Inhalt8 Abschnitte
- 01Welche Aufgaben im B2B-Vertrieb lassen sich auslagern?
- 02Was kostet ein eigener Mitarbeiter im Vergleich zu einem Dienstleister?
- 03Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
- 04Wann nicht: Wann Auslagern nicht trägt
- 05Wie integrieren Sie ein externes Team in den Vertrieb?
- 06Wie wählen Sie den Dienstleister aus?
- 07Checkliste: Auslagern vorbereiten
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Im B2B-Vertrieb lagern Unternehmen meist die Erstansprache und Terminierung aus, weil sie sich am klarsten messen lässt. Angebot, Verhandlung und Abschluss bleiben im eigenen Haus.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Ein externer Anrufer kostet je Termin oft weniger als eine eigene Stelle, sobald die Stelle weniger als etwa 10 Termine im Monat liefert. Stand: Oktober 2026.
Welche Aufgaben im B2B-Vertrieb lassen sich auslagern?
Aufgaben mit festem Ablauf und klarer Kennzahl lassen sich auslagern, Aufgaben mit Beziehung und Verantwortung bleiben. Die Tabelle ordnet fünf Aufgaben ein.
| Aufgabe | Auslagern? | Warum | Kennzahl |
|---|---|---|---|
| Zielgruppenrecherche und Adressen | gut | Fleißarbeit mit Standard | Treffer je 100 Adressen |
| Erstanruf und Terminierung | gut | Hohe Zahl, klarer Ablauf | Termine je Akquisestunde |
| Qualifizierung per Telefon | bedingt | Braucht Briefing und Fragenkatalog | Anteil Termine mit Bedarf |
| Angebot und Verhandlung | selten | Preis und Haftung liegen bei Ihnen | Abschlussquote |
| Key-Account-Betreuung | nein | Beziehung ist Ihr Kapital | Umsatz je Kunde |
Tabelle: Aufgaben im B2B-Vertrieb nach Auslagerbarkeit, Einschätzung der Redaktion, Stand 10/2026
Die Grundlagen zum Thema stehen auf der Seite Vertriebsoutsourcing im B2B, die Frage intern oder extern beantwortet der Leitfaden Vertrieb auslagern entscheiden.
Was kostet ein eigener Mitarbeiter im Vergleich zu einem Dienstleister?
Der Unterschied liegt im Preis je Termin, nicht im Preis je Monat. Beispielrechnung mit Annahmen der Redaktion, alle Werte sind frei gewählt:
| Größe | Eigene Stelle | Dienstleister |
|---|---|---|
| Kosten je Jahr | 64.060 € (48.000 € Gehalt, 22 % Nebenkosten, 5.500 € Platz und Tools) | 60 € je Stunde, nach Bedarf |
| Telefonstunden je Jahr | 660 (40 % von 1.650 Arbeitsstunden) | nach Bedarf |
| Stunden je Termin | 6 | 6 |
| Termine je Jahr | 110 | nach Bedarf |
| Preis je Termin | rund 582 € | 360 € |
Tabelle: Beispielrechnung eigene Stelle gegen Dienstleister, Annahmen der Redaktion, Stand 10/2026
Die eigene Stelle gewinnt, wenn sie mehr als 40 % ihrer Zeit am Telefon verbringt und wenn 6 Stunden je Termin unterschritten werden. Rechnen Sie mit Ihren Werten im Wirtschaftlichkeits-Rechner. Die Preise von KRAUSS zeigt die Seite Preise, Pakete und Modelle stehen im Preisblatt {{q:preisblatt}}. {{fakt:umsatzsteuer}}.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Verpackungsmaschinen blieb die Stelle im Innendienst 3 Monate unbesetzt. Der Hersteller lagerte die Terminierung für ein Gebiet aus, im ersten Monat standen 9 Termine im Kalender. Als die Stelle nach 14 Wochen besetzt war, behielt er das externe Team für das zweite Gebiet. Die neue Mitarbeiterin übernahm die Termine und kümmerte sich um Angebote, statt kalt anzurufen.
Wir sehen dieses Muster häufig: Der Engpass liegt selten im Abschluss, sondern in den fehlenden Erstgesprächen.
Wann nicht: Wann Auslagern nicht trägt
Auslagern lohnt sich nicht in vier Fällen. Erstens bei weniger als 200 möglichen Kunden, dort kostet das Briefing mehr, als die Anrufe bringen. Zweitens bei einem Produkt, das nur ein Fachmann in drei Sätzen erklären kann. Drittens ohne Außendienst, der die Termine auch wahrnimmt. Viertens bei fehlender Zielgruppe: Ein Dienstleister kann keine Zielgruppe erfinden. Dazu kommen Risiken: Der Anrufer kennt Ihre Marke weniger gut, und der Wissenstransfer braucht ein ordentliches Briefing, siehe die Checkliste Briefing Terminierung.
Wie integrieren Sie ein externes Team in den Vertrieb?
Mit drei Festlegungen: ein fester Ansprechpartner auf beiden Seiten, ein Wochenbericht und eine Übergabe, die jeder Termin durchläuft. Der Außendienst bekommt zu jedem Termin Ansprechpartner, Anlass und Einwände aus dem Gespräch, so wie im Leitfaden Aussendienst entlasten beschrieben. Das Team arbeitet in Ihrem CRM oder liefert einen Export, den Sie täglich einlesen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie wählen Sie den Dienstleister aus?
Nach fünf Kriterien: fester Anruferkreis, Definition des Termins, Abrechnung je Termin oder Stunde, Wochenbericht und Laufzeit. Die Prüfung erleichtert die Checkliste Vertriebsagentur auswählen und der Leitfaden Vertriebsagentur auswählen. Wie KRAUSS die Telefonakquise umsetzt, zeigt die Seite Telefonakquise.
Checkliste: Auslagern vorbereiten
- Zielgruppe und mindestens 200 mögliche Kunden benannt
- Termin definiert (Rolle, Dauer, Thema, Bestätigung)
- Preis je stattgefundenem Termin für beide Wege gerechnet
- Ansprechpartner und Wochenbericht festgelegt
- Außendienst hat Zeit für die zusätzlichen Termine
- Laufzeit, Kündigung und Zwischenprüfung nach 4 Wochen geklärt
Häufig gestellte Fragen
Welche Vorteile bietet Outsourcing im B2B-Vertrieb?
Sie starten ohne Einstellung und Einarbeitung, zahlen nach Aufwand oder Termin und können das Volumen in Monaten statt Quartalen verändern.
Welche Kosten entstehen?
Stunden- oder Terminpreise, bei manchen Modellen eine Prämie je Termin. Die Rechnung oben zeigt, wie Sie beide Wege auf den Preis je Termin umrechnen.
Wie sichere ich die Qualität?
Mit einer klaren Definition des Termins, einem Wochenbericht und einer Zwischenprüfung nach vier Wochen. Hören Sie stichprobenartig in Gespräche hinein.
Wann ist Auslagern sinnvoll?
In Wachstumsphasen, bei Einführung eines Produkts, bei unbesetzten Stellen und bei Kampagnen mit festem Ende.
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