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Checkliste

Briefing-Bogen für B2B-Anzeigen: zehn Felder vor dem Start

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein Briefing für B2B-Anzeigen legt zehn Felder fest, bevor die erste Anzeige läuft: Ziel als Termin, Zielgruppe nach Funktion, Ausschlüsse, Zielseite, Tracking und Rechtsbasis. Das Ziel ist dabei kein Klick, sondern ein Termin oder eine Anfrage, die ein Mensch am Telefon bestätigen kann. Ohne diese Felder lässt sich nach zwei Wochen nicht sagen, ob die Anzeige gewirkt hat.

Stand Quellen

Dazu: Angebot-Konfigurator, Konfigurator im Browser, ohne Formular.

Fakten

Felder auf dem Briefing-Bogen
Zehn, in drei Gruppen: Ziel, Zielgruppe, MessungQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Ziel des Briefings
Ein Termin oder eine bestätigte Anfrage, kein KlickQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Rollen in der Zielgruppe
Nach Funktion, nicht nach Branche alleinQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

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Inhalt6 Abschnitte
  1. 01Was gehört in ein Briefing für B2B-Anzeigen?
  2. 02Wie grenzen Sie die Zielgruppe ein?
  3. 03Welche Seite und welche Messung legen Sie fest?
  4. 04Praxisbeispiel: Briefing für einen Hersteller von Großküchentechnik
  5. 05Wann lohnt das Briefing nicht?
  6. 06Was passiert nach dem Briefing?

Was gehört in ein Briefing für B2B-Anzeigen?

Ein Briefing für B2B-Anzeigen nennt das Ziel, die Zielgruppe, die Ausschlüsse, die Zielseite und die Messung. Die zehn Felder unten sind in drei Gruppen geordnet: Ziel, Zielgruppe und Messung.

Das Ziel steht als erstes Feld, weil alle anderen Felder davon abhängen. Ein Ziel wie „mehr Klicks“ führt zu anderen Anzeigen als „zehn bestätigte Termine im Monat“. Nur das zweite lässt sich nach zwei Wochen prüfen. Ein Lead ohne Termin zählt in diesem Briefing nicht als Erfolg.

  • Das Ziel ist als Termin oder bestätigte Anfrage formuliert, mit einer Zahl je Monat.
  • Die Zielrolle steht nach Funktion, zum Beispiel Einkaufsleitung oder Werkleitung, nicht nur nach Branche.
  • Der Anlass steht in einem Satz: Welche Situation im Betrieb bringt den Kontakt zum Handeln?
  • Die Betriebsgröße ist als Spanne genannt, zum Beispiel 50 bis 500 Beschäftigte.
  • Die Region ist festgelegt, und Sie wissen, ob sie bundesweit oder nach Postleitzahlen gilt.
  • Ausschlüsse sind benannt: Bestandskunden, Wettbewerber, laufende Verhandlungen und Branchen ohne Passung.
  • Die Zielseite ist festgelegt, mit einem Satz zum Angebot, das dort steht.
  • Das Formular auf der Zielseite fragt nur, was ein Anruf braucht, und die Pflichtfelder sind markiert.
  • Die Rechtsbasis für die Ansprache ist geklärt und dokumentiert, mit Freigabe durch den Verantwortlichen.
  • Die Messung zählt Termine, nicht nur Klicks, und die Quelle jedes Termins ist festgehalten.
Vier Lücken im Briefing, was sie in der Kampagne auslösen und welche Frage sie schließt, Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Lücke im BriefingFolge in der KampagneFrage an den Auftraggeber
Ziel als KlickViele Klicks, wenige TermineWelcher Termin zählt als Erfolg?
Zielgruppe nur nach BrancheAnzeige erreicht die falsche FunktionWer entscheidet, wer empfiehlt?
Keine AusschlüsseBestandskunden klicken mitWen dürfen wir nicht ansprechen?
Zielseite ist die StartseiteBesucher finden kein AngebotWelche Seite beantwortet die Frage des Kontakts?
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis, keine Marktstudie.

Wie grenzen Sie die Zielgruppe ein?

Die Zielgruppe beschreibt Funktion, Betriebsgröße und Region in dieser Reihenfolge. Die Ausschlüsse gehören mit ins Briefing, weil eine Anzeige ohne Ausschlüsse Bestandskunden und Wettbewerber erreicht.

Prüfen Sie die Zielrolle an den letzten fünf Abschlüssen. Stimmt die Funktion nicht mit dem Kontakt überein, der tatsächlich entschieden hat, trägt die Anzeige nicht bis zum Termin.

Welche Seite und welche Messung legen Sie fest?

Die Zielseite und die Messung entscheiden, ob ein Klick zu einem Termin wird. Beides gehört ins Briefing, bevor die erste Anzeige online geht.

Bei der Rechtsbasis geben wir keine Rechtsauskunft. Das Feld erinnert daran, die Frage vor dem Start zu klären, damit sie nicht während der Kampagne offen bleibt.

Praxisbeispiel: Briefing für einen Hersteller von Großküchentechnik

In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik startete die Anzeigenkampagne mit einem Briefing von einer Seite. Das Ziel stand als Klick, die Zielseite als Startseite. In den ersten zwei Wochen kamen 240 Klicks, aber nur 3 Anfragen.

Nach dem Umstellen auf das Briefing mit zehn Feldern wurde die Zielseite auf ein Angebot für Küchenleitungen gelegt. Die Kampagne zählte Termine, und in den folgenden zwei Wochen kamen 11 Anfragen, von denen 7 zu einem Termin wurden.

Die Zahlen sind anonymisiert und realistisch gewählt. Sie sind eine Veranschaulichung, keine Messwerte aus einem belegten Projekt.

Wann lohnt das Briefing nicht?

Ein Briefing erzwingt Entscheidungen, und das ist sein Nutzen. Es lohnt sich deshalb nicht, wenn die Entscheidungen noch niemand treffen kann.

Fehlt ein Angebot, das am Telefon bestätigt werden kann, starten Sie mit dem Zielgruppen-Check und einem Testblock. Das Briefing füllen Sie dann aus den Antworten des Testblocks.

Was passiert nach dem Briefing?

Nach dem Briefing legen Sie die Messung fest und prüfen nach zwei Wochen, welche Felder gehalten haben. Das Briefing ist damit ein Arbeitsdokument, kein Formular für einmal.

Die Rückmeldung an den Vertrieb ist der letzte Schritt: Jeder Termin aus der Anzeige geht mit der Quelle und dem Anlass an den Außendienst. Wie ein Termin übergeben wird, regelt die Übergabe-Checkliste.

Die ersten 6 von 10 Punkten der Checkliste Briefing-Bogen für B2B-Anzeigen: zehn Felder vor dem Start
Kennzahlen von KRAUSS: 100.000+ Vereinbarte Verkaufstermine seit 2011, 480.000+ Entscheiderkontakte in der Datenbank, 30+ Mitarbeiter, 14 Tage bis zu den ersten Terminen

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Vom Wissen zum Termin

Was kostet das in Ihrem Markt?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn die Punkte sitzen, führen wir die Gespräche für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wer füllt den Briefing-Bogen aus?

Der Auftraggeber füllt ihn gemeinsam mit dem Vertrieb aus, weil das Ziel als Termin nur der Vertrieb genau beschreiben kann. Die Agentur oder das Anzeigenteam ergänzt Kanal und Gebotsstrategie, trägt aber keine Zielgruppe allein ein.

02Welches Ziel trägt ein B2B-Briefing am besten?

Ein bestätigter Termin mit einem Entscheider oder einer Person aus dem Buying Center trägt am besten, weil er sich zählen lässt. Ein Formular-Lead ohne Rückruf zählt nur, wenn Sie den Rückruf innerhalb eines festen Zeitraums zusagen.

03Wie oft aktualisieren Sie das Briefing?

Nach den ersten zwei Wochen und danach bei jeder Änderung von Angebot, Zielrolle oder Zielseite. Tragen Sie das Datum der Änderung ein, damit später klar ist, welche Fassung gilt. Ein Briefing, das seit Monaten unverändert ist, beschreibt meist noch ein altes Angebot oder eine alte Zielrolle.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
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