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Englisch im Vertrieb: Gespräche und Mails sicher führen

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
2 Min. Lesezeit
Inhalt8 Abschnitte
  1. 01Welches Englisch brauchen Sie im Erstgespräch?
  2. 02Welche fünf Sätze brauchen Sie für den Anruf?
  3. 03Wie übe ich Einwände, ohne zu stocken?
  4. 04Praxisbeispiel: Ein Maschinenbauer mit Gesprächen in drei Sprachen
  5. 05Wann lohnt sich der Aufwand nicht?
  6. 06Checkliste: Englisch im Vertrieb in acht Wochen
  7. 07Wo hilft KRAUSS bei internationalen Gesprächen?
  8. 08Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Englisch im Vertrieb heißt in den meisten B2B-Gesprächen nicht perfektes Englisch, sondern sichere Sätze für Anlass, Einwand und Terminwunsch. Wer diese fünf Bausteine beherrscht, führt ein Erstgespräch auf Englisch.

Dieser Beitrag stammt von Dezember 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Stand: Oktober 2026.

Welches Englisch brauchen Sie im Erstgespräch?

Im Erstgespräch zählen Klarheit und Tempo, nicht Stil. Der Einkäufer will in den ersten 30 Sekunden wissen, warum Sie anrufen. Ein Satz mit Grammatikfehler stört weniger als ein langes Vorstellen ohne Anlass.

Verwenden Sie kurze Sätze mit einem Verb. Vermeiden Sie Redewendungen, die übersetzt klingen. "Let me introduce myself" ist in Ordnung, "I am calling to make you an offer" klingt nach Verkäufer. Besser: "I am calling because your team opened a second line in March."

Welche fünf Sätze brauchen Sie für den Anruf?

Lernen Sie diese Bausteine wörtlich, bis sie ohne Nachdenken kommen.

  1. Anlass: "I am calling because ..." mit einem konkreten Fakt.
  2. Grund: "We help ... to ..." mit einer Zahl.
  3. Frage: "How do you handle ... today?"
  4. Einwand: "I understand. May I ask ...?"
  5. Termin: "Would Tuesday at 10 or Wednesday at 2 work for you?"

Diese Bausteine funktionieren auch in Mails, mit weniger Druck.

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Wie übe ich Einwände, ohne zu stocken?

Einwände sind der Punkt, an dem die meisten Gespräche auf Englisch scheitern. Üben Sie fünf Einwände in festen Rollen mit einem Partner: kein Budget, schon ein Anbieter, kein Bedarf, falscher Ansprechpartner, bitte per Mail.

Gegenargument zur Übung: Wer nur Sätze auswendig lernt, klingt im echten Gespräch einstudiert. Lassen Sie Ihren Partner auch unterbrechen. Ein Gespräch folgt selten dem Skript.

Praxisbeispiel: Ein Maschinenbauer mit Gesprächen in drei Sprachen

In einem Projekt für einen Hersteller von Förderbändern rief das Team in England und den Niederlanden an. Die ersten 40 Gespräche liefen auf Englisch mit einem Skript, das 180 Wörter lang war. Nach einer Kürzung auf 70 Wörter und einer Übung mit fünf Einwänden stieg die Zahl der Termine von 3 auf 9 je 40 Gespräche. Die Kürzung wirkte mehr als die Sprachkenntnis.

Das Beispiel ist anonym und mit realistisch gewählten Zahlen. Es zeigt eine Richtung, nicht einen garantierten Wert.

Wann lohnt sich der Aufwand nicht?

Wenn Ihre Zielkunden alle in Deutschland sitzen, bringt Englisch wenig. Dann lohnt sich die Zeit eher für Einwände und Gesprächsführung auf Deutsch. Auch bei sehr technischen Gesprächen mit Fachleuten reicht Englisch allein nicht. Hier brauchen Sie Fachwissen, das Sie vorher aufbauen.

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Checkliste: Englisch im Vertrieb in acht Wochen

  • Fünf Bausteine für das Erstgespräch gelernt
  • Fünf typische Einwände in Rollen geübt
  • Mail-Vorlagen von einem Muttersprachler gegenlesen lassen
  • Skript auf höchstens 70 Wörter gekürzt
  • Terminquote je 40 Gespräche gemessen und verglichen

Die Vorlage Kaltakquise-Mail lässt sich ins Englische übertragen. Der Leitfaden Cold E-Mail im B2B zeigt Aufbau und Länge.

Wo hilft KRAUSS bei internationalen Gesprächen?

KRAUSS führt Telefonakquise und Terminierung im deutschsprachigen Markt. Für internationale Gespräche klären wir im Angebot, welche Sprachen Ihr Ziel umfasst und welche Sprachkompetenz im Team vorhanden ist. Die Seite Inside Sales beschreibt die Telefonebene, die Seite B2B-Vertrieb den Ablauf vom Erstgespräch bis zur Übergabe. Die KI-Prompts für Vertrieb finden Sie unter /ki-prompts.

Häufig gestellte Fragen

Wie gut muss mein Englisch für Kaltakquise sein?

Für ein Erstgespräch reicht ein sicheres B2, wenn Sie kurze Sätze und feste Wendungen nutzen. Für Verhandlungen mit Einkaufsleitern im Ausland empfiehlt sich ein höheres Niveau oder ein Muttersprachler im Team.

Welche Sätze brauche ich zuerst?

Fünf Sätze decken das Erstgespräch ab: Anlass nennen, Grund nennen, eine Frage stellen, einen Einwand aufnehmen, einen Termin vorschlagen. Lernen Sie diese fünf wörtlich.

Soll ich Mails auf Englisch schreiben oder übersetzen lassen?

Schreiben Sie in der Sprache, in der Ihr Empfänger arbeitet. Eine Übersetzung klingt oft steif. Lassen Sie einen Muttersprachler gegenlesen, bevor die erste Serie rausgeht.

Wie übe ich Einwände auf Englisch?

Üben Sie mit einem Partner in festen Rollen. Fünf typische Einwände reichen für den Anfang: kein Budget, schon ein Anbieter, kein Bedarf, falscher Ansprechpartner, bitte per Mail.

Wie lange dauert der Aufbau?

Mit täglich 20 Minuten Übung kommen die ersten Gespräche nach etwa acht bis zwölf Wochen gut voran. Wer nur am Wochenende übt, braucht deutlich länger. Dies sind Erfahrungswerte, keine Studie.

Bietet KRAUSS Englisch-Training an?

KRAUSS bietet Training zu Gesprächsführung und Einwandbehandlung. Ob englischsprachige Gesprächsführung dazugehört, klären wir im Angebot. Prüfen Sie den Umfang auf der Seite Training.

Wie wirkt Sprache auf den Termin?

Ein Gespräch in der Sprache des Kunden senkt die Hürde zum Termin. Ein Gespräch mit Fehlern in Schlüsselsätzen kostet Vertrauen. Testen Sie es mit einer kleinen Liste und vergleichen Sie die Terminquote.

Brauche ich für Mails eine Einwilligung?

Für Werbe-E-Mails an Unternehmen gilt § 7 UWG. Ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist die Kaltmail rechtlich heikel, auch auf Englisch. Dies ist keine Rechtsberatung.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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