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FachbegriffLeads und Qualifizierung

Account-Based Marketing

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Veröffentlicht und aktualisiert

Definition

Account-Based Marketing (ABM) richtet Ansprache und Inhalte auf eine feste Liste von Zielkonten aus, statt auf eine breite Zielgruppe. Die Stufen reichen von einer persönlichen Ansprache je Konto bis zu einer Ansprache für viele Konten mit gleichem Profil. Für den Vertrieb zählt der Aufwand je Konto, denn er bestimmt, welche Stufe zur Liste passt.

Stand Quellen

Auf einen Blick

Gruppe
Leads und QualifizierungQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Art
FachbegriffQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Was bedeutet Account-Based Marketing im B2B-Vertrieb?

Account-Based Marketing dreht die Reihenfolge um. Zuerst steht die Liste der Konten, danach die Botschaft. Die Liste entsteht aus dem Ideal Customer Profile (ICP) und wird von Vertrieb und Marketing gemeinsam gepflegt. Ohne Liste bleibt es eine Kampagne mit einem anderen Namen.

ABM misst den Erfolg an Konten, nicht an Klicks. Ein Konto zählt als gewonnen, wenn ein Gespräch mit der richtigen Rolle stattfindet. Die Kennzahl passt zu einer Liste, die sich bewusst klein hält.

Welche drei Stufen gibt es?

Die Stufen unterscheiden sich in der Zahl der Konten je Ansprache. Mit jeder Stufe sinkt der Aufwand je Konto, und die Ansprache wird allgemeiner.

Drei Stufen des Account-Based Marketings, Richtwerte der Redaktion
StufeKonten je AnspracheAufwand je Konto
One-to-one1 KontoHoch: eigene Recherche und eigene Botschaft
One-to-few2 bis 10 Konten mit gleichem ProfilMittel: gemeinsame Botschaft mit angepasstem Einstieg
One-to-manymehr als 10 Konten mit gleichem ProfilGering: Vorlage mit Platzhaltern
Quelle: Richtwerte der Redaktion der KRAUSS GmbH, keine Messung.

Die Stufen unterscheiden sich in der Zahl der Konten, nicht in der Qualität. Eine Stufe passt zu einer Liste, wenn der Aufwand je Konto zum Wert des Kontos passt. Eine große Liste mit hohem Aufwand je Konto ist selten sinnvoll.

Wie setzt der Vertrieb ABM am Telefon um?

Am Telefon wird ABM zu einer Liste, die Ihr Team Konto für Konto anruft. Jeder Anruf braucht einen Anlass, der vorher feststeht, etwa eine Eröffnung oder eine neue Ausschreibung, und nicht nur den Firmennamen.

Das Briefing hält den Anlass und die Zielrolle je Konto fest, bevor der Anruf beginnt. Die Rolle entscheidet über den Einstieg, siehe den Eintrag zum Entscheider. KRAUSS führt diese Telefonebene für Listen über die Telefonakquise aus.

Wann passt ABM nicht?

ABM passt nicht zu einem Markt mit vielen kleinen Konten und kurzen Kaufzyklen. Wer mit hunderten Kleinbetrieben arbeitet, braucht eher eine breite Ansprache. Ein ABM-Ansatz kostet Zeit je Konto, und diese Zeit fehlt dann bei den Anrufen.

In diesem Fall ist die Kaltakquise der bessere Einstieg. Ein Gespräch mit Jesse Klotz klärt, welche Stufe zu Ihrer Liste passt. Sie erreicht Konten ohne vorherige Liste und lernt aus jedem Gespräch, welche Konten sich lohnen.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Ist ABM dasselbe wie Kaltakquise?

Nein. ABM beschreibt die Ausrichtung auf eine Kontenliste. Die Kaltakquise beschreibt die Erstansprache eines Kunden, der den Anbieter nicht kennt. Eine feste Kontenliste lässt sich mit Kaltakquise bearbeiten, wenn die Konten vorher feststehen. Die beiden Begriffe überlappen, sie sind aber nicht gleich.

02Wie wählen Sie die Zielkonten aus?

Wählen Sie Konten nach dem Ideal Customer Profile aus, also nach Branche, Größe, Standort und einem erkennbaren Anlass. Ergänzen Sie die Liste um Konten, bei denen ein Signal wie eine Ausschreibung sichtbar ist. Prüfen Sie die Liste vor jeder Runde, denn Anlässe veralten schnell. Ein Gespräch mit Jesse Klotz klärt, welche Liste zu Ihrem Markt passt.
Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

Belege

Woher die Angaben stammen.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Glossar der Neukundengewinnung (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

Begriffe klar. Termine vereinbaren wir.

Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00