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Dieser Beitrag stammt von August 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Programmatic Advertising kauft Werbeplätze automatisch und ordnet sie Zielgruppen zu. Für Entscheider im B2B funktioniert das nur, wenn die Zielgruppe sich über Firmenmerkmale eingrenzen lässt und auf die Anzeige ein Gesprächsweg folgt. Dieser Beitrag zeigt, wie das System arbeitet, wo sein Nutzen im B2B endet und wie Sie den Erfolg in Gesprächen statt in Klicks messen.
Stand: Oktober 2026
Wie funktioniert Programmatic Advertising im B2B?
Programmatic Advertising läuft in drei Schritten: Ein Nutzer öffnet eine Webseite, eine Auktion bewertet diesen Nutzer in Millisekunden, und die Anzeige des Höchstbietenden erscheint. Im B2B ersetzt die Auktion den direkten Einkauf bei einzelnen Medien. Sie legen fest, welche Firmenmerkmale und Funktionen zählen, und das System sucht Flächen, auf denen diese Merkmale wahrscheinlich sind.
Die Steuerung erfolgt über drei Hebel: die Zielgruppe (Branche, Größe, Funktion, Region), das Gebot je Kontakt oder je Klick und die Frequenz, mit der dieselbe Person die Anzeige sieht. Der dritte Hebel wird oft vergessen, und er entscheidet im B2B darüber, ob ein Entscheider nach drei Wochen genervt ist oder sich erinnert.
Wann ist Programmatic im B2B sinnvoll?
Programmatic ist sinnvoll, wenn Ihre Zielgruppe groß genug ist, damit die Auktion Streuung ausgleicht, und klein genug, damit die Anzeige nicht an Unbeteiligte geht. Ist die Zielgruppe sehr klein, streut die Anzeige stark, und jeder erreichte Entscheider kostet mehr. Rechnen Sie deshalb vor dem Start mit der Zahl der Zielpersonen, die Ihre Merkmale tatsächlich erfüllen, und nicht mit der Zahl der Firmen in der Branche.
Passt die Zielgruppe, liegt der Nutzen in Wiedererkennung. Ein Entscheider sieht Ihre Anzeige mehrmals in einer Woche, bevor er auf die Seite geht. Für den Erstkontakt am Telefon hilft das, weil der Anruf dann nicht aus dem Nichts kommt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie rechnet sich eine Programmatic-Kampagne?
Eine Kampagne rechnet sich, wenn die Kosten je Gespräch unter dem Wert eines Termins liegen. Das folgende Beispiel rechnet mit Annahmen, die Sie für Ihr Angebot ersetzen müssen.
| Position | Annahme | Ergebnis |
|---|---|---|
| Monatsbudget | Annahme für das Beispiel | 4.000 Euro |
| Erreichte Entscheider je Monat | Annahme aus dem Zielgruppenumfang | 9.000 Kontakte |
| Klicks auf die Anzeige | 0,4 Prozent | 36 Klicks |
| Anfragen aus den Klicks | 1 von 8 Klicks | 4,5 Anfragen |
| Gespräche aus den Anfragen | 2 von 3 Anfragen | 3 Gespräche |
| Kosten je Gespräch | 4.000 Euro geteilt durch 3 | rund 1.333 Euro |
Quelle: Annahmen des Beispiels, keine Messwerte. Die Rechnung zeigt das Problem: Klicks sind billig, Gespräche sind teuer. Erst wenn ein Gespräch in einen Termin mündet und der Termin in einen Abschluss, passt die Zahl zu Ihrem Vertrieb.
Wie sieht Programmatic in der Praxis aus?
Ein Hersteller von Reinigungstechnik für Lebensmittelbetriebe testete Programmatic über zwei Monate mit einem Budget von 2.500 Euro je Monat. Die Anzeigen liefen auf Fachportalen für Gastronomie und auf Nachrichtenseiten der Branche. Nach zwei Monaten standen 212 Klicks im Bericht, aber nur 5 Anfragen im Postfach. Das Team hatte den Klick als Erfolg gemessen und den Anruf nicht einmal geplant.
Der Wendepunkt kam mit einer Änderung: Die Anzeige führte auf eine Seite mit einem Rechner für den Reinigungsaufwand, und die Anfragen wurden innerhalb von 24 Stunden telefonisch nachgefasst. Danach kamen in einem weiteren Monat 19 Anfragen, 11 Gespräche und 4 Termine zusammen. Die Zahlen sind aus dem Praxisbeispiel und dienen als Muster, nicht als Zusage.
Wann lohnt sich Programmatic nicht?
Programmatic lohnt sich nicht, wenn Sie keinen Gesprächsweg haben. Ohne Telefon, ohne Terminbuchung und ohne Nachfassen erzeugt die Kampagne Klicks, die im Vertrieb nichts bewirken. Ebenso wenig lohnt sich Programmatic, wenn die Zielgruppe nur aus einer Handvoll Firmen besteht. In diesem Fall ist eine direkte Ansprache per Telefon oder Mail die bessere Wahl.
Gegen Programmatic spricht auch die Datenlage. Firmendaten veralten, und eine Anzeige, die einen ausgeschiedenen Geschäftsführer erreicht, verbrennt Budget. Prüfen Sie daher die Zielgruppe vor dem Start an einer Stichprobe Ihrer eigenen Kontakte.
Checkliste vor dem Start:
- Zielgruppe in Branche, Größe, Region und Funktion beschrieben
- Zielgruppe groß genug für die Auktion, Schätzung dokumentiert
- Zielseite mit klarer Handlung (Rechner, Termin, Rückruf) vorhanden
- Anfragen werden innerhalb eines Werktags telefonisch nachgefasst
- Erfolg wird in Gesprächen und Terminen gemessen, nicht in Klicks
KRAUSS schaltet Anzeigen im Rahmen von Performance Marketing und terminiert die Gespräche daraus über die Telefonebene. Den Rechenweg für Ihre Zahlen zeigt der Wirtschaftlichkeits-Rechner. Die Grundlagen zu Leads stehen im Wissensbeitrag zur B2B-Leadgenerierung.
Passende Seiten zu diesem Thema: Performance-Marketing-Agentur und B2B-Leadgenerierung.
Termine mit Kaufinteresse
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- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Programmatic Advertising?
Programmatic Advertising bezeichnet den automatisierten Einkauf von Werbeflächen. Ein System bewertet in Millisekunden, welcher Nutzer eine Anzeige sieht, und bietet dafür auf die Fläche.
Ist Programmatic Advertising im B2B sinnvoll?
Es ist sinnvoll, wenn die Zielgruppe nach Branche, Unternehmensgröße oder Funktion eindeutig beschreibbar ist und die Anzeige auf eine klare Handlung führt. Bei sehr kleinen Zielgruppen bleibt die Streuung hoch und die Kosten je Gespräch steigen.
Worin unterscheidet sich Programmatic von Google Ads?
Google Ads kauft Suchanfragen und Plätze im eigenen Netzwerk. Programmatic kauft Werbeplätze auf vielen Webseiten und Apps, gesteuert über Zielgruppen, die Anbieter bereitstellen.
Welche Daten braucht Programmatic für B2B-Zielgruppen?
Sie brauchen Firmenmerkmale wie Branche, Mitarbeiterzahl und Region sowie Funktionsbezeichnungen. Diese Daten stammen von Datenanbietern, und ihre Qualität bestimmt, wie viele Anzeigen beim Richtigen ankommen.
Wie viel Budget braucht eine Programmatic-Kampagne?
Eine Kampagne braucht genug Budget, damit die Zielgruppe mehrfach erreicht wird. Im Beispiel dieses Beitrags rechnen wir mit einem Monatsbudget, das je Zielperson mindestens dreimal Kontakt ermöglicht.
Was ist der größte Fehler bei Programmatic im B2B?
Der größte Fehler ist, Klicks zu messen und die Gespräche nicht. Eine Anzeige, die 300 Klicks bringt und keinen Termin, hat im B2B keinen Nutzen.
Kann KRAUSS Programmatic Advertising übernehmen?
KRAUSS schaltet Anzeigen im Rahmen von Performance Marketing und terminiert die Gespräche, die daraus entstehen. Ob ein Programmatic-Einkauf Teil eines Auftrags ist, klären wir im Erstgespräch.
Was kostet eine Anzeigenkampagne mit KRAUSS?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot.
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