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Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Fast Moving Consumer Goods sind Waren mit kurzer Lagerdauer und hohem Umsatz, etwa Getränke, Kosmetik oder Lebensmittel im Regal. Der Vertrieb an den Handel folgt eigenen Regeln: wenige Ansprechpartner mit großer Reichweite, lange Listungszyklen und harter Preisdruck. Dieser Beitrag zeigt, wo sich der Vertrieb in diesem Umfeld Zeit sparen kann und wo er aufwendiger wird.
Stand 10.10.2026.
Was unterscheidet FMCG-Vertrieb von anderem B2B-Vertrieb?
Im FMCG-Vertrieb verhandelt der Hersteller meist mit einer kleinen Zahl von Händlern, die Regale, Aktionen und Platzierungen vergeben. Ein einzelner Einkäufer entscheidet über viele Artikel, deshalb lohnt sich die Pflege weniger Kontakte besonders. Der Zyklus folgt festen Terminen für Listung und Aktionsplanung, und ein verpasster Termin verschiebt den Umsatz um ein halbes Jahr.
Die Effizienz entsteht aus diesem Takt. Wer den Listungskalender kennt, bereitet Angebote rechtzeitig vor und vermeidet Eilaufträge.
Wie sortieren Sie Händler nach Potenzial?
Sortieren Sie Händler nach drei Kriterien: Reichweite in Ihrer Warengruppe, Fit des Sortiments und Zeitfenster bis zur nächsten Listungsrunde. Ein großer Händler ohne Fit verbraucht mehr Zeit als ein mittlerer mit passendem Sortiment. Der Leitfaden zum Category Management im Handel zeigt, wie Sie das erste Gespräch dazu strukturieren.
- Die Warengruppe steht in einer festen Liste mit Händlern.
- Jeder Händler hat einen Ansprechpartner mit Funktion.
- Der nächste Listungstermin ist im Kalender eingetragen.
- Die Passung zum Sortiment ist in einem Satz begründet.
- Offene Angebote haben ein Datum für das Nachfassen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wo lassen sich Abläufe verschlanken?
Die meiste Zeit spart liegt in wiederkehrenden Unterlagen. Ein Standardpaket mit Sortimentsdaten, Preisstaffel und Aktionsvorschlag spart jedes Mal das Zusammensuchen. Pflegen Sie das Paket einmal im Quartal und verweisen Sie im Gespräch darauf.
Ein zweiter Hebel ist die Terminvorbereitung. Ein Gespräch mit klarer Agenda dauert kürzer als eines ohne Agenda, weil Einwände früh auf den Tisch kommen. Den Ablauf einer Erstansprache beschreibt der Leitfaden zum Telefongespräch mit dem Handel.
Das stärkste Gegenargument lautet: Standardisierung macht den Vertrieb starr. Händler erwarten individuelle Vorschläge, und ein Paket ohne Anpassung wirkt austauschbar. Halten Sie den Kern standardisiert und passen Sie den Aktionsteil je Händler an.
Wann lohnt sich das nicht?
Für kleine Hersteller mit wenigen Händlern lohnt sich der Aufwand für Standardpakete kaum. Dort genügt ein fester Kalender und eine Liste mit Ansprechpartnern. Wer nur einen Händler beliefert, braucht keinen Listungskalender, sondern eine enge Abstimmung mit diesem einen Partner.
Wie sieht das in der Praxis aus?
In einem Projekt für einen Hersteller von Getränken für den Handel bestand der Vertrieb aus einer Person, die jedes Angebot neu zusammenstellte. Nach der Einführung eines Standardpakets und eines festen Listungskalenders wurden Angebote in zwei statt fünf Tagen fertig. Die Übersicht zeigte zugleich, dass zwei Händler ohne Passung seit Monaten Zeit kosteten.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie rechnen Sie den Zeitgewinn?
Der Zeitgewinn ergibt sich aus Angeboten je Monat, Minuten je Angebot vorher und nachher. Die Tabelle rechnet mit Annahmen.
Tabelle: Zeitgewinn durch ein Standardpaket mit Annahmen
| Größe | Wert | Rechenweg |
|---|---|---|
| Angebote je Monat | 20 | Annahme, frei gewählt |
| Minuten je Angebot vorher | 180 | Annahme, frei gewählt |
| Minuten je Angebot nachher | 90 | Annahme, frei gewählt |
| Eingesparte Stunden je Monat | 30 | 20 mal 90 geteilt durch 60 |
Quelle: eigene Rechnung mit Annahmen, kein Marktwert. Messen Sie die Minuten in Ihrem Team, bevor Sie die Rechnung verwenden.
Welche Alternativen gibt es?
Wer den Handel nicht selbst betreut, kann den Außendienst entlasten. Der Leitfaden zum Aussendienst beschreibt, welche Aufgaben sich abgeben lassen. Für die Ansprache neuer Händler über Anruf steht die Seite Telefonakquise bereit.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist der Listungstermin für den Handel?
Der Termin hängt vom Händler ab und wird meist Monate im Voraus festgelegt. Erfragen Sie ihn im ersten Gespräch und tragen Sie ihn sofort ein.
Wie viele Händler sollte ein Hersteller direkt betreuen?
Das hängt von Sortiment und Personal ab. Betreuen Sie so viele, wie Sie mit einem festen Rhythmus pflegen können, und nicht mehr.
Ist ein Standardpaket für jeden Händler geeignet?
Der Kern ja, der Aktionsteil nein. Passen Sie den Aktionsteil je Händler an, sonst wirkt das Angebot austauschbar.
Wie messe ich den Erfolg im FMCG-Vertrieb?
Messen Sie Listungen, Angebotsdauer und Umsatz je Händler. Ein Händler mit vielen Gesprächen, aber ohne Listung, zeigt eine Schwäche im Angebot.
Wie sortiere ich Händler nach Potenzial?
Bewerten Sie Händler nach Umsatzpotenzial, Erreichbarkeit des Einkaufs und Lage im Vertriebsgebiet. Sortieren Sie die Liste und besuchen Sie die oberen Händler zuerst. Standardpakete beschleunigen das Angebot, weil der Einkäufer nicht jede Option prüfen muss. Richten Sie einen Listungskalender ein, damit Sie nicht außerhalb der Fenster anbieten.
Nächster Schritt: Erstellen Sie eine Liste Ihrer Händler mit Listungsterminen. Die Terminmenge für eine Ansprache rechnen Sie im Angebot konfigurieren.
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