Inhalt12 Abschnitte
- 01Welche Arten von AI-SDR-Anbietern gibt es?
- 02Welches Ziel legen Sie fest, bevor Sie Anbieter ansehen?
- 03Wie gewichten Sie die Kriterien in einer Prüfmatrix?
- 04Wie führen Sie den Testauftrag durch?
- 05Welche Fragen klären Datenherkunft, Einwilligung und Kennzeichnung?
- 06Wie lesen Sie das Ergebnis des Testauftrags?
- 07Wie entscheiden Sie nach dem Testauftrag?
- 08Woran erkennen Sie Warnzeichen im Vertrieb des Anbieters?
- 09Wann passt eine Telefonebene besser als ein AI SDR?
- 10Welche Fehler vermeiden Sie bei der Anbieterwahl?
- 11Wann passt dieses Verfahren nicht?
- 12Was ist der nächste Schritt?
Welche Arten von AI-SDR-Anbietern gibt es?
Drei Arten von Anbietern gibt es: Plattformen, die Software liefern, Managed Services, die Software mit Menschen verbinden, und Agenturen, die mit Menschen telefonieren. Wer die Art verwechselt, vergleicht Lizenzpreise mit Terminpreisen und erkennt den Unterschied erst im Vertrag. Was ein AI SDR (Sales Development Representative mit künstlicher Intelligenz) ist, erklärt die Seite AI SDR, den Preis die Seite Was kostet ein AI SDR?. Die Rolle des SDR beschreibt das Glossar.
| Typ | Was Sie kaufen | Wer führt die Gespräche | Wo das Risiko liegt |
|---|---|---|---|
| Plattform | Software und Lizenz | Die Software, Antworten sortiert Ihr Team | Aufsicht, Absenderruf und Rechtslage liegen bei Ihnen |
| Managed Service | Software plus Betreuung | Software und Mitarbeiter des Anbieters | Unklare Aufteilung, wer was freigibt |
| Agentur mit Telefon | Dienstleistung | Menschen am Telefon | Qualität des Teams und Erreichbarkeit Ihrer Zielgruppe |
Die KRAUSS GmbH gehört zum dritten Typ. KRAUSS verkauft keine Software und keine Lizenz. KRAUSS liefert die Telefonebene: Menschen rufen an, führen den Kaufcheck und bestätigen den Termin. Dieser Leitfaden bewertet deshalb nicht einzelne Anbieter, sondern gibt Ihnen ein Verfahren, mit dem Sie jeden Anbieter einschließlich KRAUSS prüfen.
Welches Ziel legen Sie fest, bevor Sie Anbieter ansehen?
Sie legen als Ziel stattfindende Termine mit einem Entscheider fest und schreiben die Zahl und den Zeitraum auf. Ein Ziel wie „mehr Leads“ lässt jeden Anbieter gewinnen, weil jede Zusage im Postfach als Erfolg zählt.
Ein Zielblatt verhindert das. Es hat vier Zeilen und liegt vor dem ersten Gespräch mit einem Anbieter fest.
Zielgruppe: [Rolle, Branche, Region, ungefähre Zahl der Betriebe] Ziel: [Zahl] stattfindende Termine mit einem Entscheider in [Zeitraum] Als Termin zählt: [Entscheider anwesend, Thema bestätigt, Datum im Kalender, Gespräch hat stattgefunden] Abbruchregel: [Zahl der Termine oder Rückmeldung des Außendienstes, bei deren Unterschreitung der Test endet]
Die dritte Zeile entscheidet. Der Verkaufstermin zählt erst, wenn er stattfindet. Ein Anbieter, der diese Definition ablehnt, will etwas anderes messen als Sie. Das ist keine Böswilligkeit, aber ein Grund, den Vergleich auf gleiche Basis zu stellen.
Wie gewichten Sie die Kriterien in einer Prüfmatrix?
Sie gewichten die Kriterien vor dem ersten Anbietergespräch, vergeben je Anbieter Punkte von 1 bis 5 und rechnen eine gewichtete Summe. Die Gewichte sagen, was Ihnen wichtig ist, nicht, was ein Anbieter gut kann.
Sechs Kriterien tragen die Entscheidung: Definition und Bestätigung des Termins, Datenherkunft und Einwilligung, Aufsicht über die Nachrichten, Übergabe an einen Menschen, Laufzeit und Ausstieg, Transparenz der Gesamtkosten. Die Rechnung zeigt zwei erfundene Anbieter mit frei gewählten Punkten.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Gewichtete Prüfmatrix für zwei Anbieter nach sechs Kriterien
- Annahme: Gewicht: Definition und Bestätigung des Termins25 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Gewicht: Datenherkunft und Einwilligung20 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Gewicht: Aufsicht und Freigabe der Nachrichten20 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Gewicht: Übergabe an einen Menschen15 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Gewicht: Laufzeit und Ausstieg10 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Gewicht: Transparenz der Gesamtkosten10 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Termindefinition (1 bis 5)4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Datenherkunft2(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Aufsicht3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Übergabe3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Ausstieg5(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter A, Punkte für Kostentransparenz4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Termindefinition (1 bis 5)5(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Datenherkunft4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Aufsicht4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Übergabe4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Ausstieg3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
- Annahme: Anbieter B, Punkte für Kostentransparenz2(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Gewichtete Punktzahl Anbieter A | (25 % × 4 + 20 % × 2 + 20 % × 3 + 15 % × 3 + 10 % × 5 + 10 % × 4) ÷ 100 | 3,35 |
| Gewichtete Punktzahl Anbieter B | (25 % × 5 + 20 % × 4 + 20 % × 4 + 15 % × 4 + 10 % × 3 + 10 % × 2) ÷ 100 | 3,95 |
Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels und bewerten keinen echten Anbieter. Anbieter A gewinnt bei Ausstieg und Preis, Anbieter B bei Datenherkunft und Termindefinition. Die Matrix macht sichtbar, dass die Gewichte das Ergebnis tragen. Wer Datenherkunft hoch gewichtet, wie hier mit einem Fünftel, wählt anders als jemand, der nur den Preis sieht.
Prüfen Sie die Matrix mit einem Gegentest: Ändern Sie zwei Gewichte um fünf Punkte. Kippt die Reihenfolge, liegen die Anbieter eng beieinander, und der Testauftrag entscheidet. Bleibt sie stabil, hat die Matrix ein klares Ergebnis geliefert.
Wie führen Sie den Testauftrag durch?
Sie führen den Testauftrag durch, indem jeder Anbieter dieselbe Liste, denselben Anlass und dieselbe Frist bekommt und Sie jede Nachricht vor dem Versand sehen. Nur so vergleichen Sie Ergebnisse statt Vorführungen.
Betreff: Testauftrag [Name Ihres Unternehmens], Zeitraum [von bis] Liste: [Anzahl] Kontakte aus Ihrer Zielgruppe, Stichprobe aus [Branche, Region] Anlass der Ansprache: [konkreter Anlass, zum Beispiel Eröffnung, Stellenanzeige, neue Produktlinie] Als Termin zählt: [Definition aus dem Zielblatt] Wir verlangen vorab: jede Nachricht und jedes Gesprächsskript zur Freigabe Wir verlangen im Bericht: Zahl der Kontakte, Zahl der Antworten, Zahl der Interessierten, Zahl der Termine, die stattgefunden haben Datenherkunft: [Ihre Liste oder Liste des Anbieters mit Quelle und Rechtsgrundlage] Ende des Tests: [Datum], danach Auswertung mit [Name]
Eine zweite Vorlage hilft beim Gegenlesen des Angebots mit einem Sprachmodell. Setzen Sie keine personenbezogenen Daten und keine Geschäftsgeheimnisse ein. Kürzen Sie das Angebot auf die Vertragsklauseln und ersetzen Sie Namen durch Rollen.
Du prüfst das Angebot eines Anbieters für [Dienstleistung, zum Beispiel automatisierte Erstansprache im B2B-Vertrieb]. Lies die folgenden Klauseln: [Klauseln ohne Namen und Zahlen einfügen]. Beantworte in dieser Reihenfolge: 1. Wie definiert das Angebot einen Termin, und fehlt eine Angabe zu Bestätigung oder Ausfall? 2. Wer trägt die Verantwortung für Datenherkunft und Einwilligung? 3. Welche Laufzeit und welche Kündigungsfrist stehen im Text? 4. Welche Kosten stehen nicht im Text, die bei der Nutzung anfallen können? Nenne bei jeder Antwort die Stelle im Text. Schreibe "nicht geregelt", wenn der Text schweigt. Gib keine Rechtsberatung.
Der Prompt ersetzt keine rechtliche Prüfung. Er findet Lücken, die Sie danach mit der Rechtsberatung klären. Weitere Prompts für den Vertrieb liefert die Sammlung Prompts für den Vertrieb.
Welche Fragen klären Datenherkunft, Einwilligung und Kennzeichnung?
Drei Fragen klären das Wichtigste: Woher stammen die Kontaktdaten, auf welcher Rechtsgrundlage ruft oder schreibt der Anbieter, und wie erkennt der Angesprochene, dass er mit einer KI spricht. Diese Seite gibt keine Rechtsberatung und ordnet nur Fundstellen. Stand: 09.10.2026.
Die Rechtslage für Anrufe unterscheidet sich nach dem Anrufer. Ein Mensch braucht bei Werbeanrufen gegenüber sonstigen Marktteilnehmern die zumindest mutmaßliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG) (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Für einen KI-Agenten am Telefon ist die Einordnung offen, die vorsichtige Lesart verlangt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Die Fundstellen zeigt die Seite Sind KI-Anrufe im B2B erlaubt?. Dazu kommt die Kennzeichnung als KI bei direkter Interaktion nach Art. 50 der KI-Verordnung (Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Stand 07/2024).
Ein Anbieter verarbeitet Kontaktdaten in Ihrem Auftrag. Das braucht einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO (Amtsblatt der Europäischen Union, Stand 04/2016), den Aufbau beschreibt die Seite Auftragsverarbeitung bei Telefonakquise. Haften Sie selbst? Unterlassungsansprüche richten sich nach § 8 UWG auch gegen den Inhaber des Unternehmens, wenn ein Beauftragter die Zuwiderhandlung begeht (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Deshalb gehört die Frage nach Daten und Einwilligung in Ihre Matrix mit hohem Gewicht.
1. Woher stammen die Kontaktdaten, und wann wurden sie zuletzt geprüft? [Quelle nennen lassen] 2. Auf welche Rechtsgrundlage stützt sich die Ansprache, getrennt nach E-Mail, Telefon und KI-Anruf? 3. Wie kennzeichnet das System, dass ein KI-Agent spricht oder schreibt? [Wortlaut des ersten Satzes erfragen] 4. Wie läuft ein Widerspruch durch das System, und wie schnell steht die Adresse auf der Sperrliste? 5. Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und wo liegen Server und Unterauftragnehmer? 6. Wer haftet laut Vertrag für Verstöße, und was gilt bei Abmahnung?
Lassen Sie die Antworten schriftlich geben und von Ihrer Rechtsberatung lesen. Die Bewertung der Rechtslage liegt bei ihr, nicht bei diesem Leitfaden.
Wie lesen Sie das Ergebnis des Testauftrags?
Sie lesen das Ergebnis von unten nach oben: Zuerst zählen Sie die Termine, die stattgefunden haben, dann die Gespräche mit Entscheidern, dann die Antworten. Die oberen Stufen sagen, wie viel Lärm entstanden ist, die untere sagt, was zählt.
| Stufe | Zähler | Nenner | Was die Stufe verrät |
|---|---|---|---|
| Antwortquote | Antworten | Kontakte | Ob der Anlass trägt |
| Interessenquote | Antworten mit Interesse | Antworten | Ob die Zielgruppe zuhört |
| Gesprächsquote | Gespräche mit Entscheidern | Antworten mit Interesse | Ob die Übergabe funktioniert |
| Terminquote | Termine, die stattgefunden haben | Gespräche mit Entscheidern | Ob der Termin Substanz hat |
| Ausfallanteil | Ausgefallene Termine (No-Show) | Vereinbarte Termine | Ob die Bestätigung greift |
In einem Projekt für einen Hersteller von Prüfgeräten bekamen zwei Anbieter dieselbe Liste mit 150 Kontakten. Anbieter A meldete 12 Termine, davon fanden 5 statt. Anbieter B meldete 6 Termine, und 5 fanden statt. Die Zahl der stattgefundenen Termine war gleich, der Eindruck der Berichte ein anderer. Hätte der Vertriebsleiter nur die gemeldeten Termine gezählt, hätte er den Anbieter mit den meisten Zusagen gewählt.
Der Fall zeigt, warum der Nenner im Vertrag stehen muss. Die Terminquote gilt nur, wenn alle Beteiligten dieselbe Definition nutzen. Fragen Sie jeden Anbieter, welche Zahl er im Bericht an erster Stelle nennt.
Wie entscheiden Sie nach dem Testauftrag?
Sie entscheiden nach dem Testauftrag in einem Termin von einer Stunde mit drei Beteiligten: Vertriebsleitung, Außendienst und jemand aus Recht oder Datenschutz. Der Außendienst bringt die Rückmeldung zu den Terminen mit, die Vertriebsleitung die Zahlen, die dritte Person die Antworten zu Daten und Einwilligung.
Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor. Zuerst klären Sie, ob der Anbieter die Rechtsfragen bestanden hat, denn ein Anbieter ohne klare Antwort fällt unabhängig vom Ergebnis aus. Danach lesen Sie die Termine, die stattgefunden haben, und die Rückmeldung des Außendienstes zur Qualität. Erst zuletzt vergleichen Sie Kosten je stattfindendem Termin und tragen die Punkte in die Matrix ein. Wer mit dem Preis beginnt, entscheidet nach dem, was am leichtesten zu zählen ist.
Halten Sie die Entscheidung in drei Sätzen fest: Welcher Anbieter geht in die nächste Phase, welche Schwelle gilt dort, und wann prüfen Sie erneut? Ein Anbieter, der den Test nicht bestanden hat, bekommt eine kurze Rückmeldung mit der Zahl, an der es lag. Das schafft Klarheit und hält die Tür offen, falls sich Ihre Zielgruppe ändert.
Woran erkennen Sie Warnzeichen im Vertrieb des Anbieters?
Sie erkennen Warnzeichen an Aussagen, die sich nicht prüfen lassen: pauschale Terminzusagen, Ablehnung eines Tests mit Ihrer Liste, fehlende Nennung der Datenquelle und Druck zum schnellen Abschluss.
- Terminzusage ohne Zielgruppe. Ein Anbieter, der für jede Zielgruppe dieselbe Zahl nennt, kennt Ihre Zielgruppe nicht.
- Nur Musterdaten. Wer den Test mit Ihrer Liste verweigert, zeigt, was seine Zahlen wert sind.
- Keine Datenquelle. Wer die Herkunft der Kontakte nicht nennt, schiebt Ihnen das Risiko zu.
- Lange Bindung vor dem Beweis. Eine Laufzeit von vielen Monaten ohne Test setzt Ihr Geld auf eine Annahme.
- Kein Zugriff auf Nachrichten. Wer Texte nicht vorab zeigt, nimmt Ihnen die Aufsicht.
Ein Ranking von Anbietern gibt diese Seite nicht. Es würde veralten und eine Reihenfolge behaupten, die vom Markt, vom Produkt und von der Zielgruppe abhängt. Die Matrix ersetzt es durch Ihre eigenen Gewichte.
Wann passt eine Telefonebene besser als ein AI SDR?
Eine Telefonebene passt besser, wenn Ihre Zielgruppe klein ist, das Produkt Erklärung braucht oder Entscheider Rückfragen stellen. Dann zählt das Gespräch, und ein Mensch führt es. Der Weg gehört in den Outbound-Vertrieb, bei dem die Leadqualifizierung am Telefon den Kontakt zum Termin macht.
KRAUSS bietet diesen Weg: Menschen führen die Gespräche, bestätigen jeden Termin doppelt und liefern die Termine als importfertigen Wochenreport. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. KRAUSS verkauft keine Software und schreibt keine Inhalte. Wer Software für Volumen und einfache Fragen sucht, findet bei einem Plattformanbieter mehr. Die Gegenüberstellung steht im Vergleich KI-Telefonagent oder Mensch.
Beide Wege lassen sich verbinden. Software sortiert Antworten, und ein Mensch ruft am selben Tag bei jeder interessierten Antwort an. Die Übergabe entscheidet über die Zahl der Termine. Legen Sie sie im Testauftrag fest und messen Sie sie getrennt.
Welche Fehler vermeiden Sie bei der Anbieterwahl?
Vier Fehler kosten am meisten: Anbieter nach Demos vergleichen, den Termin nicht definieren, Gewichte nach der Demo festlegen und die Datenherkunft dem Anbieter überlassen.
- 01
Anbieter nach der Demo mit Musterdaten vergleichen.
Folge: Die Demo zeigt den Idealfall des Anbieters, und Ihre Zielgruppe verhält sich anders.
Besser: Jedem Anbieter dieselbe Liste und denselben Anlass aus Ihrem Markt geben.
- 02
Das Wort Termin nicht definieren.
Folge: Ein Anbieter zählt Zusagen im Postfach, ein anderer stattgefundene Gespräche, und die Zahlen stehen nebeneinander, als wären sie gleich.
Besser: Schriftlich festlegen, dass nur stattfindende Termine mit einem Entscheider zählen.
- 03
Die Gewichte der Matrix nach der Demo festlegen.
Folge: Der Eindruck der Demo bestimmt die Gewichte, und die Matrix bestätigt, was Sie ohnehin dachten.
Besser: Gewichte vor dem ersten Anbietergespräch schreiben und dem Team zeigen.
- 04
Datenherkunft und Einwilligung dem Anbieter überlassen.
Folge: Sie tragen die Folgen mit, denn ein Unterlassungsanspruch richtet sich auch gegen den Inhaber des Unternehmens, wenn ein Beauftragter handelt.
Besser: Herkunft der Daten, Rechtsgrundlage und Sperrliste vor dem Start schriftlich klären und mit Ihrer Rechtsberatung prüfen.
Wann passt dieses Verfahren nicht?
Das Verfahren passt nicht, wenn Zielgruppe oder Aufsicht fehlen oder der Markt aus wenigen hundert Betrieben besteht.
- Wenn Sie keine Zielgruppe benennen können, prüft auch ein gutes Verfahren nur Versprechen. Legen Sie zuerst Zielgruppe und Anlass fest.
- Wenn niemand bei Ihnen die Antworten des Werkzeugs liest, ersetzt kein Anbieter diese Aufsicht, und der Test misst nur Postfachverkehr.
- Wenn Ihre Zielgruppe nur wenige hundert Betriebe umfasst, verbrennt eine Massenansprache Kontakte, und das Verfahren dieses Leitfadens kommt zu spät.
In diesen Fällen klären Sie zuerst Zielgruppe und Anlass. Ein Anbieter kann beides nicht ersetzen.
Was ist der nächste Schritt?
Der nächste Schritt ist das Zielblatt: Zielgruppe, Zahl der Termine, Definition und Abbruchregel auf einer Seite. Danach lassen Sie zwei bis drei Anbieter denselben Testauftrag bearbeiten. Den Preis je stattfindendem Termin rechnen Sie nach dem Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen.
Der Angebotskonfigurator fragt Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge ab, danach erstellen wir Ihr Angebot. Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt Ablauf und Leistung. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









