 100 Anfragen zum Termin: LinkedIn allein oder LinkedIn mit Anruf
- Annahme: Anfragen an Entscheider in der Zielgruppe100(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Anfragen, die jemand annimmt40 %(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Angenommenen, die auf die erste Nachricht antworten25 %(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Antworten, die zu einem Termin führen20 %(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Minuten je Anfrage für Recherche, Text und Nachfassen6(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der stillen Kontakte, die am Telefon antworten50 %(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der erreichten stillen Kontakte, die zu einem Termin führen10 %(frei gewählt, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Angenommene Anfragen | 100 × 40 % ÷ 100 | 40 |
| Antworten auf die erste Nachricht | 100 × 40 % ÷ 100 × 25 % ÷ 100 | 10 |
| Termine nur über LinkedIn | 100 × 40 % ÷ 100 × 25 % ÷ 100 × 20 % ÷ 100 | 2,0 Termine |
| Angenommene Kontakte ohne Antwort | 100 × 40 % ÷ 100 × (1 − 25 % ÷ 100) | 30 |
| Zusätzliche Termine durch den Anruf bei den stillen Kontakten | 100 × 40 % ÷ 100 × (1 − 25 % ÷ 100) × 50 % ÷ 100 × 10 % ÷ 100 | 1,5 Termine |
| Arbeitsstunden für die LinkedIn-Ansprache | 100 × 6 ÷ 60 | 10,0 |
| Arbeitsstunden je Termin nur über LinkedIn | 100 × 6 ÷ 60 ÷ (100 × 40 % ÷ 100 × 25 % ÷ 100 × 20 % ÷ 100) | 5,0 |
Im Beispiel nehmen 40 Personen die Anfrage an, 10 antworten, und daraus entstehen 2,0 Termine Termine nur über LinkedIn. Die Ansprache kostet 10,0 Arbeitsstunden, also 5,0 Stunden je Termin. 30 angenommene Kontakte schweigen. Ein Anruf bei diesen Kontakten bringt im Beispiel weitere 1,5 Termine Termine. Der Anruf holt den Teil ab, den die Nachricht nicht erreicht.
Der Wert der Rechnung liegt im Verhältnis, nicht in der Zahl. Je mehr Kontakte nach der Annahme schweigen, desto größer ist der Hebel des Telefons. Je stärker die Antwortquote, desto weniger bringt der Anruf zusätzlich.
Welche zwei Fälle zeigen die Praxis?
Zwei Fälle aus Projekten zeigen, was eine geänderte erste Nachricht ausmacht und was ein Anruf nach der Nachricht bringt.
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik schrieb der Vertrieb 80 Betriebsleitern dieselbe Nachricht mit Produktvorstellung. Es kamen 3 Antworten, keine führte zu einem Termin. Nach der Umstellung auf Bezug, Anlass und eine Frage beantworteten bei 80 neuen Kontakten 14 die Nachricht. Daraus entstanden 4 Termine. Der Unterschied lag im ersten Satz: Statt „Wir sind führend in der Küchentechnik“ stand dort ein Satz zum Umbau, den der Betrieb im Branchenblatt angekündigt hatte.
In einem Projekt für einen Anbieter von Software für die Gastronomie nahmen von 100 Restaurantleitern 38 die Anfrage an, 9 antworteten. Die Anrufer riefen die 29 stillen Kontakte an und erreichten 15. Daraus entstanden 3 Termine. Die Anrufer nannten im ersten Satz die Nachricht: „Ich hatte Ihnen vor drei Tagen geschrieben.“ Das Vorzimmer stellte durch, weil der Name bekannt war.
Wann folgt der Anruf?
Der Anruf folgt, sobald der Empfänger antwortet, oder nach der zweiten Nachricht ohne Reaktion. LinkedIn bereitet das Gespräch vor, der Anruf schließt es ab.
Drei Auslöser führen zum Anruf. Der Empfänger antwortet positiv, dann rufen Sie am nächsten Werktag an und nennen seine Antwort im ersten Satz. Der Empfänger antwortet ausweichend, dann bieten Sie einen kurzen Anruf an. Der Empfänger schweigt, dann rufen Sie nach der zweiten Nachricht an und nennen Ihre Nachrichten als Anlass.
Guten Tag [Name], danke für Ihre Antwort zu [Thema]. Das lässt sich am Telefon in wenigen Minuten klären. Passt Ihnen [Tag A, Uhrzeit] oder [Tag B, Uhrzeit], oder rufe ich zu einer anderen Zeit an?
Guten Tag [Name], hier ist [Ihr Name] von [Firma]. Ich hatte Ihnen auf LinkedIn zu [Thema] geschrieben. Ich rufe an, weil [Anlass im Betrieb]. Haben Sie zwei Minuten?
Guten Tag [Name], ich nehme an, dass [Thema] bei Ihnen gerade nicht ansteht, und lasse es dabei. Falls sich das ändert, erreichen Sie mich unter [Rufnummer]. Ich melde mich im [Monat] noch einmal, wenn [neuer Anlass].
Die Rufnummer in der letzten Vorlage erleichtert den Rückweg. Wer nicht auf LinkedIn antworten möchte, ruft zurück. Die Abschlussnachricht ist der unterschätzte Kontakt, weil sie den Druck herausnimmt und viele Antworten erst auf sie kommen.
Wie bereiten Sie den Anruf nach der Nachricht vor?
Sie bereiten den Anruf vor, indem Sie die Nachricht, die Antwort und den Anlass in einer Zeile festhalten und die Durchwahl klären, bevor Sie wählen.
Den Gesprächseinstieg beschreibt der Leitfaden zum Gesprächseinstieg im B2B, den Weg am Vorzimmer vorbei der Leitfaden Vorzimmer überwinden. Wann der Anruf am ehesten gelingt, zeigt die Seite zur Anrufzeit im B2B. Ein Gatekeeper reagiert auf einen Namen, den er schon gehört hat, freundlicher als auf einen unbekannten.
- Die erste Nachricht, ihr Datum und die Antwort stehen in einer Zeile.
- Der Anlass für den Anruf steht in einem Satz.
- Die Rolle des Entscheiders und eine Nummer sind geklärt.
- Zwei Terminvorschläge liegen bereit.
- Eine Notiz für den Fall „Kein Interesse“ liegt bereit, mit Frist für die Wiedervorlage.
Welche Regeln gelten für Nachrichten an Entscheider?
Die Regeln unterscheiden sich nach Kanal und Inhalt, und für Nachrichten auf LinkedIn sind nicht alle Fälle geklärt. Klären Sie Ihren Fall vor dem Start mit Ihrer Rechtsberatung.
Für den Anruf im B2B gilt die mutmaßliche Einwilligung: B2B-Telefonakquise ist mit mutmaßlicher Einwilligung des Angerufenen zulässig (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG). Für elektronische Nachrichten gelten eigene Regeln im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026) und im Datenschutzrecht. Welche davon eine Nachricht auf LinkedIn betrifft, hängt von Inhalt, Beziehung und Kanal ab. Diese Seite entscheidet das nicht. Stand 09.10.2026, keine Rechtsberatung. Die rechtliche Freigabe dieser Seite steht noch aus.
Den Rahmen zeigen die Seite zum Recht der Kaltakquise und die Checkliste zum Recht im B2B. Setzen Sie Nachrichten nur ein, wenn Sie den Rahmen für Ihre Zielgruppe geklärt haben, und führen Sie jede Abmeldung am selben Tag aus.
Wann passt diese Methode nicht?
Die Methode passt nicht bei Zielgruppen ohne LinkedIn, bei sehr kleinen Märkten und bei dem Wunsch nach vollautomatischem Versand.
- Wenn Ihre Zielgruppe LinkedIn kaum nutzt, etwa im Handwerk, in der Gastronomie oder in der Landwirtschaft, bringt die erste Nachricht keine Antworten. Rufen Sie dann direkt an.
- Wenn Sie nur 15 bis 20 Entscheider im Jahr ansprechen, schreiben Sie jeden persönlich und brauchen keine Vorlagen.
- Wenn Sie vollständige Nachrichtenfolgen automatisch versenden wollen, hilft dieser Leitfaden nicht. KRAUSS liefert keine Software und keinen Versand.
In kleinen Märkten kennen Sie die Entscheider ohnehin, und ein Anruf mit Namen ist schneller als jede Nachrichtenfolge. Bei Zielgruppen ohne LinkedIn sparen Sie die Zeit für Profile und Texte und rufen direkt an.
- 01
In der ersten Nachricht das Produkt vorstellen.
Folge: Der Empfänger liest einen Prospekt und antwortet nicht, weil keine Frage offen ist.
Besser: Einen Anlass nennen und eine Frage stellen, die er in einem Satz beantwortet.
- 02
Dieselbe Nachricht an alle senden.
Folge: Der Empfänger erkennt die Serie am dritten Satz, und die Antwortquote sinkt.
Besser: Den ersten Satz je Person schreiben und nur den Rest aus der Vorlage übernehmen.
- 03
Nach der Annahme der Anfrage sofort verkaufen.
Folge: Die Verbindung endet, bevor ein Gespräch beginnt.
Besser: Zwei bis drei Werktage warten und mit einer Frage zum Betrieb beginnen.
- 04
Auf Antworten nur auf LinkedIn reagieren.
Folge: Entscheider mit wenig Zeit lesen die Nachricht und vergessen die Antwort.
Besser: Bei einer Antwort einen Anruf oder einen festen Terminvorschlag anbieten.
Wie übernimmt KRAUSS den zweiten Schritt?
KRAUSS übernimmt den Anruf: Die Anrufer rufen Entscheider an, prüfen Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und übergeben bestätigte Verkaufstermine. LinkedIn-Nachrichten schreibt KRAUSS nicht, und KRAUSS liefert weder Software noch Versand.
Wenn Ihre Nachrichten Antworten erzeugen, aber Ihr Team die Anrufe nicht schafft, entsteht die Lücke zwischen Antwort und Termin. Dort setzt die Telefonakquise von KRAUSS an. Die Methode zeigt den Kaufcheck, und Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Wer Anzeigen auf LinkedIn selbst schalten will, findet den Rahmen im Leitfaden zur LinkedIn-Kampagne.
Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









