Inhalt12 Abschnitte
- 01Wie lautet die Formel für den ROI der Telefonakquise?
- 02Welche sieben Zahlen brauchen Sie für die Rechnung?
- 03Wie rechnen Sie den ROI im ersten Jahr?
- 04Welche Stellgröße verändert den ROI am stärksten?
- 05Wie lange dauert es, bis sich die Telefonakquise amortisiert?
- 06Wie verändern Folgeaufträge das Ergebnis?
- 07Welche drei Szenarien rechnen Sie durch?
- 08Wie legen Sie die Regel fürs Stoppen vor dem Start fest?
- 09Wie berichten Sie den ROI an Geschäftsführung und Controlling?
- 10Welche Fehler verfälschen den ROI der Telefonakquise?
- 11Wann passt die Rechnung nicht?
- 12Was ist der nächste Schritt?
Wie lautet die Formel für den ROI der Telefonakquise?
Die Formel lautet: Return on Investment (ROI) gleich Deckungsbeitrag der gewonnenen Aufträge minus Kosten, geteilt durch die Kosten, mal 100. Der ROI sagt, wie viel Euro Gewinn jeder eingesetzte Euro zurückbringt. Ein ROI von null heißt, dass die Akquise ihre Kosten gerade deckt.
Zwei Punkte unterscheiden die Rechnung für die Telefonakquise von einer Standardrechnung. Erstens liegt zwischen dem Termin und dem Auftrag der Verkaufszyklus, Erträge entstehen später als Kosten. Zweitens bringt ein Neukunde oft mehr als einen Auftrag. Dieser Leitfaden rechnet deshalb drei Größen getrennt: den ROI mit dem ersten Auftrag, den ROI mit Folgeaufträgen und die Dauer bis zur Amortisation.
Die Kosten je Termin als Baustein rechnet der Leitfaden Kosten je Verkaufstermin berechnen aus. Hier steht der Ertrag im Mittelpunkt. Die Frage, ob sich Telefonakquise grundsätzlich lohnt, beantwortet die Seite Lohnt sich Telefonakquise?.
Welche sieben Zahlen brauchen Sie für die Rechnung?
Sie brauchen sieben Zahlen: stattfindende Termine, Abschlussquote, Auftragswert, Marge, Honorar, Außendienststunden je Termin und den Verkaufszyklus. Jede Zahl liegt in Ihrem Haus vor, keine verlangt eine Marktstudie.
| Zahl | Woher sie kommt | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Stattfindende Termine | Kalender des Außendienstes | Vereinbarte Termine zählen, obwohl einige ausfallen |
| Abschlussquote je Termin | Angebote und Aufträge der letzten zwölf Monate | Quote je Angebot statt je Termin nehmen |
| Wert des ersten Auftrags | Aufträge von Neukunden im letzten Jahr | Den Wert eines Großkunden als Durchschnitt nehmen |
| Deckungsbeitrag | Kalkulation oder Controlling | Umsatz statt Deckungsbeitrag ansetzen |
| Honorar | Angebot der Terminierung | Nebenkosten und Umsatzsteuer vergessen |
| Außendienststunden je Termin | Zeiterfassung oder Schätzung des Außendienstes | Nur die Dauer des Gesprächs zählen |
| Verkaufszyklus | Zeit vom Erstgespräch bis zum Auftrag bei Neukunden | Die Zeit bis zum Angebot statt bis zum Auftrag messen |
Die Akquisekosten und der Verkaufstermin bilden den Rahmen: Der Termin gehört in die Rechnung nur, wenn er stattfindet und einen Entscheider mit Kaufinteresse an den Tisch bringt. Ein vereinbarter Termin, der ausfällt, bleibt im Nenner der Kosten und fehlt im Zähler des Ertrags.
Wie rechnen Sie den ROI im ersten Jahr?
Sie rechnen den ROI im ersten Jahr in sechs Schritten: Aufträge, Deckungsbeitrag, Kosten, ROI mit dem ersten Auftrag, ROI mit Folgeaufträgen und Amortisation. Die Rechnung nimmt frei gewählte Werte, Sie ersetzen sie durch Ihre eigenen.
Rechenbeispiel
Beispielzahlen, frei gewählt, keine Messwerte
ROI, Amortisation und Wirkung von Folgeaufträgen einer Telefonakquise im ersten Jahr
- Annahme: Stattfindende Termine im Jahr36 Termine(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Anteil der stattfindenden Termine, die zum Auftrag führen15 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, nehmen Sie die Quote Ihres Außendienstes)
- Annahme: Wert des ersten Auftrags18.000 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Deckungsbeitrag am Auftrag30 %(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Honorar der Terminierung im Jahr laut Angebot14.400 €(Annahme dieses Beispiels, kein Angebot, setzen Sie die Zahl aus Ihrem Angebot ein)
- Annahme: Außendienststunden je Termin einschließlich Anfahrt, Vorbereitung und Nachfassen5 Akquisestunden(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert)
- Annahme: Vollkosten einer Außendienststunde65 €(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, setzen Sie Ihre Vollkosten ein)
- Annahme: Deckungsbeitrag aus Folgeaufträgen im Verhältnis zum ersten Auftrag, über die Laufzeit der Kundenbeziehung2(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, 1 heißt keine Folgeaufträge)
- Annahme: Monate vom Termin bis zum ersten Auftrag4 Monate(Annahme dieses Beispiels, kein Marktwert, nehmen Sie Ihren Verkaufszyklus)
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Aufträge aus den Terminen | 36 × 15 % ÷ 100 | 5,4 |
| Deckungsbeitrag der ersten Aufträge | 36 × 15 % ÷ 100 × 18.000 € × 30 % ÷ 100 | 29.160 € |
| Kosten der Akquise im Jahr (Honorar plus Außendienstzeit) | 14.400 € + 36 × 5 × 65 € | 26.100 € |
| ROI nur mit den ersten Aufträgen | (36 × 15 % ÷ 100 × 18.000 € × 30 % ÷ 100 − 14.400 € − 36 × 5 × 65 €) ÷ (14.400 € + 36 × 5 × 65 €) × 100 | 12 % |
| ROI mit Folgeaufträgen | (36 × 15 % ÷ 100 × 18.000 € × 30 % ÷ 100 × 2 − 14.400 € − 36 × 5 × 65 €) ÷ (14.400 € + 36 × 5 × 65 €) × 100 | 123 % |
| Amortisation in Monaten ab Start des Projekts | 4 + (14.400 € + 36 × 5 × 65 €) ÷ (36 × 15 % ÷ 100 × 18.000 € × 30 % ÷ 100 ÷ 12) | 15 Monate |
Die Werte sind Annahmen dieses Beispiels und keine Marktwerte, das Honorar ist kein Angebot. Zwei Ergebnisse tragen die Entscheidung. Der ROI mit dem ersten Auftrag allein liegt knapp im Plus, die Akquise trägt sich also, ohne dass Folgegeschäft nötig ist. Der ROI mit Folgeaufträgen liegt um ein Vielfaches höher, und genau diese Zahl rechtfertigt, dass ein Projekt in den ersten Monaten Geld bindet.
Achten Sie auf die Außendienstzeit. Sie ist in dieser Rechnung der größere Kostenblock als das Honorar. Wer sie weglässt, rechnet zu hoch, und wer sie mitrechnet, sieht, dass ein Termin ohne Kaufinteresse teuer ist, auch wenn er den Anbieter wenig kostet. Der Kaufcheck vor der Terminzusage schützt genau diesen Posten.
Welche Stellgröße verändert den ROI am stärksten?
Am stärksten verändert die Abschlussquote den ROI, danach folgen Auftragswert, Marge, Außendienststunden und Honorar. Die Reihenfolge zeigt, wo sich Arbeit lohnt: Wer die Quote seines Außendienstes um fünf Punkte hebt, gewinnt mehr als durch ein Honorar, das um ein Sechstel sinkt.
| Veränderung gegenüber der Rechnung | ROI mit erstem Auftrag |
|---|---|
| Ausgangswert der Rechnung | plus 12 % |
| Abschlussquote 20 statt 15 von 100 | plus 49 % |
| Auftragswert 21.600 € statt 18.000 € | plus 34 % |
| Deckungsbeitrag 35 statt 30 % | plus 30 % |
| Außendienststunden 4 statt 5 je Termin | plus 23 % |
| Honorar 12.000 € statt 14.400 € | plus 23 % |
Die Tabelle gibt keine Anweisung, die Quote zu erhöhen. Sie zeigt, welche Annahme die Rechnung am empfindlichsten macht, und damit, welche Sie zuerst prüfen. Ein Außendienst, der Termine besser vorbereitet, hebt die Quote. Ein Kaufcheck vor der Terminzusage senkt die Stunden je Termin, weil weniger Besuche ohne Bedarf stattfinden. Ein Honorar zu verhandeln, wirkt dagegen weniger, als es sich anfühlt. Prüfen Sie deshalb zuerst die Annahme mit dem größten Hebel, und verhandeln Sie das Honorar erst danach.
Wie lange dauert es, bis sich die Telefonakquise amortisiert?
Die Amortisation dauert den Verkaufszyklus plus die Zeit, die der monatliche Deckungsbeitrag braucht, um die Kosten zu decken. Die Rechnung oben weist die Dauer in Monaten aus. Sie liegt in der Regel deutlich über dem Zeitraum, den ein Testprojekt umfasst.
Das hat eine praktische Folge. Wer ein Projekt nach drei Monaten an den Aufträgen misst, misst zu früh, denn die meisten Aufträge folgen erst nach dem Zyklus. Wer gar nicht misst, merkt zu spät, wenn die Zielgruppe nicht trägt. Beide Fehler vermeiden Sie, wenn Sie früh auf Frühindikatoren und später auf Aufträge schauen.
| Zeitpunkt | Prüfgröße | Aussage |
|---|---|---|
| Nach 2 bis 4 Wochen | Stattfindende Termine und Anteil mit Kaufinteresse | Trägt die Erreichbarkeit der Zielgruppe |
| Nach 8 bis 12 Wochen | Rückmeldung des Außendienstes und Angebote | Passt die Qualität der Termine |
| Nach einem Verkaufszyklus | Aufträge je Termin | Stimmt die Abschlussquote der Annahme |
| Nach zwölf Monaten | Aufträge und Folgeaufträge | Trägt der ROI mit dem gewählten Faktor |
Die Terminquote und die Ausfälle (No-Show) gehören in die erste Prüfung. Die Kennzahlen dazu erklärt der Leitfaden Welche Kennzahlen zeigen, ob meine Akquise funktioniert?.
Wie verändern Folgeaufträge das Ergebnis?
Folgeaufträge heben den ROI stärker als jede andere Stellgröße, weil die Kosten der Akquise nur einmal anfallen und der Deckungsbeitrag mehrfach. Der Faktor hängt von Ihrem Geschäft ab: Wer Verbrauchsmaterial liefert, hat einen hohen Faktor, wer eine Maschine alle zehn Jahre verkauft, einen niedrigen.
Leiten Sie den Faktor aus Ihren Daten ab. Nehmen Sie Neukunden von vor drei Jahren, summieren Sie deren Deckungsbeiträge seitdem und teilen Sie durch den Deckungsbeitrag des ersten Auftrags. Das Ergebnis ist Ihr Faktor. Er gilt für Kunden, die Sie kennen, und er sinkt, wenn Sie eine neue Zielgruppe öffnen, in der Sie noch keine Erfahrung haben.
In einem Projekt für einen Anbieter von Betriebssoftware sah der erste Auftrag nach der Rechnung knapp nach Verlust aus. Die Geschäftsführung wollte das Projekt nach dem ersten Quartal beenden. Der Blick auf die Bestandskunden zeigte, dass ein Neukunde in den ersten drei Jahren im Schnitt gut das Doppelte des ersten Auftrags an Deckungsbeitrag brachte. Mit diesem Faktor lag der ROI klar im Plus. Das Unternehmen führte das Projekt weiter und prüfte den Faktor nach einem Jahr an den neuen Kunden.
Das Beispiel zeigt auch die Grenze. Ein Faktor, der aus Bestandskunden stammt, gilt nicht automatisch für Neukunden aus einer anderen Branche. Weisen Sie ihn darum immer getrennt aus und prüfen Sie ihn nach einem Jahr an den Kunden, die das Projekt gebracht hat.
Welche drei Szenarien rechnen Sie durch?
Sie rechnen ein schwaches, ein mittleres und ein starkes Szenario durch und entscheiden nach dem schwachen. Das mittlere Szenario enthält Ihre Planzahlen, die beiden anderen verändern vor allem die Abschlussquote und den Faktor der Folgeaufträge.
| Szenario | Abschlussquote je Termin | Aufträge im Jahr | ROI mit erstem Auftrag | ROI mit Folgeaufträgen |
|---|---|---|---|---|
| Schwach | 8 von 100 | rund 3 | minus 40 % | minus 40 % |
| Mittel | 15 von 100 | rund 5 | plus 12 % | plus 123 % |
| Stark | 20 von 100 | rund 7 | plus 49 % | plus 272 % |
Im schwachen Szenario verliert das Projekt rund zwei Fünftel der eingesetzten Kosten. Das ist der Betrag, den Sie als Risiko akzeptieren oder nicht. Ein befristetes Testprojekt begrenzt diesen Betrag, weil Sie nach wenigen Wochen sehen, ob Termine stattfinden und Kaufinteresse zeigen. Wie das Testprojekt bei KRAUSS abläuft, beschreibt die Seite Telefonakquise.
Wählen Sie die Quote des schwachen Szenarios nicht aus Pessimismus, sondern aus Ihren Daten: die schlechteste Quote der letzten vier Quartale. Dann hat das Szenario eine Quelle, die sich prüfen lässt.
Wie legen Sie die Regel fürs Stoppen vor dem Start fest?
Sie legen die Regel fürs Stoppen vor dem Start fest und schreiben sie auf: Schwelle, Zeitpunkt und wer entscheidet. Eine Regel, die erst im Projekt entsteht, bewertet das Ergebnis nach Gefühl.
Projekt: [Zielgruppe und Region] Erster Prüfzeitpunkt: [Datum] Mindestzahl stattfindender Termine bis dahin: [Zahl] Mindestanteil mit Kaufinteresse laut Außendienst: [Anteil] Zweiter Prüfzeitpunkt: [Datum] Rückmeldung des Außendienstes: [Zahl der Angebote, Zahl der Termine ohne Bedarf] Entscheidung bei Unterschreitung: [Stopp, Zielgruppe wechseln oder Einstieg ändern] Entscheider: [Name und Rolle]
Die Regel trennt zwei Ursachen. Fehlen Termine, liegt es an Erreichbarkeit oder Liste. Fehlt das Kaufinteresse, liegt es am Einstieg oder an der Zielgruppe. Beide Ursachen verlangen verschiedene Gegenmaßnahmen, und der ROI zeigt sie erst Monate später. Das Testprojekt von KRAUSS prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt, und der Umfang folgt aus dem Gespräch mit Jesse Klotz. (KRAUSS GmbH, Stand 10/2026)
Wie berichten Sie den ROI an Geschäftsführung und Controlling?
Sie berichten den ROI auf einer Seite mit fünf Zahlen, einer Annahmenliste und einer Empfehlung. Controlling liest die Annahmen zuerst, die Geschäftsführung die Empfehlung. Beide vertrauen der Zahl nur, wenn jede Annahme eine Quelle im Haus hat.
Projekt: [Zielgruppe, Region, Zeitraum] Kosten bisher: [Honorar plus Außendienstzeit] Termine bisher: [Zahl vereinbart, Zahl stattgefunden] Aufträge bisher: [Zahl, Deckungsbeitrag] ROI mit erstem Auftrag: [Wert und Rechenweg] ROI mit Folgeaufträgen: [Wert, Faktor und Herkunft des Faktors] Annahmen: [Abschlussquote, Verkaufszyklus, Marge mit je einer Quelle] Empfehlung: [weiterführen, ändern oder stoppen, mit Begründung in einem Satz]
Zwei Regeln halten den Bericht ehrlich. Erstens steht neben jedem Wert, ob er gemessen oder geschätzt ist. Ein geschätzter Wert trägt in den ersten Monaten fast jede Rechnung, ein gemessener Wert nimmt der Debatte die Schärfe. Zweitens trennt der Bericht Ergebnis und Hoffnung: Aufträge, die bereits vorliegen, stehen in einer anderen Zeile als Angebote, die noch offen sind. Wer beides mischt, gibt dem Controlling einen Grund, die ganze Rechnung zu bezweifeln.
Welche Fehler verfälschen den ROI der Telefonakquise?
Vier Fehler verfälschen den ROI am stärksten: Umsatz statt Deckungsbeitrag ansetzen, die Außendienstzeit weglassen, zu früh messen und Folgeaufträge ohne Beleg einrechnen.
- 01
Den Umsatz statt des Deckungsbeitrags als Ertrag ansetzen.
Folge: Der ROI fällt um ein Vielfaches zu hoch aus, und die Entscheidung stützt sich auf eine Zahl, die Material, Fertigung und Provision nicht trägt.
Besser: Den Ertrag immer als Deckungsbeitrag des Auftrags rechnen.
- 02
Die Außendienstzeit weglassen und nur das Honorar der Terminierung als Kosten ansetzen.
Folge: Der ROI wirkt höher, als er ist, denn jeder Termin bindet Anfahrt, Vorbereitung und Nachfassen.
Besser: Stunden je Termin mal Vollkosten der Stunde zu den Kosten addieren.
- 03
Den ersten Auftrag nach einem Quartal erwarten und das Projekt dann abbrechen.
Folge: Bei einem Verkaufszyklus von mehreren Monaten fällt der Ertrag später an, ein früher Abbruch verfehlt ihn.
Besser: Vor dem Start den Verkaufszyklus festlegen und die Prüfung der Aufträge darauf ausrichten.
- 04
Mit Folgeaufträgen rechnen, die der Vertrieb nicht belegen kann.
Folge: Der ROI beruht auf einer Annahme, die ein Controller nicht gelten lässt.
Besser: Den Wiederkaufsfaktor aus den Aufträgen der letzten drei Jahre ableiten und getrennt ausweisen.
Ein weiterer Fehler betrifft die Zurechnung. Ein Auftrag, der nach einem Anruf, einer Messe und einer Empfehlung entsteht, hat mehrere Väter. Legen Sie vorab fest, welcher Auftrag zur Telefonakquise zählt: Der Termin muss aus dem Anruf entstanden sein, den das Projekt geführt hat. Alles andere bleibt in der Rechnung des Kanals, der es brachte.
Wann passt die Rechnung nicht?
Die Rechnung passt nicht, wenn der Deckungsbeitrag unbekannt ist, der Außendienst keine Kapazität hat oder nur ein einziger Großauftrag das Jahr bestimmt.
- Wenn Ihr Deckungsbeitrag je Auftrag nicht feststeht, liefert der ROI keine belastbare Zahl, und Sie klären zuerst die Marge.
- Wenn Ihr Außendienst keine zusätzlichen Termine bearbeiten kann, steigert ein hoher ROI auf dem Papier den Ertrag nicht.
- Wenn Sie nur einen Großauftrag pro Jahr anstreben, schwankt die Rechnung zu stark, und Sie rechnen besser mit dem Wert eines einzelnen Auftrags.
Klären Sie in diesen Fällen zuerst die Voraussetzung. Ohne bekannte Marge und freie Außendienstzeit bringt auch ein gut gerechneter ROI keinen Ertrag.
Was ist der nächste Schritt?
Der nächste Schritt ist der Preis je Termin mit Ihren Zahlen als Honorar in dieser Rechnung. Der Angebotskonfigurator fragt Zielmarkt, Zielrolle, Region und Terminmenge ab, danach erstellen wir Ihr Angebot. Wie sich die Akquise in Ihre gesamten Vertriebskosten einfügt, zeigt der Leitfaden Vertriebskosten berechnen.
Die Telefonakquise von KRAUSS beschreibt Ablauf und Leistung. Wir bestätigen jeden Termin doppelt. Ein Gespräch mit Jesse Klotz dauert 15 Minuten.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









