Inhalt5 Abschnitte
Was erledigen Sie in den ersten fünf Tagen?
In den ersten fünf Tagen schaffen Sie die Grundlagen: Zugänge, Briefing, Ansprechpartner, Testanrufe und Skript. Jeder Punkt nennt in Klammern, wer ihn verantwortet.
- Die Zugänge zu Kalender, Kundenverwaltung (CRM) und Kontaktliste sind eingerichtet und getestet. (Auftraggeber)
- Das Briefing mit Zielrolle, Anlass und Ausschlüssen ist unterschrieben. (Vertrieb)
- Ein Ansprechpartner für Rückfragen ist benannt, mit Antwortzeit. (Auftraggeber)
- Zehn Testanrufe sind geführt und mit Ergebnis festgehalten. (Dienstleister)
- Das Gesprächsskript ist freigegeben, mit einer Regel für Änderungen. (Vertrieb)
- Die Datenschutzfragen zum Gespräch sind mit dem Auftraggeber geklärt. (Auftraggeber)
Zehn Testanrufe zeigen früh, welche Rolle abnimmt und welcher Einwand zuerst fällt. Ein Briefing, das in dieser Woche noch Lücken hat, wird in der zweiten Woche teuer.
Was folgt in den Tagen sechs bis vierzehn?
Ab Tag sechs geht es um den Betrieb: Volumen, Meldewege, Übergabe der Termine und der erste Report. Die letzten sechs Punkte sichern, dass die Zahlen nach Tag vierzehn lesbar sind, und eine Vertriebsagentur arbeitet nur so lange ohne Reibung, wie diese Wege feststehen.
- Das Start-Volumen ist festgelegt, mit einer Schwelle für die Erweiterung. (Vertrieb)
- Der Meldeweg für Termine ist beschrieben: wer bekommt was, in welcher Frist. (Dienstleister)
- Die Übergabe eines Termins enthält Name, Rolle, Anlass und Einwände. (Dienstleister)
- Der Umgang mit Absagen und No-Shows ist geregelt. (Vertrieb)
- Die Wiedervorlagen ohne Termin liegen in einem gemeinsamen Ort. (Auftraggeber)
- Der erste Report mit Testanrufen und ersten Terminen ist abgenommen. (Vertrieb)
Welche Frist gilt für welche Meldung?
Die Tabelle nennt Vorschläge für Fristen, die Sie beim Start festlegen und an Ihre Abläufe anpassen.
| Meldung | Frist | Verantwortlich |
|---|---|---|
| Termin mit Name und Rolle | Am selben Werktag | Dienstleister |
| Absage oder Verschiebung | Innerhalb von zwei Stunden | Dienstleister |
| Rückfrage zum Briefing | Antwort innerhalb eines Werktags | Auftraggeber |
| Wochenreport | Montags bis 10 Uhr | Dienstleister |
| Änderung am Skript | Schriftlich, mit Datum | Vertrieb |
Wie lief der Start bei einem Maschinenbauer?
Ein Maschinenbauer mit 120 Beschäftigten startete mit 2 Testanrufen am ersten Tag und 10 am dritten. Die Freigabe des Skripts dauerte 3 Tage, weil der Einkauf eine Formulierung zur Dauer strich. Nach vierzehn Tagen standen 4 Termine im Kalender, die alle mit einer Gesprächsnotiz übergeben wurden.
Wann passt der Ablauf nicht?
Der Ablauf passt nicht, wenn Sie nur eine einmalige Aktion planen oder der Dienstleister keinen Zugriff auf den Kalender bekommt.
- Für einen Dienstleister, der nur einmal eine Adressliste anruft, lohnt dieser Ablauf nicht: Dann genügt das Briefing.
- Ohne benannten Ansprechpartner auf Ihrer Seite stockt der Start, egal wie vollständig die Liste ist.
Das Briefing selbst beschreibt die Checkliste zur Terminierung, die Steuerung über Monate der Leitfaden zu externen Vertriebsdienstleistern. Den Ablauf der Terminierung zeigt die Seite zur Telefonakquise. Stand: Oktober 2026.


Zum Mitnehmen
Onboarding-Checkliste drucken oder als PDF speichern
Die Checkliste lesen Sie frei auf dieser Seite. Die Druckfassung zu „Onboarding-Checkliste für einen externen Terminierer in vierzehn Tagen“ bekommen Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse. Name und Firma sind freiwillig.
Vom Wissen zum Termin
Was kostet das in Ihrem Markt?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit und Terminmenge. Wenn die Punkte sitzen, führen wir die Gespräche für Sie. Das Testprojekt prüft an echten Terminen, was Ihre Zielgruppe hergibt. Den Umfang legen Sie im 15-Minuten-Gespräch fest.








