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Leitfaden

Gesprächsleitfaden für die Einladung zu einer Live-Produktvorführung

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Sie laden zur Liveshow ein, indem Sie in drei Sätzen den Nutzen nennen: Der Einkäufer sieht das Produkt ohne Reise, stellt Fragen live und bekommt danach ein Angebot. Auf die Bitte, erst ein Video zu schicken, antworten Sie mit einem festen Terminfenster. Dieser Leitfaden liefert den Wortlaut und die Grenzen des Formats. Die erste Hälfte lesen Sie frei, den Rest öffnet Ihre E-Mail-Adresse.

Stand Quellen

Dazu: Gesprächs-Simulator, Simulator im Browser, ohne Formular.

Fakten

Sätze der Einladung in diesem Leitfaden
Drei: Nutzen, Ablauf, TerminfensterQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Antworten auf die Bitte um ein Video
Zwei: ein Terminfenster statt Datei, und eine Gegenfrage zum AnlassQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Terminbestätigung
Wir bestätigen jeden Termin doppelt.Quelle: KRAUSS-Methode, Stand 10/2026
Testprojekt
Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.Quelle: Angabe der Geschäftsführung, 10/2026, Stand 10/2026
Inhalt11 Abschnitte
  1. 01Was sagen Sie in den ersten drei Sätzen der Einladung?
  2. 02Wie antworten Sie auf „Schicken Sie ein Video“?
  3. 03Wie nennen Sie das Terminfenster?
  4. 04Welche Fragen klären den Anlass vor der Einladung?
  5. 05Was zeigt eine Einladungsserie aus der Praxis?
  6. 06Was passiert bei einer Bitte um ein Video?
  7. 07Wann passt die Liveshow als Einladung nicht?
  8. 08Wie geht es nach der Zusage weiter?
  9. 09Welche Begriffe brauchen Sie für das Gespräch?
  10. 10Was prüfen Sie nach dem Anruf?
  11. 11Wie halten Sie die Einladung schlank?

Was sagen Sie in den ersten drei Sätzen der Einladung?

Die Einladung hat drei Sätze: den Nutzen, den Ablauf und das Terminfenster. Jeder Satz hat eine Aufgabe, und keiner darf fehlen, sonst klingt die Einladung nach einem Verkaufsgespräch.

Die drei Sätze der Einladung, Wortlaut und Zweck, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
SatzWortlaut im GesprächZweck
Nutzen„Sie sehen das Produkt, ohne einen Tag für die Anreise zu planen.“Der Kontakt versteht den Vorteil, bevor er Nein sagt
Ablauf„Ich zeige Ihnen das Produkt live aus unserem Studio und beantworte Ihre Fragen direkt.“Der Kontakt weiß, was er bekommt
Terminfenster„Passt Ihnen eher der Vormittag oder der Nachmittag?“Der Kontakt wählt, statt zu entscheiden, ob er will
Quelle: Einschätzung von KRAUSS aus der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Der Nutzen steht vor dem Ablauf, weil der Einkäufer zuerst wissen will, was er davon hat. Den Ablauf sagen Sie in einem Satz, nicht in einem Absatz. Das Terminfenster kommt zuletzt, damit der Kontakt eine Wahl hat und kein Angebot nur annimmt.

Sprechen Sie die Sätze mit Ihren Worten, aber behalten Sie die Reihenfolge. Die Reihenfolge trägt das Gespräch, die Wortwahl trägt die Glaubwürdigkeit.

Wie antworten Sie auf „Schicken Sie ein Video“?

Die Bitte um ein Video ist die häufigste Antwort auf eine Liveshow. Sie ist kein Nein, sondern der Wunsch, die Sache vorab zu prüfen. Darauf antworten Sie mit einem Terminfenster und einer Gegenfrage.

Die erste Antwort lautet: „Das Video zeigt, wie das Produkt aussieht. Im Termin sehen Sie, wie es in Ihrer Situation arbeitet, und können jede Frage stellen.“ Danach nennen Sie das Terminfenster. Die zweite Antwort kommt, wenn der Kontakt bei der Bitte bleibt: „Was soll das Video für Sie klären? Dann wähle ich das Gespräch so, dass genau das im Termin vorkommt.“

Eine Datei schicken Sie nicht ungefragt. Wer eine Datei verlangt, bekommt sie nach dem Termin, zusammen mit der Notiz, die Sie im Gespräch angelegt haben. So wird das Video zum Nachtrag und nicht zum Ersatz des Termins.

Wie nennen Sie das Terminfenster?

Ein Terminfenster ist ein Zeitraum, den der Kontakt wählt, mit zwei Vorschlägen und einem Standard für die Dauer. Nennen Sie es früh, damit die Einladung konkret wird.

Der Kalender des Außendienstes oder des Studios bestimmt die Fenster. Nennen Sie nur Zeiten, die tatsächlich frei sind, und bestätigen Sie die Wahl mit Datum, Uhrzeit und Einwahlweg. Ein offenes „Wann passt es Ihnen?“ führt zu einer Wiedervorlage und zu keinem Termin.

Eine Zahl von Minuten nennen Sie erst dann, wenn der Termin feststeht. Vorher wirkt sie wie eine Verpflichtung, bevor der Kontakt zugesagt hat.

Welche Fragen klären den Anlass vor der Einladung?

Vor der Einladung klären Sie den Anlass in zwei Fragen. Ohne Anlass ist eine Liveshow ein Besuch ohne Grund, und der Kontakt sagt zu Recht Nein.

Fragen Sie: „Was müsste passieren, damit Sie sich das Produkt genauer ansehen?“ Die Antwort zeigt, ob ein Anlass vorliegt oder nur Neugier. Fragen Sie danach: „Wer würde im Haus mit dem Produkt arbeiten?“ Die Antwort zeigt, wen Sie zur Liveshow einladen müssen.

Die Antworten halten Sie in einem Satz fest, bevor Sie die Einladung aussprechen. Der Kaufcheck prüft danach, ob der Kontakt eine Liveshow braucht oder ob er direkt einen Termin mit dem Vertrieb verdient.

Was zeigt eine Einladungsserie aus der Praxis?

In einem Projekt für einen Anbieter von Schweißtechnik lud das Team 70 Kontakte mit B-Status zu einer Liveshow ein. Der Anruf nannte den Nutzen, den Ablauf und das Terminfenster in dieser Reihenfolge.

Von den 70 Kontakten sagten 22 zu, und 14 Gespräche endeten mit einem Termin beim Vertrieb. Die übrigen 8 Zusagen blieben ohne Termin, weil der Anruf die Entscheider nicht erreichte. Das Team legte für diese Kontakte eine Wiedervorlage mit Datum und Anlass an, und drei davon meldeten sich im nächsten Quartal von selbst.

Die Einladung wirkte, weil das Team die Liveshow nicht als Verkauf verkaufte. Es lud zu einer Vorführung ein, und der Termin mit dem Vertrieb folgte nach dem Video.

Was passiert bei einer Bitte um ein Video?

Ein Kontakt, der bei der Bitte um ein Video bleibt, ist nicht automatisch abgelehnt. Er will eine Entscheidung vorbereiten, und das lässt sich in der Liveshow besser erledigen.

In einem Projekt für einen Anbieter von Kompressortechnik fragten 25 Kontakte nach einem Video. Das Team schickte kein Video, sondern bot das Terminfenster an, und 4 Kontakte nahmen es ohne weitere Rückfrage an. Drei davon wurden zur Liveshow, einer sagte den Termin ab, weil der Entscheider verreist war.

Die Zahl zeigt, dass die Bitte um ein Video oft eine Frage nach Sicherheit ist. Antworten Sie mit dem Ablauf, nicht mit einem Argument zum Produkt.

Wann passt die Liveshow als Einladung nicht?

Eine Liveshow passt nicht bei jedem Kontakt. Sie braucht einen Anlass, einen Entscheider im Gespräch und ein Produkt, das sich im Studio vorführen lässt.

  • Wenn der Kontakt schon ein Angebot angefragt hat, passt eine Liveshow nicht als Einladung. Er braucht einen Termin mit dem Vertrieb, keinen Umweg über das Video.
  • Wenn Sie das Produkt noch nicht im Studio vorführen können, lädt die Einladung zu einem Versprechen ein, das Sie nicht halten.

Ein Kontakt mit akutem Bedarf braucht keinen Umweg über ein Video. Er braucht einen Termin mit dem Außendienst oder dem Vertrieb, und zwar schnell. Wer die Liveshow als Ersatz für Gespräche einsetzt, verliert die Nähe, die einen Termin trägt. Die Wiedervorlage bleibt das Werkzeug für alle Kontakte, die noch nicht so weit sind.

Wie geht es nach der Zusage weiter?

Nach der Zusage bestätigen Sie den Termin mit Datum, Uhrzeit und Einwahl, und Sie nennen eine Person, die Fragen beantwortet, falls der Kontakt absagen muss. Die Bestätigung ist der Moment, in dem die Einladung zum Termin wird.

Im Termin führt KRAUSS die Vorführung durch und notiert die Fragen des Kontakts. Nach dem Termin geht die Notiz an den Vertrieb des Kunden, damit das Gespräch dort weitergeht, wo es aufhörte. Die Ablauf-Beschreibung der Liveshow steht auf der Leistungsseite zur Liveshow.

Eine Zusage ohne Bestätigung ist keine Zusage. Schreiben Sie das Terminfenster in die Einladung, bevor Sie auflegen, und senden Sie die Bestätigung noch am selben Tag. So bleibt der Termin im Gedächtnis des Kontakts.

Die Methode beschreibt, wie KRAUSS Kontakte vor dem Termin einordnet, und zeigt, wo die Liveshow in dieser Reihe steht.

Welche Begriffe brauchen Sie für das Gespräch?

Im Gespräch fallen Begriffe, die der Kontakt kennen sollte und die Sie nicht erklären müssen. Zwei davon erklären Sie trotzdem, weil sie im Einkauf anders verstanden werden.

Die Liveshow ist eine Live-Beratung per Video, die vollständig digital läuft. Sie ist für Kontakte gedacht, die ein Produkt sehen wollen, aber noch keinen akuten Bedarf haben. Wenn der Kontakt das Wort Demo verwendet, sagen Sie „Vorführung“, denn das ist der Begriff, den Sie einlösen.

Was prüfen Sie nach dem Anruf?

Nach dem Anruf prüfen Sie den Leitfaden an fünf Stellen, bevor Sie die Notiz schreiben. Jede Stelle lässt sich mit Ja oder Nein beantworten.

  • Der Nutzen steht vor dem Ablauf, und der Kontakt hat ihn gehört.
  • Das Terminfenster enthält zwei konkrete Vorschläge und einen Standard.
  • Die Antwort auf die Videobitte nennt einen Anlass und keine Datei.
  • Die Zusage ist bestätigt, mit Datum, Uhrzeit und Einwahl.
  • Die Notiz für den Vertrieb enthält den Anlass und den Entscheider.

Wer alle fünf Felder mit Ja beantwortet, hat eine Einladung geführt, die im Termin ankommt. Fehlt ein Feld, holen Sie es im Rückruf nach.

Wie halten Sie die Einladung schlank?

Die Einladung bleibt kurz, weil jeder Satz über drei hinaus den Kontakt ermüdet. Mehr als drei Sätze brauchen Sie nur, wenn der Kontakt gezielt nachfragt.

Lassen Sie Fachbegriffe weg, die der Kontakt nicht kennt, und verzichten Sie auf Preise im ersten Anruf. Die Preisfrage beantworten Sie mit dem Satz aus der Preisantwort von KRAUSS und verweisen auf den Angebotskonfigurator. So bleibt die Einladung bei ihrem Zweck: einem Termin mit Nutzen.

Die Telefonakquise mit Terminvereinbarung beschreibt den Ablauf vom ersten Anruf bis zum Termin. Ein Gespräch mit Jesse Klotz klärt, welche Form zu Ihrem Vertrieb passt.

Vom Wissen zum Termin

Was kostet das in Ihrem Markt?

Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.

Kennzahlen von KRAUSS: 100.000+ Vereinbarte Verkaufstermine seit 2011, 480.000+ Entscheiderkontakte in der Datenbank, 30+ Mitarbeiter, 14 Tage bis zu den ersten Terminen
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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wann lade ich zur Liveshow ein und wann zu einem Termin vor Ort?

Die Liveshow passt, wenn der Kontakt ein Produkt sehen soll, aber noch keinen akuten Bedarf hat. Ein Kontakt mit klarem Bedarf und Entscheidungsrecht bekommt den Termin vor Ort oder beim Vertrieb. Die Einordnung beruht auf dem Kaufcheck von KRAUSS, nicht auf einer Marktregel.

02Muss der Kontakt die Liveshow vorab vorbereiten?

Nein. Die Einladung nennt den Nutzen und das Terminfenster, mehr nicht. Eine Vorbereitung verlangt Zeit, die viele Einkäufer nicht haben. Sagen Sie stattdessen, welche Frage Sie im Termin klären wollen.

03Was passiert, wenn der Kontakt absagt?

Notieren Sie den Grund und setzen Sie eine Wiedervorlage mit Datum. Fragen Sie beim Absagen nach einem anderen Zeitfenster, nicht nach einer Begründung. Ein zweiter Anruf ohne neuen Anlass schadet dem Kontakt mehr als er nutzt.

04Wer führt die Liveshow durch?

KRAUSS führt die Liveshow aus dem eigenen Studio in Landsberg am Lech durch. Der Außendienst reist nicht an. Nach dem Termin übergibt KRAUSS die Angebotsanfrage an den Vertrieb des Kunden.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

Zum Mitnehmen

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