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FachbegriffRollen und Organisation

Territory Management: Gebiete fair zuschneiden

Auch: Gebietsplanung, Vertriebsgebiete, Gebietszuschnitt

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht und aktualisiert

Definition

Territory Management ist die Planung von Vertriebsgebieten, damit jedes Team einen Markt bearbeitet, der zu seiner Kapazität passt. Die Gebiete entstehen nach Postleitzahl, Potenzial oder Kundenzahl. Eine gute Einteilung verhindert, dass ein Team überlastet ist, während ein anderes wenig zu tun hat.

Stand Quellen

Auf einen Blick

Gruppe
Rollen und OrganisationQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Art
FachbegriffQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Was bedeutet Territory Management?

Territory Management ist die Planung von Vertriebsgebieten. Ein Gebiet umfasst Firmen, die ein Team bearbeitet, und die Grenzen legen fest, wer wen anspricht. Ein gutes Gebiet ist so groß, dass ein Team es in einem Quartal bearbeiten kann, und so vielversprechend, dass sich der Aufwand lohnt.

Welche drei Zuschnittsregeln gibt es?

Drei Regeln bestimmen die Grenzen. Die Postleitzahl teilt nach geografischer Nähe. Das Potenzial teilt nach dem erwarteten Umsatz je Gebiet. Die Kundenzahl teilt nach der Menge der Firmen, die ein Team betreuen kann. Jede Regel betont einen anderen Aspekt, und keine ersetzt die anderen.

Zuschnittsregeln im Vergleich, Stand 10/2026
RegelStärkeSchwäche
PostleitzahlSchnell gebildet, kurze WegeSagt wenig über Umsatz
PotenzialGleiche Chancen je TeamSchätzungen sind unsicher
KundenzahlGleiche Arbeit je TeamGroße und kleine Firmen wiegen gleich
Quelle: Einordnung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Wie rechnet man die Kundenzahl je Gebiet?

Die einfachste Rechnung teilt die Firmen durch die Zahl der Gebiete. Angenommen, der Markt umfasst 900 Firmen und das Team bildet 6 Gebiete. Dann bekommt jedes Gebiet 150 Firmen. Diese Zahl ist die Ausgangslage, bevor Sie Potenzial und Erreichbarkeit einrechnen.

Ein Gebiet mit 150 Firmen und hohem Potenzial braucht weniger Fläche als eines mit 150 kleinen Firmen im Umland. Das zeigt, warum die Kundenzahl allein nicht genügt.

Welche Rolle spielt die Terminierung?

Die Terminierung füllt den Kalender der Gebiete am Telefon. Wenn die Anrufliste nach denselben Gebieten sortiert ist, verteilen sich die Termine dort, wo der Außendienst fahren kann. Fehlt diese Abstimmung, entstehen Termine in Regionen, die kein Team betreut. Dann verliert das Gespräch seinen Wert, bevor es beginnt.

Wie KRAUSS Termine am Telefon vereinbart, zeigt die Seite zur Telefonakquise.

Weiterführend

So geht es weiter.

Nächster Schritt: Werkzeuge für Ihren Vertrieb ausprobieren

Belege und Vorgehen: Fakten und Zahlen und die KRAUSS-Methode.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Nach welcher Regel schneidet man Gebiete am besten zu?

Keine Regel allein trägt. Die Postleitzahl ist schnell gebildet, sagt aber wenig über den Umsatz. Potenzial und Kundenzahl zeigen die Arbeit. Kombinieren Sie mindestens zwei Regeln und prüfen Sie das Ergebnis am Kalender der Teams.

02Wie oft sollte man Gebiete neu zuschneiden?

Einmal im Halbjahr ist ein sinnvoller Rhythmus. Ein Zuschnitt, der länger als ein Jahr hält, passt oft nicht mehr zum Markt. Ändern Sie die Grenzen nur, wenn die Zahlen es zeigen, und nicht nach dem Gefühl des Teams.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Glossar der Neukundengewinnung (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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