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Leitfaden

AI SDR Anbieter prüfen: Sechs Schritte, Prüfmatrix und Testauftrag

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
9 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

AI SDR Anbieter prüfen Sie in sechs Schritten: Typ des Anbieters klären, Ziel als stattfindende Termine festlegen, Kriterien gewichten, einen Testauftrag mit Ihrer Liste erteilen, Datenherkunft und Einwilligung prüfen und das Ergebnis am Telefon gegenprüfen. Dieser Leitfaden liefert Matrix und Vorlagen ohne Ranking von Anbietern. Stand 09.10.2026, keine Rechtsberatung.

Stand Quellen

Dazu: KI-Prompts für den Vertrieb, Prompt-Sammlung im Browser, ohne Formular.

Fakten

Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Werbeanruf eines Menschen bei einem sonstigen Marktteilnehmer
§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG: zumindest mutmaßliche EinwilligungQuelle: gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026
Kennzeichnung als KI bei direkter Interaktion
Art. 50 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2024/1689Quelle: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Stand 10/2026
Verarbeitung durch einen Auftragsverarbeiter
Art. 28 Abs. 3 DSGVO: auf der Grundlage eines VertragsQuelle: Amtsblatt der Europäischen Union, Stand 10/2026
Inhalt12 Abschnitte
  1. 01Welche Arten von AI-SDR-Anbietern gibt es?
  2. 02Welches Ziel legen Sie fest, bevor Sie Anbieter ansehen?
  3. 03Wie gewichten Sie die Kriterien in einer Prüfmatrix?
  4. 04Wie führen Sie den Testauftrag durch?
  5. 05Welche Fragen klären Datenherkunft, Einwilligung und Kennzeichnung?
  6. 06Wie lesen Sie das Ergebnis des Testauftrags?
  7. 07Wie entscheiden Sie nach dem Testauftrag?
  8. 08Woran erkennen Sie Warnzeichen im Vertrieb des Anbieters?
  9. 09Wann passt eine Telefonebene besser als ein AI SDR?
  10. 10Welche Fehler vermeiden Sie bei der Anbieterwahl?
  11. 11Wann passt dieses Verfahren nicht?
  12. 12Was ist der nächste Schritt?

Welche Arten von AI-SDR-Anbietern gibt es?

Drei Arten von Anbietern gibt es: Plattformen, die Software liefern, Managed Services, die Software mit Menschen verbinden, und Agenturen, die mit Menschen telefonieren. Wer die Art verwechselt, vergleicht Lizenzpreise mit Terminpreisen und erkennt den Unterschied erst im Vertrag. Was ein AI SDR (Sales Development Representative mit künstlicher Intelligenz) ist, erklärt die Seite AI SDR, den Preis die Seite Was kostet ein AI SDR?. Die Rolle des SDR beschreibt das Glossar.

Drei Anbietertypen im Vergleich, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
TypWas Sie kaufenWer führt die GesprächeWo das Risiko liegt
PlattformSoftware und LizenzDie Software, Antworten sortiert Ihr TeamAufsicht, Absenderruf und Rechtslage liegen bei Ihnen
Managed ServiceSoftware plus BetreuungSoftware und Mitarbeiter des AnbietersUnklare Aufteilung, wer was freigibt
Agentur mit TelefonDienstleistungMenschen am TelefonQualität des Teams und Erreichbarkeit Ihrer Zielgruppe
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie. Die Grenzen verschwimmen, viele Anbieter bieten Mischformen.

Die KRAUSS GmbH gehört zum dritten Typ. KRAUSS verkauft keine Software und keine Lizenz. KRAUSS liefert die Telefonebene: Menschen rufen an, führen den Kaufcheck und bestätigen den Termin. Dieser Leitfaden bewertet deshalb nicht einzelne Anbieter, sondern gibt Ihnen ein Verfahren, mit dem Sie jeden Anbieter einschließlich KRAUSS prüfen.

Welches Ziel legen Sie fest, bevor Sie Anbieter ansehen?

Sie legen als Ziel stattfindende Termine mit einem Entscheider fest und schreiben die Zahl und den Zeitraum auf. Ein Ziel wie „mehr Leads“ lässt jeden Anbieter gewinnen, weil jede Zusage im Postfach als Erfolg zählt.

Ein Zielblatt verhindert das. Es hat vier Zeilen und liegt vor dem ersten Gespräch mit einem Anbieter fest.

Vorlage: Zielblatt vor der Anbieterwahl
Zielgruppe: [Rolle, Branche, Region, ungefähre Zahl der Betriebe]
Ziel: [Zahl] stattfindende Termine mit einem Entscheider in [Zeitraum]
Als Termin zählt: [Entscheider anwesend, Thema bestätigt, Datum im Kalender, Gespräch hat stattgefunden]
Abbruchregel: [Zahl der Termine oder Rückmeldung des Außendienstes, bei deren Unterschreitung der Test endet]

Die dritte Zeile entscheidet. Der Verkaufstermin zählt erst, wenn er stattfindet. Ein Anbieter, der diese Definition ablehnt, will etwas anderes messen als Sie. Das ist keine Böswilligkeit, aber ein Grund, den Vergleich auf gleiche Basis zu stellen.

Wie gewichten Sie die Kriterien in einer Prüfmatrix?

Sie gewichten die Kriterien vor dem ersten Anbietergespräch, vergeben je Anbieter Punkte von 1 bis 5 und rechnen eine gewichtete Summe. Die Gewichte sagen, was Ihnen wichtig ist, nicht, was ein Anbieter gut kann.

Sechs Kriterien tragen die Entscheidung: Definition und Bestätigung des Termins, Datenherkunft und Einwilligung, Aufsicht über die Nachrichten, Übergabe an einen Menschen, Laufzeit und Ausstieg, Transparenz der Gesamtkosten. Die Rechnung zeigt zwei erfundene Anbieter mit frei gewählten Punkten.

Rechenbeispiel

Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte

Gewichtete Prüfmatrix für zwei Anbieter nach sechs Kriterien

  • Annahme: Gewicht: Definition und Bestätigung des Termins25 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Gewicht: Datenherkunft und Einwilligung20 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Gewicht: Aufsicht und Freigabe der Nachrichten20 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Gewicht: Übergabe an einen Menschen15 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Gewicht: Laufzeit und Ausstieg10 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Gewicht: Transparenz der Gesamtkosten10 %(Annahme dieses Beispiels, setzen Sie Ihre Gewichte, die Summe ergibt 100)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Termindefinition (1 bis 5)4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Datenherkunft2(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Aufsicht3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Übergabe3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Ausstieg5(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter A, Punkte für Kostentransparenz4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Termindefinition (1 bis 5)5(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Datenherkunft4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Aufsicht4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Übergabe4(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Ausstieg3(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
  • Annahme: Anbieter B, Punkte für Kostentransparenz2(Annahme dieses Beispiels, keine Bewertung eines echten Anbieters)
Gewichtete Prüfmatrix für zwei Anbieter nach sechs Kriterien
SchrittRechnungErgebnis
Gewichtete Punktzahl Anbieter A(25 % × 4 + 20 % × 2 + 20 % × 3 + 15 % × 3 + 10 % × 5 + 10 % × 4) ÷ 1003,35
Gewichtete Punktzahl Anbieter B(25 % × 5 + 20 % × 4 + 20 % × 4 + 15 % × 4 + 10 % × 3 + 10 % × 2) ÷ 1003,95

Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels und bewerten keinen echten Anbieter. Anbieter A gewinnt bei Ausstieg und Preis, Anbieter B bei Datenherkunft und Termindefinition. Die Matrix macht sichtbar, dass die Gewichte das Ergebnis tragen. Wer Datenherkunft hoch gewichtet, wie hier mit einem Fünftel, wählt anders als jemand, der nur den Preis sieht.

Prüfen Sie die Matrix mit einem Gegentest: Ändern Sie zwei Gewichte um fünf Punkte. Kippt die Reihenfolge, liegen die Anbieter eng beieinander, und der Testauftrag entscheidet. Bleibt sie stabil, hat die Matrix ein klares Ergebnis geliefert.

Wie führen Sie den Testauftrag durch?

Sie führen den Testauftrag durch, indem jeder Anbieter dieselbe Liste, denselben Anlass und dieselbe Frist bekommt und Sie jede Nachricht vor dem Versand sehen. Nur so vergleichen Sie Ergebnisse statt Vorführungen.

Vorlage: Testauftrag an einen Anbieter
Betreff: Testauftrag [Name Ihres Unternehmens], Zeitraum [von bis]

Liste: [Anzahl] Kontakte aus Ihrer Zielgruppe, Stichprobe aus [Branche, Region]
Anlass der Ansprache: [konkreter Anlass, zum Beispiel Eröffnung, Stellenanzeige, neue Produktlinie]
Als Termin zählt: [Definition aus dem Zielblatt]
Wir verlangen vorab: jede Nachricht und jedes Gesprächsskript zur Freigabe
Wir verlangen im Bericht: Zahl der Kontakte, Zahl der Antworten, Zahl der Interessierten, Zahl der Termine, die stattgefunden haben
Datenherkunft: [Ihre Liste oder Liste des Anbieters mit Quelle und Rechtsgrundlage]
Ende des Tests: [Datum], danach Auswertung mit [Name]

Eine zweite Vorlage hilft beim Gegenlesen des Angebots mit einem Sprachmodell. Setzen Sie keine personenbezogenen Daten und keine Geschäftsgeheimnisse ein. Kürzen Sie das Angebot auf die Vertragsklauseln und ersetzen Sie Namen durch Rollen.

Vorlage: Prompt zum Gegenlesen eines Angebots
Du prüfst das Angebot eines Anbieters für [Dienstleistung, zum Beispiel automatisierte Erstansprache im B2B-Vertrieb].
Lies die folgenden Klauseln: [Klauseln ohne Namen und Zahlen einfügen].
Beantworte in dieser Reihenfolge:
1. Wie definiert das Angebot einen Termin, und fehlt eine Angabe zu Bestätigung oder Ausfall?
2. Wer trägt die Verantwortung für Datenherkunft und Einwilligung?
3. Welche Laufzeit und welche Kündigungsfrist stehen im Text?
4. Welche Kosten stehen nicht im Text, die bei der Nutzung anfallen können?
Nenne bei jeder Antwort die Stelle im Text. Schreibe "nicht geregelt", wenn der Text schweigt. Gib keine Rechtsberatung.

Der Prompt ersetzt keine rechtliche Prüfung. Er findet Lücken, die Sie danach mit der Rechtsberatung klären. Weitere Prompts für den Vertrieb liefert die Sammlung Prompts für den Vertrieb.

Welche Fragen klären Datenherkunft, Einwilligung und Kennzeichnung?

Drei Fragen klären das Wichtigste: Woher stammen die Kontaktdaten, auf welcher Rechtsgrundlage ruft oder schreibt der Anbieter, und wie erkennt der Angesprochene, dass er mit einer KI spricht. Diese Seite gibt keine Rechtsberatung und ordnet nur Fundstellen. Stand: 09.10.2026.

Die Rechtslage für Anrufe unterscheidet sich nach dem Anrufer. Ein Mensch braucht bei Werbeanrufen gegenüber sonstigen Marktteilnehmern die zumindest mutmaßliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG) (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Für einen KI-Agenten am Telefon ist die Einordnung offen, die vorsichtige Lesart verlangt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Die Fundstellen zeigt die Seite Sind KI-Anrufe im B2B erlaubt?. Dazu kommt die Kennzeichnung als KI bei direkter Interaktion nach Art. 50 der KI-Verordnung (Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Stand 07/2024).

Ein Anbieter verarbeitet Kontaktdaten in Ihrem Auftrag. Das braucht einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO (Amtsblatt der Europäischen Union, Stand 04/2016), den Aufbau beschreibt die Seite Auftragsverarbeitung bei Telefonakquise. Haften Sie selbst? Unterlassungsansprüche richten sich nach § 8 UWG auch gegen den Inhaber des Unternehmens, wenn ein Beauftragter die Zuwiderhandlung begeht (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Deshalb gehört die Frage nach Daten und Einwilligung in Ihre Matrix mit hohem Gewicht.

Vorlage: Fragen an den Anbieter zu Daten und Recht
1. Woher stammen die Kontaktdaten, und wann wurden sie zuletzt geprüft? [Quelle nennen lassen]
2. Auf welche Rechtsgrundlage stützt sich die Ansprache, getrennt nach E-Mail, Telefon und KI-Anruf?
3. Wie kennzeichnet das System, dass ein KI-Agent spricht oder schreibt? [Wortlaut des ersten Satzes erfragen]
4. Wie läuft ein Widerspruch durch das System, und wie schnell steht die Adresse auf der Sperrliste?
5. Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und wo liegen Server und Unterauftragnehmer?
6. Wer haftet laut Vertrag für Verstöße, und was gilt bei Abmahnung?

Lassen Sie die Antworten schriftlich geben und von Ihrer Rechtsberatung lesen. Die Bewertung der Rechtslage liegt bei ihr, nicht bei diesem Leitfaden.

Wie lesen Sie das Ergebnis des Testauftrags?

Sie lesen das Ergebnis von unten nach oben: Zuerst zählen Sie die Termine, die stattgefunden haben, dann die Gespräche mit Entscheidern, dann die Antworten. Die oberen Stufen sagen, wie viel Lärm entstanden ist, die untere sagt, was zählt.

Stufen des Testergebnisses mit Zähler und Nenner, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
StufeZählerNennerWas die Stufe verrät
AntwortquoteAntwortenKontakteOb der Anlass trägt
InteressenquoteAntworten mit InteresseAntwortenOb die Zielgruppe zuhört
GesprächsquoteGespräche mit EntscheidernAntworten mit InteresseOb die Übergabe funktioniert
TerminquoteTermine, die stattgefunden habenGespräche mit EntscheidernOb der Termin Substanz hat
AusfallanteilAusgefallene Termine (No-Show)Vereinbarte TermineOb die Bestätigung greift
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

In einem Projekt für einen Hersteller von Prüfgeräten bekamen zwei Anbieter dieselbe Liste mit 150 Kontakten. Anbieter A meldete 12 Termine, davon fanden 5 statt. Anbieter B meldete 6 Termine, und 5 fanden statt. Die Zahl der stattgefundenen Termine war gleich, der Eindruck der Berichte ein anderer. Hätte der Vertriebsleiter nur die gemeldeten Termine gezählt, hätte er den Anbieter mit den meisten Zusagen gewählt.

Der Fall zeigt, warum der Nenner im Vertrag stehen muss. Die Terminquote gilt nur, wenn alle Beteiligten dieselbe Definition nutzen. Fragen Sie jeden Anbieter, welche Zahl er im Bericht an erster Stelle nennt.

Wie entscheiden Sie nach dem Testauftrag?

Sie entscheiden nach dem Testauftrag in einem Termin von einer Stunde mit drei Beteiligten: Vertriebsleitung, Außendienst und jemand aus Recht oder Datenschutz. Der Außendienst bringt die Rückmeldung zu den Terminen mit, die Vertriebsleitung die Zahlen, die dritte Person die Antworten zu Daten und Einwilligung.

Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor. Zuerst klären Sie, ob der Anbieter die Rechtsfragen bestanden hat, denn ein Anbieter ohne klare Antwort fällt unabhängig vom Ergebnis aus. Danach lesen Sie die Termine, die stattgefunden haben, und die Rückmeldung des Außendienstes zur Qualität. Erst zuletzt vergleichen Sie Kosten je stattfindendem Termin und tragen die Punkte in die Matrix ein. Wer mit dem Preis beginnt, entscheidet nach dem, was am leichtesten zu zählen ist.

Halten Sie die Entscheidung in drei Sätzen fest: Welcher Anbieter geht in die nächste Phase, welche Schwelle gilt dort, und wann prüfen Sie erneut? Ein Anbieter, der den Test nicht bestanden hat, bekommt eine kurze Rückmeldung mit der Zahl, an der es lag. Das schafft Klarheit und hält die Tür offen, falls sich Ihre Zielgruppe ändert.

Woran erkennen Sie Warnzeichen im Vertrieb des Anbieters?

Sie erkennen Warnzeichen an Aussagen, die sich nicht prüfen lassen: pauschale Terminzusagen, Ablehnung eines Tests mit Ihrer Liste, fehlende Nennung der Datenquelle und Druck zum schnellen Abschluss.

  • Terminzusage ohne Zielgruppe. Ein Anbieter, der für jede Zielgruppe dieselbe Zahl nennt, kennt Ihre Zielgruppe nicht.
  • Nur Musterdaten. Wer den Test mit Ihrer Liste verweigert, zeigt, was seine Zahlen wert sind.
  • Keine Datenquelle. Wer die Herkunft der Kontakte nicht nennt, schiebt Ihnen das Risiko zu.
  • Lange Bindung vor dem Beweis. Eine Laufzeit von vielen Monaten ohne Test setzt Ihr Geld auf eine Annahme.
  • Kein Zugriff auf Nachrichten. Wer Texte nicht vorab zeigt, nimmt Ihnen die Aufsicht.

Ein Ranking von Anbietern gibt diese Seite nicht. Es würde veralten und eine Reihenfolge behaupten, die vom Markt, vom Produkt und von der Zielgruppe abhängt. Die Matrix ersetzt es durch Ihre eigenen Gewichte.

Wann passt eine Telefonebene besser als ein AI SDR?

Eine Telefonebene passt besser, wenn Ihre Zielgruppe klein ist, das Produkt Erklärung braucht oder Entscheider Rückfragen stellen. Dann zählt das Gespräch, und ein Mensch führt es. Der Weg gehört in den Outbound-Vertrieb, bei dem die Leadqualifizierung am Telefon den Kontakt zum Termin macht.

KRAUSS bietet diesen Weg: Menschen führen die Gespräche, bestätigen jeden Termin doppelt und liefern die Termine als importfertigen Wochenreport. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. KRAUSS verkauft keine Software und schreibt keine Inhalte. Wer Software für Volumen und einfache Fragen sucht, findet bei einem Plattformanbieter mehr. Die Gegenüberstellung steht im Vergleich KI-Telefonagent oder Mensch.

Beide Wege lassen sich verbinden. Software sortiert Antworten, und ein Mensch ruft am selben Tag bei jeder interessierten Antwort an. Die Übergabe entscheidet über die Zahl der Termine. Legen Sie sie im Testauftrag fest und messen Sie sie getrennt.

Welche Fehler vermeiden Sie bei der Anbieterwahl?

Vier Fehler kosten am meisten: Anbieter nach Demos vergleichen, den Termin nicht definieren, Gewichte nach der Demo festlegen und die Datenherkunft dem Anbieter überlassen.

  1. 01

    Anbieter nach der Demo mit Musterdaten vergleichen.

    Folge: Die Demo zeigt den Idealfall des Anbieters, und Ihre Zielgruppe verhält sich anders.

    Besser: Jedem Anbieter dieselbe Liste und denselben Anlass aus Ihrem Markt geben.

  2. 02

    Das Wort Termin nicht definieren.

    Folge: Ein Anbieter zählt Zusagen im Postfach, ein anderer stattgefundene Gespräche, und die Zahlen stehen nebeneinander, als wären sie gleich.

    Besser: Schriftlich festlegen, dass nur stattfindende Termine mit einem Entscheider zählen.

  3. 03

    Die Gewichte der Matrix nach der Demo festlegen.

    Folge: Der Eindruck der Demo bestimmt die Gewichte, und die Matrix bestätigt, was Sie ohnehin dachten.

    Besser: Gewichte vor dem ersten Anbietergespräch schreiben und dem Team zeigen.

  4. 04

    Datenherkunft und Einwilligung dem Anbieter überlassen.

    Folge: Sie tragen die Folgen mit, denn ein Unterlassungsanspruch richtet sich auch gegen den Inhaber des Unternehmens, wenn ein Beauftragter handelt.

    Besser: Herkunft der Daten, Rechtsgrundlage und Sperrliste vor dem Start schriftlich klären und mit Ihrer Rechtsberatung prüfen.

Wann passt dieses Verfahren nicht?

Das Verfahren passt nicht, wenn Zielgruppe oder Aufsicht fehlen oder der Markt aus wenigen hundert Betrieben besteht.

  • Wenn Sie keine Zielgruppe benennen können, prüft auch ein gutes Verfahren nur Versprechen. Legen Sie zuerst Zielgruppe und Anlass fest.
  • Wenn niemand bei Ihnen die Antworten des Werkzeugs liest, ersetzt kein Anbieter diese Aufsicht, und der Test misst nur Postfachverkehr.
  • Wenn Ihre Zielgruppe nur wenige hundert Betriebe umfasst, verbrennt eine Massenansprache Kontakte, und das Verfahren dieses Leitfadens kommt zu spät.

In diesen Fällen klären Sie zuerst Zielgruppe und Anlass. Ein Anbieter kann beides nicht ersetzen.

Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist das Zielblatt: Zielgruppe, Zahl der Termine, Definition und Abbruchregel auf einer Seite. Danach lassen Sie zwei bis drei Anbieter denselben Testauftrag bearbeiten. Den Preis je stattfindendem Termin rechnen Sie nach dem Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen.

Der Angebotskonfigurator fragt Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge ab, danach erstellen wir Ihr Angebot. Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt Ablauf und Leistung. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.

Vom Wissen zum Termin

Was kostet das in Ihrem Markt?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

Kennzahlen von KRAUSS: 100.000+ Vereinbarte Verkaufstermine seit 2011, 480.000+ Entscheiderkontakte in der Datenbank, 30+ Mitarbeiter, 14 Tage bis zu den ersten Terminen
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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wie prüfe ich einen AI-SDR-Anbieter?

Sie prüfen ihn mit einem Verfahren statt einer Demo: Typ klären, Ziel als stattfindende Termine festlegen, Kriterien gewichten, einen Testauftrag mit Ihrer Liste erteilen, Datenherkunft und Einwilligung klären und das Ergebnis gegenprüfen. Jeder Anbieter bekommt dieselbe Liste, denselben Anlass und dieselbe Definition des Termins.

02Welche Fragen stelle ich einem AI-SDR-Anbieter?

Fragen Sie nach der Definition des Termins, nach Zähler und Nenner jeder Quote, nach der Herkunft der Kontaktdaten, nach der Freigabe der Nachrichten, nach der Übergabe an einen Menschen und nach Laufzeit und Ausstieg. Dieser Leitfaden liefert die Fragen als Vorlage zum Kopieren, mit Platzhaltern für Ihre Angaben.

03Wie lange dauert ein Test mit einem AI SDR?

Rechnen Sie mit mehreren Wochen, bis stattgefundene Termine in der Zahl vorliegen, die eine Aussage erlaubt. Das hängt von Ihrer Zielgruppe und vom Verkaufszyklus ab. Legen Sie Dauer, Liste und Schwelle vor dem Start fest und beenden Sie den Test nicht nach den ersten guten oder schlechten Tagen.

04Darf ein AI SDR kalt bei Unternehmen anrufen?

Das ist rechtlich offen und hängt vom Einzelfall ab. Ein Mensch braucht im B2B die zumindest mutmaßliche Einwilligung (gesetze-im-internet.de, Stand 10/2026). Für KI-Agenten am Telefon gilt nach der vorsichtigen Lesart eine strengere Regel. Die Seite zu KI-Anrufen ordnet die Fundstellen. Stand 09.10.2026, keine Rechtsberatung, Ihre Rechtsberatung entscheidet.

05Ist eine Agentur mit Menschen besser als ein AI SDR?

Das hängt von Zielgruppe und Produkt ab. Bei kleinen Zielgruppen, erklärungsbedürftigen Produkten und Entscheidern mit Rückfragen führt ein Mensch bessere Gespräche. Bei großem Volumen und einfachen Fragen arbeitet Software schneller. Der Testauftrag dieses Leitfadens zeigt für Ihren Markt, welcher Weg mehr stattfindende Termine bringt.

06Was kostet die Terminierung bei KRAUSS im Vergleich zu einem AI SDR?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Rechnen Sie beide Wege auf den Preis je stattfindendem Termin um und setzen Sie die Zahlen nebeneinander. Die Rechnung dazu steht auf der Seite Was kostet ein AI SDR?.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Jede Zahl mit Quelle nennt Herausgeber, Stand und Abrufdatum. Quellen von KRAUSS verweisen auf die eigenen Seiten.

  1. 01

    gesetze-im-internet.de: UWG § 7, Unzumutbare Belästigungen (gesetze-im-internet.de)

    Stand Oktober 2026abgerufen am Primärquelle

  2. 02

    gesetze-im-internet.de: UWG § 8, Beseitigung und Unterlassung (gesetze-im-internet.de)

    Stand Oktober 2026abgerufen am Primärquelle

  3. 03

    Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union: Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Artikel 50 Transparenzpflichten (eur-lex.europa.eu)

    Stand Juli 2024abgerufen am Primärquelle

  4. 04

    Amtsblatt der Europäischen Union: Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Artikel 28 Auftragsverarbeiter (eur-lex.europa.eu)

    Stand 27.04.2016abgerufen am Primärquelle

  5. 05

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

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  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
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