Inhalt9 Abschnitte
- 01Was macht eine Telefonakquise-Agentur im B2B?
- 02Was kostet eine Telefonakquise-Agentur?
- 03Wie berechnet KRAUSS den Preis je Termin?
- 04Was zählt in einem Angebot als Termin?
- 05Woran erkenne ich eine gute Agentur?
- 06Wer haftet für die Anrufe der Agentur?
- 07Wann ist ein Callcenter, die Agentur oder das eigene Team besser?
- 08Welche Fehler vermeiden Sie bei der Agenturwahl?
- 09Wann ist KRAUSS nicht die richtige Lösung?
Was macht eine Telefonakquise-Agentur im B2B?
Laut den Vertriebswikingern übernimmt eine Kaltakquise-Agentur die systematische telefonische Erstansprache potenzieller B2B-Kunden mit Recherche, Ansprache, Qualifizierung und Terminvereinbarung (Die Vertriebswikinger, Stand 08/2026). Die KRAUSS GmbH (Landsberg am Lech) besteht seit April 2011 und hat nach eigener Angabe laut KRAUSS-Projektdaten 100.000+ Verkaufstermine vereinbart (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Zahlen und Konditionen stehen gesammelt auf der Seite Fakten und Zahlen, das Angebot beschreibt die Seite Terminvereinbarung für den Außendienst.
Was übernimmt eine Telefonakquise-Agentur, was bleibt bei Ihnen?
Laut Nexsale übernimmt der Partner beim Auslagern der Neukundenakquise Zielgruppen-Recherche, Erstansprache, Terminierung und Reporting, während der Vertragsabschluss meist im eigenen Haus bleibt (Nexsale, Stand 07/2026). Laut triveo gehören zu den typischen Leistungen einer Telefonakquise-Agentur außerdem Zielgruppenanalyse und Datenbeschaffung, Akquise-Skripte, Nachbereitung und Dokumentation sowie Reporting und Optimierung (triveo, Stand 09/2026).
KRAUSS arbeitet jeden Verkaufstermin in acht Schritten ab: Zielgruppenanalyse und Entscheiderdatenbank; Gesprächsleitfaden; Ansprache im Namen des Auftraggebers; Kaufcheck; A·B·C-Bewertung; Termin und doppelte Terminbestätigung; Wiedervorlage; Wochenreport (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Die Methode von KRAUSS beschreibt jeden Schritt. Welche Aufgaben Sie abgeben und welche Sie behalten, vertieft der Beitrag Kaltakquise outsourcen.
Wie unterscheiden sich Agentur, Callcenter und Vertriebsagentur?
Eine Telefonakquise-Agentur konzentriert sich laut triveo auf die telefonische Kundengewinnung (triveo, Stand 09/2026), ein klassisches Callcenter arbeitet laut dem Vergleich von KRAUSS mit Volumen, Skript und Stundensatz (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Eine Vertriebsagentur reicht laut Umsatz-Profis von der Akquise über die Leadgenerierung bis zum Verkaufsabschluss (Umsatz-Profis, Stand 10/2025).
Einschätzung der Redaktion: B2B-Kaltakquise-Agentur, Kundenakquise-Agentur im B2B, Akquise-Agentur, Telemarketing-Agentur im B2B, Telesales-Anbieter und Terminierungsdienstleister überschneiden sich im Sprachgebrauch, und auch eine Agentur für Neukundengewinnung kann dieselbe Leistung anbieten. Entscheidend ist, was ein Angebot liefert, wie es abrechnet und was als Termin zählt. Neun Kriterien für den Vergleich nennt die Seite Callcenter oder Terminvereinbarung. Die Grundlagen der Kaltakquise ordnet die Säule Kaltakquise im B2B ein.
Was kostet eine Telefonakquise-Agentur?
Im Paket Start von KRAUSS kostet ein Termin bei 6 Akquisestunden je Termin, einer Annahme dieses Beispiels, 514 € im Modell mit Erfolgsprämie, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Spannen der Anbieter und die Datengrundlage ihrer Seiten zeigt die Tabelle zu den öffentlichen Anbieterpreisen weiter unten. Einschätzung der Redaktion: Sie vergleichen die Einheiten der Anbieter erst nach einer Umrechnung.
Welche Preismodelle gibt es?
Laut triveo gibt es drei typische Preismodelle: Stundensätze, erfolgsbasierte Vergütung pro vereinbartem Termin oder generiertem Verkauf und Pauschalpreise für Kampagnen mit festgelegter Anrufzahl (triveo, Stand 09/2026). Laut SingularitySales dominieren der feste Retainer, die erfolgsbasierte Abrechnung pro Lead oder Termin und hybride Mischformen den Markt (SingularitySales, Stand 07/2026).
| Modell | Formel | Worauf Sie im Angebot achten |
|---|---|---|
| Stundenabrechnung | Stunden × Stundensatz | Der Preis folgt der Arbeitszeit, nicht dem Ergebnis. |
| Abrechnung je Termin | Termine × Preis je Termin | Es zählt, wann ein Termin als Termin gilt. |
| Pauschale oder Retainer | feste Pauschale je Monat | Der Preis je Termin hängt von der Zahl der Termine ab. |
| Mischmodell | Stunden × Stundensatz + Prämie je Termin | Beide Preisteile und die Regel für Ausfälle stehen im Angebot. |
KRAUSS bietet zwei Modelle: Akquisestunden mit Erfolgsprämie je Termin und Akquisestunden nur nach Aufwand (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Wie sich die Kosten je Verkaufstermin zusammensetzen, erklärt der zugehörige Glossareintrag.
Welche Preise nennen Anbieter öffentlich?
Anbieter nennen öffentlich Preise von 30 bis 80 Euro pro Stunde laut triveo (triveo, Stand 09/2026) und typischerweise 150 bis 400 Euro pro qualifiziertem Erstgespräch laut SingularitySales (SingularitySales, Stand 07/2026). Die Vertriebswikinger nennen für sich in Euro ab 300 je qualifiziertem Termin und ab 2.500 je Monat (Die Vertriebswikinger, Stand 08/2026).
| Anbieter | Euro je Stunde laut Quelle | Euro je Termin laut Quelle | Euro je Monat laut Quelle | Datengrundlage laut Seite |
|---|---|---|---|---|
| triveo (Marktangabe der Seite) | 30 bis 80 (triveo, Stand 09/2026) | nicht genannt | nicht genannt | Für die Preisangabe nennt die Seite keine Datengrundlage |
| SingularitySales (Marktangabe der Seite) | nicht genannt | im erfolgsbasierten Modell typischerweise 150 bis 400 je qualifiziertem Erstgespräch, bei sehr spezialisierten Zielgruppen auch darüber (SingularitySales, Stand 07/2026) | Retainer 4.000 bis 9.000 je voll eingesetztem SDR inklusive Tooling und Führung (SingularitySales, Stand 07/2026) | Für die Preisangabe nennt die Seite keine Datengrundlage |
| Die Vertriebswikinger (eigene Werte laut Seite) | nicht genannt | ab 300 je qualifiziertem Termin (Die Vertriebswikinger, Stand 08/2026) | ab 2.500 (Die Vertriebswikinger, Stand 08/2026) | Eigene Werte aus über 50 B2B-Akquiseprojekten im DACH-Raum (Die Vertriebswikinger, Stand 08/2026) |
Die Angaben nutzen verschiedene Einheiten und Gruppen: Eine Stunde, ein qualifizierter Termin und ein Monat sind verschiedene Maßstäbe. Eine Marktspanne oder einen Durchschnitt nennt diese Seite nicht, weil keine geprüfte Quelle ihn trägt. Welche Kosten ein Termin im Einzelnen trägt, zeigt der Beitrag Telefonakquise Kosten im Überblick.
Die Rechnung im nächsten Abschnitt bringt Stunde, Termin und Pauschale auf dieselbe Einheit.
Wie rechne ich Angebote auf den Preis je stattgefundenem Termin um?
Sie rechnen jedes Angebot auf den Preis je stattgefundenem Termin um, indem Sie die Gesamtkosten eines Monats durch die Zahl der Termine teilen, die tatsächlich stattfinden. Fünf Schritte führen dorthin.
- Einheit klären. Ermitteln Sie, ob das Angebot nach Stunden, nach Terminen oder nach Monaten rechnet.
- Monatskosten bestimmen. Rechnen Sie Stundensatz mal Stunden, Preis je Termin mal Termine oder die Pauschale, jeweils mit Einrichtung und weiteren Posten.
- Termindefinition festlegen. Halten Sie schriftlich fest, wann ein Termin als vereinbart, bestätigt oder stattgefunden gilt.
- Stattfindende Termine abfragen. Fragen Sie die Agentur nach dem Anteil der Termine, die stattfinden, und nach der Datengrundlage dieses Werts.
- Kosten teilen. Teilen Sie die Monatskosten durch die Zahl der stattgefundenen Termine und vergleichen Sie diese Werte.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Drei Angebote auf den Preis je stattgefundenem Termin umgerechnet
- Annahme: Stunden im Stundenangebot100(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Stundensatz im Stundenangebot65 €(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Preis je vereinbartem Termin im Terminangebot280 €(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Monatspauschale im Pauschalangebot4.800 €(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Vereinbarte Termine im Monat, in allen drei Angeboten gleich15 Termine(frei gewählt, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Termine, die stattfinden (0,8 entspricht 80 Prozent)0,8(frei gewählt, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Monatskosten im Stundenangebot | 100 × 65 € | 6.500 € |
| Monatskosten im Terminangebot | 15 × 280 € | 4.200 € |
| Stattgefundene Termine im Monat | 15 × 0,8 | 12 Termine |
| Preis je stattgefundenem Termin im Stundenangebot | 100 × 65 € ÷ (15 × 0,8) | 542 € |
| Preis je stattgefundenem Termin im Terminangebot | 15 × 280 € ÷ (15 × 0,8) | 350 € |
| Preis je stattgefundenem Termin im Pauschalangebot | 4.800 € ÷ (15 × 0,8) | 400 € |
Mit den frei gewählten Annahmen dieses Beispiels kostet ein stattgefundener Termin 542 € im Stundenangebot, 350 € im Terminangebot und 400 € in der Pauschale. Dabei vereinbaren alle drei Angebote 15 Termine im Monat. Der Anteil der Termine, die stattfinden, kann je Anbieter verschieden sein, und jede Abweichung verändert den Preis je stattgefundenem Termin. Die Frage nach Erfolgsbasis oder Stundensatz vertieft der Beitrag Erfolgsbasierte Vergütung bei der Terminvereinbarung.
Welche Posten gehören in die Umrechnung?
Einrichtung, Datenbeschaffung, Briefing und Reporting gehören in die Umrechnung, denn sie verändern den Preis je Termin, wenn sie nicht im Angebotspreis stehen. Das Preisblatt von KRAUSS nennt 0 € Setup und wöchentliche Abrechnung (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Bitten Sie jede Agentur, diese Posten einzeln auszuweisen, und rechnen Sie sie in Schritt 2 mit.
Wie berechnet KRAUSS den Preis je Termin?
KRAUSS berechnet den Preis je Termin aus den Akquisestunden, die ein Termin braucht, mal dem Stundensatz des Pakets, im Modell mit Erfolgsprämie zuzüglich der Prämie je Termin (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
| Paket | Monatsbudget ab | Euro je Akquisestunde mit Erfolgsprämie | Euro je Akquisestunde nur nach Aufwand |
|---|---|---|---|
| Start | 6.000 € | 59 € | 72 € |
| Wachstum | 10.000 € | 56 € | 69 € |
| Skalierung | 14.000 € | 55 € | 68 € |
Was kostet ein Termin im Paket Start?
Bei 6 Akquisestunden je Termin, einer Annahme dieses Beispiels, kostet ein Termin im Paket Start 514 € im Modell mit Erfolgsprämie und 432 € im Modell nur nach Aufwand. Das Modell mit Erfolgsprämie setzt 6 Monate Mindestlaufzeit voraus, befristete Projekte wie das Testprojekt rechnet KRAUSS nur nach Aufwand ab (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Wie KRAUSS die Telefonakquise im Einzelnen aufsetzt, beschreibt die Seite Telefonakquise für den Außendienst.
Den vollständigen Rechenweg vertieft der Beitrag Telefonakquise Kosten im Überblick. Der Terminpreis-Rechner zeigt für Ihr Budget und die Erreichbarkeit Ihrer Zielgruppe, wie viele Termine im Monat entstehen und was ein Termin kostet. Alle Pakete und Sätze stehen auf der Seite Preise und Terminpreis-Rechner.
Was zeigt das Rechenbeispiel mit zehn Terminen?
Bei zwei Ausfällen von zehn Terminen entfällt nur im Modell mit Erfolgsprämie eine Prämie je ausgefallenem Termin (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026), die Regel steht im Abschnitt zum Ausfall.
Beispielfall, fiktiv: Ein Maschinenbauer vergleicht beide Modelle für zehn Termine im Monat, bei zwei Ausfällen.
Was zählt in einem Angebot als Termin?
Im Angebot zählt als Termin, was der Vertrag als Termin definiert, und diese Definition beeinflusst den Preis je Termin. Laut SingularitySales kommt es im erfolgsbasierten Modell auf eine vertraglich saubere Definition an, was als qualifizierter Termin überhaupt zählt (SingularitySales, Stand 07/2026). Lassen Sie sich diese Definition von jeder Agentur schriftlich geben.
Bei KRAUSS ist ein Termin qualifiziert, wenn der Gesprächspartner den Kaufcheck bestanden hat und KRAUSS den Termin doppelt bestätigt hat (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Als Verkaufstermin zählt bei KRAUSS ein bestätigter, gebriefter Termin mit bestandenem Kaufcheck (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
Welche Zählweisen gibt es für einen Termin?
Ein Anbieter kann einen Termin als vereinbart, bestätigt, stattgefunden oder qualifiziert zählen, und jede Zählweise kann einen anderen Preis je Termin ergeben.
| Zählweise | Was zählt | Folge für den Preis je Termin |
|---|---|---|
| Vereinbart | Der Gesprächspartner hat zugesagt. | Ausfälle bleiben im Preis. |
| Bestätigt | Alle Beteiligten haben den Termin vor dem Gespräch bestätigt. | Zusagen ohne Bestätigung zählen nicht mit, Ausfälle bleiben möglich. |
| Stattgefunden | Das Gespräch hat stattgefunden. | Der Preis je Termin bezieht sich nur auf Gespräche, die der Außendienst führt. |
| Qualifiziert | Der Anrufer hat Kriterien wie Entscheider, Bedarf und Zeitpunkt geprüft. | Der Preis je Termin bezieht sich auf geprüfte Termine, bei KRAUSS entsteht ein Termin erst nach bestandenem Kaufcheck (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
Wie prüft und bestätigt KRAUSS einen Termin?
KRAUSS prüft im Kaufcheck Kaufinteresse, Kaufbedarf, Entscheider und Zeitpunkt, und ohne bestandenen Kaufcheck entsteht bei KRAUSS kein Termin (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Außerdem bestätigt KRAUSS jeden Termin telefonisch beim Gesprächspartner und beim Auftraggeber, die doppelte Terminbestätigung (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
Jedes Gespräch endet bei KRAUSS mit einer Einordnung nach A·B·C: A heißt Kaufinteresse vorhanden, B Potenzial ohne akuten Bedarf, C kein Potenzial (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Der Außendienst erhält ein Briefing zu Bedarf, Kaufpotenzial und A·B·C (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Die Säule B2B-Terminvereinbarung ordnet ein, wie aus einem Anruf ein Termin entsteht.
Was passiert bei KRAUSS, wenn ein Termin ausfällt?
Findet ein Termin nicht statt, entfällt die Erfolgsprämie für diesen Termin. Die Akquisestunden rechnet KRAUSS davon unabhängig ab (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Meldet der Auftraggeber den Ausfall, startet KRAUSS einen neuen Kontaktversuch (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026).
Woran erkenne ich eine gute Agentur?
Nach Einschätzung von KRAUSS beantwortet eine gute Agentur zwölf Fragen zu Termin, Preis, Vertrag, Daten und Nachweis konkret und schriftlich. KRAUSS ist selbst Anbieter, die Fragen sind keine Marktstudie.
Welche zwölf Fragen stelle ich vor dem Vertrag?
Zwölf Fragen klären Termin, Preis, Vertrag, Daten und Nachweis, bevor Sie unterschreiben. Jede Frage hat eine gute Antwort und ein Warnsignal.
- Termin: Lassen Sie schriftlich festhalten, wann ein Termin zählt. Gut sind prüfbare Kriterien, ein Warnsignal ist jede Zusage, die als Termin gilt.
- Abrechnung: Fragen Sie, ob die Agentur vereinbarte, bestätigte oder stattgefundene Termine abrechnet. Gut ist eine feste Antwort im Angebot, ein Warnsignal ein ungeklärter Unterschied.
- Ausfall: Fragen Sie, was mit dem Preis passiert, wenn ein Termin nicht stattfindet. Gut ist eine feste Regel im Vertrag, ein Warnsignal der Verweis auf den Einzelfall.
- Preisbestandteile: Lassen Sie Einrichtung, Datenbeschaffung, Briefing und Reporting einzeln ausweisen. Gut ist ein Angebot ohne offene Posten, ein Warnsignal sind Nachberechnungen.
- Laufzeit: Fragen Sie nach Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist. Gut ist ein befristeter Test vor der Bindung, ein Warnsignal ein Jahresvertrag ohne Testphase.
- Anrufer: Fragen Sie, wer die Gespräche führt und wie die Agentur sie auf Ihr Produkt vorbereitet. Gut sind ein Briefing und ein freigegebener Leitfaden, ein Warnsignal ist ein starrer Standardtext.
- Datenquelle: Fragen Sie, woher die Kontaktdaten stammen. Gut ist eine benannte Quelle, ein Warnsignal eine Antwort ohne nennbare Herkunft.
- Wettbewerbsschutz: Fragen Sie, ob die Agentur gleichzeitig für Ihre Wettbewerber anruft. Gut ist eine schriftliche Regel zur Kategorie, ein Warnsignal keine Regel.
- Einblick: Fragen Sie nach Reporting und Gesprächsnotizen. Gut ist ein regelmäßiger Bericht mit Terminen und Einordnung der Kontakte, ein Warnsignal ein Bericht nur mit Anrufzahlen.
- Bestätigung: Fragen Sie, wie die Agentur den Termin vor dem Gespräch bestätigt. Gut ist eine Bestätigung bei allen Beteiligten, ein Warnsignal ein Termin ohne Rückbestätigung.
- Vertrag: Fragen Sie nach Haftung und nach dem Umgang mit personenbezogenen Daten. Gut ist ein Vertragsentwurf, der beides regelt, ein Warnsignal ein Angebot ohne Entwurf.
- Nachweis: Fragen Sie, auf welcher Datengrundlage die genannten Termin- und Preisangaben beruhen. Gut sind Projektzahl, Zeitraum und Definition, ein Warnsignal eine Zahl ohne Herkunft.
Eine zweite Sicht auf den Auswahlprozess liefert der Beitrag Cold-Calling-Agentur auswählen.
Wie beantwortet KRAUSS die Fragen?
KRAUSS beantwortet sieben der zwölf Fragen in der Tabelle. Zu Abrechnung, Preisbestandteilen, Datenquelle, Vertrag und Nachweis macht die Tabelle keine Angabe.
| Prüffrage | Antwort bei KRAUSS |
|---|---|
| Termin | Der Gesprächspartner hat den Kaufcheck bestanden, und KRAUSS hat den Termin doppelt bestätigt (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
| Ausfall | Meldet der Auftraggeber den Ausfall, startet KRAUSS einen neuen Kontaktversuch, die Akquisestunden bleiben davon unabhängig (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
| Laufzeit | 6 Monate Mindestlaufzeit im Modell mit Erfolgsprämie, das Testprojekt rechnet KRAUSS nur nach Aufwand ab (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
| Anrufer | Akquiseprofis rufen im Namen des Auftraggebers an, der Auftraggeber gibt jeden Leitfaden frei (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
| Wettbewerbsschutz | Bei KRAUSS gilt zum Wettbewerbsschutz: Pro Kategorie im Zielmarkt betreuen wir nur einen Auftraggeber gleichzeitig. |
| Einblick | Jede Woche liefert KRAUSS einen Report mit Terminen, A·B·C-Einordnung und Wiedervorlagen, im Format nach Wahl (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
| Bestätigung | KRAUSS bestätigt jeden Termin telefonisch beim Gesprächspartner und beim Auftraggeber (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). |
Wie starte ich mit einem befristeten Test?
Starten Sie mit einem befristeten Test, bevor eine Mindestlaufzeit beginnt. Der Einstieg bei KRAUSS: Wir rechnen das Testprojekt nur nach Aufwand ab, bei 0 € Setup. (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Den Einstieg konfigurieren Sie über die Seite Testprojekt konfigurieren. Den Test bei einer Agentur vertieft der Beitrag Testprojekt bei einer Telefonakquise-Agentur.
Das Preisblatt nennt: 6 Monate Mindestlaufzeit im Modell mit Erfolgsprämie (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten. Im Neukunden-Check sehen Sie nach wenigen Antworten Ihre größten Lücken.
Dazu: Terminpreis-Rechner, Rechner im Browser, ohne Formular.
Wer haftet für die Anrufe der Agentur?
Ob Sie für beanstandete Anrufe einer beauftragten Agentur selbst einstehen, ist eine Rechtsfrage, die diese Seite nicht beantwortet. Die rechtlichen Grundlagen der Kaltakquise ordnet die Säule Kaltakquise und Recht ein, diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.
Vier Punkte gehören auf die Liste für das Vertragsgespräch: die Quelle der Kontaktdaten, die Zuständigkeit bei Beanstandungen von Angerufenen, der Umgang mit personenbezogenen Daten und Ihre Freigabe des Gesprächsleitfadens. Bei KRAUSS rufen Anrufer im Namen des Auftraggebers an, der Angerufene kann das Gespräch jederzeit beenden, und der Auftraggeber gibt jeden Leitfaden frei (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Den Vertrag beim Auslagern vertieft der Beitrag Haftung und Vertrag beim Auslagern.
Wann ist ein Callcenter, die Agentur oder das eigene Team besser?
Nach Einschätzung von KRAUSS, ohne Marktstudie, lohnt sich ein eigenes Team bei dauerhaft hohem, planbarem Terminvolumen und freier Führungskapazität, eine Agentur bei schnellem Start und ein Callcenter bei einfachen Produkten in hoher Zahl.
Wie unterscheiden sich die drei Wege?
Nach Einschätzung von KRAUSS unterscheiden sich die drei Wege in den Kosten: Fixkosten im eigenen Team, Abrechnung nach Stunde, Termin oder Pauschale in der Agentur, nach Stunden oder Kontakten im Callcenter (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026). Wer ein Callcenter beauftragt, prüft im Angebot, ob es Stunden, Kontakte oder Termine abrechnet. Wann ein Callcenter infrage kommt, vertieft der Beitrag Call Center beauftragen.
| Kriterium | Eigenes Team | Agentur für Terminvereinbarung | Klassisches Callcenter (Modell, nicht einzelne Anbieter) |
|---|---|---|---|
| Kosten | Gehalt, Nebenkosten, Tools und Führung fallen unabhängig vom Ergebnis an. | Stundensatz, Preis je Termin oder Pauschale laut Angebot. | Das Modell berechnet Zeit: Stunden oder Kontakte, nicht Verkaufstermine. Ob ein Anbieter anders abrechnet, steht im Angebot. |
| Start | Recruiting und Einarbeitung kommen vor dem ersten Anruf. | Rund 14 Tage vom Briefing bis zu den ersten Terminen bei KRAUSS, ein Erfahrungswert und keine Zusage. | Ein Callcenter setzt Skript und Daten schnell auf, den Start nennt das Angebot. |
| Qualität des Termins | Sie legen den Maßstab selbst fest. | Der Maßstab steht im Vertrag, bei KRAUSS ist es der Kaufcheck. | Es zählt, was Auftraggeber und Callcenter vereinbaren, die Prüfung hängt vom Auftrag ab. |
| Produktwissen und Kontrolle | Produktwissen und Führung liegen im Haus. | Briefing und Leitfaden stimmen Sie mit der Agentur ab, bei KRAUSS gibt der Auftraggeber jeden Leitfaden frei. | Das Skript trägt das Gespräch, bei erklärungsbedürftigen Produkten wächst der Einarbeitungsbedarf. |
| Volumen | Mehr Volumen heißt mehr Einstellungen. | Mehr Budget heißt mehr Akquisestunden, bei KRAUSS endet jedes Gespräch mit dem Kaufcheck. | Viele Anrufe in kurzer Zeit. |
Was kostet ein eigenes Team?
Laut Nexsale kostet ein eigener SDR (Sales Development Representative) realistisch über 80.000 Euro pro Jahr (Nexsale, Stand 07/2026). Nexsale beschreibt seine Kostenblöcke ausdrücklich als Größenordnungen und Faustregeln (Nexsale, Stand 07/2026).
Laut Statistischem Bundesamt zahlten Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde (Statistisches Bundesamt, Stand 04/2026). Der Wert ist ein Durchschnitt über beide Wirtschaftsbereiche und enthält keine Angabe für Telefonakquise. Laut Nexsale spielt ein Inhouse-Team seine Stärke aus, wenn der Akquisebedarf dauerhaft hoch und die Auslastung stabil planbar ist (Nexsale, Stand 07/2026). Eine Beispielrechnung für das eigene Team gegen Terminierung zeigt der Beitrag Beispielrechnung eigenes Team oder Terminierung.
Wann passt statt der Agentur ein anderer Weg besser?
Statt der Agentur passt ein eigenes Team bei dauerhaft hohem Terminvolumen und ein klassisches Callcenter bei einfachen Produkten in hoher Zahl, nach Einschätzung von KRAUSS.
- Wenn Ihr Vertrieb dauerhaft viele Termine braucht und Einarbeitung, Tools und Führung leisten kann, kann ein eigenes Team die bessere Wahl sein.
- Wenn Sie ein einfaches Produkt in hoher Zahl telefonisch vermarkten, kann ein klassisches Callcenter reichen.
- Wenn Sie einzelne Kampagnen mit klarem Skript und ohne Terminqualifizierung brauchen, kann eine Pauschale beim Callcenter genügen.
Eine weitere Sicht auf die Frage gibt der Vergleich Eigenes Team oder externe Terminierung.
Welche Fehler vermeiden Sie bei der Agenturwahl?
Fünf Fehler verzerren den Angebotsvergleich oder erhöhen das Risiko: Angebote in verschiedenen Einheiten vergleichen, den Begriff Termin offen lassen, Daten und Haftung nicht klären, ohne Test langfristig binden und Preisspannen als Marktpreis lesen.
- 01
Angebote nach Stundensatz, Terminpreis und Monatspreis nebeneinanderlegen.
Folge: Der Preis je stattgefundenem Termin bleibt unbekannt, der Vergleich folgt dem niedrigsten Einzelwert.
Besser: Alle Angebote auf Euro je stattgefundenem Termin umrechnen.
- 02
Den Begriff Termin im Angebot offen lassen.
Folge: Die Agentur kann Zusagen abrechnen, bei denen niemand Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt geprüft hat.
Besser: Kriterien für den Termin und den Zeitpunkt der Abrechnung schriftlich festhalten.
- 03
Datenquelle, Haftung und den Umgang mit personenbezogenen Daten nicht klären.
Folge: Offen bleibt, was die Agentur vertraglich zusagt und welche Daten sie nutzt.
Besser: Alle drei Punkte vor Vertragsschluss im Vertragsentwurf prüfen.
- 04
Ohne befristeten Test langfristig binden.
Folge: Die Mindestlaufzeit läuft, bevor sich Zielgruppe und Ansprache bewährt haben.
Besser: Mit einem befristeten Projekt starten und die Laufzeit danach festlegen.
- 05
Preisspannen einzelner Anbieter als Marktpreis lesen.
Folge: Die Seiten unterscheiden sich in Einheit, Gruppe und Stand, und zwei der drei Anbieterseiten in der Preistabelle nennen keine Datengrundlage für ihre Spanne.
Besser: Anbieter, Einheit und Stand jeder Angabe mitlesen.
Wann ist KRAUSS nicht die richtige Lösung?
KRAUSS passt nicht, wenn Ihr Außendienst keine freie Kapazität hat, Ihr Produkt kein Gespräch mit einem Entscheider braucht, Sie Kontaktlisten statt bestätigter Termine suchen oder ein einfaches Produkt in hoher Zahl telefonisch vermarkten.
- Wenn Ihr Außendienst keine freie Kapazität hat, füllen zusätzliche Termine nur den Kalender.
- Wenn Kunden Ihr Produkt ohne Gespräch mit einem Entscheider bestellen, bringt Terminvereinbarung wenig.
- Wenn Sie Kontaktlisten statt bestätigter Termine suchen, liefert KRAUSS nicht das Gewünschte, denn KRAUSS liefert Verkaufstermine.
- Wenn Sie ein einfaches Produkt in hoher Zahl telefonisch vermarkten, kann ein klassisches Callcenter reichen.
Ob KRAUSS zu Ihrem Fall passt, klärt ein Gespräch mit Jesse Klotz.








