Inhalt15 Abschnitte
- 01Was ist Sales Automation im B2B-Vertrieb?
- 02Welche Vertriebsaufgaben lassen sich automatisieren?
- 03Wo setzt Sales Automation auf dem Weg zum Termin an?
- 04Welche Kennzahlen zeigen, ob Sales Automation wirkt?
- 05Wie führen Sie Sales Automation Schritt für Schritt ein?
- 06Was spart Sales Automation an Zeit und Kosten?
- 07Wie sieht Sales Automation in der Praxis aus?
- 08Welche Fehler machen Teams bei der automatisierten Akquise?
- 09Wo endet automatisierte Akquise?
- 10Was liefert KRAUSS, und was nicht?
- 11Wie übergeben automatisierte Prozesse an die Telefonebene?
- 12Welche Rolle spielt KI in der Sales Automation?
- 13Wann hilft Sales Automation nicht?
- 14Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
- 15Was ist der nächste Schritt?
Was ist Sales Automation im B2B-Vertrieb?
Sales Automation heißt: Software führt Aufgaben aus, die sich im Vertrieb ständig wiederholen. Sie übernimmt Datenpflege, Nachrichtenplanung, Aufgabenverteilung, Terminabgleich und Berichte. Der Mensch führt das Gespräch mit dem Entscheider.
Der Begriff meint im B2B zwei Dinge, die Sie trennen sollten. Die Vertriebsautomatisierung im weiten Sinn umfasst alles, was zwischen dem ersten Kontakt und dem Auftrag wiederholt abläuft: Lead-Erfassung, Zuweisung, Angebotsvorlagen, Erinnerungen, Berichte. Die automatisierte Akquise im engen Sinn betrifft nur die Neukundenansprache, also Nachrichten, Anrufe und Nachfassen in festen Abständen. Diese Seite behandelt beides und nennt jeweils, welcher Teil gemeint ist.
Eine Anmerkung zur Einordnung: KRAUSS verkauft keine Software. Diese Seite erklärt Sales Automation, weil Teams danach suchen und weil sie am Ende vor derselben Frage stehen: Was passiert, wenn die Automatisierung eine Reaktion geliefert hat? Darauf antwortet sie in den letzten Abschnitten, und sie sagt offen, was KRAUSS liefert und was nicht.
| Begriff | Umfang | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Sales Automation | Wiederkehrende Aufgaben im Vertrieb | Erinnerung an eine Wiedervorlage |
| Vertriebsautomatisierung | Der ganze Weg vom Kontakt bis zum Auftrag | Zuweisung einer Anfrage an den Außendienst |
| Automatisierte Akquise | Nur die Neukundenansprache | Nachrichten in Abständen an eine Kontaktliste |
Für den Outbound-Vertrieb, die Ansprache von Kunden, die nicht von selbst anfragen, ist die Frage nach dem Maß besonders wichtig. Hier trifft Automatisierung auf Menschen, die weder Ihre Marke kennen noch eine Nachricht erwarten. Jeder Fehler kostet Ruf, nicht nur Zeit.
Welche Vertriebsaufgaben lassen sich automatisieren?
Acht Aufgaben lassen sich im Outbound automatisieren: Datenpflege, Anreicherung, Zeitpunkt, Sequenz, Aufgabenverteilung, Terminabgleich, Protokoll und Bericht. Menschen behalten das Gespräch, die Prüfung des Bedarfs und die Entscheidung über den Termin.
Die Grenze verläuft nach einer einfachen Regel. Software übernimmt Aufgaben, die sich in jedem Durchlauf gleichen und deren Fehler sich korrigieren lassen. Menschen übernehmen Aufgaben, die vom Gegenüber abhängen und deren Fehler einen Entscheider verärgern.
| Aufgabe | Was die Software tut | Was der Mensch behält |
|---|---|---|
| Datenpflege | Dubletten finden, Felder prüfen | Regeln festlegen, Ausnahmen entscheiden |
| Anreicherung | Rolle, Nummer und Firmendaten ergänzen | Zielgruppe bestimmen |
| Zeitpunkt | Auslöser melden, etwa eine Neubesetzung | Bewerten, ob der Auslöser einen Anruf trägt |
| Sequenz | Nachrichten in Abständen planen und versenden | Inhalt prüfen, Antworten lesen |
| Aufgabenverteilung | Anrufe und Wiedervorlagen den Anrufern zuweisen | Prioritäten setzen |
| Terminabgleich | Freie Zeiten des Außendiensts anzeigen | Termin bestätigen, Briefing schreiben |
| Protokoll | Gespräche aufzeichnen und zusammenfassen | Notiz prüfen, Einwände einordnen |
| Bericht | Quoten und Kosten je Termin berechnen | Schlüsse ziehen, Maßnahmen wählen |
Beachten Sie die rechte Spalte. Sie wird nicht kleiner, wenn die linke wächst. Eine bessere Datenpflege macht Anrufe nicht überflüssig, sie macht sie ergiebiger. Ein genauer Auslöser sagt, wann ein Anruf passt, aber nicht, was Sie sagen. Wie Auslöser entstehen und wie Sie sie nutzen, erklärt der Glossareintrag signalbasierte Ansprache.
Wie die Werkzeuge dafür heißen und wie Sie sie in Schichten aufbauen, steht auf der Seite zum Sales Tech Stack. Hier geht es um die Aufgaben, nicht um Produkte.
Wo setzt Sales Automation auf dem Weg zum Termin an?
Sales Automation setzt an fünf Stationen auf dem Weg zum Termin an: Ziel bestimmen, Zeitpunkt wählen, erreichen, prüfen und sichern. Die Station Prüfen bleibt beim Menschen, die vier anderen profitieren von Software.
Der Weg zum bestätigten Verkaufstermin beginnt mit einer Liste und endet mit einem Eintrag im Kalender des Außendiensts. Dazwischen liegen Schritte, die sich unterschiedlich gut automatisieren lassen. Am besten funktionieren Schritte ohne Gegenüber: Daten, Zeitpunkt, Verteilung, Kalender. Am schlechtesten funktioniert der Schritt, in dem das Gegenüber antwortet.
- Ziel bestimmen. Die Software liefert Entscheider mit Rolle, Firma und Nummer und bereinigt die Liste. Sie legen fest, welche Zielgruppe zählt.
- Zeitpunkt wählen. Auslöser wie eine Neubesetzung, eine Ausschreibung oder ein Standortwechsel zeigen, wann ein Anruf passt. Sie entscheiden, ob der Auslöser trägt.
- Erreichen. Sequenzen bereiten den Anruf vor, die Telefonie wählt und protokolliert. Den Gatekeeper im Vorzimmer überwindet ein Mensch.
- Prüfen. Im Kaufcheck klärt der Anrufer Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt. Hier kann nur ein Mensch fragen und nachhaken.
- Sichern. Kalenderabgleich, Bestätigung und Briefing laufen teilautomatisiert. Ein Mensch gibt den Termin frei.
Jede Station lässt sich einzeln messen. Gesprächsquote, Terminquote, Zeit je Eintrag und Zahl der Termine je Woche sagen, welche Station Zeit kostet und welche Termine bringt. Die folgenden Abschnitte zeigen, wie Sie diese Zahlen lesen.
Welche Kennzahlen zeigen, ob Sales Automation wirkt?
Fünf Kennzahlen zeigen, ob Sales Automation wirkt: Zeit je Eintrag, Gespräche je Anrufer und Woche, Terminquote, Kosten je Termin und Quote vom Termin zum Auftrag. Aktivitätszahlen wie versendete Nachrichten sind keine Wirkung.
Die Unterscheidung zwischen Aktivität und Ergebnis ist der wichtigste Gedanke dieser Seite. Software erzeugt Aktivität sehr leicht: Mit einem Klick gehen tausend Nachrichten raus. Aktivität kostet fast nichts, Ergebnis kostet Gespräche. Wer Aktivität misst, sieht jeden Monat steigende Zahlen. Wer Ergebnis misst, sieht, ob das Geld wirkt.
| Kennzahl | Frage | Richtung bei guter Automatisierung |
|---|---|---|
| Zeit je Eintrag | Wie lange dauert Pflege und Protokoll? | Sinkt |
| Gespräche je Anrufer und Woche | Wie viel Zeit bleibt für Gespräche? | Steigt |
| Terminquote | Wie viele Gespräche enden mit Termin? | Bleibt oder steigt |
| Kosten je Termin | Was kostet ein bestätigter Termin insgesamt? | Sinkt |
| Quote vom Termin zum Auftrag | Wie gut sind die Termine? | Bleibt |
Die letzte Zeile ist ein Warnsignal. Sinkt die Quote vom Termin zum Auftrag, obwohl die Zahl der Termine wächst, vereinbaren Sie Termine mit zu geringem Bedarf. Das passiert, wenn Automatisierung Menge erzeugt und niemand prüft, ob der Gesprächspartner wirklich kaufen kann. Die Kosten je Termin rechnen Sie mit Lizenzen, Pflege und Arbeitszeit, wie die Rechnung weiter unten zeigt.
Messen Sie vor dem Start vier Wochen den Zustand ohne Automatisierung. Ohne diese Basis lässt sich keine Wirkung belegen, und jede spätere Aussage ist eine Meinung.
Wie führen Sie Sales Automation Schritt für Schritt ein?
Sie führen Sales Automation in sechs Schritten ein: Prozess schreiben, Wiederholung markieren, eine Aufgabe wählen, Pilot starten, Wirkung messen und erst dann ausbauen. Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das Sie vorzeigen können.
- Prozess schreiben. Halten Sie fünf bis sieben Stufen vom Kontakt bis zum Termin schriftlich fest, mit Eintritts- und Austrittsregel. Ohne diesen Plan automatisieren Sie Unklarheit.
- Wiederholung markieren. Lassen Sie Ihre Anrufer eine Woche notieren, wofür sie Zeit brauchen, und markieren Sie Aufgaben, die sich gleichen.
- Eine Aufgabe wählen. Nehmen Sie die Aufgabe mit hohem Zeitverbrauch und dem geringsten Risiko, etwa Protokoll oder Terminmail.
- Pilot starten. Automatisieren Sie diese Aufgabe vier Wochen für eine Gruppe und lassen Sie eine Vergleichsgruppe wie bisher arbeiten.
- Wirkung messen. Vergleichen Sie Zeit je Aufgabe und Terminquote beider Gruppen. Streichen Sie die Automatisierung, wenn keine Zahl sich bewegt.
- Ausbauen. Wählen Sie die nächste Aufgabe und wiederholen Sie die Schritte vier und fünf.
Der Pilot schützt vor dem häufigsten Fehler: Alles auf einmal einzuführen und nachher nicht zu wissen, was gewirkt hat. Eine Aufgabe, eine Gruppe, vier Wochen, eine Zahl. Das ist ein Entwurf, den ein Vertriebsleiter in einer Stunde plant.
Setzen Sie vor dem Pilot die Regeln für Übergaben. Eine Automatisierung, die Antworten sammelt, braucht jemanden, der sie liest. Die Antwortzeit entscheidet über den Termin, wie die Seite zu Speed to Lead zeigt. Legen Sie fest, wer wann anruft, wenn eine Antwort kommt.
Was spart Sales Automation an Zeit und Kosten?
Sales Automation spart Verwaltungszeit, und der Gewinn entsteht erst, wenn diese Zeit in Gespräche geht. Die Rechnung zeigt die freigewordenen Stunden und die Termine, die sie bringen können.
Die Rechnung nimmt ein Team von vier Anrufern an. Alle Werte sind Annahmen dieses Beispiels, keine Marktwerte und keine Preise von KRAUSS. Messen Sie bei sich eine Woche, wie viel Zeit Recherche, Eintragen und Terminmails kosten.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Freigewordene Stunden durch Automatisierung und zusätzliche Termine
- Annahme: Zahl der Anrufer im Team4(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Stunden je Anrufer und Woche für Recherche, Eintragen, Terminmails und Berichte10(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, messen Sie eine Woche)
- Annahme: Anteil dieser Stunden, den Automatisierung übernimmt50 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, im Pilot zu messen)
- Annahme: Wochen im Monat4(Vereinfachung für die Rechnung)
- Annahme: Bestätigte Termine je Anrufstunde0,25 Termine(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, setzen Sie Ihre eigene Zählung ein)
- Annahme: Kosten einer Arbeitsstunde im eigenen Haus in Euro55 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert und kein Preis von KRAUSS)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Freigewordene Stunden im Monat | 4 × 10 × 50 % ÷ 100 × 4 | 80 |
| Arbeitswert dieser Stunden in Euro | 4 × 10 × 50 % ÷ 100 × 4 × 55 € | 4.400 € |
| Zusätzliche Termine im Monat, wenn die Stunden ins Telefon gehen | 4 × 10 × 50 % ÷ 100 × 4 × 0,25 | 20,0 Termine |
Mit diesen Annahmen setzt die Automatisierung 80 Stunden im Monat frei, das entspricht 4.400 € Euro Arbeitswert. Gehen alle Stunden ins Telefon, entstehen 20,0 Termine zusätzliche Termine im Monat. Gehen sie in andere Verwaltung, entsteht kein Termin. Die Rechnung zeigt den Hebel: Nicht die Software spart Geld, sondern die Entscheidung, wohin die Zeit geht.
Die Rechnung des Vertriebsleiters stellt die Lizenz der gewonnenen Zeit gegenüber. Rechnen Sie selbst, bevor Sie ein Werkzeug kaufen: Stunden pro Monat, die die Software spart, mal Stundensatz, minus Lizenz und Pflege. Fällt das Ergebnis negativ aus, lohnt sich die Automatisierung nur, wenn sie Termine bringt, die ohne sie nicht entstehen.
Wie sieht Sales Automation in der Praxis aus?
In der Praxis entscheidet die Wahl der ersten Aufgabe. In einem Projekt für einen Hersteller von Industriearmaturen automatisierte der Vertrieb zuerst die Sequenz, weil sie am sichtbarsten war. Nach acht Wochen lagen 310 Antworten im Postfach, 64 davon mit Interesse. Zwei Mitarbeiter lasen die Antworten, sortierten sie und riefen nach durchschnittlich vier Tagen zurück. Daraus wurden 9 Termine. Der Vertriebsleiter stellte um: Die Rückrufe gingen am selben Tag raus, und die Sortierung übernahm eine Regel nach Stichworten. Im nächsten Quartal entstanden aus gleich vielen Antworten 17 Termine.
In einem Projekt für einen Anbieter von Software für die Gastronomie wählte das Team die Protokollierung. Die Anrufer sparten nach eigener Schätzung rund drei Stunden je Woche, weil sie Gespräche nicht mehr von Hand zusammenfassten. Diese Zeit setzten sie für zusätzliche Anrufe ein. Nach vier Wochen lag die Zahl der Gespräche je Anrufer um etwa ein Fünftel höher, die Terminquote blieb gleich.
Beide Beispiele zeigen, dass der Gewinn aus der Verwendung der Zeit und aus der Geschwindigkeit der Antwort kommt. Sie zeigen nicht, dass Ihr Team dieselben Werte erreicht.
Welche Fehler machen Teams bei der automatisierten Akquise?
Vier Fehler kosten Teams am häufigsten Termine: den Anruf zu früh automatisieren, Aktivität als Ergebnis lesen, Antworten liegen lassen und zu viele Werkzeuge auf einmal einführen.
- 01
Den Anruf automatisieren, bevor das Gespräch steht.
Folge: Die Automatisierung vervielfacht ein Gespräch, das nicht funktioniert, und Ihre Marke verbrennt Kontakte.
Besser: Zuerst mit zehn Anrufen ein Gespräch aufbauen, das Termine bringt, dann Vorarbeit und Verwaltung automatisieren.
- 02
Aktivität als Ergebnis lesen.
Folge: Versendete Nachrichten und gewählte Nummern steigen, bestätigte Termine nicht, und das Team feiert die falsche Zahl.
Besser: Die Terminquote und die Kosten je Termin zur wichtigsten Zahl machen, Aktivität nur als Frühindikator lesen.
- 03
Antworten ohne Anruf liegen lassen.
Folge: Der Interessent, der auf die Nachricht reagiert, wartet Tage auf eine Antwort und hat dann einen anderen Anbieter gefunden.
Besser: Eine Regel festlegen, wer innerhalb welcher Zeit anruft, wenn eine Antwort kommt.
- 04
Viele Werkzeuge gleichzeitig einführen.
Folge: Sie erkennen nicht, welches Werkzeug wirkt, und die Pflege kostet mehr Zeit, als die Automatisierung spart.
Besser: Eine Aufgabe in einem Pilot von vier Wochen automatisieren und an einer Kennzahl messen.
Der dritte Fehler verdient Aufmerksamkeit, weil er unsichtbar bleibt. Eine Sequenz erzeugt Antworten, und niemand weiß, wie viele davon unbeantwortet verfallen. Zählen Sie einmal im Monat, wie viele Antworten länger als einen Tag ohne Rückruf blieben. Die Zahl ist oft höher als erwartet.
Wo endet automatisierte Akquise?
Automatisierte Akquise endet an der Stelle, an der ein Entscheider im Gespräch entscheidet, ob er einen Termin zusagt. Davor liefert Software Daten, Zeitpunkt und Reaktion. Danach braucht es einen Menschen.
Diese Lücke zeigt sich in der Pipeline. Die Automatisierung füllt den oberen Teil mit Aktivität: Kontakte importiert, Nachrichten versendet, Antworten gezählt. Der Vertrieb braucht den unteren Teil: Entscheider mit geprüftem Bedarf, die einen Termin zugesagt haben. Dazwischen liegen Rückfragen, Einwände und Vorzimmer, die kein Ablauf vorhersieht. Ein Marketing- oder Automatisierungssystem erzeugt einen Lead, aber noch keinen Termin. Ob ein Lead ein Käufer ist, klärt erst das Gespräch.
Drei Wege schließen die Lücke. Der erste ist Marketing und Automatisierung allein: Sie warten auf Antworten und rufen an, wenn jemand reagiert. Der zweite verbindet beides mit einem eigenen Innendienst, der anruft. Der dritte verbindet beides mit einem externen Partner, der die Telefonebene liefert.
| Weg | Stärke | Grenze | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Marketing allein | Skaliert Reichweite, geringe Kosten je Kontakt | Antworten bleiben Leads, der Termin fehlt | Ihre Käufer suchen aktiv und melden sich von selbst |
| Marketing plus eigener Innendienst | Wissen bleibt im Haus, enge Abstimmung mit dem Außendienst | Aufbau braucht Zeit, Ausfälle treffen den Plan | Der Markt ist groß genug, und Sie halten Anrufer langfristig |
| Marketing plus KRAUSS | Telefonebene ab dem Start, Termine mit Briefing | Sie geben die Gespräche ab, Ihre Werkzeuge bleiben Ihre Aufgabe | Termine fehlen schneller, als ein Innendienst entsteht |
Auch die Gegenfälle gehören dazu. Kommen Ihre Aufträge aus Anfragen und Empfehlungen, brauchen Sie kein Outbound-Team. Hat Ihr Innendienst Termine in der gewünschten Zahl und Qualität, ersetzt KRAUSS ihn nicht. Den Vergleich in Zahlen zeigt die Seite zu Vertrieb auslagern.
Dazu: Wirtschaftlichkeits-Rechner, Rechner im Browser, ohne Formular.
Was liefert KRAUSS, und was nicht?
KRAUSS liefert die Telefonebene mit Terminierung und auf Wunsch Anzeigen als Performance Marketing. KRAUSS liefert keine Software, keine Suchmaschinenoptimierung, keine Content-Erstellung und keinen E-Mail-Versand.
Das ist der Kern der Brücke zwischen Ihrer Automatisierung und dem Termin. Ihre Werkzeuge erzeugen Reaktionen und Daten. KRAUSS-Mitarbeiter rufen Entscheider an, prüfen im Kaufcheck die vier Punkte Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und übergeben bestätigte Termine. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Zu jedem Termin gehört ein Briefing für den Außendienst, und ein Wochenreport lässt sich in Ihr CRM (Kundenverwaltung) importieren.
Anzeigen als Performance Marketing schaltet KRAUSS auf Wunsch, wenn Sie Reichweite im Markt aufbauen wollen. Die Telefonebene qualifiziert dann die Reaktionen auf die Anzeigen. Wie das zusammenläuft, beschreibt die Seite zu Performance Marketing im B2B.
Was KRAUSS nicht tut, sagt diese Seite deutlich, damit niemand ein falsches Bild mitnimmt. Wenn Sie ein Werkzeug für Sequenzen, Lead-Verwaltung oder Berichte brauchen, wählen Sie es selbst. Wenn Sie Texte, Landingpages oder Suchmaschinenoptimierung brauchen, suchen Sie einen Partner dafür. KRAUSS verbindet Ihre Reaktionen mit dem Termin und sonst nichts.
Wie übergeben automatisierte Prozesse an die Telefonebene?
Automatisierte Prozesse übergeben an die Telefonebene über feste Regeln: Welche Reaktion löst einen Anruf aus, wer ruft an, in welcher Zeit, und was steht im Briefing. Ohne diese Regeln versanden Antworten.
Die Übergabe ist der Punkt, an dem die meisten Prozesse brechen. Eine Reaktion kommt an, aber niemand weiß, ob sie ein Anruf wert ist. Legen Sie vorab Auslöser fest: eine Antwort mit Frage, ein Klick auf eine Preisseite, ein Download, eine Terminanfrage. Jeder Auslöser bekommt eine Frist.
Auslöser: [Antwort mit Frage, Download, Terminanfrage oder anderes Signal] Wer ruft an: [Name oder Gruppe der Anrufer] Frist: [Stunden bis zum Rückruf] Das gehört ins Briefing: [Firma, Rolle, Auslöser, Wortlaut der Antwort, bisherige Kontakte] Ziel des Anrufs: [Termin vereinbaren oder Bedarf klären] Wenn niemand erreichbar ist: [Zahl der Versuche, Wiedervorlage mit Datum]
Mit dieser Regel wissen Anrufer, warum sie anrufen, und Entscheider erleben den Anruf als Fortsetzung der Nachricht. Bei KRAUSS liegt das Briefing im Workshop vor dem Start. Wie das Briefing aufgebaut ist, zeigt die Checkliste zum Briefing der Terminierung. Wie die Termine danach in Ihr System kommen, beschreibt die Checkliste zur Terminübergabe an den Außendienst und ins CRM.
Rechtlich gilt: Welche Kontaktaufnahme ohne vorherige Einwilligung zulässig ist, hängt vom Kanal und von der Zielgruppe ab. Automatisierte Anrufe und Werbung per E-Mail unterliegen engeren Regeln als der persönliche Anruf bei einem Geschäftspartner. Die Einordnung finden Sie auf der Seite zum Recht der Kaltakquise und, für Anrufe mit künstlicher Intelligenz (KI), auf der Seite zu KI-Anrufen und Recht. Dies ist keine Rechtsberatung.
Welche Rolle spielt KI in der Sales Automation?
KI erweitert die Sales Automation um Aufgaben, die Sprache verstehen: Zusammenfassungen, Entwürfe, Sortierung von Antworten und Bewertung von Gesprächen. Sie entscheidet nicht, ob ein Termin sinnvoll ist.
Die Einsatzgebiete sind klar umrissen. Gesprächsanalyse fasst Anrufe zusammen und schreibt Notizen ins CRM. Sortierung ordnet eingehende Antworten nach Absicht: Interesse, Absage, Rückfrage, Abwesenheit. Entwürfe liefern Texte, die ein Mensch prüft. Wo die Grenze liegt und welche Werkzeuge im Vertrieb mit KI arbeiten, ordnet die Seite zu KI-Tools im Vertrieb ein. Wie sich KI-Agenten für den Vertrieb schlagen, beschreibt die Seite zu KI-Agenten im Vertrieb.
Eine Regel hilft bei der Auswahl: Lassen Sie KI Aufgaben übernehmen, bei denen ein Fehler nichts kostet, und lassen Sie Menschen entscheiden, wo ein Fehler einen Entscheider verärgert. Eine falsch sortierte Antwort lässt sich korrigieren. Ein Anruf, der den Gesprächspartner verfehlt, schadet Ihrer Marke.
Wann hilft Sales Automation nicht?
Sales Automation hilft nicht bei wenigen Kontakten, bei einem Engpass im Gespräch und bei der Suche nach einem Produktvergleich mit Namen.
- Wenn Sie nur wenige Kontakte im Jahr ansprechen, spart Automatisierung kaum Zeit. Ein CRM mit einer gepflegten Liste und Wiedervorlagen genügt dann.
- Wenn Ihr Engpass im Gespräch liegt, ändert Software nichts an der Quote. Verbessern Sie zuerst Einstieg und Einwandbehandlung, dann automatisieren Sie.
- Wenn Sie Software mit Namen vergleichen wollen, ist diese Seite kein Test. Sie ordnet Aufgaben ein, KRAUSS verkauft keine Software.
Prüfen Sie ehrlich, welcher Punkt zutrifft. Bei wenigen Kontakten spart Software zu wenig, um ihre Pflege zu rechtfertigen. Liegt der Engpass im Gespräch, helfen Training und Gesprächsleitfaden mehr als jedes Werkzeug. Und wer einen Produktvergleich sucht, findet ihn bei unabhängigen Testern, mit dem Hinweis: Prüfen Sie im Pilot, nicht im Prospekt.
Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
Die Prüfliste mit acht Punkten zeigt Ihren Stand in 30 Minuten. Jedes Nein nennt einen Schritt, den Sie als Nächstes klären.
- Haben Sie fünf bis sieben Stufen vom Kontakt bis zum Termin schriftlich?
- Wissen Sie, wie viele Stunden Ihre Anrufer pro Woche mit Verwaltung verbringen?
- Haben Sie genau eine Aufgabe für den Pilot gewählt?
- Haben Sie die Kennzahlen vor dem Start vier Wochen gemessen?
- Gibt es eine Regel, wer bei einer Antwort wann anruft?
- Kennen Sie die Kosten je bestätigtem Termin mit Lizenz, Pflege und Arbeitszeit?
- Haben Sie die Rechtsgrundlage für jeden Kanal geklärt?
- Wissen Sie, an welcher Stelle Aktivität in Termine übergeht und wo sie versandet?
Was ist der nächste Schritt?
Der nächste Schritt ist die Rechnung mit Ihren Zahlen: Verwaltungsstunden, Anteil der Automatisierung, Termine je Anrufstunde. Zeigt sie, dass die Zeit ins Telefon gehen muss, damit Termine entstehen, fehlt Ihnen Kapazität am Telefon und nicht Software.
Dann übernimmt KRAUSS die Telefonebene. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Der Aufbau dauert nach dem Briefing Rund 14 Tage. KRAUSS führt eine eigene Datenbank mit 480.000+. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen, die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt den Ablauf, und die Methode zeigt den Kaufcheck. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.








