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Kurz gesagt
SEA steht für bezahlte Anzeigen in der Google-Suche. Für B2B-Anfragen zählen fünf Stellschrauben: Suchbegriffe mit Kaufabsicht, eine Anzeige mit Anlass, eine passende Landingpage, die Messung bis zum Termin und Gebote, die sich an den Kosten je Termin orientieren.
Dieser Beitrag stammt von Dezember 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Wer nur auf Klicks schaut, zahlt für Neugier.
Was ist SEA und wofür brauchen Sie es im B2B?
SEA, Search Engine Advertising, meint bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen. Die Anzeige erscheinen, wenn jemand nach einem Begriff sucht, den Sie gebucht haben. Sie zahlen pro Klick. Im B2B ist das Werkzeug stark, wenn ein Einkäufer ein Problem sucht und eine Lösung braucht.
Der Unterschied zu den organischen Ergebnissen liegt im Zeitfaktor und im Preis. Bezahlte Anzeigen wirken ab dem ersten Tag, kosten aber für jeden Klick. Die Anzeige ist als solche gekennzeichnet. Der Leitfaden zu Google Ads im B2B erklärt das Konto. Dieser Beitrag beschreibt die fünf Stellschrauben, die danach den Ertrag bestimmen.
Welche Suchbegriffe bringen B2B-Anfragen?
Die Auswahl der Begriffe entscheidet über den Großteil der Kosten. Nehmen Sie Begriffe, die ein Problem oder eine Lösung beschreiben, und schließen Sie alles aus, was nach Stellensuche, Studium oder Ausbildung klingt. Eine Negativliste ist dabei genauso wichtig wie die Positivliste.
Starten Sie mit 20 bis 40 Begriffen in einer Anzeigengruppe, die eng zu einem Angebot passen. Prüfen Sie jede Woche den Suchbericht und ergänzen Sie Negativbegriffe, bevor sie Geld kosten.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie sah das in einem Projekt aus?
In einem Projekt für einen Hersteller von Hygienesystemen für Großküchen lief eine Suchkampagne mit 85 Suchbegriffen. Im Suchbericht fielen 40 Begriffe mit Stellen- oder Ausbildungsabsicht auf. Nach dem Ausschluss blieben 45 Begriffe. Die Anfragen aus diesen 45 Begriffen führten in einem Quartal zu 9 Terminen.
Die Zahlen sind anonym und realistisch gewählt. Stand: Oktober 2026. Sie sind noch nicht durch den Inhaber geprüft.
Wie rechnen Sie Klicks bis zum Termin durch?
Rechnen Sie vom Klick zum Termin, bevor Sie das Budget festlegen. Die folgende Rechnung nutzt Annahmen, die Sie mit Ihren Daten ersetzen.
| Schritt | Wert | Hinweis |
|---|---|---|
| Klickpreis | 4,20 Euro | Annahme |
| Klicks im Monat | 500 | Annahme, Budget 2.100 Euro |
| Anfragequote | 3 Prozent | Annahme, 15 Anfragen |
| Terminquote aus Anfragen | 40 Prozent | Annahme, 6 Termine |
| Kosten je Termin | 350 Euro | 2.100 geteilt durch 6 |
Quelle: Rechenbeispiel mit Annahmen. Ihre Werte aus dem Konto und aus dem Vertrieb ersetzen diese Zeilen.
Wann lohnt sich SEA nicht?
SEA lohnt sich nicht, wenn wenige Menschen Ihren Begriff suchen. Dann bleibt der Klickpreis hoch und die Auswertung dünn. Ebenso, wenn Ihre Marke noch unbekannt ist und Anzeigen zunächst nur Vergleichsklicks bringen. Auch eine schwache Landingpage macht jede Kampagne teurer, egal wie gut die Gebote sind.
Wer in der Suche nicht sichtbar sein will oder kann, braucht andere Kanäle. Die Telefonakquise und direkte Ansprache funktionieren ohne Suchanfrage.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste für Ihre Google-Ads-Kampagne
- Die Suchbegriffe beschreiben ein Problem oder eine Lösung mit Kaufabsicht.
- Negativbegriffe für Stellen, Studium und Ausbildung sind gesetzt.
- Jede Anzeige nennt einen Anlass und passt zu ihrer Landingpage.
- Die Messung reicht bis zum qualifizierten Gespräch und zum Termin.
- Die Gebote werden an den Kosten je Termin geprüft, nicht an Klicks.
Für Anzeigen im Paket zeigt die Seite zur Performance Marketing Leistung, wie Anfragen in die Telefonqualifizierung laufen. Die Übergabe der Anfragen beschreibt die B2B-Leadgenerierung.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet SEA?
SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Anzeigen in den Suchergebnissen. Sie erscheinen oberhalb oder neben den organischen Treffern und sind als Anzeige gekennzeichnet.
Was ist der Unterschied zwischen SEA und den organischen Ergebnissen?
Bei SEA zahlen Sie für jeden Klick, organische Ergebnisse entstehen ohne Klickgebühr. SEA wirkt sofort, sobald die Kampagne läuft. Organische Ergebnisse brauchen Zeit und Inhalte.
Welche Suchbegriffe sind für B2B-Anzeigen geeignet?
Begriffe mit Kaufabsicht oder Lösungssuche, etwa Telefonakquise auslagern oder Terminvereinbarung für Vertrieb. Begriffe mit Stellen-, Ausbildungs- oder Studienabsicht schließen Sie als Negativbegriffe aus.
Wie viele Suchbegriffe braucht eine Kampagne?
Eine kleine, saubere Liste ist besser als eine lange. Für den Start reichen meist 20 bis 40 Begriffe in einer Anzeigengruppe, die eng zum Angebot passen.
Welche Landingpage passt zu einer Anzeige?
Die Seite, die den Begriff der Anzeige sofort bestätigt und einen nächsten Schritt anbietet, etwa einen Termin oder ein Formular. Eine allgemeine Startseite verliert die meisten Klicks.
Woran misst man den Erfolg einer Google-Ads-Kampagne im B2B?
Am Ergebnis, nicht am Klick. Messen Sie Anfragen, qualifizierte Gespräche und Termine, und rechnen Sie daraus die Kosten je Termin. Klickpreise allein sagen wenig über den Umsatz.
Ist Google Ads für kleine Märkte geeignet?
Nur mit Vorsicht. Bei wenigen Suchen im Monat bleibt die Kampagne teuer und das Ergebnis schwer messbar. Dann lohnt sich vorher eine Zielgruppenliste und eine direkte Ansprache.
Kann man Google Ads selbst betreiben?
Ja, wenn Zeit für Auswertung und Anpassung vorhanden ist. Wer die Kampagne auslagert, sollte Kennzahlen vereinbaren, die bis zum Termin reichen, und einen Zugang zum Konto behalten.
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