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Leitfaden

LinkedIn Sales Navigator im B2B-Vertrieb: Leitfaden mit Rechnung

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
12 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

LinkedIn Sales Navigator ist ein Recherchewerkzeug für den B2B-Vertrieb: Es findet Entscheider und Konten nach Rolle, Branche, Größe und Ort und meldet Änderungen wie einen Jobwechsel. Es liefert Treffer, aber keine Gespräche. Dieser Leitfaden zeigt Aufbau der Zielkundenliste, Filter, Wochenroutine und Rechnung. Die erste Hälfte lesen Sie frei, die Vorlage öffnet Ihre E-Mail-Adresse.

Stand Quellen

Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.

Fakten

Schritte der Wochenroutine in diesem Leitfaden
Fünf: Liste pflegen, Alerts sichten, Konten bewerten, Kontakt aufnehmen, Ergebnis eintragenQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Filtergruppen in diesem Leitfaden
Fünf: Person, Unternehmen, Rolle, Signal, AusschlussQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Zeit bis zu den ersten Terminen
Rund 14 TageQuelle: KRAUSS-Projekterfahrung, Stand 10/2026
Inhalt12 Abschnitte
  1. 01Was ist LinkedIn Sales Navigator, und wofür taugt es?
  2. 02Wie bauen Sie mit dem Sales Navigator eine Zielkundenliste auf?
  3. 03Welche Sales-Navigator-Filter liefern passende Treffer?
  4. 04Wie nutzen Sie Alerts und Signale im Sales Navigator?
  5. 05Wie sieht eine Woche mit dem Sales Navigator aus?
  6. 06Lohnt sich der Sales Navigator? Die Rechnung
  7. 07Wo endet der Sales Navigator, und was fehlt bis zum Termin?
  8. 08Wie wird aus der Liste ein Gespräch am Telefon?
  9. 09Was liefert KRAUSS, und was nicht?
  10. 10Wann passt der Sales Navigator nicht?
  11. 11Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
  12. 12Was ist der nächste Schritt?

Was ist LinkedIn Sales Navigator, und wofür taugt es?

LinkedIn Sales Navigator ist ein kostenpflichtiges Werkzeug von LinkedIn, das Entscheider und Unternehmen nach Rolle, Branche, Größe und Ort sucht und Änderungen meldet. Es findet Menschen. Gespräche führt es nicht.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie den Sales Navigator im B2B-Vertrieb einsetzen: Zielkundenliste bauen, Filter setzen, Alerts nutzen, eine feste Wochenroutine führen und rechnen, ob sich das Ganze lohnt. Er sagt auch, wo das Werkzeug endet. Aus einem Treffer wird erst ein Termin, wenn jemand den Entscheider erreicht und mit ihm spricht.

Der Funktionsumfang und die Lizenzstufen ändern sich. Prüfen Sie bei LinkedIn, was Ihre Lizenz enthält, bevor Sie einen Ablauf darauf bauen. Dieser Leitfaden beschreibt die Aufgaben, die jedes Team lösen muss, unabhängig von einzelnen Menüpunkten.

Vier Aufgaben des Sales Navigator im Vertrieb, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
AufgabeWas Sie damit tunWas das Werkzeug nicht tut
SuchenPersonen und Unternehmen nach Filtern findenPrüfen, ob ein Bedarf besteht
SammelnTreffer in Lead- und Kontolisten ordnenDie Liste pflegen, wenn niemand Zeit hat
BeobachtenJobwechsel, Wachstum und Aktivität als Anlass nutzenAus einem Anlass ein Gespräch machen
AnsprechenAnfragen und Nachrichten auf LinkedIn sendenAntworten erzwingen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie. Produktfunktionen laut Anbieter prüfen.

Die Tabelle erklärt, warum viele Teams nach drei Monaten enttäuscht sind. Sie kaufen ein Werkzeug für Aufgabe eins bis drei und erwarten das Ergebnis von Aufgabe vier. Die vier Aufgaben brauchen vier verschiedene Fähigkeiten. Recherche ist Fleißarbeit, Ansprache ist Handwerk, und der Termin entsteht im Gespräch.

Wie bauen Sie mit dem Sales Navigator eine Zielkundenliste auf?

Eine Zielkundenliste bauen Sie in drei Schritten: erst das Profil des idealen Kunden schreiben, dann Konten suchen, dann Entscheider je Konto zuordnen. Wer mit den Personen beginnt, sammelt Treffer ohne Kontext.

Das Profil kommt zuerst, weil Filter nur umsetzen, was Sie vorher entschieden haben. Wie Sie es schreiben, zeigt der Leitfaden Ideal Customer Profile. Für den Sales Navigator genügen fünf Angaben: Branche, Größe in Mitarbeitern, Region, Rolle des Entscheiders und ein Anlass, der Bedarf wahrscheinlich macht. Die Zielgruppenanalyse liefert die Grundlage dafür.

Dann suchen Sie Konten, nicht Personen. Ein Konto ist ein Unternehmen, das zum Profil passt. Speichern Sie die Konten in einer Kontoliste und prüfen Sie jedes mit einem Blick auf die Website. Passt der Betrieb, ordnen Sie ihm ein bis drei Rollen zu: die Person, die den Kauf freigibt, die Person, die ihn fachlich prüft, und bei Bedarf einen Einkäufer.

Vorlage: Eintrag in der Zielkundenliste
Konto: [Firma und Ort]
Passung zum Profil: [hoch / mittel / niedrig, ein Satz Begründung]
Rolle A, Entscheider: [Funktion und Name]
Rolle B, Fachseite: [Funktion und Name]
Anlass: [Was macht Bedarf wahrscheinlich? Jobwechsel / Neubau / Wachstum / Ausschreibung]
Erster Weg: [LinkedIn-Nachricht / Anruf / beides]
Zweiter Weg: [Anruf bis [Datum]]
Stand: [Datum der Prüfung]

Die Zeile "Zweiter Weg" ist die wichtigste. Sie zwingt Sie, vor der ersten Nachricht zu entscheiden, was passiert, wenn niemand antwortet. Ohne sie bleibt die Liste ein Archiv.

In einem Projekt für einen Anbieter von Betriebssoftware baute der Vertrieb eine Zielkundenliste aus 600 Treffern. Nach einer Woche Prüfung von Hand blieben 180 Konten, die zum Profil passten. Die übrigen 420 waren zu klein, gehörten zu Konzernen mit zentralem Einkauf oder saßen außerhalb der Region. Das Team sprach nur die 180 an und sparte so zwei Drittel der Nachrichten.

Welche Sales-Navigator-Filter liefern passende Treffer?

Passende Treffer liefern Filter, die ein Mensch am Profil prüfen kann: Funktion und Ebene, Branche, Unternehmensgröße, Standort und ein Signal. Je mehr Filter Sie kombinieren, desto kleiner und genauer wird die Liste.

Die Filter lassen sich in fünf Gruppen ordnen. Welche Menüpunkte LinkedIn dafür anbietet, ändert sich, die Logik bleibt gleich.

Fünf Filtergruppen für den Sales Navigator mit Nutzen und Risiko, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
GruppeBeispieleNutzenRisiko
PersonOrt, Sprache, Zeit in der RolleTrennt Neuangestellte von EtabliertenZu enge Wahl lässt gute Treffer fallen
UnternehmenBranche, Größe, WachstumHält die Liste bei der ZielgruppeGrößenangaben auf LinkedIn sind oft veraltet
RolleFunktion, Ebene, TitelFindet Entscheider statt MitarbeiterTitel sind uneinheitlich, nur Stichworte prüfen
SignalJobwechsel, Wachstum, AktivitätLiefert den Anlass für die AnspracheSignal ist ein Hinweis, kein Beweis für Bedarf
AusschlussKonkurrenten, Bestandskunden, KonzerneSpart Nachrichten an falsche KontenEine falsche Ausschlussliste versteckt Chancen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Zwei Regeln helfen im Alltag. Erstens: Stellen Sie die Filter so ein, dass die erste Liste 200 bis 400 Treffer zeigt, und prüfen Sie 30 davon von Hand. Passen weniger als 20 zu Ihrem Profil, schärfen Sie die Filter nach. Zweitens: Speichern Sie jede Suche mit Namen und Datum. Nach vier Wochen vergleichen Sie, welche Suche zu Antworten führte.

Ein Warnzeichen ist die Rolle. Titel auf LinkedIn sind frei formuliert. Ein "Head of Operations" in einem Betrieb mit 50 Mitarbeitern entscheidet anders als einer in einem Konzern. Prüfen Sie die Ebene am Unternehmen, nicht am Titel. Wie Sie die Person finden, die wirklich freigibt, beschreibt der Leitfaden Entscheider finden und erreichen.

Wie nutzen Sie Alerts und Signale im Sales Navigator?

Alerts und Signale nutzen Sie als Anlass für ein Gespräch, nicht als Zeichen für Kaufabsicht. Ein Jobwechsel, ein neuer Standort oder eine Stellenanzeige macht einen Anruf sinnvoll, beweist aber keinen Bedarf.

Der Sales Navigator meldet Änderungen bei gespeicherten Personen und Konten. Das spart Recherche. Der Wert liegt im Zeitpunkt: Wer drei Wochen nach einem Wechsel in die neue Rolle anruft, trifft eine Person, die ihr Umfeld prüft und neue Lieferanten anhört. Wer ein Jahr später anruft, trifft jemanden, der sein Umfeld längst aufgebaut hat. Das Prinzip heißt signalbasierte Ansprache.

Damit die Meldungen nutzen, brauchen Sie eine Regel, was auf welchen Hinweis folgt. Ohne Regel liest das Team die Meldungen und tut nichts.

Vier Signale im Sales Navigator mit Frist und Reaktion, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
SignalWas es wahrscheinlich bedeutetFrist für die ReaktionReaktion
Jobwechsel in eine ZielrolleNeue Führungskraft prüft LieferantenInnerhalb von drei WochenNachricht mit Glückwunsch und Anlass, danach Anruf
Konto wächst oder eröffnet einen StandortPlanung neuer BeschaffungInnerhalb von zwei WochenAnruf mit Bezug auf den Ausbau
Zielperson teilt Beitrag zum ThemaInteresse am Thema, nicht am AnbieterInnerhalb einer WocheKommentar, dann Nachricht
Stellenanzeige in Ihrem UmfeldKapazitätsengpass oder UmbauInnerhalb von zwei WochenAnruf mit Frage nach der Planung
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Der Satz am Telefon nennt das Signal nicht wörtlich. Sagen Sie nicht, dass Sie das Profil beobachtet haben. Sagen Sie, was zum Betrieb passt: "Ich rufe an, weil Ihr zweiter Standort neu ist und viele Betriebe in dieser Phase ihre Lieferanten neu ordnen." Der Anlass ist eine Beobachtung über den Betrieb, kein Hinweis auf Überwachung.

Wie sieht eine Woche mit dem Sales Navigator aus?

Eine Woche mit dem Sales Navigator besteht aus fünf festen Schritten, die zusammen vier bis sechs Stunden brauchen. Wer sie an feste Tage bindet, hält die Liste frisch und verliert keine Signale.

  1. Liste pflegen. Prüfen Sie am Montag zehn neue Konten gegen das Profil, löschen Sie veraltete Einträge und tragen Sie Rolle und Anlass nach.
  2. Alerts sichten. Lesen Sie am Dienstag alle Meldungen der letzten Woche und ordnen Sie jede einer Reaktion aus der Signaltabelle zu.
  3. Konten bewerten. Stufen Sie am Mittwoch die Konten in heiß, warm und kalt. Heiß sind passende Konten mit frischem Signal. Wie die Bewertung als Zahl aussieht, zeigt das Glossar zu Lead-Scoring.
  4. Kontakt aufnehmen. Senden Sie am Donnerstag Nachrichten an die heißen Konten und rufen Sie die Konten an, bei denen der zweite Weg fällig ist.
  5. Ergebnis eintragen. Tragen Sie am Freitag für jede Ansprache Antwort, Gespräch und Termin ein. Ohne diese Zahlen rechnen Sie im nächsten Abschnitt mit Vermutungen.

Der Rhythmus hat einen Zweck: Er trennt Recherche von Ansprache. Wer beides gleichzeitig tut, recherchiert, bis die Zeit für das Gespräch fehlt. Reservieren Sie für Schritt vier einen festen Block, in dem Sie nichts anderes tun.

Bei einem Team mit mehreren Verkäufern lohnt sich eine Aufteilung der Konten. Zwei Personen auf dasselbe Konto, ohne es zu wissen, ist das häufigste Ärgernis. Eine gemeinsame Kontoliste mit Besitzer löst es.

Lohnt sich der Sales Navigator? Die Rechnung

Der Sales Navigator lohnt sich, wenn die Kosten aus Lizenz und Arbeitszeit unter dem Wert der Termine liegen, die er bringt. Drei Quoten entscheiden: Annahme, Antwort und Terminzusage.

Die Rechnung nimmt 200 Anfragen und Nachrichten im Monat an. Alle Werte sind Annahmen dieses Beispiels, keine Marktwerte und keine Preise von KRAUSS. Auch die Lizenzkosten sind frei gewählt. Ersetzen Sie sie durch Ihren Vertrag und Ihre Messung aus vier Wochen.

Rechenbeispiel

Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte

Termine und Kosten je Termin bei Ansprache nur über LinkedIn

  • Annahme: Kontaktanfragen und Nachrichten im Monat200(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der Angesprochenen, die annehmen30 %(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
  • Annahme: Anteil der Angenommenen, die inhaltlich antworten15 %(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
  • Annahme: Anteil der Antworter, die einen Termin zusagen30 %(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
  • Annahme: Lizenzkosten für den Sales Navigator im Monat100 €(frei gewählt, kein Preis von LinkedIn, bitte durch Ihren Vertrag ersetzen)
  • Annahme: Arbeitsstunden im Monat für Recherche und Nachrichten24(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Interne Kosten einer Arbeitsstunde in Euro60 €(frei gewählt, kein Marktwert, durch Ihren Satz ersetzen)
Termine und Kosten je Termin bei Ansprache nur über LinkedIn
SchrittRechnungErgebnis
Angenommene Anfragen im Monat200 × 30 % ÷ 10060,0
Inhaltliche Antworten im Monat200 × 30 % ÷ 100 × 15 % ÷ 1009,0
Termine im Monat200 × 30 % ÷ 100 × 15 % ÷ 100 × 30 % ÷ 1002,7
Kosten im Monat in Euro100 € + 24 × 60 €1.540 €
Kosten je Termin in Euro(100 € + 24 × 60 €) ÷ (200 × 30 % ÷ 100 × 15 % ÷ 100 × 30 % ÷ 100)570 €

Mit diesen Annahmen nehmen 60,0 Personen die Anfrage an, davon antworten 9,0 inhaltlich, und es entstehen 2,7 Termine im Monat. Die Kosten liegen bei 1.540 € Euro im Monat, das sind 570 € Euro je Termin. Die Lizenz macht dabei den kleineren Teil aus, die Arbeitszeit den größeren. Das gilt fast immer: Das Werkzeug kostet wenig, die Stunden kosten viel.

Die Lehre daraus: Setzen Sie nicht bei der Menge an, sondern bei den Quoten. Eine bessere Nachricht, ein genauerer Anlass oder ein Telefonanruf nach der Verbindung heben die Antwortquote und die Terminquote. Mehr Nachrichten erhöhen vor allem Ihre Arbeitszeit.

In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudetechnik schickte der Vertrieb in einem Monat 220 Nachrichten über LinkedIn. 66 Personen nahmen die Anfrage an, 9 antworteten inhaltlich, 3 sagten einen Termin zu. In der Folgewoche rief der Vertrieb 40 der angenommenen Kontakte an, mit Bezug auf die Verbindung. 14 Gespräche kamen zustande, 6 führten zu einem Termin. Das Team behielt LinkedIn für die Recherche und setzte das Telefon für die Terminierung ein.

Wo endet der Sales Navigator, und was fehlt bis zum Termin?

Der Sales Navigator endet an der Grenze zwischen Treffer und Gespräch. Er liefert Rolle, Betrieb und Anlass, doch den Entscheider am Telefon erreicht er nicht und einen Termin vereinbart er nicht.

Drei Lücken zeigen sich in fast jedem Team. Die erste: Die meisten Verbundenen antworten nicht. Die zweite: Wer antwortet, sagt oft "später" und meldet sich nie. Die dritte: Das Team hat zwar eine Liste mit 180 Konten, aber keine Zeit, sie anzurufen. Der Gatekeeper im Vorzimmer verlangt Erfahrung, und der Entscheider ruft selten zurück.

Drei Wege schließen die Lücke. Der erste ist LinkedIn allein: Sie bleiben beim Werkzeug und warten auf Antworten. Der zweite ist LinkedIn plus eigener Innendienst: Ein Mitarbeiter ruft die Liste an. Der dritte ist LinkedIn plus KRAUSS: Die Telefonebene kommt von außen.

Drei Wege vom Treffer zum Termin im Vergleich, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
WegStärkeGrenzePasst, wenn
LinkedIn alleinNiedrige Kosten, Sie steuern jede NachrichtAntwortquote begrenzt, viele Konten bleiben stummIhre Zielgruppe ist aktiv auf LinkedIn und antwortet
LinkedIn plus eigener InnendienstWissen bleibt im Haus, Liste und Anruf aus einer HandAufbau dauert, Ausfälle treffen den PlanSie können Anrufer halten und anleiten
LinkedIn plus KRAUSSTelefonebene ab dem Start, Termine mit BriefingSie geben die Gespräche ab, die Liste bleibt Ihre AufgabeDie Liste steht, aber die Anrufe fehlen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Auch hier gibt es Gegenfälle. Antworten Ihre Entscheider auf LinkedIn zuverlässig, brauchen Sie kein Telefon. Haben Sie einen Innendienst, der die Liste binnen einer Woche abarbeitet, brauchen Sie KRAUSS nicht. Und wer Telefonnummern nicht hat, kann nicht anrufen. Welche Voraussetzungen das Gesetz an den Anruf stellt, zeigt der Leitfaden Kaltakquise im B2B: Rechtsrahmen. Diese Seite ersetzt keine Beratung.

Wie wird aus der Liste ein Gespräch am Telefon?

Aus der Liste wird ein Gespräch, wenn zu jedem Konto die Rolle des Entscheiders, eine erreichbare Nummer und ein Anlass feststehen. Fehlt einer der drei Punkte, versandet der Anruf.

Der Weg hat drei Stufen. Zuerst die Erreichbarkeit: Rufen Sie die Zentrale an, nennen Sie die Rolle statt des Namens und fragen Sie nach der Durchwahl. Dann der Einstieg: Beginnen Sie mit dem Anlass, nicht mit dem Angebot. Wie der Einstieg klingt, zeigt der Leitfaden zum Gesprächseinstieg im B2B-Telefonat. Zuletzt der Kaufcheck: Prüfen Sie Kaufinteresse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt, bevor Sie einen Termin vereinbaren. Der Kaufcheck schützt Ihren Außendienst vor Terminen ohne Bedarf.

Der Sales Navigator liefert den Anlass, das Telefon liefert die Antwort. Beides zusammen schlägt jeden Weg allein, weil die Nachricht den Boden bereitet und der Anruf die Entscheidung auslöst. Eine Verbindung auf LinkedIn und ein Anruf eine Woche später wirken wie zwei Berührungen derselben Absicht. Die Reihenfolge zeigt der Leitfaden zur Kaltakquise mit Telefon, Mail und LinkedIn.

Was liefert KRAUSS, und was nicht?

KRAUSS liefert die Telefonebene und die Terminierung. KRAUSS liefert nicht den Sales Navigator, keine Nachrichten auf LinkedIn, keine Software, keine Suchmaschinenoptimierung und keine Content-Erstellung.

Haben Sie eine Zielkundenliste, übernehmen die Anrufer von KRAUSS die Ansprache am Telefon. Sie rufen die Entscheider an, prüfen Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und vereinbaren Verkaufstermine. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Zu jedem Termin gehört ein Briefing für Ihren Außendienst, das den Anlass des Anrufs nennt. Ihre Liste mit Rolle und Anlass je Konto verkürzt die Vorbereitung.

Welche Konten und welche Rollen sich für den Start eignen, klärt das Testprojekt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt den Ablauf, die Methode zeigt den Kaufcheck.

  1. 01

    Filter so weit stellen, dass die Liste zehntausend Treffer zeigt.

    Folge: Niemand arbeitet eine solche Liste ab, und die Nachrichten gehen an Personen, die nicht entscheiden. Die Antwortquote sinkt, und das Profil wirkt wie Massenversand.

    Besser: Mit einer Liste von 100 bis 200 Konten starten, die Sie wirklich bearbeiten, und erst nach der Auswertung erweitern.

  2. 02

    Jeden Treffer mit derselben Vorlage ansprechen.

    Folge: Die Nachricht passt zu niemandem. Entscheider erkennen Serienpost sofort und antworten nicht.

    Besser: Pro Rolle einen eigenen Anlass formulieren und im ersten Satz auf Betrieb oder Signal Bezug nehmen.

  3. 03

    Nach dem Verbinden nur auf eine Antwort warten.

    Folge: Der Großteil der Verbundenen antwortet nie. Die Liste füllt sich mit Kontakten, aus denen kein Gespräch wird.

    Besser: Zu jedem relevanten Konto einen zweiten Weg einplanen, in der Regel den Anruf mit Anlass.

  4. 04

    Den Sales Navigator als Datenbank für Telefonnummern verstehen.

    Folge: Die Rolle und den Betrieb finden Sie dort, die direkte Nummer meist nicht. Das Team sucht Nummern, statt zu sprechen.

    Besser: Rolle und Konto aus dem Sales Navigator übernehmen und die Erreichbarkeit separat klären.

Wann passt der Sales Navigator nicht?

Der Sales Navigator passt nicht bei Zielgruppen ohne LinkedIn-Präsenz, bei fehlender Zeit für die Wochenroutine und bei kleinen Märkten, in denen Sie jeden Entscheider kennen.

  • Wenn Ihre Zielgruppe LinkedIn kaum nutzt, etwa Betriebsleiter in Handwerk, Gastronomie oder Produktion, findet der Sales Navigator zu wenige Treffer. Dann bringt der direkte Anruf mehr.
  • Wenn Sie weniger als drei bis fünf Stunden pro Woche für Recherche und Nachrichten frei haben, bleibt die Liste liegen. Ein Werkzeug ohne feste Zeit liefert keine Termine.
  • Wenn Ihr Markt klein ist und Sie jeden Entscheider kennen, ersetzt das Netzwerk die Recherche. Dann zahlen Sie für eine Suche, die Sie nicht brauchen.

Prüfen Sie ehrlich, welcher Punkt zutrifft. Bei Betriebsleitern in Gastronomie, Handwerk und Produktion finden Sie auf LinkedIn zu wenige Profile. Dort führt der direkte Anruf schneller zum Ziel. Fehlt die Zeit, entscheiden Sie zuerst, wer die Routine führt. Und in kleinen Märkten zählt die Beziehung mehr als jede Suche.

Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?

Die Prüfliste mit acht Punkten zeigt Ihren Stand in 30 Minuten. Jedes Nein nennt einen Schritt, den Sie als Nächstes klären.

  • Haben Sie das Profil Ihres idealen Kunden schriftlich festgehalten, bevor Sie Filter setzen?
  • Prüfen Sie 30 Treffer von Hand, bevor Sie die Liste erweitern?
  • Hat jedes Konto eine Rolle für den Entscheider und einen Anlass?
  • Steht zu jedem Konto ein zweiter Weg mit Datum, falls niemand antwortet?
  • Hat jedes Signal eine Frist für die Reaktion?
  • Haben Sie feste Zeiten für Recherche und für Ansprache?
  • Messen Sie Annahme, Antwort und Terminzusage getrennt?
  • Haben Sie die Rechtsfragen zum Anruf mit Ihrer Beratung geklärt?

Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist die Messung: Zählen Sie vier Wochen lang Anfragen, Annahmen, Antworten und Termine getrennt. Zeigt die Auswertung, dass Termine am Telefon fehlen, übernimmt KRAUSS diese Stufe.

Der Aufbau dauert nach dem Briefing Rund 14 Tage. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten, dort klären Sie, welche Konten Ihrer Liste sich für den Start eignen. Weiterführend zur Ansprache im Ganzen: Kaltakquise.

Vom Wissen zum Termin

Was kostet das in Ihrem Markt?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

Kennzahlen von KRAUSS: 100.000+ Vereinbarte Verkaufstermine seit 2011, 480.000+ Entscheiderkontakte in der Datenbank, 30+ Mitarbeiter, 14 Tage bis zu den ersten Terminen
KRAUSS in Google als bevorzugte Quelle wählen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Was ist LinkedIn Sales Navigator?

LinkedIn Sales Navigator ist ein kostenpflichtiges Recherche- und Vertriebswerkzeug von LinkedIn. Es filtert Personen und Unternehmen nach Rolle, Branche, Größe und Ort, speichert Treffer in Listen und meldet Änderungen wie einen Jobwechsel. Es ersetzt weder das Gespräch noch den Termin. Funktionsumfang und Lizenzen ändert LinkedIn laufend, prüfen Sie ihn vor dem Kauf.

02Für wen lohnt sich der Sales Navigator?

Er lohnt sich für Teams, deren Entscheider auf LinkedIn zu finden sind, und die feste Zeit für Recherche und Ansprache einplanen. Typisch sind Anbieter von Software, Beratung, Dienstleistungen und Technik an Führungskräfte. Für Zielgruppen ohne LinkedIn-Präsenz, etwa Betriebsleiter in Gastronomie oder Handwerk, bringt der direkte Anruf in der Regel mehr.

03Welche Filter sind im Sales Navigator am wichtigsten?

Am wichtigsten sind Funktion und Ebene der Person, Branche und Größe des Unternehmens sowie der Standort. Danach folgen Signale wie ein Jobwechsel oder Wachstum und Ausschlüsse wie Konkurrenten und Bestandskunden. Starten Sie mit wenigen Filtern, prüfen Sie 30 Treffer von Hand und schärfen Sie erst danach nach.

04Wie viele Termine bringt der Sales Navigator?

Die Zahl hängt von Annahmequote, Antwortquote und Terminquote ab, und die variiert stark mit Zielgruppe und Nachricht. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen aus vier Wochen Messung. Der Rechenblock in diesem Leitfaden zeigt, wie aus Anfragen Termine und Kosten je Termin entstehen, mit frei gewählten Beispielwerten.

05Kann ich mit dem Sales Navigator Telefonnummern finden?

Der Sales Navigator zeigt Rolle, Betrieb und Standort, die direkte Durchwahl meist nicht. Telefonnummern von Entscheidern stammen aus Unternehmensseiten, Firmenzentralen oder einer gepflegten Entscheiderdatenbank. Klären Sie vor dem Anruf die Rechtslage. Der Leitfaden zur Kaltakquise im B2B ordnet die Voraussetzungen ein.

06Was tut KRAUSS, wenn ich den Sales Navigator schon nutze?

KRAUSS liefert die Telefonebene: Menschen rufen die Entscheider Ihrer Liste an, prüfen Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und übergeben bestätigte Verkaufstermine mit Briefing. Den Sales Navigator, Nachrichten auf LinkedIn und Software liefert KRAUSS nicht. Ihre Liste dient als Grundlage für die Ansprache.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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Das Wissen haben Sie. Die Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00