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FachbegriffGrundlagen Vertrieb

Battle Card: Ein Wettbewerbsvergleich auf einer Seite

Auch: Wettbewerbskarte, Competitive Card, Konkurrenz Vergleichskarte

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht und aktualisiert

Definition

Eine Battle Card ist eine Seite, die Ihr Angebot mit einem Wettbewerber vergleicht und dem Vertrieb hilft, im Gespräch sicher zu antworten. Sie nennt Stärken, Schwächen, eine Frage an den Kunden und den Beleg für jede Aussage. Eine gute Battle Card zeigt auch, in welchen Fällen der Wettbewerber die bessere Wahl ist.

Stand Quellen

Auf einen Blick

Gruppe
Gespräch und EinwandQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Art
FachbegriffQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Was bedeutet Battle Card?

Eine Battle Card ist eine Vergleichsseite für ein Gespräch mit einem Wettbewerber. Der Vertrieb hält sie vor dem Termin in der Hand. Sie beantwortet die Frage, warum der Kunde Ihr Angebot wählen sollte, und sie nennt, wann das nicht zutrifft. Jede Karte gehört zu einem Wettbewerber.

Wie ist eine Battle Card aufgebaut?

Eine Karte besteht aus vier Feldern. Die Stärke nennt, was der Wettbewerber gut kann. Die Schwäche benennt eine Grenze, die sich belegen lässt. Die Frage hilft, den Bedarf des Kunden zu prüfen. Der Beleg verweist auf die Quelle der Aussage.

Aufbau einer Battle Card, Stand 10/2026
FeldInhaltBeispiel
StärkeWas der Wettbewerber gut kannSchnelle Einrichtung
SchwächeEine belegte GrenzeLange Vertragslaufzeit
FrageWas der Kunde zuerst brauchtWie lange dauert die Umstellung bei Ihnen?
BelegQuelle und Stand der AussageAngebot des Wettbewerbers, Stand 09/2026
Quelle: Einordnung der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Marktstudie.

Welche Regel gilt für jede Aussage?

Keine Aussage kommt auf die Karte ohne Quelle. Eine Behauptung wie "schneller als alle anderen" hält im Gespräch nicht, sobald der Kunde nachfragt. Schreiben Sie stattdessen, was Sie messen und wie Sie es messen. Der Beleg muss so weit tragen, dass ein Kollege ihn in fünf Minuten nachprüfen kann.

In einem Projekt für einen Anbieter von Verpackungsmaschinen hing die Karte an vier Fragen. Nach der Überarbeitung nannte das Team drei Gegenfragen statt neun Argumente, und die Gespräche dauerten im Schnitt länger.

Wann gewinnt der Wettbewerber?

Eine Battle Card, die nur Vorteile zeigt, verliert ihren Wert. Ehrlich ist die Karte erst, wenn sie den Fall nennt, in dem der Wettbewerber die bessere Wahl ist. Der Vertrieb verliert dadurch kein Gespräch, er gewinnt an Glaubwürdigkeit und erkennt früher, wo ein Kunde nicht passt.

Den Vergleich der Anbieter für die Telefonebene zeigt die Seite zur Telefonakquise.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wie viele Punkte sollte eine Battle Card haben?

Vier bis sechs Punkte reichen. Ein Vertriebler liest die Karte vor dem Gespräch und kann sich nur wenige Aussagen merken. Jeder Punkt braucht eine Frage an den Kunden, damit das Gespräch nicht zum Monolog wird.

02Darf man den Wettbewerber namentlich nennen?

Die Karte ist eine interne Unterlage, und sie bleibt im Team. Im Gespräch nennen Sie den Wettbewerber nur, wenn der Kunde ihn zuerst nennt. Vor einer öffentlichen Gegenüberstellung klären Sie die Rechtslage, etwa beim Markenrecht, mit einem Rechtsbeistand.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Glossar der Neukundengewinnung (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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