Inhalt8 Abschnitte
- 01Was gehört in eine B2B-Persona?
- 02Wie leiten Sie Personas aus echten Gesprächen ab?
- 03Wie setzen Sie Personas in Telefon und Anzeige ein?
- 04Beispiel: Eine Persona auf einer Karte
- 05Typische Fehler bei Personas
- 06Checkliste: Persona-Karte in einer Stunde
- 07Wie KRAUSS Personas in die Ansprache bringt
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Eine B2B-Persona ist die Beschreibung einer Entscheider-Rolle, nicht einer erfundenen Person. Sie hält fest, wer die Verantwortung trägt, woran diese Person gemessen wird, welcher Einwand kommt und welcher Anlass ein Gespräch öffnet.
Dieser Beitrag stammt von April 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Wer Anrufe und Anzeigen auf diese Rolle ausrichtet, trifft öfter den richtigen Ansprechpartner.
Was gehört in eine B2B-Persona?
Eine brauchbare Persona ist kurz. Sie beantwortet sechs Fragen, die Ihr Team im Gespräch sofort nutzen kann. Die Tabelle zeigt die Felder und ein Beispiel aus dem Umfeld der Gemeinschaftsverpflegung.
| Feld | Leitfrage | Beispiel für eine Rolle |
|---|---|---|
| Rolle | Wer entscheidet oder gibt frei? | Leitung Einkauf eines Caterers |
| Verantwortung | Wofür steht diese Person im Monat? | Wareneinsatz und Lieferantenwechsel |
| Kennzahl | Woran wird sie gemessen? | Kosten je Essen, Ausfallquote |
| Auslöser | Was macht einen Anruf relevant? | Lieferausfall, neuer Vertrag, Personalwechsel |
| Einwand | Was sagt sie zuerst? | "Wir haben schon einen Lieferanten." |
| Kanal | Wo erreichen Sie sie? | Telefon am Vormittag, LinkedIn abends |
Quelle: Beispielhafte Felder, Stand 09.10.2026. Die Werte sind Beispiele und keine Messwerte.
Der Unterschied zur Zielgruppenanalyse ist klar. Die Zielgruppenanalyse beschreibt Branchen, Größen und Regionen. Die Persona beschreibt den Menschen, der am Ende ja oder nein sagt. Beide brauchen Sie, aber nur die Persona bestimmt den ersten Satz am Telefon.
Wie leiten Sie Personas aus echten Gesprächen ab?
Eine Persona entsteht aus Material, das Sie schon haben. Gehen Sie in drei Schritten vor.
- Notizen sichten. Lesen Sie die Gesprächsnotizen der letzten Wochen und markieren Sie jede Aussage zu Aufgabe, Ziel und Einwand. Nennen Sie je Gespräch nur, was tatsächlich gesagt wurde.
- Muster zählen. Gruppieren Sie die Markierungen nach Rolle. Eine Rolle taucht in mehreren Gesprächen mit demselben Auslöser auf. Dann haben Sie ein Muster, keine Vermutung.
- Auf drei begrenzen. Mehr als drei Personas je Markt überfordern die Telefonie und die Anzeigen. Streichen Sie die Rollen, die selten einen Termin annehmen.
Praxisbeispiel: Vier Personas werden zwei
In einem Projekt für einen Anbieter von Reinigungstechnik lagen 31 Gesprächsnotizen vor. Das Team hatte zunächst vier Personas notiert. Nach der Auswertung blieben zwei übrig: die Leitung Hygiene, die bei Ausfällen anruft, und die Geschäftsführung kleiner Betriebe, die über Kosten entscheidet. Die beiden anderen Rollen tauchten nur in Notizen auf, aber kaum in Terminen. Nach der Umstellung nannte der Gesprächseinstieg die Folge eines Ausfalls, und die Anzahl der Termine je Woche stieg von 3 auf 5.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie setzen Sie Personas in Telefon und Anzeige ein?
Eine Persona wirkt nur, wenn sie in den Kanälen ankommt. Am Telefon heißt das: Jede Rolle bekommt einen Einstieg mit einer Situation, die sie kennt, und eine Antwort auf den typischen Einwand. Der Ablauf bleibt gleich, nur der Einstieg wechselt. Die Gesprächsführung für die Entscheider-Rollen finden Sie im Leitfaden Entscheider finden und erreichen.
In Anzeigen gilt dasselbe. Eine Anzeige für die Leitung Hygiene nennt den Ausfall, den sie kennt. Eine Anzeige für die Geschäftsführung nennt die Kosten je Termin oder je Auftrag. Beide führen auf eine Zielseite mit genau einem nächsten Schritt. Testen Sie zwei Varianten je Persona, bevor das Budget steigt.
Wann Persona Marketing nicht trägt: Bei sehr kleinen Märkten mit wenigen Entscheidern lohnt der Aufwand selten. Auch eine Persona ohne Gespräch dahinter ist eine Vermutung. Wer keine Gespräche hat, spricht zuerst zehn bis zwanzig Entscheider an und schreibt die Persona erst danach auf.
Beispiel: Eine Persona auf einer Karte
Die Persona passt auf eine Seite. Die Karte unten zeigt eine Rolle aus der Betriebsgastronomie, so wie ein Team sie nach zwanzig Gesprächen festhalten würde.
- Rolle: Leitung Einkauf, Betriebsgastronomie mit mehreren Standorten
- Verantwortung: Frischwarenlieferanten und Budget je Standort
- Kennzahl: Ausfallquote der Lieferungen und Kosten je Essen
- Auslöser: Ein Lieferausfall oder ein auslaufender Vertrag
- Typischer Einwand: "Wir sind gut versorgt."
- Gesprächseinstieg: "Wie lief die letzte Lieferung, bei der etwas ausgefallen ist?"
- Anzeigenbotschaft: Ausfälle absichern, bevor sie den Betrieb treffen
Der Einwand steht wörtlich auf der Karte, weil er die Vorbereitung bestimmt. Wer ihn kennt, wartet nicht auf die passende Antwort, sondern hat sie vorher formuliert.
Typische Fehler bei Personas
Drei Fehler wiederholen sich in den Teams, die mit Personas arbeiten. Sie kosten Zeit und bringen keine Termine.
Der erste Fehler ist die Wunschrolle. Das Team beschreibt die Person, die es gern erreichen würde, etwa den Geschäftsführer eines Konzerns. Anrufe bleiben bei der Assistenz hängen. Gegen diesen Fehler hilft die Gesprächsnotiz: Steht eine Rolle nicht in den Notizen, gehört sie nicht in die Karte.
Der zweite Fehler sind Merkmale ohne Bezug zum Kauf. Alter, Hobby oder Lieblingsfarbe ändern nichts an der Entscheidung. Fragen Sie bei jedem Feld, ob es den Gesprächseinstieg oder den Einwand verändert. Wenn nicht, streichen Sie es.
Der dritte Fehler ist fehlende Pflege. Die Persona liegt im Ordner und wird ein Jahr lang nicht geprüft. Märkte und Rollen verändern sich, besonders bei Personalwechseln. Planen Sie eine Überprüfung nach dreißig Gesprächen und danach einmal im Quartal.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste: Persona-Karte in einer Stunde
- Jede Rolle hat einen Namen, eine Verantwortung und eine Kennzahl
- Jede Angabe stammt aus einem Gespräch, einer Anfrage oder einer Stellenbeschreibung
- Der typische Einwand steht wörtlich da, wie er gesagt wurde
- Der Auslöser ist ein Ereignis, etwa ein Ausfall oder ein Vertragsende
- Es gibt maximal drei Personas je Markt
- Jede Persona hat einen Gesprächseinstieg und eine Anzeigenbotschaft
- Die Karte wird nach 30 Gesprächen überprüft und angepasst
Den Zielgruppen-Check als Vorlage finden Sie unter Zielgruppen-Check. Für die Begriffe hilft der Eintrag zum Entscheider.
Wie KRAUSS Personas in die Ansprache bringt
KRAUSS übernimmt die Telefonebene und die Terminierung. Das Team spricht die Rollen an, die Sie beschrieben haben, und meldet die Gespräche zurück, damit die Persona geschärft werden kann. Anzeigen schaltet KRAUSS im Rahmen des Performance Marketing. Wie viel das kostet, richtet sich nach Zielmarkt und Terminmenge und lässt sich im Konfigurator klären.
Für die Grundlagen der Ansprache lohnt ein Blick auf die B2B-Leadgenerierung. Dort steht, wie Personas und Lead-Qualität zusammenhängen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Persona im B2B-Marketing?
Eine B2B-Persona beschreibt eine Entscheider-Rolle, etwa die Leitung Einkauf im Hotel, mit ihrer Verantwortung, ihrem Ziel, ihrem typischen Einwand und dem Auslöser für ein Gespräch. Sie basiert auf Gesprächen und Daten, nicht auf einer erfundenen Person mit Foto.
Wie viele Personas braucht ein B2B-Anbieter?
Meist reichen zwei bis drei Personas je Markt. Mehr Personas verlangen mehr Anzeigen, mehr Gesprächseinstiege und mehr Pflege, ohne dass die Trefferquote steigt. Starten Sie mit der Rolle, die den Termin tatsächlich annimmt.
Woher kommen die Informationen für eine Persona?
Aus Gesprächsnotizen, Einwänden aus dem Erstkontakt, Fragen aus Anfragen und aus der Stellenbeschreibung der Rolle. Wichtig ist, dass Sie jede Angabe einer Quelle zuordnen können. Was niemand bestätigt, bleibt eine Annahme und wird als solche markiert.
Unterscheidet sich Persona Marketing von Zielgruppenanalyse?
Die Zielgruppenanalyse beschreibt Branchen, Größen und Regionen. Die Persona beschreibt den Menschen in einer Rolle, der entscheidet oder den Termin freigibt. Erst die Kombination zeigt, wen Sie anrufen und mit welchem Satz Sie beginnen.
Wie setzt man Personas am Telefon ein?
Jede Persona bekommt einen Gesprächseinstieg mit einer Situation, die sie kennt, und einen Einwand, auf den Sie vorbereitet sind. Der Anrufer bleibt beim Ablauf, nur der Einstieg wechselt. Das verlangt eine kurze Vorbereitung je Persona.
Kann man Personas für Anzeigen nutzen?
Ja. Eine Anzeige spricht eine Rolle mit einem Problem an, das in dieser Rolle täglich auftritt. Die Zielseite nennt dann genau einen nächsten Schritt. Testen Sie zwei Varianten je Persona, bevor Sie das Budget erhöhen.
Wann lohnt sich Persona Marketing nicht?
Bei sehr kleinen Märkten mit wenigen Entscheidern lohnt der Aufwand selten. Auch Personas ohne Gesprächsbasis sind Papier. Dann sprechen Sie zuerst zehn bis zwanzig Entscheider an und schreiben die Persona erst danach auf.
Hilft KRAUSS bei der Ansprache der Personas?
KRAUSS übernimmt die Telefonebene und die Terminierung und schaltet Anzeigen im Rahmen des Performance Marketing. Die Persona wird gemeinsam auf Basis Ihrer Zielgruppe geschärft. Für Preise gibt es den Konfigurator auf der Seite Preise.
Frag deine KI zu KRAUSS
Lieber selbst prüfen? Stellen Sie die Frage Ihrer KI.
Prompt ansehen und anpassen
Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.








