Inhalt9 Abschnitte
- 01Wie sieht ein Verkaufsgespräch im B2B in sechs Phasen aus?
- 02Wie gelingt der Einstieg in den ersten Sätzen?
- 03Wie klären Sie den Bedarf?
- 04Wie zeigen Sie den Nutzen?
- 05Wie klären Sie Einwände im Gespräch?
- 06Wie schlagen Sie den Abschluss vor und sichern den nächsten Schritt?
- 07Wie werten Sie ein Verkaufsgespräch aus?
- 08Wann passt dieser Leitfaden nicht?
- 09Wie unterstützt KRAUSS Ihr Team im Verkaufsgespräch?
Wie sieht ein Verkaufsgespräch im B2B in sechs Phasen aus?
Ein B2B-Verkaufsgespräch hat sechs Phasen: Einstieg, Bedarf klären, Nutzen zeigen, Einwände klären, Abschluss vorschlagen und nächsten Schritt sichern. Jede Phase hat ein Ziel, eine Frage und einen Zeitanteil.
Wer das Gespräch ohne Plan führt, redet zu früh über das Produkt und zu spät über den Kunden. Die Phasen geben Ihnen einen Faden. Sie müssen sie nicht starr abarbeiten, aber Sie wissen jederzeit, wo Sie stehen und was als Nächstes kommt. Das ist der Unterschied zwischen einem Gespräch, das Sie führen, und einem, das Sie erleben.
| Phase | Ziel | Zeitanteil | Leitfrage |
|---|---|---|---|
| 1. Einstieg | Vertrauen und Rahmen schaffen | etwa 10 Prozent | Wofür nehmen wir uns die Zeit? |
| 2. Bedarf klären | Ziel, Ärger und Entscheidung verstehen | etwa 40 Prozent | Was soll sich ändern, und warum jetzt? |
| 3. Nutzen zeigen | Lösung in den Worten des Kunden zeigen | etwa 20 Prozent | Was bringt Ihnen das konkret? |
| 4. Einwände klären | Zweifel hören und auflösen | etwa 15 Prozent | Was hält Sie davon ab? |
| 5. Abschluss vorschlagen | Entscheidung anbieten | etwa 10 Prozent | Wie gehen wir weiter vor? |
| 6. Nächsten Schritt sichern | Termin und Aufgaben festhalten | etwa 5 Prozent | Wer macht bis wann was? |
Die Bedarfsphase bekommt den höchsten Anteil, weil sie die Qualität aller folgenden Phasen bestimmt. Ein Kaufbedarf, der in Ihren Worten steht und nicht in denen des Kunden, trägt keinen Abschluss. Wie die Bedarfsklärung im Detail abläuft, zeigt der Leitfaden zur Bedarfsanalyse im Erstgespräch.
Dieser Leitfaden führt durch das Gespräch, in dem der Auftrag entsteht. Wie Sie den Verkaufstermin vorher vereinbaren, steht im Leitfaden zum Verkaufstermin vereinbaren im B2B. Welche Abschlussfragen im Telefonat funktionieren, zeigt der Leitfaden zu den Abschlusstechniken.
Die erste Rechnung zeigt, wie sich ein Gespräch von 45 Minuten nach den Richtwerten verteilt:
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Wie viele Minuten Sie in einem Gespräch sprechen und wie viele der Kunde
- Annahme: Dauer des Gesprächs in Minuten45(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Redeanteil des Verkäufers in Prozent33 %(Richtwert aus der Praxis von KRAUSS, keine Studie)
- Annahme: Offene Fragen, die Sie in dieser Zeit stellen12(Annahme dieses Beispiels, zählen Sie Ihre eigenen Gespräche)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Redezeit des Verkäufers in Minuten | 45 × 33 % ÷ 100 | 15 |
| Redezeit des Kunden in Minuten | 45 × (100 − 33 %) ÷ 100 | 30 |
| Zeit des Kunden je Frage in Sekunden | 45 × (100 − 33 %) ÷ 100 × 60 ÷ 12 | 151 |
Mit den angenommenen Werten sprechen Sie 15 Minuten, der Kunde 30 Minuten. Bei zwölf offenen Fragen hat der Kunde im Schnitt 151 Sekunden je Frage. Das reicht für eine echte Antwort, nicht für ein Ja oder Nein. Die Zahlen sind Annahmen. Messen Sie Ihren Redeanteil in drei Gesprächen und setzen Sie die Werte ein.
Wie gelingt der Einstieg in den ersten Sätzen?
Der Einstieg gelingt, wenn Sie in 30 Sekunden Rahmen, Dauer und Ziel nennen und den Kunden fragen, ob das für ihn passt. Der Kunde entscheidet in dieser Zeit, ob er Ihnen zuhört.
Der Einstieg hat drei Aufgaben. Er sagt, wofür das Gespräch da ist, er nennt die Zeit, und er holt die Zustimmung des Kunden. Danach stellen Sie die erste Frage. Lassen Sie Small Talk nur zu, wenn der Kunde ihn beginnt. Im B2B hat der Gesprächspartner einen vollen Kalender, und wer die Zeit respektiert, gewinnt Vertrauen.
Guten Tag [Name], schön, dass wir uns sprechen. Wir haben [Dauer] Zeit. Mein Vorschlag für den Ablauf: Zuerst frage ich Sie nach [Thema, etwa Ihrer heutigen Lösung], danach zeige ich, wo wir helfen können, und am Ende klären wir, wie es weitergeht. Passt Ihnen das, oder gibt es etwas, das Sie zuerst loswerden möchten?
Der letzte Satz öffnet die Tür für das, was den Kunden beschäftigt. Hört er eine Frage statt einer Behauptung, antwortet er mit seiner Lage. Manche Kunden nennen sofort ein Thema, das nicht im Plan stand, und das ist ein Geschenk: Es zeigt, wo der Ärger sitzt.
Bereiten Sie den Einstieg vor. Lesen Sie die Notizen aus dem Terminierungsgespräch, die Website des Kunden und die letzten Meldungen zum Unternehmen. Nennen Sie im ersten Satz einen Bezug, der zeigt, dass Sie sich vorbereitet haben, und vermeiden Sie Floskeln wie „Ich möchte Ihnen kurz unser Unternehmen vorstellen“. Die Vorstellung stellt Sie in den Mittelpunkt, der Bezug stellt den Kunden dorthin.
Nennt der Kunde zu Beginn nur wenig Zeit, kürzen Sie nicht die Bedarfsphase, sondern die Vorstellung. Schlagen Sie vor: „Dann konzentrieren wir uns auf zwei Fragen, und alles Weitere klären wir im zweiten Termin.“
Wie klären Sie den Bedarf?
Sie klären den Bedarf mit offenen Fragen zu Ziel, Ärger, Folgen und Entscheidung und hören mehr zu, als Sie sprechen. In dieser Phase entstehen die Sätze, mit denen Sie später den Nutzen zeigen.
Beginnen Sie breit und werden Sie enger. Fragen Sie zuerst nach der heutigen Lage, dann nach dem Ärger, dann nach den Folgen und zuletzt nach der Entscheidung. Jede Antwort vertiefen Sie mit einer Rückfrage, bevor Sie zur nächsten Frage wechseln. Wer nach jeder Antwort das Thema wechselt, sammelt Stichworte statt Verständnis.
| Fragetyp | Beispiel | Was Sie erfahren |
|---|---|---|
| Lage | „Wie läuft das heute bei Ihnen ab?“ | Prozess, Beteiligte, Werkzeuge |
| Ärger | „Was stört Sie daran am meisten?“ | Der Anlass, der Handlung auslöst |
| Folge | „Was passiert, wenn das so bleibt?“ | Kosten, Risiko, Dringlichkeit |
| Entscheidung | „Wer entscheidet mit, und was braucht er?“ | Rollen, Frist, Kriterien |
Die Frage nach der Entscheidung gehört in jedes Gespräch. Wer sie spät stellt, erfährt erst im Angebot, dass noch ein Entscheider fehlt. Fragen Sie früh und freundlich: „Wer außer Ihnen schaut sich das noch an, und was ist ihm wichtig?“
Ein Praxisbeispiel zeigt die Wirkung. In einem Projekt für einen Hersteller von Hygienetechnik führten die Verkäufer Erstgespräche von 45 Minuten, davon sprachen sie rund 30 Minuten selbst. Aus 36 Gesprächen im Quartal entstanden 9 Angebotswünsche. Das Team stellte auf vier feste Fragen zu Lage, Ärger, Folge und Entscheidung um und senkte die Redezeit auf eine Viertelstunde. Im Folgequartal entstanden aus 38 Gesprächen 15 Angebotswünsche.
Prüfen Sie mit dem Kaufcheck, ob Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt stehen. Halten Sie fest, was der Kunde sagt, am besten in seinen Worten. Notieren Sie mindestens drei Sätze wörtlich: das Ziel, den Ärger und die Folge. Mit ihnen beginnt die dritte Phase. Wer den Satz des Kunden zurückgibt, wird als Gesprächspartner wahrgenommen, wer ihn umformuliert, als Verkäufer.
Wie zeigen Sie den Nutzen?
Sie zeigen den Nutzen, indem Sie den Satz des Kunden aufgreifen, Ihre Lösung an genau diesen Satz binden und das Ergebnis in seinen Zahlen oder Folgen ausdrücken. Ein Nutzen ohne Bezug zum Satz des Kunden bleibt ein Versprechen.
Die Reihenfolge ist fest: Bedarf wiederholen, Lösung nennen, Ergebnis benennen, Rückfrage stellen. Das dauert wenige Sätze und verhindert den langen Vortrag.
Sie haben gesagt, dass [Ärger in den Worten des Kunden] und dass [Folge]. Genau dafür haben wir [Lösung in einem Satz]. Das bedeutet für Sie [Ergebnis in seiner Größe, etwa Zeit, Menge oder Risiko]. Wie passt das zu dem, was Sie sich vorstellen?
Zeigen Sie nicht alles, was Sie können, sondern das, was zu seinem Ärger passt. Jede zusätzliche Funktion lenkt ab und öffnet eine Tür für neue Einwände. Wenn der Kunde nach etwas fragt, das Sie nicht anbieten, sagen Sie es klar. Ehrlichkeit an dieser Stelle schützt vor dem Auftrag, den Sie nicht erfüllen können.
Belegen Sie Aussagen. Eine Referenz, eine Zahl aus einem Projekt oder eine kurze Beschreibung eines vergleichbaren Falls wirkt stärker als jedes Adjektiv. Nennen Sie nur, was Sie belegen können, und ordnen Sie Zahlen ein, bevor der Kunde nachfragt. Die Nutzenargumentation zeigt Ketten aus Merkmal, Vorteil und Folge.
Prüfen Sie nach der Darstellung, ob der Kunde mitgeht. Fragen Sie nicht „Haben Sie noch Fragen?“, sondern „Was davon ist für Sie am wichtigsten, und was fehlt noch?“ Die zweite Frage bringt den Zweifel hervor, bevor er zum Einwand wird.
Wie klären Sie Einwände im Gespräch?
Sie klären Einwände, indem Sie sie wiederholen, nach dem Grund fragen und erst dann antworten. Ein Einwand ist ein Wunsch nach mehr Sicherheit, kein Angriff.
Hören Sie den Einwand zu Ende und wiederholen Sie ihn in eigenen Worten: „Sie sorgen sich, dass die Umstellung Ihre Mitarbeiter im Lager zu lange bindet, richtig?“ Der Kunde bestätigt oder korrigiert, und Sie wissen, worauf Sie antworten. Danach fragen Sie nach dem Grund: „Was haben Sie da in der Vergangenheit erlebt?“ Die Antwort verrät, ob es um Zeit, Geld, Vertrauen oder einen Entscheider geht.
| Dahinter steckt | Woran Sie es erkennen | Reaktion |
|---|---|---|
| Zeit | „Gerade ist es ungünstig.“ | Konkreten späteren Termin anbieten |
| Geld | „Das passt nicht ins Budget.“ | Nutzen in Zahlen rechnen, Umfang anpassen |
| Vertrauen | „Wir kennen Sie noch nicht.“ | Referenz oder kleinen Testschritt anbieten |
| Entscheider | „Das muss ich abstimmen.“ | Gemeinsames Gespräch mit dem Entscheider vorschlagen |
Die Einwandbehandlung zeigt Muster für die häufigsten Fälle, und der Leitfaden zur Einwandbehandlung am Telefon liefert Sätze zum Mitsprechen. Wichtig bleibt die Haltung: Sie wollen den Einwand verstehen, nicht gewinnen. Wer gewinnt, verliert den Kunden.
Ein Einwand, der dreimal in derselben Form kommt, ist selten ein Einwand, sondern ein Nein. Fragen Sie dann offen: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass es im Moment nicht passt?“ Ein klares Nein ist besser als ein höfliches Ja ohne Folge, und es spart beiden Seiten Zeit.
Wie schlagen Sie den Abschluss vor und sichern den nächsten Schritt?
Sie schlagen den Abschluss vor, indem Sie das Gespräch in einem Satz zusammenfassen, einen konkreten nächsten Schritt mit Datum anbieten und die Zusage schriftlich festhalten. Ohne Datum gibt es keinen nächsten Schritt.
Der Abschluss beginnt mit der Zusammenfassung: „Sie möchten [Ziel] erreichen, Ihr Ärger liegt bei [Ärger], und wir haben besprochen, dass [Lösung] passt. Habe ich das richtig verstanden?“ Der Kunde bestätigt, und die Zusage fällt leichter, weil er seine eigenen Worte hört. Danach bieten Sie zwei Wege an, mit der Alternativfrage: „Passt Ihnen ein zweiter Termin am Dienstag oder am Donnerstag?“
Zusammengefasst: Sie möchten [Ziel], Ihr Hauptpunkt ist [Ärger], und die nächsten Schritte sind [Schritt 1] und [Schritt 2]. Passt Ihnen [Termin A] oder [Termin B] für [nächster Schritt]? Wen sollen wir dazu einladen, damit wir nichts doppelt besprechen? Ich schicke Ihnen heute noch eine Bestätigung mit [Inhalt].
Die Bestätigung ist Teil des Abschlusses. Schicken Sie noch am selben Tag eine kurze Mail mit Datum, Teilnehmern, Thema und Aufgaben. Ein bestätigter Termin wird eher eingehalten als ein mündlich vereinbarter. Setzen Sie die Wiedervorlage mit Datum und Grund, falls der Kunde Bedenkzeit braucht.
Zögert der Kunde, bieten Sie einen kleineren Schritt an, statt zu drängen: ein Gespräch mit dem Fachbereich, einen Test, eine Unterlage mit Besprechungstermin. Wichtig ist, dass Datum und Thema des nächsten Kontakts feststehen.
Die zweite Rechnung zeigt, was ein besseres Gespräch im Trichter bedeutet:
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Was eine bessere Phase im Gespräch am Ende bringt
- Annahme: Erstgespräche im Quartal60(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Gespräche mit Angebotswunsch heute in Prozent25 %(Annahme dieses Beispiels, messen Sie Ihre eigene Quote)
- Annahme: Anteil der Gespräche mit Angebotswunsch nach besserer Bedarfsklärung in Prozent35 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Angebote, die zum Auftrag führen, in Prozent30 %(Annahme dieses Beispiels, messen Sie Ihre eigene Quote)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Angebote im Quartal heute | 60 × 25 % ÷ 100 | 15,0 |
| Angebote im Quartal nach der Änderung | 60 × 35 % ÷ 100 | 21,0 |
| Zusätzliche Aufträge im Quartal | 60 × (35 % − 25 %) ÷ 100 × 30 % ÷ 100 | 1,8 |
Im Beispiel entstehen im Quartal 21,0 statt 15,0 Angebote und 1,8 zusätzliche Aufträge. Alle Quoten sind Annahmen. Messen Sie Ihre Werte vor und nach jeder Änderung getrennt.
Wie werten Sie ein Verkaufsgespräch aus?
Sie werten ein Gespräch aus, indem Sie nach zehn Minuten die Notizen ergänzen und mit fünf festen Fragen bewerten. Auswertung macht aus Erfahrung Können.
Setzen Sie nach jedem Gespräch einen festen Rahmen von zehn Minuten. Tragen Sie ein, welche Phase gelang, welche zu kurz kam, welcher Einwand fiel und mit welchem Satz Sie reagiert haben. Prüfen Sie den Redeanteil, und notieren Sie den nächsten Schritt mit Datum.
| Frage | Woran Sie es erkennen | Was Sie ändern |
|---|---|---|
| Habe ich den Bedarf verstanden? | Drei wörtliche Sätze des Kunden stehen in den Notizen | Mehr Vertiefungsfragen |
| War mein Redeanteil zu hoch? | Längere Passagen als eine Minute am Stück | Kürzer antworten, mehr fragen |
| Kam ein Einwand unbeantwortet durch? | Das Thema kehrt in der nächsten Mail zurück | Rückfrage nach dem Grund früher stellen |
| Steht der nächste Schritt fest? | Datum und Teilnehmer sind bestätigt | Abschlusssatz mit Datum üben |
| Wusste der Kunde, was ihn erwartet? | Er kannte Dauer und Ablauf | Einstieg mit Rahmen verbessern |
In einem Projekt für einen Anbieter von Betriebsausstattung hörte der Vertriebsleiter alle zwei Wochen ein Gespräch jedes Verkäufers mit und gab Rückmeldung nach den sechs Phasen. Nach einem Quartal lag der Anteil der Gespräche mit festem nächstem Schritt bei 34 von 40 statt bei 21 von 40. Der Unterschied lag nicht im Talent, sondern in der Rückmeldung zur sechsten Phase.
- 01
Mit dem Produkt beginnen, bevor der Kunde seinen Bedarf genannt hat.
Folge: Sie beantworten Fragen, die niemand gestellt hat, und der Kunde schaltet nach zwei Minuten ab.
Besser: Nach dem Einstieg drei offene Fragen zum Ziel, zum Ärger und zur Entscheidung stellen.
- 02
Mehr als die Hälfte der Zeit selbst sprechen.
Folge: Der Kunde erfährt nichts über sich, und Sie raten, was er braucht.
Besser: Nach jeder Antwort eine Vertiefungsfrage stellen und den Redeanteil auf etwa ein Drittel senken.
- 03
Das Gespräch ohne nächsten Schritt beenden.
Folge: Der Kunde sagt „Schicken Sie mir etwas“, und das Gespräch verläuft im Sand.
Besser: Vor dem Auflegen Datum, Uhrzeit und Teilnehmer des nächsten Termins festhalten.
- 04
Einwände überspielen, statt sie zu klären.
Folge: Der Einwand bleibt im Kopf des Kunden, und er sagt später ab, ohne dass Sie den Grund kennen.
Besser: Den Einwand wiederholen, nach dem Grund fragen und erst dann antworten.
Ergänzen Sie die Auswertung im Team. Eine Viertelstunde im Wochengespräch, in der ein Verkäufer ein Gespräch schildert und die Kollegen sagen, was sie anders gefragt hätten, bringt mehr als jedes Seminar. Fragen Sie das Team nach dem Satz, der in dieser Woche am meisten geholfen hat, und schreiben Sie ihn in den Gesprächsleitfaden.
Wann passt dieser Leitfaden nicht?
Der Leitfaden passt nicht, wenn Sie nur Termine vereinbaren, Standardprodukte verkaufen oder keinen Zugang zum Entscheider haben.
- Wenn Sie nur einen Termin vereinbaren und nicht verkaufen, reicht der Leitfaden zum Verkaufstermin. Die sechs Phasen gehören in das Gespräch, in dem der Auftrag entsteht.
- Wenn Sie Standardprodukte zu Listenpreisen verkaufen, verkürzen sich die Phasen auf Bestellung und Bestätigung. Dann hilft ein Bestellablauf mehr.
- Wenn Sie noch keinen Gesprächspartner mit Entscheidungsmacht erreichen, kommt das Gespräch zu früh. Klären Sie zuerst den Zugang zum Entscheider.
Prüfen Sie ehrlich, welcher Fall zutrifft. Wer nur Termine vereinbart, braucht einen kürzeren Ablauf und eine Übergabe mit Briefing. Wer Standardware verkauft, braucht einen Bestellablauf. Wer den Entscheider nicht erreicht, beginnt mit dem Zugang und führt das Gespräch erst danach.
Das Verfahren verlangt Übung. Planen Sie zwei Wochen, in denen Sie nur eine Phase verbessern, zum Beispiel den Einstieg oder die Bedarfsfragen. Wer alle sechs zugleich ändert, verliert den Überblick und kann die Wirkung nicht mehr zuordnen.
Wie unterstützt KRAUSS Ihr Team im Verkaufsgespräch?
KRAUSS Training übt mit Ihrem Team die Gesprächsführung am Telefon und im Erstgespräch, und KRAUSS liefert auf Wunsch die Telefonebene bis zum bestätigten Termin. Das Verkaufsgespräch führen Ihre Verkäufer.
Das Training übt die sechs Phasen im Rollenspiel: Einstieg mit Rahmen, vier Fragetypen, Nutzen in vier Sätzen, Rückfrage beim Einwand, Abschluss mit Datum. Allein üben Sie im Gesprächs-Simulator. Formate und Ablauf beschreibt die Seite Vertriebstraining von KRAUSS.
Wenn Ihr Engpass nicht das Gespräch, sondern der Zugang zum Entscheider ist, übernimmt KRAUSS das Telefon und übergibt bestätigte Verkaufstermine an Ihren Außendienst. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Die Methode zeigt, wie aus einem Anruf ein bestätigter Termin wird, und im Angebotskonfigurator stellen Sie Ihr Angebot zusammen. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









