Zum Inhalt springen

FachbegriffTools und Technik

Conversation Intelligence im Vertrieb

Auch: Call Analytics

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht und aktualisiert

Definition

Conversation Intelligence ist die automatische Auswertung von Vertriebsgesprächen. Ein Werkzeug zeichnet ein Telefonat oder eine Videoberatung auf, erstellt eine Abschrift und misst Kennzahlen wie Redeanteil, Fragen, Pausen und Einwände. Im Vertrieb dient die Auswertung als Grundlage für das Coaching, ersetzt es aber nicht. Bei KRAUSS ist sie ein Baustein im Training.

Stand Quellen

Auf einen Blick

Gruppe
Tools und TechnikQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Art
FachbegriffQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Einsatz bei KRAUSS
Gesprächsanalyse als Grundlage im TrainingQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Was bedeutet Conversation Intelligence im Vertrieb?

Conversation Intelligence bedeutet, dass ein Werkzeug ein Vertriebsgespräch aufnimmt, in Text umwandelt und daraus Kennzahlen bildet. Der Begriff meint die Auswertung, nicht die Aufnahme. Im Vertrieb geht es dabei um eine Frage: Was hat das Gespräch bewirkt, und was ließe sich beim nächsten Mal anders machen?

Welche Kennzahlen liefert die Auswertung?

Eine Auswertung zählt viele Dinge. Fünf davon helfen im Coaching, und für jede gibt es eine Stelle, an der ein Mensch genauer hinsehen muss.

Fünf Kennzahlen der Auswertung, Stand 10/2026
KennzahlWas sie zeigtWas ein Mensch besser liest
RedeanteilWie viel Zeit der Verkäufer im Gespräch sprichtOb das Gespräch noch Dialog ist, zeigt erst der Ton und der Anlass
Fragen je MinuteWie oft der Verkäufer eine Frage stelltOb die Fragen zum Anlass passen oder nur abgespult wirken
PausenWie lange es nach einer Frage still bleibtOb die Pause Nachdenken oder Ablehnung bedeutet
EinwändeWie oft ein Einwand fällt und welcherWie gut die Antwort war, beurteilt nur ein Zuhörer
TerminfrageOb und wann im Gespräch nach einem Termin gefragt wurdeOb die Frage im richtigen Moment kam
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Wie setzen Sie die Auswertung im Coaching ein?

Sie setzen die Auswertung im Coaching ein, indem Sie zuerst ein Trainingsziel wählen, etwa die Terminfrage, und höchstens zwei Kennzahlen dazu. Ein Coach hört danach drei bis fünf Gespräche gemeinsam mit dem Anrufer an, jeweils an der Stelle, die die Zahl markiert. Die Frage lautet dann nicht, wie gut das Gespräch war, sondern was an der markierten Stelle geschah und was der Anrufer dort anders sagen will.

Die Auswertung zeigt einen Trend erst über viele Gespräche. Ein einzelnes Gespräch mit wenigen Fragen sagt noch nichts über den Anrufer aus.

Das Training nutzt die Auswertung als Startpunkt. Für eine kurze Einordnung Ihres Teams sprechen Sie uns über das Erstgespräch an. Der Anrufer erkennt an seinen eigenen Gesprächen, wo er Termine verliert, und übt genau diese Stelle. Mehr dazu zeigt die Trainingsseite. Wer die Erstansprache auslagert, klärt mit der Kaltakquise-Agentur zuerst, welche Gespräche das externe Team führt und wer sie anschließend mit Ihrem Vertrieb auswertet.

Wann lohnt sich die Auswertung nicht?

Sie lohnt sich nicht, wenn niemand die Zahlen mit dem Anrufer bespricht. Dann wird sie zur Kontrolle, und Kontrolle verändert das Gespräch: Die Anrufer sagen, was die Zahl hören will, und nicht, was der Kunde braucht. Ebenso wenig hilft eine Auswertung ohne klaren Trainingsanlass, weil dann jede Kennzahl gleich wichtig erscheint.

Bei kleinen Teams mit wenigen Gesprächen im Monat reicht oft das gemeinsame Anhören einer Aufnahme. Die Zahlen werden erst bei regelmäßigen Gesprächen aussagekräftig.

  1. 01

    Die Auswertung als Kontrolle der Anrufer nutzen.

    Folge: Das Team verliert das Vertrauen, und die Zahlen werden geschönt.

    Besser: Die Auswertung für das Coaching nutzen, mit dem Anrufer gemeinsam.

  2. 02

    Alle Kennzahlen gleich gewichten.

    Folge: Eine Zahl wie der Redeanteil sagt wenig ohne den Anlass des Gesprächs.

    Besser: Zwei Kennzahlen wählen, die zum Trainingsziel passen.

  3. 03

    Aufzeichnung ohne geklärte Rechtsgrundlage starten.

    Folge: Ein Gespräch, das ohne Hinweis aufgezeichnet wird, kann rechtlich angreifbar sein.

    Besser: Vorher klären, was die Rechtsgrundlage ist und ob der Anrufer informiert wird.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Ersetzt Conversation Intelligence den Coach?

Nein. Die Auswertung zählt, was im Gespräch passiert ist, und zeigt Muster über viele Gespräche. Ob ein Einwand gut behandelt wurde oder nur gezählt werden muss, beurteilt weiterhin ein Mensch. Das Coaching bleibt die Stelle, an der aus Zahlen ein besseres nächstes Gespräch wird.

02Ist Conversation Intelligence dasselbe wie eine Gesprächsaufzeichnung?

Nein. Die Aufzeichnung ist die Grundlage, die Auswertung das Ergebnis. Erst die Kennzahlen machen aus einem Mitschnitt eine Lernhilfe, und für die Aufzeichnung gelten eigene Regeln zu Information und Einwilligung. Die Auswertung macht das Gespräch messbar, das Urteil bleibt beim Menschen.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Glossar der Neukundengewinnung (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

Begriffe klar. Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00