Inhalt13 Abschnitte
- 01Wie lautet die Formel für die Vertriebskosten?
- 02Welche Posten gehören zu den Vertriebskosten?
- 03Wie berechnen Sie die Vertriebskostenquote?
- 04Wie trennen Sie die Neukundenakquise vom Rest der Vertriebskosten?
- 05Was kostet ein Termin, und was kostet ein Neukunde?
- 06Wie schätzen Sie fehlende Zahlen, wenn die Buchhaltung sie nicht trennt?
- 07Warum steuert der Preis je Termin die Rechnung?
- 08Welche Zielwerte setzen Sie für die nächste Periode?
- 09Welche Fehler verfälschen die Rechnung der Vertriebskosten?
- 10Wie prüfen Sie die Zahlen jedes Quartal?
- 11Was entscheiden Sie mit den Zahlen?
- 12Wann passt die Rechnung nicht?
- 13Was ist der nächste Schritt?
Wie lautet die Formel für die Vertriebskosten?
Die Formel lautet laut Pipedrive: Vertriebskosten gleich Vertriebseinzelkosten plus Vertriebsgemeinkosten, jeweils für einen festen Zeitraum (Pipedrive, Stand 01/2025). Einzelkosten lassen sich einem Auftrag oder Kunden zuordnen, etwa eine Provision. Gemeinkosten trägt der Vertrieb insgesamt, etwa die Kundendatenbank oder die Leitung. Das Glossar erklärt den Begriff unter Vertriebskosten.
Zwei Entscheidungen bestimmen, ob die Zahl später trägt. Die erste betrifft den Zeitraum: Rechnen Sie mit einem Geschäftsjahr oder einem vollen Quartal, nie mit einem einzelnen Monat, in dem eine Messe oder ein Jahresbonus liegt. Die zweite betrifft den Zuschnitt: Legen Sie vorab fest, welche Posten zum Vertrieb zählen, und bleiben Sie dabei. Wer im einen Jahr die Werbung einrechnet und im nächsten nicht, vergleicht zwei verschiedene Zahlen.
Dieser Leitfaden geht in drei Schritten vor. Zuerst sammeln Sie die Posten und bilden die Vertriebskostenquote. Danach trennen Sie die Neukundenakquise vom Rest. Zuletzt zerlegen Sie die Akquise in Kosten je Termin und je Neukunde, denn dort entscheidet sich, wo Sie sparen oder investieren.
Welche Posten gehören zu den Vertriebskosten?
Zu den Vertriebskosten gehören Personal, Reisen, Messen, Werbung, Provisionen, Werkzeuge und Daten. Laut Haufe zählen außerdem Verkaufsförderung, Marktforschung und Bewirtungskosten dazu (Haufe, Stand 10/2026). In der Praxis liegen viele dieser Posten in Kostenstellen außerhalb des Vertriebs, deshalb fehlen sie in der ersten Schätzung am häufigsten.
| Posten | Was dazugehört | Wo er oft versteckt liegt |
|---|---|---|
| Personal | Gehalt, Nebenkosten, Arbeitsplatz von Innendienst, Außendienst und Leitung | Personalkosten der Geschäftsführung, wenn sie selbst verkauft |
| Reisen | Fahrt, Übernachtung, Dienstwagen anteilig | Fuhrpark und allgemeine Reisekosten |
| Messen und Veranstaltungen | Standmiete, Aufbau, Personal vor Ort, Anreise | Marketingbudget |
| Werbung und Verkaufsförderung | Anzeigen, Muster, Kataloge, Kundengeschenke | Marketing und Einkauf |
| Provisionen | Prämien, Provisionen, Boni | Lohnbuchhaltung oder Rückstellungen |
| Werkzeuge und Daten | Kundendatenbank, Telefonie, Adressen, Lizenzen | IT-Budget |
| Externe Dienstleister | Terminierung, Handelsvertreter, Agentur | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
Nehmen Sie auch die Zeit der Geschäftsführung auf, wenn sie verkauft. Viele Mittelständler lassen diesen Posten aus, weil kein Gehaltszettel dazu existiert. Bewerten Sie die Stunden mit dem Wert, den ein angestellter Vertriebsleiter kosten würde. Der Preis ist unbequem, aber ohne ihn gelingt der Vergleich von intern gegen extern später nicht.
Wie berechnen Sie die Vertriebskostenquote?
Die Vertriebskostenquote berechnen Sie laut Pipedrive als Vertriebskosten geteilt durch Umsatz mal 100 (Pipedrive, Stand 01/2025). Sie zeigt, wie viel von jedem Euro Umsatz der Vertrieb verbraucht. Die Rechnung nutzt frei gewählte Werte eines Herstellers, Sie setzen Ihre eigenen ein.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
Vertriebskosten und Vertriebskostenquote eines Herstellers im Jahr
- Annahme: Umsatz im Jahr12.000.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Vollkosten des Vertriebsinnendienstes im Jahr360.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Vollkosten des Außendienstes im Jahr540.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Reisekosten im Jahr96.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Messen und Veranstaltungen im Jahr84.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Provisionen im Jahr180.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Kundendatenbank, Telefonie und Daten im Jahr36.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Produktwerbung und Anzeigen im Jahr120.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Vertriebskosten im Jahr | 360.000 € + 540.000 € + 96.000 € + 84.000 € + 180.000 € + 36.000 € + 120.000 € | 1.416.000 € |
| Vertriebskostenquote | (360.000 € + 540.000 € + 96.000 € + 84.000 € + 180.000 € + 36.000 € + 120.000 €) ÷ 12.000.000 € × 100 | 11,8 % |
Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels und keine Marktwerte. Die Quote beantwortet eine Frage, die auch die Terminquote im Kleinen stellt: Ist der Vertrieb im Verhältnis zum Umsatz teurer oder günstiger geworden? Sie beantwortet nicht, ob die Kosten richtig verteilt sind. Ein Unternehmen mit hoher Quote kann gesund sein, wenn es einen neuen Markt aufbaut. Ein Unternehmen mit niedriger Quote kann Neukunden vernachlässigen und von seinem Bestand leben.
Vergleichen Sie die Quote deshalb mit Ihrer eigenen Reihe über mehrere Jahre und mit Ihrem Umsatzziel. Eine fremde Branchenzahl hilft selten, weil Produkt, Kundenstruktur und Vertriebsweg die Quote stärker bestimmen als die Branche. Wer die Quote trotzdem mit einer Branchenzahl vergleicht, braucht eine Quelle mit Stichtag und Definition, welche Posten sie enthält.
Wie trennen Sie die Neukundenakquise vom Rest der Vertriebskosten?
Sie trennen die Akquise, indem Sie die Zeit von Innendienst und Außendienst auf Neukunden und Bestand aufteilen und die Posten zuordnen, die nur Neukunden dienen. Die Akquisekosten setzen diesen Teil ins Verhältnis zur Zahl der gewonnenen Neukunden.
Gehen Sie in vier Schritten vor.
- Zeit erfassen. Lassen Sie Innendienst und Außendienst vier Wochen lang aufschreiben, wie viele Stunden auf Neukunden, Bestandskunden und Verwaltung entfallen. Eine grobe Aufteilung in Viertelstunden reicht.
- Posten zuordnen. Messen für neue Kunden, Anzeigen zur Neukundengewinnung und die Terminierung zählen ganz zur Akquise. Provisionen für Bestandsgeschäft zählen nicht dazu.
- Mischposten aufteilen. Personal, Reisen und Werkzeuge verteilen Sie nach dem Zeitanteil aus Schritt 1.
- Neukunden zählen. Als Neukunde zählt, wer im Zeitraum den ersten Auftrag erteilt hat. Ein Kunde, der nach drei Jahren zurückkehrt, zählt als Reaktivierung und steht in einer eigenen Zeile.
Der Anteil der Akquise an den Vertriebskosten ist keine Konstante. Er steigt, wenn Sie einen neuen Markt öffnen, und er sinkt, wenn Bestandskunden mehr Betreuung brauchen. Notieren Sie ihn jedes Quartal, dann sehen Sie, ob Ihre Verteilung zu Ihrer Strategie passt.
Was kostet ein Termin, und was kostet ein Neukunde?
Ein Termin kostet die Terminierungskosten geteilt durch die stattfindenden Termine, ein Neukunde die gesamten Akquisekosten geteilt durch die gewonnenen Neukunden. Die zweite Zahl enthält die Außendienstzeit, die erste nicht.
Rechenbeispiel
Kosten der Neukundenakquise, Kosten je Termin und je Neukunde
- Annahme: Kosten der Terminierung im Jahr (Personal, Dienstleister, Daten, Telefonie)42.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der Außendienstkosten für Neukundentermine, Angebote und Nachfassen150.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, aus der Zeiterfassung ableiten)
- Annahme: Messen und Werbung für Neukunden im Jahr60.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Stattfindende Neukundentermine im Jahr120 Termine(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Neukunden im Jahr24(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Akquisekosten im Jahr | 42.000 € + 150.000 € + 60.000 € | 252.000 € |
| Terminierungskosten je stattfindendem Termin | 42.000 € ÷ 120 | 350 € |
| Akquisekosten je Neukunde | (42.000 € + 150.000 € + 60.000 €) ÷ 24 | 10.500 € |
| Neukunden je stattfindendem Termin | 24 ÷ 120 × 100 | 20 % |
| Anteil der Terminierung an den Akquisekosten | 42.000 € ÷ (42.000 € + 150.000 € + 60.000 €) × 100 | 17 % |
Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels. Zwei Ergebnisse fallen auf. Erstens trägt die Terminierung nur einen kleinen Teil der Akquisekosten. Zweitens bestimmt sie die Menge: Ohne Termine gibt es keine Angebote, und der Außendienst, der den höchsten Posten verursacht, wartet auf Besuche. Wie die Kosten je Termin im Einzelnen entstehen, zeigt der Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen.
| Stufe | Kennzahl | Was sie steuert |
|---|---|---|
| Terminierung | Kosten je stattfindendem Termin | Wie viele Besuche Ihr Außendienst bekommt |
| Termin | Anteil der Termine mit Angebot | Ob die Termine Kaufinteresse haben |
| Angebot | Abschlussquote | Ob der Außendienst richtig vorbereitet ist |
| Abschluss | Akquisekosten je Neukunde | Ob sich der Neukunde im ersten Jahr trägt |
Wie schätzen Sie fehlende Zahlen, wenn die Buchhaltung sie nicht trennt?
Sie schätzen fehlende Zahlen mit drei Stichproben statt mit einer Vermutung: einer Zeiterfassung über vier Wochen, den Kalendern des Außendienstes und der Reisekostenabrechnung. Jede Stichprobe liefert einen Anteil, den Sie auf das Jahr hochrechnen.
Die Zeiterfassung zeigt, wie viel Zeit auf Neukunden fällt. Der Kalender zeigt, wie viele Termine mit Neukunden stattfinden und wie viele mit Bestandskunden. Die Reisekostenabrechnung ordnet die Fahrten den Kunden zu, weil jede Fahrt ein Ziel hat. Aus den drei Anteilen bilden Sie einen Mittelwert und halten die Spanne daneben fest. Eine Spanne von drei Anteilen ist ehrlicher als eine einzige Zahl mit zwei Nachkommastellen.
Schätzen Sie lieber grob und vollständig als genau und lückenhaft. Eine Rechnung, in der ein Posten fehlt, verzerrt das Ergebnis stärker als ein Posten, der um ein Fünftel danebenliegt. Verfeinern Sie die Schätzung mit jedem Quartal: Wo die Buchhaltung eine eigene Kostenstelle einrichtet, ersetzt der gemessene Wert die Schätzung.
Warum steuert der Preis je Termin die Rechnung?
Der Preis je Termin steuert die Rechnung, weil Sie ihn in Wochen verändern und er jede spätere Stufe der Kette beeinflusst. Die Vertriebskostenquote ändert sich nur mit dem Geschäftsjahr, die Kosten je Neukunde erst nach Monaten, wenn Aufträge fallen.
Drei Gründe sprechen für ihn.
- Er reagiert schnell. Sie ändern Liste, Einstieg oder Dienstleister und sehen das Ergebnis nach wenigen Wochen.
- Er legt die Last für den Außendienst fest. Ein Termin ohne Kaufinteresse kostet Fahrt und Vorbereitung. Zählt der Nenner nur stattfindende Termine, sehen Sie jeden No-Show sofort als Verlust.
- Er trennt zwei Fragen. Wie teuer ist die Terminierung, und wie gut arbeitet der Außendienst die Termine ab? Die Quote vermischt beides.
In einem Projekt für einen Hersteller von Dosiertechnik lag die Vertriebskostenquote über Jahre stabil, und die Geschäftsführung sah keinen Handlungsbedarf. Erst die Zerlegung zeigte, dass der Außendienst fast zwei Drittel seiner Besuche bei Bestandskunden verbrachte und Neukundentermine fehlten. Das Unternehmen buchte befristet eine externe Terminierung für zwei Branchen und beobachtete den Preis je stattfindendem Termin wöchentlich. Nach einem Quartal war klar, welche Branche trug und welche nicht.
Das Beispiel zeigt den Nutzen der Zerlegung. Die Quote hätte denselben Wert gezeigt, auch wenn die Neukundengewinnung stillgestanden hätte. Erst der Preis je Termin und die Zahl der stattfindenden Termine machten das Problem sichtbar.
Welche Zielwerte setzen Sie für die nächste Periode?
Sie setzen drei Zielwerte: eine Spanne für die Vertriebskostenquote, einen Preis je stattfindendem Termin und eine Zahl stattfindender Neukundentermine. Die Quote bleibt eine Grenze, die beiden anderen Werte sind Ihre Steuergrößen.
Leiten Sie die Ziele aus dem Ertrag ab, nicht aus dem letzten Jahr. Rechnen Sie, wie viele Neukunden Sie brauchen, wie viele Termine dafür nötig sind und was ein Termin höchstens kosten darf. Die Obergrenze dafür folgt aus Abschlussquote und Deckungsbeitrag je Auftrag, die Rechnung steht im Leitfaden zum ROI weiter oben verlinkt. Setzen Sie den Zielpreis je Termin deutlich unter diese Grenze, weil Angebote, Nachfassen und Führung ebenfalls Geld kosten.
Schreiben Sie die drei Werte auf das Quartalsblatt und prüfen Sie sie nach zwölf Wochen. Weicht eine Zahl stark ab, suchen Sie die Ursache in der Kette: bei den Terminen, beim Außendienst oder bei der Annahme zur Abschlussquote. Ändern Sie dann eine Stellgröße und beobachten Sie das Ergebnis, bevor Sie die nächste anfassen.
Welche Fehler verfälschen die Rechnung der Vertriebskosten?
Vier Fehler verfälschen die Rechnung am häufigsten: nur eine Kostenstelle ablesen, Bestand und Neukunden mischen, bei der Quote stehen bleiben und vereinbarte statt stattfindende Termine zählen.
- 01
Die Vertriebskosten nur aus der Kostenstelle Vertrieb ablesen.
Folge: Reisen, Messen, Provisionen und Werbung liegen oft in anderen Kostenstellen, die Summe fällt zu niedrig aus.
Besser: Jeden Posten einzeln aus der Buchhaltung holen und in einer Tabelle sammeln.
- 02
Bestandskunden und Neukunden in einer Zahl mischen.
Folge: Die Betreuung eines Stammkunden senkt den Durchschnitt, und der Preis eines Neukunden bleibt unsichtbar.
Besser: Die Zeit von Innendienst und Außendienst auf Neukunden und Bestand aufteilen, auch wenn die Aufteilung nur eine Schätzung ist.
- 03
Die Kosten durch den Umsatz teilen und dort aufhören.
Folge: Die Quote zeigt, dass der Vertrieb teuer ist, aber nicht, an welcher Stelle.
Besser: Die Quote in Kosten je Termin, je Angebot und je Neukunden zerlegen.
- 04
Vereinbarte statt stattfindende Termine zählen.
Folge: Ausgefallene Termine kosten Außendienstzeit und fehlen im Nenner, der Preis je Termin fällt zu niedrig aus.
Besser: Nur Termine zählen, die stattfinden, und den Anteil der Ausfälle daneben ausweisen.
Ein fünfter Fehler betrifft die Zeit. Wer die Kosten eines Quartals durch die Neukunden desselben Quartals teilt, vergleicht zwei Dinge, die verschoben liegen. Ein Auftrag, der im Frühjahr entsteht, geht auf Termine vom Winter zurück. Bei langen Verkaufszyklen rechnen Sie deshalb mit einem rollenden Zwölfmonatswert oder verschieben den Nenner um die Länge des Zyklus.
Wie prüfen Sie die Zahlen jedes Quartal?
Sie prüfen die Zahlen mit einem festen Blatt, das Sie jedes Quartal in einer Stunde füllen. Das Blatt hat fünf Zeilen und immer dieselben Definitionen.
Zeitraum: [Quartal und Jahr] 1. Vertriebskosten gesamt: [Summe aller Posten laut Tabelle] 2. Vertriebskostenquote: [Vertriebskosten geteilt durch Umsatz] 3. Akquisekosten: [Terminierung plus Anteil Außendienst plus Messen und Werbung für Neukunden] 4. Stattfindende Neukundentermine: [Zahl aus dem Kalender, ohne Ausfälle] 5. Kosten je Termin und je Neukunde: [Zeile 3 geteilt durch Zeile 4 beziehungsweise durch die Neukunden] Abweichung zum Vorquartal: [Zeile mit der größten Veränderung und die vermutete Ursache]
Die letzte Zeile ist die wichtigste. Sie zwingt zu einer Aussage, welche Zahl sich bewegt hat und warum. Die Vertriebskennzahlen, aus denen Sie die Zeilen speisen, erklärt der Leitfaden Welche Kennzahlen zeigen, ob meine Akquise funktioniert? Die Hintergründe zu den Modellen der Terminierung und ihren Kosten stehen auf der Seite Was kostet Kaltakquise im B2B?.
Was entscheiden Sie mit den Zahlen?
Sie entscheiden, ob Sie die Terminierung intern halten, extern einkaufen oder mischen, und ob Sie den Außendienst von Bestand auf Neukunden verlagern. Die Rechnung liefert dazu drei Prüffragen.
- Liegt der Preis je Termin deutlich unter dem, was ein Termin an Deckungsbeitrag zurückbringt? Den Wert rechnet der Leitfaden Return on Investment (ROI) der Telefonakquise berechnen.
- Bearbeitet der Außendienst die Termine, die er bekommt, oder bleiben Kapazitäten ungenutzt? Dann hilft kein günstigerer Termin.
- Schwankt der Bedarf an Terminen im Jahr stark? Dann spricht viel für einen befristeten externen Partner, weil Fixkosten einer Stelle in ruhigen Monaten weiterlaufen. Die Gegenüberstellung steht im Vergleich Vertrieb intern oder extern.
Setzen Sie bei externen Angeboten die Zahl des Anbieters in die Rechnung ein und lassen Sie die Definition des Termins schriftlich festhalten. Bei KRAUSS bestätigt ein Mensch jeden Termin doppelt (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026), und das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt.
Wann passt die Rechnung nicht?
Die Rechnung passt nicht, wenn zu wenige Neukunden entstehen, die Buchhaltung die Posten nicht trennt oder der Vertrieb vor allem online verkauft.
- Wenn Sie weniger als fünf Neukunden im Jahr gewinnen, schwanken die Kosten je Neukunde so stark, dass die Rechnung nur Größenordnungen zeigt.
- Wenn Ihre Buchhaltung die Vertriebskosten nicht nach Posten trennt, rechnen Sie zuerst mit Schätzungen und verfeinern sie nach dem ersten Quartal.
- Wenn Sie Handelsware mit Online-Bestellung verkaufen, trifft die Rechnung nur den Teil mit persönlichem Vertrieb.
Beginnen Sie in diesen Fällen mit einer Schätzung auf einer Seite. Eine grobe Zahl, die Sie jedes Quartal verfeinern, hilft mehr als eine genaue Zahl, die nie entsteht.
Was ist der nächste Schritt?
Der nächste Schritt ist ein Angebot, das Sie auf den Preis je stattfindendem Termin umrechnen. Der Angebotskonfigurator fragt Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge ab, danach erstellen wir Ihr Angebot. Die Rechnung mit Ihren Zahlen liegt dem Angebot bei.
Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt Ablauf und Leistung. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









