Was bedeutet Sales-led Growth?
Sales-led Growth beschreibt ein Wachstum, das am Verkaufsgespräch hängt. Ein Team sucht Firmen, vereinbart Gespräche und führt sie bis zum Angebot. Der Umsatz folgt aus der Zahl und der Qualität dieser Gespräche. Das Modell verlangt Menschen, die zuhören und nachfragen können.
Welche drei Wachstumsmodelle gibt es?
Drei Modelle stehen nebeneinander. Sales-led Growth setzt auf das Gespräch, Product-led Growth auf den Selbsttest und Marketing-led Growth auf Inhalte, die Anfragen erzeugen. Jedes Modell steuert eine andere Kennzahl, und jedes passt zu einem anderen Kunden.
| Modell | Treibende Kennzahl | Passt zu |
|---|---|---|
| Sales-led | Termine je Monat | erklärungsbedürftigem Angebot mit hohem Auftragswert |
| Product-led | Aktive Nutzer im Test | Software mit kurzer Einarbeitung |
| Marketing-led | Anfragen aus Inhalten | Angeboten mit langer Recherche vor dem Kontakt |
Wie steuert man SLG im Alltag?
Die wichtigste Steuergröße ist die Terminzahl je Monat. Sie hängt von der Zahl der Anrufe, der Erreichbarkeit der Entscheider und der Quote ab. Wer nur den Umsatz beobachtet, sieht den Engpass zu spät. Messen Sie deshalb jede Woche die Termine, die stattfinden, und die Termine, die ausfallen.
Ein Erstgespräch braucht ein Ziel, etwa den Termin mit der Fachabteilung. Die letzte Frage jedes Gesprächs lautet: Was ist der nächste Schritt, und wer macht ihn?
Wann passt das Modell nicht?
SLG kostet viel Zeit je Kunde. Bei Produkten mit geringem Auftragswert rechnet sich das Gespräch selten. Dort bleibt Product-led Growth die bessere Wahl. Prüfen Sie vor der Entscheidung, wie viele Gespräche ein Abschluss braucht und ob der Auftragswert diesen Aufwand trägt.
Wie KRAUSS Gespräche für Ihren Vertrieb vorbereitet, zeigt die Seite zur Telefonakquise.








