Inhalt11 Abschnitte
- 01Was ist die Buyer Journey im B2B?
- 02Welche Phasen durchläuft ein B2B-Käufer?
- 03Wer entscheidet im Kaufgremium mit?
- 04Wo wirken Anzeigen und Telefon in der Buyer Journey?
- 05Wie lange dauert der Kaufprozess, und wie viele Berührungen braucht er?
- 06Wie bauen Sie eine Buyer-Journey-Map?
- 07Wie nutzen Sie die Journey für Anzeigen, Inhalte und Anrufe?
- 08Was liefert KRAUSS in der Buyer Journey, und was nicht?
- 09Wann hilft die Buyer Journey nicht?
- 10Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
- 11Was ist der nächste Schritt?
Was ist die Buyer Journey im B2B?
Die Buyer Journey im B2B beschreibt die Reise eines Betriebs von der ersten Ahnung eines Problems bis zur Wahl eines Lieferanten. Sie folgt dem Käufer, nicht Ihrem Vertriebsprozess.
Das Wort kommt aus dem Englischen: Buyer heißt Käufer, Journey heißt Reise. Gemeint ist eine Folge von Schritten, Fragen und Gesprächen, die ein Betrieb durchläuft, bevor er einen Lieferanten wählt. Im B2B reist selten eine einzelne Person. Ein Team sucht, vergleicht, rechnet und stimmt ab. Darum gehört zur Buyer Journey immer das Kaufgremium dazu.
Diese Seite erklärt die Buyer Journey vollständig: Phasen, Rollen, Berührungspunkte, Journey-Map und Rechnung. Sie führt dann zu dem Punkt, den Marketing-Texte oft auslassen: Wo im Kaufprozess der Käufer von sich aus schweigt und ein Anruf den Termin auslöst. KRAUSS liefert dort die Telefonebene und Anzeigen als Performance Marketing. Seiten, Inhalte, Software und Suchmaschinenoptimierung gehören nicht dazu.
Drei Begriffe werden oft vermischt. Die Tabelle trennt sie.
| Begriff | Perspektive | Reicht von bis | Beantwortet |
|---|---|---|---|
| Buyer Journey | Käufer | Erster Hinweis bis Kaufentscheidung | Wie entscheidet der Kunde? |
| Customer Journey | Kunde | Erster Kontakt bis Verlängerung und Empfehlung | Wie erlebt der Kunde die ganze Beziehung? |
| Sales Funnel | Anbieter | Besucher bis Auftrag | Wie viele Kontakte brauchen wir für das Ziel? |
Die drei Modelle ergänzen sich. Die Buyer Journey sagt, was der Käufer tut. Der Sales Funnel zählt, wie viele von ihnen Ihre Stufen schaffen. Die Customer Journey setzt dort an, wo der Kauf endet. Wie Sie den Funnel rechnen, zeigt der Leitfaden Sales Funnel im B2B aufbauen.
Welche Phasen durchläuft ein B2B-Käufer?
Ein B2B-Käufer durchläuft drei Phasen: Bewusstsein, Abwägung und Entscheidung. In jeder Phase stellt er eine andere Frage und braucht eine andere Antwort.
In der ersten Phase, dem Bewusstsein, merkt ein Betrieb, dass etwas nicht stimmt. Eine Maschine fällt zu oft aus, ein Prozess kostet zu viel Zeit, ein Wettbewerber liefert schneller. Der Betrieb sucht noch keinen Anbieter, sondern eine Erklärung. Die Frage lautet: Was ist das Problem, und wie ernst ist es? In der zweiten Phase, der Abwägung, kennt der Betrieb sein Problem und prüft Wege. Er vergleicht Lösungen, holt Meinungen ein, rechnet. Die Frage lautet: Welche Lösung passt, und was kostet der Aufwand? In der dritten Phase, der Entscheidung, wählt der Betrieb einen Lieferanten. Die Frage lautet: Wem vertrauen wir, und wann starten wir?
| Phase | Frage des Käufers | Typische Handlung | Signal für den Anbieter |
|---|---|---|---|
| Bewusstsein | Was ist das Problem? | Suchen, lesen, Kollegen fragen | Besuch eines Grundlagentextes, Interesse am Thema |
| Abwägung | Welche Lösung passt? | Vergleichen, Rechner nutzen, Anbieter sammeln | Besuch von Vergleichs- und Preisseiten, Download |
| Entscheidung | Wem vertrauen wir? | Gespräche führen, Angebote einholen, Referenzen prüfen | Anfrage, Terminwunsch, Besuch der Kontaktseite |
Zwei Eigenheiten verändern das Bild. Erstens: Die Phasen laufen nicht ordentlich nacheinander. Ein Betrieb springt zurück, wenn ein Angebot das Problem anders beschreibt, als er gedacht hat. Zweitens: Viele Käufer vergleichen im Stillen. Sie lesen, rechnen und sprechen mit Kollegen, ohne dass der Anbieter es merkt. Sie melden sich erst, wenn die Wahl nahezu steht. Wer nur auf Anfragen wartet, erfährt vom Kauf, wenn er schon verloren ist.
Ein zweiter Blick lohnt auf die Dauer. Die Phasen sind nicht gleich lang. Die Abwägung dauert oft am längsten, weil dort Abstimmung, Budget und Freigaben zusammenkommen. Messen Sie bei Ihren letzten Aufträgen, wie viele Tage jede Phase brauchte. Das Ergebnis zeigt, wo Ihr Anteil am Zeitverlauf liegt und wo der Kunde wartet, nicht Sie.
Wer entscheidet im Kaufgremium mit?
Im B2B entscheiden meist mehrere Personen mit: der Entscheider, die Fachseite, der Einkauf, der Anwender und oft ein Bremser. Jede Rolle hat eine eigene Frage und einen eigenen Einwand.
Das Kaufgremium ist die Gruppe, die einen Kauf vorbereitet oder freigibt. Es besteht nicht aus einer festen Zahl. In einem Betrieb mit zwanzig Mitarbeitern entscheidet ein Inhaber allein. In einem Betrieb mit zweihundert Mitarbeitern sitzen vier bis sieben Personen am Tisch. Wer die Rollen kennt, spricht mit jedem das Passende und wartet nicht, bis ein Dritter von außen Zweifel streut.
| Rolle | Aufgabe im Kauf | Frage | Typischer Einwand |
|---|---|---|---|
| Entscheider | Gibt frei und trägt das Risiko | Lohnt sich das für den Betrieb? | Zeitpunkt, Budget, Risiko |
| Fachseite | Prüft die technische oder fachliche Eignung | Löst das unser Problem? | Passt nicht zu unserem Ablauf |
| Einkauf | Vergleicht und verhandelt | Ist das fair verglichen und vertraglich sauber? | Wir haben einen Rahmenvertrag |
| Anwender | Arbeitet täglich damit | Macht es meine Arbeit leichter? | Mehr Aufwand, neue Gewohnheit |
| Bremser | Sieht Risiken oder will den Status quo | Warum ändern wir etwas, das läuft? | Bisher ging es auch so |
Der Entscheider ist die Rolle, die Sie im Telefonat zuerst erreichen wollen, weil er Termin und Budget freigibt. Aber er ist selten die erste Person, die Sie im Betrieb kennenlernen. Zwischen Ihnen und ihm steht oft das Vorzimmer, der Gatekeeper. Wie Sie den Weg dorthin finden, beschreibt der Leitfaden Entscheider finden und erreichen.
Der Bremser ist die Rolle, die Teams am häufigsten übersehen. Er ist nicht gegen Sie, er will Risiken vermeiden. Gewinnen Sie ihn, indem Sie sein Risiko beim Namen nennen und eine Antwort anbieten, etwa einen Testlauf oder eine Referenz im gleichen Marktumfeld. Verschweigen Sie ihn, taucht er am Ende der Journey auf und stoppt den Abschluss.
Wo wirken Anzeigen und Telefon in der Buyer Journey?
Anzeigen wirken am stärksten in Bewusstsein und früher Abwägung, das Telefon in der stillen Abwägung und an der Schwelle zur Entscheidung. Beide Wege ergänzen sich, keiner ersetzt den anderen.
Die Wirkung hängt davon ab, ob der Käufer von sich aus handelt. In der Phase des Bewusstseins sucht er selbst: Eine Anzeige oder ein Beitrag, der sein Problem benennt, holt ihn ab. In der frühen Abwägung vergleicht er: Eine Seite mit Rechner und Vergleich bleibt hängen. In der späten Abwägung schweigt er oft. Er hat zwei oder drei Anbieter im Blick und meldet sich bei keinem. Hier hilft kein weiterer Beitrag. Hier hilft ein Gespräch, das den Bedarf prüft, den Zeitpunkt klärt und den Termin vereinbart.
| Phase | Berührungspunkt | Wirkung | Grenze |
|---|---|---|---|
| Bewusstsein | Anzeige bei Google oder LinkedIn | Bringt das Angebot vor Personen, die Sie nicht kennen | Wenig Kaufnähe, viele Streuverluste |
| Bewusstsein | Beitrag oder Leitfaden | Baut Vertrauen auf, beantwortet die Suchfrage | Wirkt langsam, braucht Menge |
| Abwägung | Vergleich, Rechner, Beispiel | Hilft beim Rechnen und Entscheiden | Der Käufer bleibt anonym |
| Abwägung | Anruf mit Anlass | Erreicht stille Käufer, prüft Bedarf und Zeitpunkt | Braucht Rolle, Nummer und Anlass |
| Entscheidung | Beratungstermin, Angebot | Führt zum Abschluss | Wirkt nur bei geprüftem Bedarf |
Die Tabelle zeigt eine einfache Regel: Je näher am Kauf, desto weniger Reichweite und desto mehr Gespräch. Anzeigen erzeugen Kontakte, die Leadqualifizierung macht daraus Termine. Der Schritt dazwischen ist der, den die meisten Funnel-Rechnungen auslassen. Sie zählen Klicks und Anfragen und fragen nicht, wer die Anfrage zurückruft.
In einem Projekt für einen Anbieter von Zerspanungswerkzeugen schaltete der Vertrieb Anzeigen auf eine Seite mit Rechner. 140 Besucher nutzten den Rechner, 22 hinterließen ihre Daten. Von diesen 22 meldete sich einer von selbst nach einer Woche. Der Vertrieb rief die übrigen 21 binnen drei Tagen an, erreichte 12 und vereinbarte 5 Termine. Ohne den Anruf wäre die Abwägung bei den meisten still geblieben.
Wie lange dauert der Kaufprozess, und wie viele Berührungen braucht er?
Der Kaufprozess im B2B dauert je nach Auftragswert Tage bis Monate und braucht mehrere Berührungen je Person im Kaufgremium. Wie viele, rechnen Sie aus Dauer, Abstand und Zahl der Beteiligten.
Die Rechnung macht sichtbar, was der Begriff Journey verschleiert: Jede Berührung kostet Zeit. Wer ein Konto mit vier Personen über vier Monate begleitet, führt nicht vier, sondern dutzende Kontakte. Die Frage lautet, welche davon ein Mensch führt und welche ein Inhalt oder eine Anzeige übernimmt.
Die Rechnung nimmt eine Dauer von 120 Tagen und einen Abstand von 15 Tagen an. Alle Werte sind Annahmen dieses Beispiels, keine Marktwerte und keine Preise von KRAUSS. Ersetzen Sie sie durch die Daten Ihrer letzten Aufträge.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Berührungen je Konto bis zur Entscheidung
- Annahme: Dauer vom ersten Hinweis bis zur Entscheidung in Tagen120 Tage(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Abstand zwischen zwei Berührungen in Tagen15 Tage(Annahme dieses Beispiels, eigene Messung ersetzt sie)
- Annahme: Personen im Kaufgremium, die Sie erreichen müssen4(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Konten, die Sie parallel bearbeiten60(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Minuten Aufwand je Berührung6(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Berührungen je Person bis zur Entscheidung | 120 ÷ 15 | 8 |
| Berührungen je Konto bis zur Entscheidung | 120 ÷ 15 × 4 | 32 |
| Berührungen aller Konten bis zur Entscheidung | 120 ÷ 15 × 4 × 60 | 1.920 |
| Arbeitsstunden aller Berührungen bis zur Entscheidung | 120 ÷ 15 × 4 × 60 × 6 ÷ 60 | 192 |
Mit diesen Annahmen braucht jede Person 8 Berührungen, jedes Konto 32. Bei 60 Konten sind es 1.920 Berührungen und 192 Arbeitsstunden bis zur Entscheidung. Die Zahl zeigt, warum nur wenige Teams jedes Konto über Monate persönlich begleiten. Sie zeigt auch, warum Automatisierung und Anzeigen die frühen Berührungen übernehmen müssen und die Menschen die späten.
In einem Projekt für einen Hersteller von Industrietüren zählte der Vertrieb die letzten 12 Aufträge nach. Im Schnitt lagen 97 Tage zwischen erstem Kontakt und Unterschrift. Im Gremium sprachen drei Personen mit, der Geschäftsführer, der Leiter Technik und der Einkauf. Die Abwägung nahm 61 Tage ein, die Entscheidung 19. Der Hersteller strich die Anrufe an den Anwender und konzentrierte die Zeit auf Geschäftsführer und Technik.
Wie bauen Sie eine Buyer-Journey-Map?
Eine Buyer-Journey-Map bauen Sie in sechs Schritten: Konto wählen, Rollen sammeln, Phasen beschreiben, Berührungspunkte eintragen, Lücken markieren und Zahlen ergänzen. Starten Sie mit einem echten, abgeschlossenen Auftrag.
Die Map zeigt auf einer Seite, wie ein bestimmter Kunde gekauft hat. Sie ist kein Poster für die Wand, sondern ein Arbeitsblatt. Der Wert liegt in den Lücken: Stellen, an denen der Kunde wartete, sich allein half oder einen Wettbewerber fand, weil Sie nicht da waren.
- Konto wählen. Nehmen Sie einen abgeschlossenen Auftrag der letzten zwölf Monate, nicht einen Wunschkunden.
- Rollen sammeln. Notieren Sie, wer mitsprach, mit Funktion und Einfluss.
- Phasen beschreiben. Schreiben Sie zu Bewusstsein, Abwägung und Entscheidung auf, was der Kunde fragte und tat.
- Berührungspunkte eintragen. Tragen Sie ein, wo der Kunde Ihnen begegnete: Anzeige, Seite, Anruf, Empfehlung, Termin.
- Lücken markieren. Markieren Sie Stellen, an denen niemand von Ihnen da war, obwohl der Kunde etwas brauchte.
- Zahlen ergänzen. Ergänzen Sie Tage je Phase und Zahl der Berührungen.
Konto: [Firma, Branche, Größe] Auftrag: [Was wurde gekauft? Zeitraum von bis] Rollen: [Funktion und Einfluss: Entscheider / Fachseite / Einkauf / Anwender / Bremser] Phase Bewusstsein: [Auslöser, Frage des Käufers, wie er suchte, Dauer in Tagen] Phase Abwägung: [Verglichene Anbieter, Kriterien, Zweifel, Dauer in Tagen] Phase Entscheidung: [Wer entschied, welches Argument gab den Ausschlag, Dauer in Tagen] Berührungspunkte: [Kanal, Datum, Rolle, Ergebnis] Lücken: [Wo fehlten wir? Was hätte der Kunde gebraucht?] Nächste Maßnahme: [Eine Änderung für die nächste Journey]
Die Zeile Lücken entscheidet über den Nutzen. Sie verlangt Ehrlichkeit: Nicht was Sie getan haben, sondern was fehlte. Aus ihr entstehen Maßnahmen, etwa ein Vergleich für die Abwägung, ein Anruf für die stille Phase oder ein Leitfaden für den Bremser.
Pflegen Sie die Map. Zehn Journeys zeigen Muster, die eine allein nicht zeigt. Wiederholt sich eine Lücke, etwa fehlender Kontakt in der späten Abwägung, handeln Sie. Wiederholt sich eine Rolle, die Sie nie angesprochen haben, nehmen Sie sie auf.
Dazu: Neukunden-Check, Check mit 6 Fragen im Browser, ohne Formular.
Wie nutzen Sie die Journey für Anzeigen, Inhalte und Anrufe?
Sie nutzen die Journey, indem jede Maßnahme genau eine Phase und eine Frage des Käufers bedient. Anzeigen holen ab, Inhalte beantworten, der Anruf schließt die Lücke zum Termin.
Das klingt einfach und scheitert an der Praxis, weil Maßnahmen oft mehrere Phasen zugleich bedienen wollen. Eine Anzeige mit Angebot spricht Käufer an, die ihr Problem noch gar nicht benannt haben. Ein Leitfaden mit Verkaufsdruck vergrault Leser in der Abwägung. Ein Anruf ohne Anlass trifft Menschen im Bewusstsein, die nichts kaufen wollen. Trennen Sie die Aufgaben.
| Maßnahme | Phase | Aufgabe | Messgröße |
|---|---|---|---|
| Anzeige | Bewusstsein | Aufmerksamkeit für ein benanntes Problem | Kosten je Besucher, Anteil mit Anfrage |
| Vergleich, Rechner, Leitfaden | Abwägung | Rechnen helfen, Vertrauen aufbauen | Nutzung, Anteil mit Daten |
| Anruf mit Anlass | späte Abwägung bis Entscheidung | Bedarf und Zeitpunkt prüfen, Termin vereinbaren | Erreichte Entscheider, Terminquote |
Der Anruf braucht in dieser Reihe die meiste Sorgfalt, weil er den Käufer unvorbereitet trifft. Sein Anlass kommt aus der Journey: ein Besuch auf der Preisseite, ein neuer Standort, ein Jobwechsel. Wie solche Anlässe aussehen, beschreibt die Seite zu Intent-Daten. Sein Inhalt kommt aus dem Kaufcheck: Kaufinteresse, Kaufbedarf, Entscheider und Zeitpunkt. Erst wenn alle vier zutreffen, steht ein Termin.
Was liefert KRAUSS in der Buyer Journey, und was nicht?
KRAUSS liefert Anzeigen als Performance Marketing und die Telefonebene mit Terminierung. KRAUSS liefert keine Seiten, keine Inhalte, keine Suchmaschinenoptimierung, keinen E-Mail-Versand und keine Software.
Die Anzeigen von KRAUSS laufen bei Google und LinkedIn und bringen Kontakte aus Bewusstsein und früher Abwägung. Die Anrufer erreichen die Entscheider, wenn die Abwägung still bleibt, prüfen Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt und vereinbaren Verkaufstermine. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Zu jedem Termin gehört ein Briefing für Ihren Außendienst, das den Anlass des Anrufs nennt.
Die Inhalte für Bewusstsein und Abwägung, also Seiten, Leitfäden, Vergleiche, liefern Sie selbst oder ein anderer Dienstleister. KRAUSS stimmt die Anzeigen auf Ihre Seiten ab und sagt offen, wo eine Seite die Anzeige nicht trägt. Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt den Ablauf, die Methode zeigt den Kaufcheck. Welche Phasen bei Ihnen die Lücke tragen, klärt das Testprojekt. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.
Drei Wege schließen die Lücke zwischen Interesse und Termin. Der erste ist Marketing allein: Die Journey läuft ohne Anruf, der Käufer meldet sich, wenn er will. Der zweite ist Marketing plus eigener Innendienst: Ein Mitarbeiter ruft interessierte Konten an. Der dritte ist Marketing plus KRAUSS: Anzeigen und Telefonebene kommen aus einer Hand.
| Weg | Stärke | Grenze | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Marketing allein | Skaliert, niedrige Kosten je Kontakt | Stille Käufer melden sich nicht, Termine bleiben aus | Anfragen kommen von selbst und der Zyklus ist kurz |
| Marketing plus eigener Innendienst | Wissen im Haus, enge Abstimmung | Aufbau braucht Zeit, Ausfälle treffen den Plan | Die Menge trägt eine feste Stelle |
| Marketing plus KRAUSS | Anzeigen und Telefonebene ab dem Start, Termine mit Briefing | Sie geben die Gespräche ab, Seiten und Inhalte bleiben Ihre Aufgabe | Kontakte liegen ungenutzt, weil die Anrufe fehlen |
Auch hier gibt es Gegenfälle. Haben Sie einen Innendienst, der interessierte Konten binnen Tagen anruft und Termine in der gewünschten Zahl liefert, brauchen Sie KRAUSS nicht. Kommen Ihre Aufträge aus Empfehlungen, brauchen Sie keine Anzeigen. Und verkaufen Sie Standardware, die ein Einkäufer ohne Gremium bestellt, ist die Journey so kurz, dass ein Anruf selten fehlt.
- 01
Die Buyer Journey aus Sicht des Anbieters zeichnen.
Folge: Die Journey zeigt Ihre Abteilungen und Ihre Prozesse, nicht den Weg des Käufers. Sie planen Maßnahmen für Schritte, die der Kunde nie geht.
Besser: Zehn abgeschlossene Aufträge nachverfolgen und den tatsächlichen Weg des Käufers aufschreiben, mit Daten und Beteiligten.
- 02
Nur den Entscheider als Zielperson führen.
Folge: Fachseite, Einkauf und Anwender prüfen, bremsen oder stoppen den Kauf. Wer sie nicht kennt, erfährt es zu spät.
Besser: Je Konto alle fünf Rollen benennen und für jede Rolle einen Nutzen und einen Einwand notieren.
- 03
Jede Phase mit demselben Inhalt bedienen.
Folge: Wer noch sein Problem sucht, braucht keinen Vergleich. Wer entscheidet, will keinen Grundlagentext.
Besser: Pro Phase eine Frage des Käufers beantworten und genau ein Ziel setzen.
- 04
Auf Anfragen warten und die Entscheidungsphase dem Zufall überlassen.
Folge: Viele Käufer vergleichen im Stillen und melden sich nie. Der Anbieter erfährt erst vom Kauf, wenn er verloren ist.
Besser: Konten in der Abwägung aktiv ansprechen, mit Anlass und mit dem Telefon, statt auf eine Anfrage zu hoffen.
Wann hilft die Buyer Journey nicht?
Die Buyer Journey hilft nicht bei kleinen Standardkäufen, bei sehr wenigen Aufträgen im Jahr und bei der Suche nach einem Journey-Werkzeug mit Produktvergleich.
- Wenn Ihr Geschäft aus kleinen Standardkäufen besteht, die ein Einkäufer in einem Schritt auslöst, brauchen Sie keine Journey-Map. Ein klarer Preis und eine schnelle Lieferung entscheiden.
- Wenn Sie weniger als zehn Aufträge im Jahr gewinnen, trägt keine Durchschnittsrechnung. Schreiben Sie die einzelnen Verläufe auf, das ist die bessere Journey.
- Wenn Sie nach Software für Journey-Analysen suchen, ist diese Seite eine Einordnung und kein Produktvergleich. KRAUSS verkauft keine Software.
Prüfen Sie ehrlich, welcher Punkt zutrifft. Bei Standardkäufen entscheiden Preis und Lieferzeit, nicht die Reise. Bei wenigen Aufträgen schreiben Sie die einzelnen Verläufe auf, das ist die ehrlichere Journey. Und für Software gilt: Prüfen Sie im Pilot, nicht im Prospekt.
Welche Prüfliste zeigt Ihren Stand in 30 Minuten?
Die Prüfliste mit acht Punkten zeigt Ihren Stand in 30 Minuten. Jedes Nein nennt einen Schritt, den Sie als Nächstes klären.
- Haben Sie die Journey von mindestens drei abgeschlossenen Aufträgen aufgeschrieben?
- Wissen Sie, wie viele Tage jede Phase im Schnitt dauert?
- Kennen Sie die fünf Rollen im Kaufgremium Ihrer Kunden?
- Hat jede Maßnahme genau eine Phase und eine Frage des Käufers?
- Sprechen Sie die stille Abwägung aktiv an, statt auf Anfragen zu warten?
- Beginnt jeder Anruf mit einem Anlass, der zum Betrieb passt?
- Prüft jemand Interesse, Bedarf, Entscheider und Zeitpunkt vor dem Termin?
- Markieren Sie Lücken in der Journey und leiten Sie Maßnahmen daraus ab?
Was ist der nächste Schritt?
Der nächste Schritt ist eine Map: Schreiben Sie die Journey eines abgeschlossenen Auftrags in einer Stunde auf und markieren Sie die erste Lücke. Fehlt dort der Anruf, übernimmt KRAUSS diese Stufe.
Der Aufbau dauert nach dem Briefing Rund 14 Tage. Ihr Angebot stellen Sie im Angebotskonfigurator zusammen. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten, dort klären Sie, in welcher Phase Ihre Käufer schweigen. Weiterführend zur Ansprache im Ganzen: Kaltakquise.








