Was bedeutet Retargeting im B2B-Vertrieb?
Retargeting spielt Anzeigen für Personen aus, die eine Website besucht haben, ohne etwas anzufragen. Das Werkzeug gehört zum Performance Marketing und wirkt auf Interessenten, die schon Kontakt hatten. Es ersetzt keine Erstansprache, es erinnert an einen Kontakt, der schon stattfand.
KRAUSS bietet Anzeigen als Teil des Performance Marketings an. Retargeting ist eine Form davon, die nur mit Besuchern arbeitet, die der Auftraggeber schon gewonnen hat.
Wie lange zählt ein Besuch für Retargeting?
Das Zeitfenster bestimmt, wie lange ein Besucher in der Zielgruppe bleibt. Ein kurzes Fenster erreicht nur frische Interessenten, ein langes Fenster erreicht auch Besucher, deren Anlass längst vorbei ist.
| Zeitfenster | Was der Besucher gesehen hat | Eignung |
|---|---|---|
| 7 Tage | Preisseite oder Leistungsseite | Kurz, passend für eine Anzeige zu einem konkreten Angebot |
| 30 Tage | Mehrere Seiten oder ein Fachbeitrag | Für Wiederholung geeignet, Ermüdung im Blick behalten |
| 90 Tage | Ein einzelner Blogbeitrag | Zu lang für einen einzelnen Besuch, die Zielgruppe verwässert |
Im B2B ist die Zielgruppe oft zu klein. Eine Website, die täglich wenige Firmen besucht, liefert wenige Personen für Retargeting. Rechnen Sie mit der Zahl der Besucher, bevor Sie ein Budget festlegen. Ein Rechner für Lead und Kennzahlen hilft, die Größenordnung zu prüfen, bevor Sie Geld ausgeben.
Wann lohnt sich Retargeting im B2B nicht?
Retargeting lohnt sich selten, wenn kaum jemand die Seite besucht. Dann bleibt das Budget bei wenigen Personen hängen, und jede Anzeige sieht dieselben Menschen wieder. Setzen Sie in dem Fall auf eine Erstansprache, etwa die Telefonakquise, die auch Konten erreicht, die die Seite nie besucht haben.
Bei sehr kleinen Zielgruppen wirkt Retargeting schnell aufdringlich. Eine Pause zwischen den Anzeigen und ein klarer Anlass wirken besser als eine dichte Abfolge. Die Kaltakquise bleibt der Weg, wenn die Zielgruppe nicht reicht.








