Inhalt10 Abschnitte
- 01Was bedeutet „Ich muss den Termin leider verschieben“, wenn der Termin schon zugesagt war?
- 02Welcher Satz hält den Termin, wenn er verschoben werden soll?
- 03Wie antworten Sie, wenn die Arbeit akut ist?
- 04Wie antworten Sie, wenn der Kontakt abwägt?
- 05Wann endet die Terminierung nach einer Verschiebung?
- 06Wie sieht das in einem Projekt aus?
- 07Was notieren Sie nach jeder Verschiebung?
- 08Wie sieht eine Verschiebung im Kalender aus?
- 09Wann passt der Weg nicht?
- 10Wie halten Sie den Kontakt nach dem Ende offen?
Was bedeutet „Ich muss den Termin leider verschieben“, wenn der Termin schon zugesagt war?
Der Kontakt hat nach der Zusage abgewogen und den Termin gegen andere Arbeit gesetzt. Der Satz ist selten eine Absage in der Sache. Er zeigt, dass der Termin noch keinen festen Platz im Kalender hat, den der Kontakt gegen den Tag verteidigen will.
Die Zusage kam im Gespräch, und der Kalender kam danach. Zwischen beiden liegen meist ein bis drei Tage, in denen Tagesgeschäft, Kollegen und Rückfragen den Termin verdrängen. Das ist kein Desinteresse, aber es ist auch kein Grund, den Termin unbefristet offen zu lassen.
Drei Auslöser sind üblich, und jeder braucht eine andere Antwort.
| Auslöser | Woran Sie ihn erkennen | Ihre Antwort |
|---|---|---|
| Akute Arbeit | Der Kontakt nennt Tagesgeschäft, Krankheit oder einen Kollegen | Zwei neue Zeiten in den nächsten zwei Werktagen nennen |
| Abwägung | Er fragt, ob es nicht später ginge, ohne einen Grund zu nennen | Den Nutzen des Termins in einem Satz wiederholen, dann neue Zeit |
| Nachlassendes Interesse | Verschiebungen folgen dicht aufeinander, ohne Zeitraum | Beim dritten Mal die Terminierung beenden |
Welcher Satz hält den Termin, wenn er verschoben werden soll?
Bestätigen Sie die Verschiebung kurz, und bieten Sie sofort zwei konkrete Zeiten an, bevor der Kontakt ausweicht. Die Bestätigung nimmt den Druck aus dem Gespräch, die beiden Zeiten geben ihm eine Entscheidung.
Kein Problem, [Name], wir verschieben. Passt Ihnen [Datum] um [Uhrzeit] oder [Datum] um [Uhrzeit] besser?
Zwei Zeiten sind der Unterschied zu einer offenen Frage. Eine offene Frage fordert den Kontakt auf, eine neue Zeit selbst zu finden, und genau das schiebt er auf. Zwei Vorschläge lassen ihn zwischen Ja und Nein wählen, und das Nein verliert dabei seine Bequemlichkeit.
Bleibt die Antwort „Ich melde mich“, bestätigen Sie den Vorschlag noch einmal und setzen eine Wiedervorlage für den nächsten Werktag. Ein Anruf ohne Zeit bleibt ein offener Punkt, und ein offener Punkt verschwindet schnell.
Wie antworten Sie, wenn die Arbeit akut ist?
Fragen Sie nach dem Zeitfenster, in dem der Kontakt wieder Luft hat, und nicht nach dem Grund. Der Grund ist meist Tagesgeschäft, und die Frage nach dem Grund führt in ein Gespräch über den Alltag des Kontakts. Das Zeitfenster führt zurück zum Termin.
„Wann haben Sie in der nächsten Woche eine halbe Stunde ohne Unterbrechung?“ Diese Frage verlangt einen Befund, keinen Grund. Der Kontakt nennt einen Tag, und Sie bestätigen die Uhrzeit, die er nennt, nicht Ihre.
Liegt das Zeitfenster außerhalb der Woche, nennen Sie den nächsten Werktag mit zwei Uhrzeiten. Ein Termin in drei Wochen verliert meist den Anlass, aus dem der Kontakt zugesagt hat. Sagen Sie das ehrlich, wenn der Kontakt weiter nach hinten drängt.
Wie antworten Sie, wenn der Kontakt abwägt?
Nennen Sie den einen Nutzen, den der Kontakt im Termin erwarten kann, und fragen Sie, was ihn davon abhält. Sie wiederholen den Anlass, nicht Ihr Angebot. Der Anlass ist der Grund, aus dem er zugesagt hat, und den erinnert er am ehesten.
„Bevor wir verschieben: Was müsste im Termin passieren, damit er sich für Sie lohnt?“ Die Antwort zeigt, ob der Anlass noch besteht. Nennt der Kontakt einen Punkt, nehmen Sie ihn in die Notiz auf und setzen den neuen Termin darauf. Nennt er keinen, ist die Abwägung ein Zeichen, dass der Anlass nicht mehr trägt.
Hören Sie an dieser Stelle ehrlich zu. Ein Kontakt, der abwägt, weil der Termin nicht passt, sagt das oft nach der zweiten Frage. Eine dritte Frage verstärkt nur den Eindruck, dass Sie nicht zuhören.
Wann endet die Terminierung nach einer Verschiebung?
Die Terminierung endet, wenn der Termin zum dritten Mal fällt. Dann erhält der Kontakt keinen vierten Vorschlag, auch wenn er einen neuen Anlass ankündigt. Sie notieren den Grund, setzen die Wiedervorlage auf einen späteren Zeitraum und lassen den Kontakt in Ruhe.
Das ist die Regel, und sie gilt, auch wenn der Kontakt freundlich wirkt. Ein dritter Termin, der wieder fällt, hat keinen Kalenderplatz mehr, und jeder weitere Anruf kostet Zeit, die in einem Gespräch mit einem Kontakt mit echtem Anlass fehlt.
Sagen Sie beim dritten Mal kurz und ohne Vorwurf: „Dann lassen wir den Termin für den Moment. Ich setze eine Wiedervorlage, wenn sich bei Ihnen etwas ändert.“ Der Satz beendet die Terminierung und lässt den Kontakt nicht schlecht dastehen.
Wie sieht das in einem Projekt aus?
In einem Projekt für einen Anbieter von Dosiertechnik lagen 14 zugesagte Termine im Kalender. Vier davon wurden verschoben. Zwei fanden innerhalb von zwei Werktagen statt, einer kam nach drei Wochen zustande, und einer fiel aus, weil der Kontakt die Firma wechselte.
Die Zahlen sind ein Praxiswert aus der Telefonarbeit, kein Ergebnis einer Studie. Der Unterschied machte die Bestätigung mit zwei Zeiten, nicht das Gespräch über den Grund. Wo die Zusage nach einem Tag wieder kippte, war der Termin ohne Notiz geblieben.
Was notieren Sie nach jeder Verschiebung?
Notieren Sie drei Dinge: das alte Datum, den Grund mit dem Wort des Kontakts und die neue Zeit mit dem Namen des Ansprechpartners. Ohne diese Notiz weiß der nächste Anrufer nicht, dass der Kontakt schon verschoben hat, und fragt erneut nach dem Anlass.
Ergänzen Sie die Notiz um die Zahl der Verschiebungen. Beim dritten Mal sehen Sie auf einen Blick, dass die Terminierung endet. Wer die Notiz führt, muss sich nicht an die Zahl erinnern, und der Kontakt bekommt keinen vierten Vorschlag von einem Kollegen.
- Altes Datum und neue Zeit im Datensatz
- Grund mit dem Wort des Kontakts
- Zahl der Verschiebungen, Stand nach dem Gespräch
- Name des Ansprechpartners im Datensatz
- Wiedervorlage gesetzt, wenn der Termin fällt
Wie sieht eine Verschiebung im Kalender aus?
Eine Verschiebung, die hält, hat eine Bestätigung, eine Erinnerung und eine Notiz. Die Bestätigung nennt den neuen Tag und die Uhrzeit, die Erinnerung kommt am Vortag, und die Notiz hält fest, wer den Termin nennt. Fehlt eines der drei Elemente, steigt das Risiko, dass der Termin erneut fällt.
Die Terminierung als Ganzes beschreibt die Seite Terminvereinbarung-Agentur. Wie Sie fehlende Termine im Alltag verringern, zeigt der Leitfaden No-show-Termine reduzieren.
Wann passt der Weg nicht?
Der Weg passt nicht, wenn der Kontakt bei der ersten Zusage schon kein Interesse am Anlass hat. Dann hilft die Verschiebung nicht, und die Terminierung endet früher. Sie beenden das Gespräch freundlich und notieren den Grund.
Ein zweiter Fall: Wenn der Kontakt einen Termin nur verschiebt, um die Verhandlung mit einem anderen Anbieter abzuschließen, gibt es keine Zeit, die ihm hilft. Dann endet die Terminierung, und Sie fragen nach dem Stand der Entscheidung.
- Wenn der Kontakt eine Verschiebung um mehr als einen Monat nennt, bleibt der Termin liegen. Setzen Sie dann die Wiedervorlage auf den genannten Monat und nicht auf den nächsten Werktag.
- Wenn der Kontakt den Termin absagt, weil er die Firma gewechselt hat, endet der Termin, und Sie fragen nach dem neuen Ansprechpartner.
- Wenn der Kontakt die Verschiebung mit einem Vorwurf verbindet, ist das Gespräch beendet. Eine Entschuldigung für die eigene Terminplanung hilft dann mehr als ein neuer Vorschlag.
- 01
Nach dem Grund der Verschiebung fragen, bevor Sie einen neuen Termin nennen.
Folge: Der Kontakt erklärt, und das Gespräch dehnt sich. Der Termin bleibt offen, bis der Kalender wieder voll ist.
Besser: Die Verschiebung bestätigen und zwei Zeiten nennen, den Grund erst danach fragen.
- 02
Eine offene Frage stellen, wann es dem Kontakt passt.
Folge: Eine offene Frage gibt dem Kontakt Zeit, sich zu entziehen, und die Verschiebung zieht sich über Wochen.
Besser: Zwei konkrete Zeiten nennen und um eine Entscheidung bitten.
- 03
Den verschobenen Termin ohne Notiz im Datensatz lassen.
Folge: Der nächste Anrufer weiß nicht, dass der Kontakt schon zweimal verschoben hat, und fragt erneut nach dem Anlass.
Besser: Datum, Grund und neue Zeit wörtlich in die Notiz schreiben.
Wie halten Sie den Kontakt nach dem Ende offen?
Setzen Sie eine Wiedervorlage auf den Zeitpunkt, den der Kontakt selbst genannt hat. Nennt er keinen, setzen Sie sie auf drei Monate und fragen beim nächsten Anlass nach dem Stand. Eine Wiedervorlage, die auf einen echten Anlass zeigt, bringt mehr als jeder neue Versuch im selben Quartal.
Die Grundlage des Vorgehens steht in der Methode.
Die Einwandbehandlung im Telefonat beschreibt der Leitfaden Einwandbehandlung am Telefon. Ein Gespräch zu Ihrer Liste führen Sie im Gespräch mit Jesse Klotz.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn das Gespräch sitzt, führen wir es für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.









