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Welche vier Fragen gehören in den Rückblick?
Der Bogen stellt vier Fragen in fester Reihenfolge. Jede Antwort steht in einem eigenen Feld und hat höchstens drei Sätze.
Die erste Frage lautet: Was lief? Nennen Sie die Teile der Kampagne, die Termine gebracht haben, mit der Zahl dazu. Die zweite: Was lief nicht? Hier steht, wo Anrufe ins Leere liefen, etwa bei einer Branche, einem Anrufzeitraum oder einer Rolle.
Die dritte Frage lautet: Was ändern wir? Jede Antwort wird zu einer Änderung mit Verantwortlichem. Die vierte: Was messen wir neu? Sie benennen die Zahl, an der die Änderung in der nächsten Woche erkennbar wird.
Warum beschließt die Runde höchstens drei Änderungen?
Höchstens drei Änderungen je Runde, sonst lässt sich nicht sagen, welche gewirkt hat. Wer nach vier Wochen zehn Dinge ändert, sieht nur, dass sich etwas bewegt, und weiß nicht, was.
Setzen Sie die drei Änderungen auf die Stelle mit dem größten Hebel. Oft ist das zuerst die Liste, dann der Gesprächsablauf und zuletzt die Anrufzeit. Die übrigen Punkte wandern auf die Wiedervorlage für die nächste Runde.
Welche Punkte prüft der Bogen vor der Auswertung?
Der Bogen verlangt acht Angaben, bevor das Team über Änderungen spricht. Fehlt eine Zahl oder eine Antwort, bleibt die Runde offen.
- Zeitraum: Beginn und Ende der Kampagne mit Datum und Zahl der Wochen.
- Kontakte: angerufene Firmen und erreichte Entscheider, getrennt ausgewiesen.
- Termine: vereinbarte Termine und davon stattgefundene.
- Liste: Zahl der Nummern, die sich als falsch erwiesen haben.
- Leitfaden: Stand des Gesprächsleitfadens und die letzte Änderung daran.
- Einwände: die drei häufigsten Einwände mit Stichwort.
- Anrufer: wer in den vier Wochen geführt hat und wie viele Anrufe jeder machte.
- Änderungsliste: höchstens drei Punkte mit Verantwortlichem und Termin.
Wie sieht ein ausgefüllter Rückblick aus?
In einem Projekt für einen Anbieter von Industrietoren liefen vier Wochen mit 412 Anrufen. Das Team erreichte 96 Entscheider und vereinbarte 14 Termine, 11 davon fanden statt. Bei der Liste zeigten 38 Nummern keinen Anschluss, die das Team ersetzte.
Der Rückblick beschloss drei Änderungen: die Liste neu bereinigen, den Einwand zur Budgetfrage mit einer Rückfrage beantworten und die Anrufe am Vormittag um zwei Stunden verschieben. In der fünften Woche stieg die Zahl der erreichten Entscheider auf 118.
Wann ist der Rückblick zu früh?
Ein Rückblick nach zwei Wochen zeigt Zufall statt Muster. Warten Sie bis zur vierten Woche und tragen Sie die Zahlen davor als Verlauf ein, damit der Vergleich eine Richtung hat.
- Wenn die Kampagne weniger als vier Wochen lief, sind die Zahlen zu klein für einen Vergleich. Warten Sie bis zur vierten Woche, sonst beschließen Sie Änderungen auf Basis von Zufall.
- Wenn niemand die Änderungen nachhält, bleibt der Bogen ein Protokoll. Benennen Sie je Änderung eine Person und einen Termin, bevor der Bogen abgeschlossen wird.
Wo finden Sie die Zahlen für den Bogen?
Die Zahlen kommen aus dem Wochenreport. Wer ihn jede Woche gleich führt, überträgt für den Rückblick nur noch die Summen. Aus Kontakten und Terminen ergeben sich die Kontaktquote und die Terminquote, die der Bogen jede Woche gleich ausweist. Welche Kennzahl was misst, erklärt der Leitfaden zu Akquise-Kennzahlen. Wie Telefonakquise und Terminierung zusammenspielen, zeigt die Seite zur Terminvereinbarung durch eine Agentur.
Stand: Oktober 2026


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Was kostet das in Ihrem Markt?
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