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FachbegriffLeads und Qualifizierung

Lead Routing: Regeln für die Verteilung von Leads

Auch: Lead Zuweisung, Lead Verteilung

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht und aktualisiert

Definition

Lead Routing ist die Regel, nach der ein Lead dem richtigen Vertriebler oder Standort zugewiesen wird. Üblich sind Regeln nach Gebiet, Branche, Reihenfolge oder Kapazität. Die Wahl bestimmt, wie schnell ein Termin entsteht und wer ihn wahrnimmt.

Stand Quellen

Welche Verteilregeln gibt es?

Vier Regeln sind üblich: Gebiet, Branche, Reihum und Kapazität. Jede hat einen Vorteil und einen Nachteil, den die Tabelle nennt. Eine Regel allein deckt selten alles ab.

Vier Verteilregeln im Vergleich, Stand 10/2026
RegelZuweisung nachVorteilNachteil
GebietPostleitzahl oder RegionKurze Wege, klare ZuständigkeitUngleiche Last in dichten Regionen
BrancheWirtschaftszweigFachwissen im GesprächKleine Branchen bleiben liegen
ReihumReihenfolge der EingängeGleiche Verteilung auf dem PapierKeine Rücksicht auf Passung
KapazitätFreie Termine je PersonKeine ÜberlastPassung und Fachwissen bleiben außen vor
Quelle: Einordnung dieses Eintrags, Stand 10/2026.

Welche Regel passt zur Terminübergabe?

Bei Terminen, die für den Außendienst vor Ort sind, passt die Kombination aus Gebiet und Kapazität. Das Gebiet bestimmt die Anfahrt, die Kapazität verhindert Überlast. Die Branche ergänzt, wenn das Gespräch Fachwissen verlangt. Die Einordnung ist eine Empfehlung dieses Eintrags.

Beispielfall: Wie verteilen drei Personen 120 Termine?

Beispielfall, fiktiv. Drei Personen teilen 120 qualifizierte Leads im Monat. Annahme: Region A ist dicht besiedelt und bekommt die Hälfte der Anfragen. Nach Reihum erhält jede Person 40 Termine. Nach Gebiet verteilen sich die Termine auf 60, 40 und 20, und die Person mit 60 Terminen kommt nicht hinterher. Die Kapazitätsregel gleicht die Last aus, nimmt aber die Anfahrt in Kauf.

Wann passt Branche besser als Gebiet?

Branche passt, wenn das Gespräch Fachwissen verlangt und der Termin an einem Ort stattfindet, der ohnehin erreichbar ist. Das Gegenargument: Wer nach Gebiet verteilt, verliert das Fachwissen. Wann es nicht passt: Bei kleinen Branchen mit wenigen Terminen bleibt die Regel ungenutzt und Leads liegen. Die Häufigkeit der Terminübergabe entscheidet, welche Regel sich lohnt.

  1. 01

    Die Regel nur nach Reihenfolge wählen.

    Folge: Ein Termin in fremdem Gebiet kostet Anfahrt und Zeit.

    Besser: Gebiet und Kapazität zusammen prüfen.

  2. 02

    Jeden Lead anders verteilen.

    Folge: Niemand weiß, warum ein Termin bei wem landet.

    Besser: Eine Regel festlegen und schriftlich halten.

  3. 03

    Die Verteilung nie nachmessen.

    Folge: Eine Person bekommt dauerhaft zu viele Termine.

    Besser: Die Termine je Person monatlich zählen.

Stand: Oktober 2026. Den Schritt davor beschreibt der Eintrag zur Leadqualifizierung.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wer legt die Verteilregel fest?

Die Vertriebsleitung legt sie fest und sollte sie anhand der Termine je Person regelmäßig prüfen. Die Regel wirkt nur, wenn sie schriftlich steht und alle Beteiligten sie kennen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wann eine Person dauerhaft zu viel bekommt. Das ist eine Empfehlung dieses Eintrags.

02Brauche ich Lead Routing bei zwei Vertrieblern?

Oft nicht. Bei zwei Personen genügt eine feste Zuständigkeit, etwa nach Region, die beide kennen. Regeln mit Kapazität und Branche werden erst nötig, wenn mehr Personen, mehr Regionen oder mehr Fachbranchen hinzukommen. Bis dahin reicht die Abstimmung im wöchentlichen Termin.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Glossar der Neukundengewinnung (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

  2. 02

    KRAUSS GmbH: Die Methode von KRAUSS in acht Schritten (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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