Welche sechs Aufgaben im Vertrieb übernimmt generative KI?
Künstliche Intelligenz (KI) mit Texterzeugung übernimmt Aufgaben, bei denen Text aus vorhandenem Material entsteht oder sich umformen lässt. Die Tabelle nennt sechs solche Aufgaben und das Kriterium, nach dem sie sich eignen.
| Aufgabe | Kriterium für den Einsatz |
|---|---|
| Protokoll zusammenfassen | Die Quelle liegt vollständig vor |
| Entwurf für eine Nachricht | Eine Freigabe erfolgt vor dem Versand |
| Gesprächsnotiz gliedern | Die Notiz stammt aus dem Gespräch |
| Einwand umformulieren | Der Wortlaut stammt vom Kunden |
| Begriffe in einer Liste erklären | Die Begriffe sind geprüft |
| Prompt-Vorlage anpassen | Die Grenze bleibt erhalten |
Welche zwei Aufgaben übernimmt sie nicht?
Sie übernimmt keine verbindlichen Zusagen und keine Entscheidung darüber, wen man anspricht. Beide verlangen eine Quelle und eine Verantwortung, die ein Mensch trägt. Das Gegenargument: Die Ausgabe wirkt oft fertig, und genau das verleitet zum Versand ohne Prüfung. Beispielfall, fiktiv: Ein Entwurf nennt einen Liefertermin, den niemand zugesagt hat.
Wann ist der Einsatz sinnvoll?
Der Einsatz ist sinnvoll, wenn die Quelle vollständig im Kontext liegt und ein Mensch die Ausgabe liest. Fehlt eines davon, steigt das Risiko, dass das Modell Angaben ergänzt. Den Fehler dazu beschreibt die Halluzination.
- 01
Entwürfe ohne Freigabe versenden.
Folge: Ein Formulierungsfehler oder eine falsche Angabe erreicht den Kontakt.
Besser: Vor jedem Versand eine Freigabe einplanen.
- 02
Eine Zusage aus dem Entwurf übernehmen.
Folge: Ein Liefertermin steht im Angebot, den niemand zugesagt hat.
Besser: Zusagen nur von Menschen formulieren lassen.
- 03
Den Kontext nicht mitgeben.
Folge: Das Modell ergänzt fehlende Angaben selbst.
Besser: Alle Quellen für die Aufgabe in die Anfrage aufnehmen.








