Was bedeutet Lookalike Audiences im B2B-Vertrieb?
Eine Lookalike Audience erweitert eine Liste, die Sie hochladen, um Personen mit ähnlichen Merkmalen. Die Plattform wählt die Merkmale nach eigenen Kriterien. Sie sehen diese Kriterien nicht, deshalb prüfen Sie das Ergebnis an den Anfragen und nicht an der Größe der Gruppe.
Im Vertrieb ist die Ausgangsliste der eigentliche Hebel. Sie bestimmt, welches Muster erkannt wird. Eine Liste aus Zufallskontakten erzeugt ein Muster aus Zufall.
Wie groß muss die Ausgangsliste sein?
Die Ausgangsliste braucht genug Personen, damit ein Muster erkennbar wird. Die Richtwerte unten zeigen, wie sich die Größe auf das Ergebnis auswirkt.
| Größe der Ausgangsliste | Was die Erweiterung leisten kann | Empfehlung |
|---|---|---|
| unter 100 Personen | Kaum ein erkennbares Muster | Nicht als alleinige Grundlage nutzen |
| 100 bis 1.000 Personen | Ein erkennbares Muster mit breiter Streuung | Mit einer Ausschlussliste testen |
| mehr als 1.000 Personen | Muster und Streuung sind besser lesbar | Nach Rolle und Branche trennen |
Im B2B sind die Listen oft kleiner als 1.000 Personen. Dann ist die Erweiterung eher eine Vermutung als ein Muster. Eine enge Liste mit einer klaren Rolle schlägt eine große Liste aus allen Bereichen.
Wann passt ein Lookalike zur Ansprache?
Ein Lookalike passt, wenn Ihre Kunden einer klaren Rolle und Branche folgen. Ein Lookalike für Einkaufsleitungen im Großhandel ist präziser als einer für alle Geschäftsführer. Die Anzeige sollte den Anlass nennen, den die Zielgruppe kennt.
Die Erweiterung ersetzt nicht den Kontakt zum Entscheider. Wer die Rolle erreichen will, braucht am Ende einen Anruf oder eine direkte Antwort. Die Telefonakquise von KRAUSS führt diesen Schritt am Telefon aus.
Ein Lookalike lohnt sich außerdem nur, wenn Sie die Ergebnisse vergleichen. Stellen Sie die Gruppe der Erweiterung neben eine Vergleichsgruppe, sonst wissen Sie nicht, ob die Anzeige den Unterschied macht.








