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Vertriebsoutsourcing Kosten: Preismodelle, Nebenkosten und Preis je Termin

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
11 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Vertriebsoutsourcing kostet im B2B je nach Modell etwas anderes: laut ibau ungefähr 2.000 bis 6.000 je Monat, jeweils in Euro (ibau, Stand 03/2025), laut SingularitySales 150 bis 400 Euro je qualifiziertem Erstgespräch (SingularitySales, Stand 07/2026). Vergleichbar werden Angebote erst als Preis je stattfindendem Termin. Diese Seite rechnet drei Modelle auf diese Zahl um und nennt die Kostenblöcke, die im Angebot fehlen.

Stand Quellen

Dazu: Angebot-Konfigurator, Konfigurator im Browser, ohne Formular.

Fakten

Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Zeit bis zu den ersten Terminen
Rund 14 TageQuelle: KRAUSS-Projekterfahrung, Stand 10/2026
Kosten für Vertriebsoutsourcing laut ibau
ungefähr 2.000 bis 6.000 je Monat, jeweils in Euro, je nach Umfang und QualitätQuelle: ibau, Stand 10/2026
Stundensatz je Mitarbeiter laut ibau
30 bis 80 Euro die StundeQuelle: ibau, Stand 10/2026
Preis je qualifiziertem Erstgespräch laut SingularitySales
typischerweise 150 bis 400 Euro, bei sehr spezialisierten Zielgruppen darüberQuelle: SingularitySales, Stand 10/2026
Retainer je voll eingesetztem SDR (Sales Development Representative) laut SingularitySales
4.000 bis 9.000 Euro pro Monat inklusive Tooling und FührungQuelle: SingularitySales, Stand 10/2026
Grundmodelle der Abrechnung laut SingularitySales
fester Retainer, erfolgsbasierte Abrechnung pro Lead oder Termin und hybride MischformenQuelle: SingularitySales, Stand 10/2026
Inhalt11 Abschnitte
  1. 01Was kostet Vertriebsoutsourcing im B2B?
  2. 02Welche Preismodelle hat die externe Terminierung?
  3. 03Welche Kostenblöcke gehören zum Angebot und welche nicht?
  4. 04Wie rechnen Sie drei Angebote auf den Preis je stattfindendem Termin um?
  5. 05Welche Kosten übersieht die Rechnung noch?
  6. 06Wann lohnt sich Vertriebsoutsourcing gegenüber der eigenen Stelle?
  7. 07Was bietet KRAUSS an, und was nicht?
  8. 08Welche Fragen klären Sie vor der Unterschrift?
  9. 09Welche Fehler vermeiden Sie bei der Kostenrechnung?
  10. 10Wann passt Vertriebsoutsourcing nicht?
  11. 11Was ist der nächste Schritt?

Was kostet Vertriebsoutsourcing im B2B?

Vertriebsoutsourcing kostet im B2B laut ibau ungefähr 2.000 bis 6.000 je Monat, jeweils in Euro, je nach Umfang und Qualität (ibau, Stand 03/2025). Pro Mitarbeiter nennt ibau 30 bis 80 Euro die Stunde. Laut SingularitySales liegen die Preise je qualifiziertem Erstgespräch typischerweise zwischen 150 und 400 Euro (SingularitySales, Stand 07/2026). Alle Angaben stammen von Anbietern und gelten als Größenordnung, nicht als Preisliste.

Vertriebsoutsourcing heißt hier laut Nexsale die Auslagerung der Erstansprache und Terminierung an einen externen Partner, während der Vertragsabschluss meist im eigenen Haus bleibt (Nexsale, Stand 07/2026). Den Rahmen dieses Modells beschreibt die Seite Vertriebsoutsourcing im B2B, die Risiken die Seite Vertriebsoutsourcing Risiken. Diese Seite beantwortet nur die Kostenfrage: Was steht im Preis, was kommt hinzu, und wie rechnen Sie Angebote auf eine vergleichbare Zahl um?

Die Spannen sehen weit auseinander aus, weil die Angebote Verschiedenes messen. Ein Monatsbetrag misst Kapazität. Ein Stundensatz misst Zeit. Ein Preis je Termin misst ein Ergebnis. Ein Auftraggeber, der einen Monatsbetrag gegen einen Preis je Termin stellt, vergleicht zwei Größen, die sich erst über die Termine zusammenführen lassen. Erst der Preis je Termin auf Basis stattfindender Termine macht die Angebote gleich.

Marktangaben zu den Kosten externer Terminierung, Stand 10/2026
GrößeAngabeQuelle
Monatskosten für Vertriebsoutsourcingungefähr 2.000 bis 6.000 je Monat, jeweils in Euroibau
Stundensatz je Mitarbeiter30 bis 80 Euroibau, triveo
Retainer je voll eingesetztem SDR (Sales Development Representative)4.000 bis 9.000 Euro im MonatSingularitySales
Preis je qualifiziertem Erstgesprächtypischerweise 150 bis 400 EuroSingularitySales
Quelle: Angaben laut ibau (ibau, Stand 03/2025), laut triveo (triveo, Stand 09/2026) und laut SingularitySales (SingularitySales, Stand 07/2026). Alle drei sind Anbieter oder anbieternahe Quellen, keine unabhängige Studie. Die Spannen gelten für den Markt insgesamt, nicht für ein Angebot der KRAUSS GmbH.

Der Preis der KRAUSS GmbH richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Eine Zahl nennen wir hier nicht, weil sie von Ihrem Markt abhängt und weil Sie mit Ihren eigenen Zahlen besser rechnen.

Welche Preismodelle hat die externe Terminierung?

Die externe Terminierung kennt vier Preismodelle: Stundensatz, Retainer, Preis je Termin und Mischformen. Laut SingularitySales gelten als Grundmodelle den festen Retainer, die erfolgsbasierte Abrechnung pro Lead oder Termin und hybride Mischformen (SingularitySales, Stand 07/2026). Laut triveo gibt es außerdem Pauschalen für eine definierte Zahl von Anrufen (triveo, Stand 09/2026). Jedes Modell verteilt das Risiko anders.

Vier Preismodelle und ihre Risikoverteilung, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
ModellSie zahlen fürRisiko beim AuftraggeberRisiko beim DienstleisterPasst wenn
StundensatzZeit am TelefonStunden je Termin, schwache ZielgruppeAuslastungSie die Stunden steuern und kontrollieren können
RetainerKapazität im MonatWeniger Termine als erwartetAufwand, wenn er die Zusage hältDer Bedarf ist planbar und die Zielgruppe bekannt
Preis je TerminErgebnisDefinition des Termins, QualitätErreichbarkeit der ZielgruppeDie Erreichbarkeit ist unklar
MischformGrundgebühr plus ErgebnisGrundgebühr bei AusfallTeil des ErgebnisrisikosSie wollen Planbarkeit und Anreiz zugleich
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie. Die Modelle folgen der Einteilung laut SingularitySales (SingularitySales, Stand 07/2026).

Zwei Regeln helfen bei der Wahl. Erstens trägt das Modell das Risiko, das die andere Seite besser steuert. Die Stunden je Termin steuert der Dienstleister, weil er seine Anrufer führt, deshalb trägt er sie bei einem Preis je Termin. Die Definition des Termins steuert der Auftraggeber, deshalb gehört sie in den Vertrag. Zweitens zeigt ein Modell, wie sicher der Anbieter seiner Zahl ist. Wer nur einen Retainer anbietet und keinen Preis je Termin, scheut das Ergebnisrisiko. Wer nur einen Preis je Termin anbietet und keinen Testblock, scheut die Prüfung.

Ob die Terminierung zu einem Preis je Termin passt, hängt am Termin selbst. Ein Verkaufstermin zählt erst, wenn er stattfindet und ein Entscheider mit Kaufinteresse am Tisch sitzt. Klären Sie deshalb vor dem Preis die Definition und die Bestätigung: Bestätigt der Anbieter jeden Termin beim Gesprächspartner und bei Ihnen, sinkt die Zahl der Ausfälle (No-Show).

Welche Kostenblöcke gehören zum Angebot und welche nicht?

Zum Angebot gehören Honorar und Leistung der Anrufer. Nicht im Preis stehen meist Daten, Einrichtung, Briefing, Berichte und Ihre eigene Steuerung. Wer nur den Monatsbetrag liest, rechnet einen Teil der Kosten nicht mit.

Kostenblöcke externer Terminierung, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
BlockMeist im AngebotspreisOft zusätzlichBleibt bei Ihnen
Anrufer und AnrufzeitJaNeinNein
Einrichtung und Schulung auf Ihr AngebotTeilsEinmalige Gebühr möglichBriefing, Freigabe der Gesprächsführung
Adressen und DatenTeilsZukauf oder Recherche je KontaktPflege Ihrer Kundendatenbank
Telefonie und WerkzeugeJaEigene Systeme seltenAnbindung an Ihre Kundenverwaltung
Berichte und ÜbergabeJaEigene Formate möglichAuswertung und Rückmeldung
SteuerungNeinNeinWochenabstimmung, Rückmeldung zu Terminen
Außendienstzeit je TerminNeinNeinAnfahrt, Vorbereitung, Besuch
UmsatzsteuerMeist getrenntJaVorsteuerabzug prüfen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Eine Zeile verdient besondere Aufmerksamkeit: die Außendienstzeit. Sie steht in keinem Angebot und trotzdem in jeder Gesamtrechnung. Ein Termin, den der Außendienst besucht, kostet Anfahrt, Vorbereitung und Nachfassen. Bei einem Termin ohne Kaufinteresse verliert der Außendienst diese Zeit. Der Kaufcheck vor der Terminzusage schützt genau diesen Posten und gehört deshalb in die Leistungsbeschreibung. Die Kosten dieser Zeit rechnet der Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen.

Auch das Briefing kostet. Der Dienstleister braucht von Ihnen Zielgruppe, Anlass, Einwände und ein klares Bild vom Termin. Rechnen Sie einen Arbeitstag der Führungskraft für den Start und eine Stunde pro Woche für die Abstimmung. Das ist kein Argument gegen das Auslagern, aber ein Posten, der in Vergleichen mit der eigenen Stelle fehlt, in denen er bei der eigenen Stelle als Führung auftaucht.

Wie rechnen Sie drei Angebote auf den Preis je stattfindendem Termin um?

Sie rechnen jedes Angebot auf den Preis je stattfindendem Termin um: Monatskosten geteilt durch die Termine, die im Monat tatsächlich stattfinden. Bei einem Stundensatz multiplizieren Sie zuerst die Stunden je Termin mit dem Satz, bei einem Retainer teilen Sie durch die zugesagten Termine mal Show-Rate.

Die Rechnung vergleicht drei Angebote für dieselbe Menge von zehn stattfindenden Terminen im Monat. Die Zahlen sind frei gewählt und kein Angebot der KRAUSS GmbH.

Rechenbeispiel

Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte

Drei Angebote für dieselbe Terminmenge, umgerechnet auf den Preis je stattfindendem Termin

  • Annahme: Gewünschte stattfindende Termine im Monat10 Termine(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Anteil der vereinbarten Termine, die stattfinden80 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Akquisestunden je vereinbartem Termin in Ihrer Zielgruppe6 Akquisestunden(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, messen Sie den Wert im Test)
  • Annahme: Angebot A: Stundensatz laut Angebot50 €(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot von KRAUSS)
  • Annahme: Angebot B: Monatshonorar laut Angebot5.200 €(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot von KRAUSS)
  • Annahme: Angebot B: zugesagte vereinbarte Termine im Monat12 Termine(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot von KRAUSS)
  • Annahme: Angebot C: Preis je stattfindendem Termin laut Angebot290 €(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot von KRAUSS)
  • Annahme: Angebot C: monatliche Grundgebühr laut Angebot1.500 €(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot von KRAUSS)
Drei Angebote für dieselbe Terminmenge, umgerechnet auf den Preis je stattfindendem Termin
SchrittRechnungErgebnis
Nötige vereinbarte Termine im Monat10 ÷ (80 % ÷ 100)12,5 Termine
Angebot A: Kosten im Monat10 ÷ (80 % ÷ 100) × 6 × 50 €3.750 €
Angebot A: Preis je stattfindendem Termin6 × 50 € ÷ (80 % ÷ 100)375 €
Angebot B: Preis je stattfindendem Termin5.200 € ÷ (12 × 80 % ÷ 100)542 €
Angebot C: Kosten im Monat10 × 290 € + 1.500 €4.400 €
Angebot C: Preis je stattfindendem Termin(10 × 290 € + 1.500 €) ÷ 10440 €

Drei Dinge fallen auf. Erstens liegt der Stundensatz hier am niedrigsten, weil die Annahme von sechs Stunden je Termin günstig ist. Zweitens liegt der Retainer am höchsten, weil er eine Zusage von nur zwölf vereinbarten Terminen mit einer Show-Rate von 80 Prozent verbindet. Drittens liegt der Preis je Termin dazwischen und enthält eine Grundgebühr. Welches Angebot passt, entscheidet nicht die Zahl, sondern die Frage, welche Annahme am wahrscheinlichsten hält.

Der Beispielfall, fiktiv, zeigt die Grenze des Stundensatzes. Er sieht günstig aus, solange die Stunden je Termin stimmen. Braucht die Zielgruppe mehr Stunden, steigt der Preis im gleichen Verhältnis, und der Auftraggeber trägt den Anstieg. Der Retainer und der Preis je Termin verschieben dieses Risiko zum Dienstleister, dafür kostet die Absicherung einen Aufschlag. Das ist die Preisfrage hinter den Modellen: Wie viel zahlen Sie dafür, dass ein anderer die Unsicherheit trägt?

In einem Projekt für einen Hersteller von Prüfgeräten lagen drei Angebote auf dem Tisch, die im Monatsbetrag um mehr als das Doppelte auseinanderlagen. Nach der Umrechnung auf den Preis je stattfindendem Termin lagen sie innerhalb eines Fünftels. Das teuerste Angebot nannte als einziges eine Doppelbestätigung der Termine, das niedrigste zählte vereinbarte Termine ohne Bestätigung. Die Geschäftsführung wählte nicht nach dem Preis, sondern nach der Definition des Termins.

Welche Kosten übersieht die Rechnung noch?

Die Rechnung übersieht vier Posten: die Zeit für Steuerung, Ausfälle, die Dauer bis zur Wirkung und die Kosten eines Fehlstarts. Alle vier treffen jeden Weg, aber nicht gleich.

  • Steuerung. Briefing, Wochenabstimmung und Rückmeldung binden Zeit. Bei einem externen Partner gehört sie in die Rechnung, bei der eigenen Stelle heißt sie Führung.
  • Ausfälle. Ein Termin, der ausfällt, kostet bei einem Preis je vereinbartem Termin Geld und bei jedem Modell Außendienstzeit. Der Ausfallanteil gehört in den Nenner der Rechnung.
  • Dauer bis zur Wirkung. Laut ibau ist ein externes Vertriebsteam in der Regel in acht bis zwölf Wochen startklar (ibau, Stand 03/2025). Bei KRAUSS liegen erste Termine nach Rund 14 Tage Diese Zeit ohne Termine kostet Kapazität, falls Sie Außendienst freigehalten haben.
  • Fehlstart. Ein Dienstleister, der die Zielgruppe nicht erreicht, verbraucht Honorar ohne Termine. Ein befristetes Testprojekt begrenzt diesen Verlust, eine lange Bindung vergrößert ihn.

Die Risiken des Auslagerns behandelt eine eigene Seite mit Matrix und Vertragspunkten. Hier genügt der Satz: Rechnen Sie den Fehlstart als Szenario durch, bevor Sie ein Jahr buchen.

Dazu: Angebot-Konfigurator, Konfigurator im Browser, ohne Formular.

Wann lohnt sich Vertriebsoutsourcing gegenüber der eigenen Stelle?

Vertriebsoutsourcing lohnt sich, wenn der Bedarf schwankt, die Zielgruppe neu ist oder Zeit fehlt, eine Stelle aufzubauen. Die eigene Stelle lohnt sich bei dauerhaft hohem, planbarem Volumen. Laut Nexsale spielt ein Inhouse-Team seine Stärke aus, wenn Sie dauerhaft hohes Akquisevolumen brauchen und die Auslastung stabil planbar ist (Nexsale, Stand 07/2026).

Die Rechnung dazu führt die Seite Was kostet ein SDR? mit Vollkosten, Break-even und Preis je Termin. Dieser Abschnitt ordnet die Entscheidung ein: Drei Fragen genügen für die erste Richtung.

  1. Wie stabil ist die Terminmenge? Wechselt sie im Jahr stark, trägt eine Stelle Fixkosten in ruhigen Monaten.
  2. Wie gut kennen Sie die Zielgruppe? Eine unbekannte Zielgruppe verlangt einen Test, und ein Test ist mit einem befristeten externen Projekt günstiger als mit einer Festanstellung.
  3. Wie schnell brauchen Sie Termine? Eine Stelle braucht Suche und Einarbeitung, ein Dienstleister startet mit eingespielten Anrufern.

Die Gegenüberstellung mit Tabelle und Gegenfällen steht im Vergleich Vertrieb intern oder extern. Wer beide Wege kombiniert, lässt einen Dienstleister neue Märkte testen und übergibt nach dem Beleg der Zielgruppe an die eigene Stelle. In einem Projekt für einen Anbieter von Gebäudetechnik testete ein externes Team zwei Branchen, nach drei Monaten stellte das Unternehmen für die tragende Branche eine eigene Kraft ein und ließ die zweite Branche extern weiterlaufen. Die Aufteilung folgte dem Preis je stattfindendem Termin je Branche, nicht einer Grundsatzentscheidung.

Was bietet KRAUSS an, und was nicht?

KRAUSS bietet die Telefonebene und die Terminierung: Menschen rufen Ihre Zielgruppe an, führen den Kaufcheck und bestätigen jeden Termin doppelt. Im Bereich Performance Marketing schaltet KRAUSS Anzeigen, deren Kontakte am Telefon qualifiziert werden. KRAUSS verkauft keine Software, schreibt keine Inhalte und optimiert keine Websites.

Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Die Termine kommen als importfertiger Wochenreport. Wir nehmen nur Aufträge an, bei denen wir Ihre Entscheider erreichen. Passt Ihr Markt nicht, sagen wir es im ersten Gespräch.

Die Preislogik bleibt dieselbe wie bei jedem Anbieter: Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Rechnen Sie unser Angebot mit der Methode dieser Seite auf den Preis je stattfindendem Termin um und vergleichen Sie es mit den Angeboten anderer Anbieter und mit der eigenen Stelle. Die Leistungsseite zum Thema ist Vertriebsoutsourcing, die Gesprächsführung beschreibt die Telefonakquise von KRAUSS.

Welche Fragen klären Sie vor der Unterschrift?

Vor der Unterschrift klären Sie diese acht Punkte, und jeder braucht eine schriftliche Antwort. Eine ausweichende Antwort zählt als Kostenrisiko.

  • Steht im Angebot, was als Termin zählt (Entscheider, Kaufinteresse, Datum, Bestätigung)?
  • Entfällt das Honorar für einen Termin, der nicht stattfindet, oder gibt es einen Ersatztermin?
  • Nennt das Angebot Einrichtung, Daten, Berichte und Umsatzsteuer getrennt?
  • Gibt es ein befristetes Testprojekt, bevor eine längere Laufzeit gilt?
  • Welche Stunden je Termin unterstellt der Anbieter, und was folgt, wenn sie höher ausfallen?
  • Wie bestätigt der Anbieter jeden Termin, beim Gesprächspartner und bei Ihnen?
  • Bekommen Sie Daten und Berichte in einem Format, das Ihre Kundenverwaltung liest?
  • Wie endet der Vertrag, und wem gehören Leitfäden, Daten und offene Termine danach?

Die Punkte entscheiden stärker als der Preis, weil sie festlegen, was der Preis kauft. Ein Angebot mit niedrigem Preis und offenem Termin ist teurer als ein Angebot mit höherem Preis und klarer Definition.

Welche Fehler vermeiden Sie bei der Kostenrechnung?

Fünf Fehler verfälschen die Rechnung am stärksten: Angebote nach dem Monatsbetrag vergleichen, Stundensatz und Preis je Termin verwechseln, Nebenkosten übersehen, die eigene Steuerung auslassen und ohne Test für ein Jahr buchen.

  1. 01

    Angebote nach dem Monatsbetrag vergleichen.

    Folge: Ein niedriger Betrag mit wenigen Terminen steht neben einem hohen Betrag mit vielen, und die Rangfolge sagt nichts über den Preis je Termin.

    Besser: Jedes Angebot auf den Preis je stattfindendem Termin umrechnen.

  2. 02

    Den Stundensatz mit dem Preis je Termin gleichsetzen.

    Folge: Die Stunden je Termin bestimmen den Preis, und sie hängen von Ihrer Zielgruppe ab. Ein niedriger Satz bei vielen Stunden kostet mehr als ein hoher Satz bei wenigen.

    Besser: Stunden je Termin im Test messen und erst danach den Satz bewerten.

  3. 03

    Nebenkosten im Angebot übersehen.

    Folge: Einrichtung, Daten, Bericht und Steuerung kommen zum Preis hinzu und verschieben den Vergleich um ein Viertel oder mehr.

    Besser: Jeden Posten abfragen und in der Tabelle der Kostenblöcke eintragen, auch Posten mit null.

  4. 04

    Die eigene Steuerung nicht einrechnen.

    Folge: Briefing, Abstimmung und Auswertung binden Zeit der Führungskraft, und der externe Weg wirkt günstiger, als er ist.

    Besser: Stunden für Briefing und Wochenabstimmung schätzen und mit dem Stundenwert der Führungskraft ansetzen.

  5. 05

    Ohne Test für ein Jahr buchen.

    Folge: Die Annahme zur Erreichbarkeit bleibt ungeprüft, und eine lange Bindung vergrößert den Verlust, falls die Zielgruppe nicht trägt.

    Besser: Zuerst ein befristetes Testprojekt buchen und die Stunden je Termin messen.

Gegen alle fünf hilft dieselbe Gewohnheit: Schreiben Sie vor dem Vergleich auf, welche Zahl Sie vergleichen. Wer „Preis je stattfindendem Termin einschließlich Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer“ als Zielzahl schriftlich festhält, merkt schnell, wenn ein Angebot eine andere Zahl nennt.

Wann passt Vertriebsoutsourcing nicht?

Vertriebsoutsourcing passt nicht, wenn der Bedarf an Terminen gering ist, der Außendienst keine Kapazität hat oder der Wert eines Neukunden unbekannt bleibt.

  • Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr brauchen, lohnt sich kein laufendes Projekt, und eine einfache Anfrage je Termin genügt.
  • Wenn Ihr Außendienst keine freie Kapazität hat, verbessert auch ein günstiger Preis je Termin Ihre Kosten nicht, denn die Termine bleiben unbesucht.
  • Wenn Sie den Wert eines Neukunden nicht kennen, fehlt der Maßstab, an dem sich ein Preis je Termin messen lässt.

Klären Sie in diesen Fällen zuerst den Wert eines Neukunden: Deckungsbeitrag des ersten Auftrags plus Folgegeschäft. Ohne ihn lässt sich kein Preis je Termin bewerten, und kein Anbieter ersetzt diese Rechnung. Der Leitfaden Vertriebskosten berechnen zeigt, wie Sie die Akquisekosten im Verhältnis zu den Neukunden sehen, und der Leitfaden Return on Investment (ROI) der Telefonakquise berechnen führt zum Ertrag.

Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist eine Zielzahl und ein Angebot. Legen Sie fest, wie viele stattfindende Termine Sie im Monat brauchen, und holen Sie zwei bis drei Angebote ein. Rechnen Sie jedes mit der Rechnung dieser Seite auf den Preis je stattfindendem Termin um. Die Akquisekosten Ihrer eigenen Stelle stellen Sie daneben, die Kosten des Außendienstes rechnen Sie bei allen Wegen gleich mit.

Im Angebotskonfigurator stellen Sie Ihre Anfrage in 2 Minuten zusammen: Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge. Danach erstellen wir Ihr Angebot. Wenn Sie vorher sprechen möchten, dauert ein Gespräch mit Jesse Klotz 15 Minuten. Mit dem Vergleichsrechner für Termine prüfen Sie die Wirtschaftlichkeit mit Ihren Zahlen. Eine Vertriebsagentur auszuwählen, beschreibt der Leitfaden Vertriebsagentur auswählen.

KRAUSS in Google als bevorzugte Quelle wählen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Was kostet Vertriebsoutsourcing im B2B pro Monat?

Laut ibau liegen die Kosten je nach Umfang und Qualität ungefähr bei 2.000 bis 6.000 je Monat, jeweils in Euro (ibau, Stand 03/2025). Laut SingularitySales sind es für einen voll eingesetzten SDR 4.000 bis 9.000 Euro pro Monat (SingularitySales, Stand 07/2026). Beide Angaben stammen von Anbietern und gelten als Größenordnung. Vergleichbar wird ein Angebot erst als Preis je stattfindendem Termin.

02Was kostet ein Termin bei externer Terminierung?

Laut SingularitySales liegen die Preise typischerweise zwischen 150 und 400 Euro pro qualifiziertem Erstgespräch, bei sehr spezialisierten Zielgruppen auch darüber (SingularitySales, Stand 07/2026). Wichtiger als die Spanne ist die Definition des Termins im Angebot. Ein Termin ohne Bestätigung und ohne Entscheider kostet weniger und bringt weniger.

03Welches Preismodell passt zu meinem Vertrieb?

Bei planbarem Bedarf und gut erreichbarer Zielgruppe passt ein Retainer, bei unklarer Erreichbarkeit ein Modell mit Preis je stattfindendem Termin, weil der Dienstleister das Aufwandsrisiko trägt. Ein Stundensatz passt, wenn Sie die Stunden je Termin selbst steuern können. Mischformen verbinden eine kleine Grundgebühr mit einem Preis je Termin.

04Welche Nebenkosten kommen zum Angebot hinzu?

Häufig kommen Einrichtung, Daten und Adressen, Briefing, Berichte und die Umsatzsteuer hinzu. Fragen Sie jeden Posten einzeln ab und lassen Sie auch Nullposten ausweisen. Dazu kommen Ihre eigenen Kosten für Steuerung und Außendienstzeit. Die Tabelle der Kostenblöcke auf dieser Seite führt alle Posten auf.

05Wie vergleiche ich drei Angebote fair?

Rechnen Sie jedes Angebot auf den Preis je stattfindendem Termin um: Honorar geteilt durch die Termine, die tatsächlich stattfinden. Nutzen Sie dieselbe Definition des Termins und dieselbe Show-Rate für alle drei. Die Rechnung auf dieser Seite zeigt den Weg für Stundensatz, Retainer und Preis je Termin.

06Ab wann lohnt sich Vertriebsoutsourcing statt einer eigenen Stelle?

Es lohnt sich bei schwankendem Bedarf, bei einer neuen Zielgruppe und bei Zeitdruck, weil eine eigene Stelle Fixkosten trägt und Wochen bis zur Wirkung braucht. Eine ausgelastete eigene Stelle gewinnt bei dauerhaft hohem, planbarem Volumen. Die Rechnung zur Stelle steht auf der Seite zu den Kosten eines SDR.

07Zahlen Sie bei Vertriebsoutsourcing auch für ausgefallene Termine?

Das regelt das Angebot. Bei einem Preis je vereinbartem Termin zahlen Sie auch für Ausfälle, bei einem Preis je stattfindendem Termin nicht. Klären Sie vorab, wann ein Termin als ausgefallen gilt und wer einen Ersatztermin stellt. Bei KRAUSS bestätigen wir jeden Termin doppelt und starten bei einem Ausfall einen neuen Kontaktversuch.

08Was kostet das Vertriebsoutsourcing bei KRAUSS?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Rechnen Sie das Angebot mit der Methode dieser Seite auf den Preis je stattfindendem Termin um und stellen Sie es neben die Kosten Ihrer eigenen Stelle.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Jede Zahl mit Quelle nennt Herausgeber, Stand und Abrufdatum. Quellen von KRAUSS verweisen auf die eigenen Seiten.

  1. 01

    ibau: Vertriebsoutsourcing meistern: Von der Planung bis zur Praxis (ibau.de)

    Stand 12.03.2025abgerufen am Anbieterangabe

  2. 02

    SingularitySales: Sales Outsourcing Kosten: Was ein professionelles B2B-Setup wirklich kostet (singularitysales.com)

    Stand 29.07.2026abgerufen am Anbieterangabe

  3. 03

    triveo: Telefonakquise Agentur: Ihr Partner für nachhaltigen Vertriebserfolg (triveo.de)

    Stand September 2026abgerufen am Anbieterangabe

  4. 04

    Nexsale: Vertrieb outsourcing: Eigenes SDR-Team oder Agentur? (nexsale-consulting.de)

    Stand 15.07.2026abgerufen am Anbieterangabe

  5. 05

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

Änderungsprotokoll

  1. Erstveröffentlichung

Zum Mitnehmen

Direkt ausprobieren: Angebot-Konfigurator

Wählen Sie Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge. Danach erstellen wir Ihr Angebot für Ihre Zielgruppe.

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  • Region und Terminmenge festlegen
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Das Wissen haben Sie. Die Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00