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LeitfadenAkquise und Recht

Social Selling im B2B: Ablauf, Kennzahlen und der Schritt zum Termin

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
11 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Social Selling heißt, über soziale Netzwerke wie LinkedIn Beziehungen zu Entscheidern aufzubauen, bis ein Gespräch entsteht. Es besteht aus Profil, Netzwerk, Beiträgen, Gesprächen und Übergabe. Es wirkt langsam, kostet Arbeitszeit und liefert Kontakte, nicht automatisch Termine. KRAUSS bietet kein Social Selling an, aber die Telefonebene, die aus Kontakten Termine macht.

Stand Quellen

Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.

Fakten

Schritte des Social Selling in diesem Text
Fünf: Profil, Netzwerk, Beiträge, Gespräche, ÜbergabeQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Kennzahlen je Stufe in diesem Text
Fünf: Reichweite, Verbindungen, Antworten, Gespräche, TermineQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Wege vom Kontakt zum Termin in diesem Text
Drei: Social Selling allein, mit eigenem Innendienst, mit KRAUSSQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Zeit bis zu den ersten Terminen
Rund 14 TageQuelle: KRAUSS-Projekterfahrung, Stand 10/2026
Inhalt10 Abschnitte
  1. 01Was ist Social Selling im B2B?
  2. 02Wie funktioniert Social Selling auf LinkedIn in fünf Schritten?
  3. 03Welche Kennzahlen zeigen, ob Social Selling wirkt?
  4. 04Was bringt Social Selling, und wo stößt es an Grenzen?
  5. 05Wann lohnt sich Social Selling, und wann nicht?
  6. 06Wie wird aus Social Selling ein Verkaufstermin?
  7. 07Was liefert KRAUSS, und was nicht?
  8. 08Wann passt diese Einordnung nicht?
  9. 09Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
  10. 10Was ist der nächste Schritt?

Was ist Social Selling im B2B?

Social Selling im B2B bedeutet, über soziale Netzwerke wie LinkedIn Beziehungen zu Entscheidern aufzubauen, bis ein Gespräch entsteht. Es ersetzt weder Werbung noch Anruf, sondern bereitet beide vor.

Der Kern ist Beziehungsarbeit. Ein Verkäufer pflegt ein Profil, das einem Kunden zeigt, wem er hilft. Er verbindet sich mit Personen aus seiner Zielgruppe, teilt Wissen, kommentiert Beiträge und beginnt Gespräche, ohne zu drängen. Das Ziel ist nicht der Klick, sondern ein Gespräch mit einem Entscheider, das später zum Termin führt. Der Begriff taucht oft im Zusammenhang mit LinkedIn auf, gilt aber für jedes Netzwerk, in dem Ihre Zielgruppe aktiv ist, etwa auch XING.

Diese Seite erklärt Social Selling vollständig: Abgrenzung, Ablauf, Kennzahlen, Rechnung, Nutzen und Grenzen. Sie benennt dann ehrlich die Lücke, die bleibt, wenn der Aufbau gelungen ist. Aus Kontakten werden Termine erst, wenn jemand den Entscheider anspricht und Bedarf prüft. KRAUSS bietet kein Social Selling an, weder Profile noch Beiträge noch Nachrichten. KRAUSS liefert die Telefonebene, die Terminierung und Anzeigen bei Google und LinkedIn.

Vier Begriffe liegen nahe beieinander. Die Tabelle trennt sie.

Social Selling im Vergleich zu drei verwandten Wegen, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
WegWer handelt?Wie wirkt er?Tempo
Social SellingVerkäufer mit eigenem ProfilBeziehung und Vertrauen vor dem GesprächLangsam, Monate
Social Media MarketingMarke mit FirmenseiteReichweite und BekanntheitMittel
Anzeigen auf LinkedInMarke mit BudgetAufmerksamkeit bei genau gewählten RollenSchnell, Wochen
Kaltakquise am TelefonAnrufer mit AnlassGespräch mit dem Entscheider, direktSchnell, Tage
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Die vier Wege schließen sich nicht aus. Der Begriff Outbound-Vertrieb fasst die aktiven Wege zusammen, bei denen der Anbieter den ersten Schritt macht. Social Selling gehört dazu, auch wenn es sanfter auftritt als der Anruf. Es reicht allein, wenn Entscheider auf Beiträge antworten. Es reicht nicht, wenn sie schweigen.

Wie funktioniert Social Selling auf LinkedIn in fünf Schritten?

Social Selling auf LinkedIn läuft in fünf Schritten: Profil für Kunden schreiben, Netzwerk gezielt aufbauen, Beiträge mit Nutzen teilen, Gespräche beginnen und das Gespräch in einen Termin überführen. Jeder Schritt braucht feste Zeit.

  1. Profil für Kunden schreiben. Das Profil beantwortet in drei Sätzen: Wem helfen Sie, bei welchem Problem, mit welchem Ergebnis? Ein Foto, eine klare Überschrift und ein Beitrag zum Thema genügen für den Anfang.
  2. Netzwerk gezielt aufbauen. Verbinden Sie sich mit Personen aus Ihrer Zielgruppe, nicht mit allen. Zehn passende Verbindungen in der Woche schlagen hundert zufällige im Monat. Wie Sie die Zielgruppe festlegen, zeigt die Zielgruppenanalyse.
  3. Beiträge mit Nutzen teilen. Teilen Sie, was Ihre Zielgruppe weiterbringt: eine Erfahrung, eine Rechnung, eine Checkliste. Zwei Beiträge pro Woche reichen, wenn sie halten, was die Überschrift verspricht.
  4. Gespräche beginnen. Kommentieren Sie Beiträge Ihrer Zielgruppe, antworten Sie auf Reaktionen und stellen Sie in Nachrichten eine Frage zum Betrieb statt eines Angebots.
  5. In den Termin überführen. Schlagen Sie nach zwei bis drei Antworten ein kurzes Gespräch vor, mit einem Anlass und einem klaren Nutzen. Reagiert die Person nicht, folgt ein zweiter Weg, in der Regel der Anruf.

Die fünf Schritte folgen einer Logik: Erst sichtbar werden, dann in Kontakt kommen, dann das Gespräch suchen. Wer Schritt fünf überspringt und Schritt eins vergisst, sendet Werbung mit hübschem Profil.

Vorlage: Erste Nachricht nach der Verbindung
Hallo [Vorname],
ich habe gesehen, dass Sie [Rolle] bei [Firma] sind und sich mit [Thema] beschäftigen.
Mich interessiert: [Eine Frage zum Betrieb oder zum Thema, die ohne Angebot beantwortbar ist]
Falls Sie mögen, tausche ich gern, was ich dazu bei anderen Betrieben in [Branche] sehe.
Viele Grüße
[Ihr Name]

Die Vorlage hat bewusst kein Angebot. Sie öffnet ein Gespräch über das Problem. Das Angebot folgt erst, wenn die Person Interesse zeigt. Der Leitfaden LinkedIn Sales Navigator im B2B-Vertrieb zeigt, wie Sie die Zielgruppe für Schritt zwei recherchieren.

In einem Projekt für einen Anbieter von Brandschutztechnik führten vier Verkäufer drei Monate lang Social Selling mit je drei Stunden pro Woche. Die Profile erreichten zusammen 520 neue Verbindungen aus der Zielgruppe, 74 Personen antworteten inhaltlich, 19 führten ein Gespräch mit dem Vertrieb, 7 sagten einen Termin zu. Der Vertrieb merkte: Der Aufwand lag bei mehr als 140 Stunden, und die Termine kamen vor allem in den letzten sechs Wochen.

Welche Kennzahlen zeigen, ob Social Selling wirkt?

Die Kennzahlen, die zeigen, ob Social Selling wirkt, sind Quoten je Stufe: Verbindungen aus der Zielgruppe, Antworten, Gespräche mit Entscheidern und Termine. Reichweite und Likes zeigen nur Aufmerksamkeit.

Der häufigste Messfehler heißt Eitelkeit. Likes, Aufrufe und Followerzahl wachsen leicht und sagen wenig. Ein Entscheider kann einen Beitrag lesen, nie reagieren und trotzdem später kaufen. Er kann auch hundertmal liken und nie kaufen. Messen Sie darum, was zu einem Gespräch führt, und rechnen Sie den Aufwand dagegen.

Fünf Kennzahlen für Social Selling mit Aussage und Grenze, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
KennzahlWas sie zeigtWofür sie taugtGrenze
Reichweite der BeiträgeWie viele Personen sie sehenPrüfen, ob das Thema ziehtSagt nichts über Entscheider
Verbindungen aus der ZielgruppeWie viele Zielrollen im Netzwerk sindZeigt, ob Sie die richtigen Personen erreichenAnnahme heißt nicht Interesse
Antwortquote auf NachrichtenWie viele Personen reagierenPrüft Ton und Anlass der NachrichtAntworten ohne Bedarf täuschen
Gespräche mit EntscheidernWie viele Gespräche entstehenDie wichtigste ZwischenstufeHängt an Zeit und Geschick
TermineWie viele Gespräche zum Termin führenDas ZielGesprächsqualität prüfen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Die Rechnung setzt an der Arbeitszeit an. Sie nimmt ein Team mit vier Verkäufern an, die jeweils drei Stunden pro Woche investieren. Alle Werte sind Annahmen dieses Beispiels, keine Marktwerte und keine Preise von KRAUSS. Ersetzen Sie sie durch Ihre Messung aus vier Wochen.

Rechenbeispiel

Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte

Termine und Arbeitsstunden je Termin bei Social Selling im Team

  • Annahme: Verkäufer, die Social Selling betreiben4(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Arbeitsstunden je Verkäufer und Woche3(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
  • Annahme: Wochen im Monat4(Rechengröße dieses Beispiels)
  • Annahme: Gespräche mit Entscheidern je Verkäufer und Monat, die aus dem Netzwerk entstehen3(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
  • Annahme: Anteil der Gespräche, die zu einem Termin führen40 %(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
Termine und Arbeitsstunden je Termin bei Social Selling im Team
SchrittRechnungErgebnis
Arbeitsstunden im Monat4 × 3 × 448
Termine im Monat4 × 3 × 40 % ÷ 1004,8
Arbeitsstunden je Termin4 × 3 × 4 ÷ (4 × 3 × 40 % ÷ 100)10,0

Mit diesen Annahmen kostet das Team 48 Arbeitsstunden im Monat und bringt 4,8 Termine. Ein Termin braucht damit 10,0 Arbeitsstunden. Die Zahl ist weniger wichtig als ihr Vergleich: Rechnen Sie dieselbe Zahl für Anruf, Anzeige und Veranstaltung. Social Selling lohnt, wenn die Stunden je Termin auf Dauer niedriger liegen als bei der Alternative. In den ersten Monaten liegen sie meist höher, weil das Netzwerk erst entsteht.

Was bringt Social Selling, und wo stößt es an Grenzen?

Social Selling bringt Vertrauen vor dem ersten Gespräch und Anlässe für den Kontakt. Es stößt an Grenzen bei Tempo, Reichweite und Verbindlichkeit: Es dauert Monate, erreicht nur Aktive und liefert kein Gespräch auf Zusage.

Der Nutzen liegt vor dem Gespräch. Wer ein Profil kennt, Beiträge gelesen und eine Frage beantwortet bekommen hat, geht anders ans Telefon. Er weiß, wer anruft. Das senkt die Hürde für ein Gespräch und verbessert den Einstieg. Social Selling liefert außerdem Anlässe: Ein Jobwechsel, ein Beitrag oder ein Kommentar gibt dem Anrufer einen Grund. Das Prinzip heißt signalbasierte Ansprache.

Die Grenzen sind real. Erstens das Tempo: Ein Netzwerk wächst langsam. Zweitens die Reichweite: Wer nicht auf LinkedIn aktiv ist, sieht Ihre Beiträge nicht. Drittens die Verbindlichkeit: Auf eine Nachricht muss niemand antworten. Viertens der Aufwand: Pro Verkäufer fallen Stunden an, die im Tagesgeschäft fehlen.

Social Selling im Vergleich zu Anzeigen und Anruf nach Tempo und Aufwand, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
WegTempo bis zum ersten GesprächAufwandStärkeGrenze
Social SellingMonateHoch, laufende ArbeitVertrauen, AnlässeNur Aktive, keine Zusage
Anzeigen bei LinkedIn und GoogleWochenMittel, Budget und BetreuungGenaue Rollen, planbarKontakt ist kein Termin
Anruf mit AnlassTageMittel, TelefonzeitDirekter EntscheiderkontaktBraucht Rolle, Nummer und Anlass
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Die Tabelle zeigt, warum die Kombination stark ist. Social Selling baut Vertrauen auf, die Anzeige macht den Namen bekannt, der Anruf löst das Gespräch aus. Wer einen Weg weglässt, verlängert den Rest.

Wann lohnt sich Social Selling, und wann nicht?

Social Selling lohnt sich bei erklärungsbedürftigen Leistungen, deren Entscheider auf LinkedIn aktiv sind, und bei Teams mit festen Stunden. Es lohnt sich nicht bei knapper Zeit, bei Zielgruppen ohne Netzwerkpräsenz und bei dringendem Terminbedarf.

Die Zielgruppe entscheidet zuerst. Geschäftsführer von Software-Anbietern, Leiter Einkauf in Industriebetrieben und Berater sind auf LinkedIn zu Hause. Betriebsleiter in Gastronomie, Handwerk oder Produktion nutzen das Netzwerk selten. Prüfen Sie an zwanzig Wunschkunden, wie viele ein aktives Profil haben. Sind es weniger als die Hälfte, wählen Sie einen anderen Hauptweg.

Die Zeit entscheidet als Zweites. Ein Profil ohne Pflege schadet mehr als keins. Wer nicht zwei bis drei Stunden pro Woche und Verkäufer reservieren kann, spart sich den Start und wählt den Anruf. Das dritte Kriterium ist der Zeitdruck. Brauchen Sie Termine in den nächsten Wochen, trägt das Netzwerk noch nicht.

Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.

Wie wird aus Social Selling ein Verkaufstermin?

Aus Social Selling wird ein Verkaufstermin, wenn jemand den Entscheider anspricht, Bedarf und Zeitpunkt prüft und den Termin vereinbart. Das Netzwerk bereitet vor, das Gespräch entscheidet.

Drei Lücken zeigen sich in fast jedem Team. Die erste: Viele Verbindungen antworten nie. Die zweite: Wer antwortet, sagt oft "später" und meldet sich nicht. Die dritte: Die Verkäufer haben keine Zeit, Kontakte nachzufassen, weil das Tagesgeschäft vorgeht. Die Lücken liegen nicht im Profil, sondern im Schritt danach.

Der Schritt danach ist der Anruf. Er greift die Verbindung auf: "Wir sind auf LinkedIn verbunden, und ich rufe an, weil Ihr Betrieb gerade [Anlass]." Der Anrufer erreicht den Entscheider oft über das Vorzimmer, den Gatekeeper, und prüft im Gespräch Kaufinteresse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt. Dieser Kaufcheck schützt den Außendienst vor Terminen ohne Bedarf.

In einem Projekt für einen Anbieter von Betriebssoftware hatte das Team 310 Verbindungen mit Zielrollen aufgebaut, die nie geantwortet hatten. Der Vertrieb rief 60 davon an, mit Bezug auf die Verbindung und einen Anlass im Betrieb. 24 Anrufe erreichten die Person, 9 führten zu einem Gespräch von mehr als fünf Minuten, 5 zu einem Termin. In den vier Wochen davor hatten dieselben Kontakte durch Nachrichten zu 1 Termin geführt.

Drei Wege schließen die Lücke. Der erste ist Social Selling allein: Sie warten auf Antworten und investieren weiter Zeit. Der zweite ist Social Selling plus eigener Innendienst: Ein Mitarbeiter ruft die warmen Kontakte an. Der dritte ist Social Selling plus KRAUSS: Die Telefonebene kommt von außen.

Drei Wege vom Kontakt zum Termin im Vergleich, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
WegStärkeGrenzePasst, wenn
Social Selling alleinNiedrige Kosten, Sie steuern jede NachrichtTempo und Antwortquote begrenzt, viele Kontakte bleiben stummIhre Zielgruppe antwortet auf LinkedIn zuverlässig
Social Selling plus eigener InnendienstWissen im Haus, Netzwerk und Anruf aus einer HandAufbau dauert, Ausfälle treffen den PlanSie können Anrufer halten und anleiten
Social Selling plus KRAUSSTelefonebene ab dem Start, Termine mit BriefingSie geben die Gespräche ab, das Netzwerk bleibt Ihre AufgabeKontakte liegen ungenutzt, weil die Anrufe fehlen
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Auch hier gibt es Gegenfälle. Antworten Ihre Entscheider auf LinkedIn zuverlässig, brauchen Sie kein Telefon. Haben Sie einen Innendienst, der warme Kontakte binnen einer Woche anruft, brauchen Sie KRAUSS nicht. Und wer keine Nummer hat, kann nicht anrufen. Welche Voraussetzungen das Gesetz an den Anruf stellt, ordnet der Leitfaden Kaltakquise im B2B: Rechtsrahmen ein. Diese Seite ersetzt keine Beratung.

Was liefert KRAUSS, und was nicht?

KRAUSS liefert die Telefonebene mit Terminierung und Anzeigen bei Google und LinkedIn als Performance Marketing. KRAUSS betreibt kein Social Selling und liefert keine Profile, keine Beiträge, keine Nachrichten, keine Software und keine Suchmaschinenoptimierung.

Haben Sie ein Netzwerk aufgebaut, übernehmen die Anrufer von KRAUSS die Ansprache am Telefon. Sie erreichen die Entscheider Ihrer Liste, prüfen Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und vereinbaren Verkaufstermine. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Zu jedem Termin gehört ein Briefing für Ihren Außendienst. Ihr Wissen aus dem Netzwerk, etwa welche Beiträge ein Kontakt kommentiert hat, fließt in das Briefing ein und verbessert den Einstieg.

Die Anzeigen bei LinkedIn und Google bringen Ihre Angebote vor die Rollen, die Sie auswählen. Sie ersetzen kein Social Selling, sie ergänzen es um Reichweite. Die Leistung ist unter Performance Marketing beschrieben, die Telefonebene unter Telefonakquise. Die Methode zeigt den Kaufcheck. Welche Kontakte sich für den Start eignen, klärt das Testprojekt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

  1. 01

    Nach der Verbindung sofort ein Angebot schicken.

    Folge: Die Nachricht wirkt wie Massenpost. Die Person trennt die Verbindung oder antwortet nie, und der Ruf des Profils leidet.

    Besser: Zuerst eine Frage zum Betrieb oder zum Thema stellen und das Angebot erst nennen, wenn die Person Interesse zeigt.

  2. 02

    Social Selling an Reichweite messen.

    Folge: Likes und Aufrufe steigen, aber kein Entscheider spricht mit Ihnen. Das Team feiert Zahlen, die keinen Termin bringen.

    Besser: Pro Stufe zählen, wie viele Kontakte zu Antworten, Gesprächen und Terminen werden.

  3. 03

    Das Profil des Verkäufers wie eine Firmenseite schreiben.

    Folge: Entscheider erkennen Werbung sofort und lesen nicht weiter. Das Profil verliert seine Kraft als Visitenkarte.

    Besser: Das Profil aus Sicht des Kunden schreiben: Wem helfen Sie, bei welchem Problem, mit welchem Ergebnis?

  4. 04

    Social Selling dem Praktikanten oder der Marketingabteilung überlassen.

    Folge: Social Selling lebt von der Person, die später das Gespräch führt. Ein fremder Account bricht die Beziehung, sobald es zum Termin kommt.

    Besser: Die Verkäufer, die die Termine führen, betreiben ihre Profile selbst, mit Hilfe von Vorlagen und festen Zeiten.

Wann passt diese Einordnung nicht?

Die Einordnung passt nicht, wenn Sie Social Selling als Dienstleistung einkaufen wollen, wenn Ihre Zielgruppe nicht auf LinkedIn aktiv ist oder wenn Sie ein Werkzeug suchen.

  • Wenn Ihre Zielgruppe LinkedIn oder XING kaum nutzt, etwa Betriebsleiter in Handwerk, Gastronomie oder Produktion, erreicht Social Selling zu wenige Entscheider. Dort bringt der direkte Anruf mehr.
  • Wenn Sie schnell Termine brauchen, ist Social Selling zu langsam. Der Aufbau eines Netzwerks dauert Monate, und die ersten Gespräche folgen oft spät.
  • Wenn Ihr Team keine festen Stunden dafür frei hat, versandet das Profil. Ein halbes Jahr Pause kostet das aufgebaute Vertrauen.

Prüfen Sie ehrlich, welcher Punkt zutrifft. Wollen Sie Profile und Beiträge outsourcen, ist KRAUSS der falsche Partner, und jedes Social Selling ohne den Verkäufer selbst verliert an Echtheit. Ist die Zielgruppe nicht im Netzwerk, hilft der direkte Anruf. Und für Werkzeuge gilt: Prüfen Sie im Pilot, nicht im Prospekt.

Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?

Die Prüfliste mit acht Punkten zeigt Ihren Stand in 30 Minuten. Jedes Nein nennt einen Schritt, den Sie als Nächstes klären.

  • Beantwortet das Profil in drei Sätzen, wem Sie bei welchem Problem helfen?
  • Haben Sie die Zielgruppe schriftlich beschrieben, bevor Sie Verbindungen anfragen?
  • Teilen Sie mindestens zwei Beiträge pro Woche, die Ihrer Zielgruppe nützen?
  • Beginnen Ihre Nachrichten mit einer Frage statt mit einem Angebot?
  • Haben Sie für jeden Verkäufer feste Stunden in der Woche reserviert?
  • Messen Sie Antworten, Gespräche und Termine getrennt?
  • Gibt es für Kontakte, die nicht antworten, einen zweiten Weg mit Datum?
  • Haben Sie die Rechtsfragen zum Anruf mit Ihrer Beratung geklärt?

Was ist der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist eine Messung: Zählen Sie vier Wochen lang Verbindungen, Antworten, Gespräche und Termine getrennt. Zeigt die Auswertung, dass Termine am Telefon fehlen, übernimmt KRAUSS diese Stufe.

Der Aufbau dauert nach dem Briefing Rund 14 Tage. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten, dort klären Sie, welche Ihrer Kontakte sich für den Start eignen. Weiterführend zur Ansprache im Ganzen: Kaltakquise.

KRAUSS in Google als bevorzugte Quelle wählen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Was bedeutet Social Selling im Vertrieb?

Social Selling heißt, über soziale Netzwerke wie LinkedIn Beziehungen zu Entscheidern aufzubauen, bis ein Gespräch entsteht. Verkäufer zeigen sich dort als Fachleute, teilen Wissen, kommentieren Beiträge und sprechen Kontakte gezielt an. Es ist kein Dauerversand von Nachrichten, sondern Beziehungsarbeit mit dem Ziel eines Gesprächs.

02Wie funktioniert Social Selling auf LinkedIn?

Social Selling auf LinkedIn läuft in fünf Schritten: Profil für Kunden schreiben, Netzwerk gezielt aufbauen, Beiträge mit Nutzen teilen, Gespräche beginnen und das Gespräch in den Termin überführen. Jeder Schritt braucht feste Zeit. Wer nur Nachrichten sendet und keine Beiträge teilt, wirkt wie Massenversand.

03Welche Kennzahlen zeigen den Erfolg von Social Selling?

Aussagekräftig sind Quoten je Stufe: Verbindungen aus der Zielgruppe, Antworten auf Nachrichten, Gespräche mit Entscheidern und vereinbarte Termine. Reichweite, Likes und Profilaufrufe zeigen nur Aufmerksamkeit. Zählen Sie vier Wochen lang jede Stufe getrennt und rechnen Sie am Ende die Arbeitsstunden je Termin aus, damit der Vergleich mit Anruf und Anzeige möglich ist.

04Wie lange dauert es, bis Social Selling Termine bringt?

Rechnen Sie mit mehreren Monaten, bis ein Netzwerk und eine Routine stehen. Erste Gespräche entstehen oft nach wenigen Wochen, regelmäßige Termine nach drei bis sechs Monaten. Die Dauer hängt von Zielgruppe, Aktivität und Qualität der Beiträge ab. Messen Sie die Zeit bis zum ersten Termin an Ihren eigenen Zahlen.

05Ersetzt Social Selling die Kaltakquise am Telefon?

Nein, beide ergänzen sich. Social Selling wärmt Kontakte an und liefert Anlässe. Der Anruf prüft Bedarf und Zeitpunkt und vereinbart den Termin. Viele Verbindungen antworten nie, aber nehmen einen Anruf mit Bezug auf die Verbindung an. Welche Voraussetzungen das Gesetz an den Anruf stellt, ordnet die Seite zur Kaltakquise im B2B ein.

06Bietet KRAUSS Social Selling an?

Nein. KRAUSS betreibt keine Profile, schreibt keine Beiträge und führt keine LinkedIn-Nachrichten. KRAUSS liefert die Telefonebene und die Terminierung sowie Anzeigen bei Google und LinkedIn als Performance Marketing. Haben Sie durch Social Selling Kontakte aufgebaut, rufen die Anrufer von KRAUSS die Entscheider an und übergeben bestätigte Verkaufstermine.

07Für wen lohnt sich Social Selling?

Social Selling lohnt sich für Anbieter erklärungsbedürftiger Leistungen, deren Entscheider auf LinkedIn aktiv sind, und für Teams, die feste Zeit dafür einplanen. Typisch sind Software, Beratung, Technik und Dienstleistungen für Führungskräfte. Für Zielgruppen ohne Netzwerkpräsenz oder bei knapper Zeit bringt der Anruf mehr.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

  2. 02

    KRAUSS GmbH: Fakten und Zahlen (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

Änderungsprotokoll

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Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00