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Checkliste

Briefing-Bogen für eine Reaktivierungskampagne mit zehn Feldern

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein Briefing für die Reaktivierung nennt zehn Felder je Altkunde: letzte Bestellung, Abgangsgrund, Sperrvermerk, früherer und heutiger Ansprechpartner und das Nachfassdatum. Fehlt ein Feld, ruft der Anrufer blind an. Vor dem ersten Anruf fallen Kunden mit Sperrvermerk oder offener Reklamation aus der Liste, auch wenn ihr Umsatz hoch war. Die Liste lesen Sie frei, die Druckfassung holen Sie per E-Mail.

Stand Quellen

Dazu: Wirtschaftlichkeits-Rechner, Rechner im Browser, ohne Formular.

Fakten

Felder im Reaktivierungs-Briefing
Zehn je Altkunde, in Gruppen: Umsatz, Grund, Kontakt, Regeln, TerminQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Kunden, die vor dem Anruf herausfallen
Sperrvermerk oder offene Reklamation, unabhängig vom UmsatzQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026

Die Checkliste lesen Sie frei auf dieser Seite.Zur Druckfassung

Inhalt5 Abschnitte
  1. 01Welche zehn Felder braucht eine Reaktivierung?
  2. 02Wer fällt vor dem Anruf aus der Liste?
  3. 03Wie sortieren Sie die Liste vor dem Start?
  4. 04Was zeigt ein Projekt mit 340 Altkunden?
  5. 05Wann passt das Briefing nicht?

Welche zehn Felder braucht eine Reaktivierung?

Ein Reaktivierungs-Briefing braucht zehn Felder je Altkunde, die ein Standardbriefing nicht kennt. Jedes Feld hat eine Quelle, sonst bleibt es offen.

  • Letzte Bestellung mit Datum, Wert und Produktgruppe.
  • Umsatz der zwölf Monate vor der Pause.
  • Abgangsgrund in den Worten des Kunden, mit Quelle.
  • Früherer Ansprechpartner und sein heutiger Status im Haus.
  • Heutiger Entscheider oder Gatekeeper, mit Rolle.
  • Sperrvermerk ja oder nein, mit Datum der Eintragung.
  • Offene Reklamation oder Gewährleistungsfall ja oder nein.
  • Betreuer im eigenen Haus, der den Kontakt vorab kennt.
  • Anlass für eine neue Ansprache, etwa ein Vertragsende oder eine fällige Wartung.
  • Nachfassdatum mit einem Verantwortlichen im Haus.

Die ersten fünf Felder beschreiben den Kunden, die letzten fünf den Anruf. Ohne die zweite Hälfte weiß der Anrufer, wen er anruft, aber nicht, warum er anruft. Die Wiedervorlage mit Datum ist der Kern des Bogens.

Wer fällt vor dem Anruf aus der Liste?

Kunden mit Sperrvermerk oder offener Reklamation fallen heraus, bevor der erste Anruf erfolgt. Der Umsatz ändert daran nichts.

Die Regel lautet: Ein Kunde mit einem der beiden Merkmale bekommt keinen Anruf in dieser Kampagne. Er kommt erst in eine eigene Klärung, mit Verantwortlichem und Datum. Die rechtliche Grundlage für Anrufe bei Bestandskunden erklärt die Checkliste zum Kaltakquise-Recht im B2B. Ihre Rechtsabteilung prüft jeden Einzelfall, bevor die Liste in den Anruf geht.

Wie sortieren Sie die Liste vor dem Start?

Sortieren Sie nach dem Wert der letzten Bestellung und danach nach der Länge der Pause. Die größten Kunden mit der kürzesten Pause kommen zuerst an die Reihe.

Der Außendienst kennt manche dieser Kunden persönlich. Er bekommt die Liste mit dem Hinweis, welche Kunden er selbst anruft und welche der Innendienst übernimmt. So telefoniert niemand zweimal mit demselben Haus.

Was zeigt ein Projekt mit 340 Altkunden?

In einem Projekt für einen Anbieter von Wartungsverträgen für Kältetechnik lagen 340 Kunden ohne Bestellung seit über einem Jahr im Kundenstamm. Das Briefing sortierte 96 davon aus, weil ein Sperrvermerk oder eine offene Reklamation vorlag.

Von den übrigen 244 Kunden erreichte der Anrufer 131 Ansprechpartner. Daraus entstanden 18 Termine, und 40 Kunden bekamen eine Wiedervorlage mit Datum und Grund. Die Zahl der Reklamationen in der Kampagne blieb null, weil die Sperrliste vor dem Start stand.

Wann passt das Briefing nicht?

Ein Briefing für Altkunden setzt Bestellungen und Ansprechpartner voraus. Ohne beides kann es nicht funktionieren.

  • Wenn Ihre Kundendatei keine Bestellungen und keine Ansprechpartner enthält, fehlen die Felder. Pflegen Sie die Datei zuerst, sonst füllt der Anrufer nur Lücken.
  • Wenn ein Kunde die Pause wegen einer Störung hatte, schreibt das Briefing die Klärung vor und nicht den Anruf. Eine Reaktivierung ohne Klärung endet in der nächsten Beschwerde.

Die Felder sind ein Werkzeug für den Anruf, nicht für die Kundenpflege. Wer Altkunden dauerhaft betreuen will, braucht einen Plan jenseits der Reaktivierung. Den Ablauf eines Anrufs zeigt der Leitfaden zur Reaktivierung per Telefon. Den Rechenweg für den Wert einer Liste finden Sie im Wirtschaftlichkeits-Rechner. KRAUSS prüft Altkundenlisten vor dem Anruf nach diesen Feldern, bevor ein Termin im Kalender steht. Die Telefonakquise mit Terminvereinbarung beschreibt den Ablauf.

Die ersten 6 von 10 Punkten der Checkliste Briefing-Bogen für eine Reaktivierungskampagne mit zehn Feldern
Kennzahlen von KRAUSS: 100.000+ Vereinbarte Verkaufstermine seit 2011, 480.000+ Entscheiderkontakte in der Datenbank, 30+ Mitarbeiter, 14 Tage bis zu den ersten Terminen

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Die Checkliste lesen Sie frei auf dieser Seite. Die Druckfassung zu „Briefing-Bogen für eine Reaktivierungskampagne mit zehn Feldern“ bekommen Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse. Name und Firma sind freiwillig.

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Vom Wissen zum Termin

Was kostet das in Ihrem Markt?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn die Punkte sitzen, führen wir die Gespräche für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wie unterscheidet sich das Reaktivierungs-Briefing vom allgemeinen Briefing?

Das allgemeine Briefing beschreibt eine Zielgruppe, die noch nie gekauft hat. Hier beschreiben Sie einen Kunden, der schon gekauft hat und nun still ist. Darum braucht das Briefing Felder zur letzten Bestellung, zum Abgangsgrund und zum früheren Ansprechpartner, die im Erstbriefing fehlen.

02Wer füllt die Felder aus, Vertrieb oder Innendienst?

Der Innendienst füllt die Auftragsfelder aus der Kundenakte, der Vertrieb ergänzt Abgangsgrund und Betreuer aus dem Gedächtnis des Hauses. Ein Feld ohne Quelle gilt als offen und landet nicht im Anruf.

03Wie lange sollte die Pause sein, bevor ich einen Kunden anrufe?

Eine Pause von sechs bis zwölf Monaten ist die Spanne, in der ein Anruf am ehesten Gehör findet. Ältere Pausen brauchen eine andere Begründung, etwa einen neuen Anlass. Die Spanne ist eine Erfahrungsregel von KRAUSS und keine Marktgröße.

04Was tue ich mit einem Kunden, der beim Anruf Nein sagt?

Tragen Sie den Grund in das Feld Abgangsgrund ein und setzen Sie ein Nachfassdatum oder einen Sperrvermerk. Eine zweite Ansprache ohne neuen Anlass wirkt wie Druck und schadet der Kundenbeziehung.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00