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Checkliste

Gibt es eine Einwandkarte für Telefonakquise zum Ausdrucken? Zwölf Einwände

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ja, eine Einwandkarte nennt je Einwand eine Rückfrage und eine Antwort in einem Satz. Diese Karte hat zwölf Einwände in zwei Tabellen, sechs zu Zeit und Interesse, sechs zu Lieferant, Preis und Entscheidung. Hängen Sie sie neben das Telefon, bis Sie sie nicht mehr brauchen. Die Druckfassung gibt es mit Ihrer E-Mail-Adresse.

Stand Quellen

Dazu: Einwand-Spickzettel, Spickzettel mit 10 Formulierungen, per E-Mail, per E-Mail nach Angabe von Name und Adresse.

Fakten

Einwände auf der Karte
Zwölf in zwei Gruppen mit Rückfrage und Antwort in einem SatzQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Aufbau je Einwand
Einwand, Hintergrund, Rückfrage, Antwort in einem SatzQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Format der Druckfassung
Eine Seite, im Druckdialog als PDF speicherbarQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Die Checkliste lesen Sie frei auf dieser Seite.Zur Druckfassung

Inhalt5 Abschnitte
  1. 01Gibt es eine Einwandkarte für Telefonakquise zum Ausdrucken?
  2. 02Welche Einwände zu Lieferant, Preis und Entscheidung stehen auf der Karte?
  3. 03Wie setze ich die Karte im Alltag ein?
  4. 04Wie baue ich meine eigene Einwandkarte?
  5. 05Wann hilft eine Einwandkarte nicht?

Gibt es eine Einwandkarte für Telefonakquise zum Ausdrucken?

Ja, die Einwandkarte für Telefonakquise zum Ausdrucken hat zwölf Einwände in zwei Tabellen. Jede Zeile nennt den Einwand, was oft dahintersteckt, eine Rückfrage und eine Antwort in einem Satz. Die erste Tabelle deckt Zeit und Interesse ab.

Einwandkarte Teil 1, Zeit und Interesse, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
EinwandWas oft dahinterstecktRückfrageAntwort in einem Satz
„Kein Bedarf“Kein Bezug zur eigenen Lage„Wie lösen Sie [Thema] heute?“„Dann hören Sie von uns, wenn sich dort etwas ändert.“
„Keine Zeit“Schlechter Zeitpunkt„Wann passt es besser, heute Nachmittag oder morgen früh?“„Dann rufe ich um [Uhrzeit] noch einmal an.“
„Schicken Sie Unterlagen“Gespräch beenden oder Information„Wer entscheidet darüber, und wann steht die Planung an?“„Die Unterlagen kommen heute, ich rufe am [Datum] an.“
„Rufen Sie später an“Kein Anlass jetzt„Was steht bei Ihnen bis dahin an?“„Ich notiere den [Datum] und rufe dann an.“
„Ich bin nicht zuständig“Falsche Rolle„Wer ist bei Ihnen dafür zuständig?“„Danke, ich rufe dort an und nenne Ihren Namen nur, wenn Sie das möchten.“
„Interessiert uns nicht“Kein Anlass erkannt„Was müsste sich bei Ihnen ändern, damit es Sie interessiert?“„Verstanden, ich lege den Kontakt mit Datum auf Wiedervorlage.“
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Die Rückfrage hat Vorrang. Wer nach „Keine Zeit“ sofort mit der Produktvorstellung beginnt, bestätigt den Einwand. Die Einwandbehandlung beginnt mit dem Grund.

Welche Einwände zu Lieferant, Preis und Entscheidung stehen auf der Karte?

Die zweite Tabelle deckt Lieferant, Preis und Entscheidung ab, die Einwände, hinter denen oft ein echtes Bedenken steckt.

Einwandkarte Teil 2, Lieferant, Preis und Entscheidung, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
EinwandWas oft dahinterstecktRückfrageAntwort in einem Satz
„Wir haben schon einen Lieferanten“Wechsel kostet Mühe„Was würde Sie überzeugen, einen zweiten Anbieter zu vergleichen?“„Ein kurzer Vergleich zeigt Ihnen, wo Sie stehen.“
„Zu teuer“Nutzen noch nicht klar„Womit vergleichen Sie, und was kostet Sie das Problem heute?“„Dann rechnen wir es im Termin gemeinsam durch.“
„Das entscheidet die Zentrale“Entscheider sitzt woanders„Wer in der Zentrale entscheidet, und wie läuft es dort?“„Dann bereite ich ein Gespräch mit dieser Person vor.“
„Wir hatten schlechte Erfahrungen“Vertrauen fehlt„Was ist damals passiert?“„Danke, das ist der Punkt, den wir im Termin zuerst klären.“
„Das machen wir selbst“Eigenleistung gewünscht„Was kostet Sie das heute an Zeit?“„Dann zeigen wir im Termin, wo wir Ihnen Zeit sparen können.“
„Im Moment ist kein Budget da“Zeitpunkt oder Priorität„Wann wird bei Ihnen über das nächste Budget entschieden?“„Dann sprechen wir vor der Planung, nicht danach.“
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Der Einwand „Zu teuer“ ist oft ein Einwand zum Nutzen. Wer nach dem Preis nicht nach der Alternative fragt, verhandelt über eine Zahl, die der Kunde noch nicht einordnen kann.

Wie setze ich die Karte im Alltag ein?

Sie setzen die Karte in zwei Schritten ein: vor dem Anruf prüfen, im Anruf nur die Rückfrage ansehen. Die Liste fasst es in elf Punkten zusammen.

  • Ich habe die Karte ausgedruckt und neben das Telefon gelegt.
  • Ich habe die Rückfragen zu den drei häufigsten Einwänden meiner Zielgruppe gelesen.
  • Ich habe zu jedem Einwand der Karte einen eigenen Satz im Kopf.
  • Ich lasse den Einwand ausreden und mache eine Pause.
  • Ich bestätige den Einwand in einem Satz.
  • Ich sage die Rückfrage in meinen Worten und lese sie nicht ab.
  • Ich höre die Antwort zu Ende, bevor ich etwas sage.
  • Ich markiere den Einwand mit einem Strich.
  • Ich notiere nach dem Anruf, ob die Rückfrage das Gespräch offen gehalten hat.
  • Ich ergänze neue Einwände am Ende der Woche auf der Karte.
  • Ich lege jeden Kontakt ohne Termin mit Datum auf Wiedervorlage.

Die Strichliste ist der Teil, der die Karte besser macht. Nach einer Woche sehen Sie, welche Einwände häufig fallen und bei welchen die Rückfrage trägt.

In einem Projekt für einen Anbieter von Lagertechnik führte ein Team vier Wochen eine Strichliste. Von 120 Gesprächen mit Entscheidern fiel in 71 ein Einwand: 24 Mal „Kein Bedarf“, 19 Mal „Keine Zeit“, 15 Mal „Schicken Sie Unterlagen“ und 13 Mal „Wir haben schon einen Lieferanten“. Das Team schrieb zu jedem der vier Einwände eine zweite Rückfrage auf die Karte. Von den 71 Gesprächen mit Einwand endeten 58 ohne nächsten Schritt. In den nächsten 120 Gesprächen mit der erweiterten Karte fiel bei 68 ein Einwand, und 39 davon endeten ohne nächsten Schritt.

Wie baue ich meine eigene Einwandkarte?

Sie bauen sie mit einer Vorlage mit vier Feldern je Einwand und füllen sie aus Ihren eigenen Gesprächen.

Vorlage: Einwandkarte zum Selbst-Ausfüllen
Einwand: [Satz in den Worten des Kunden]
Was oft dahintersteckt: [Vermutung in einem Satz]
Rückfrage: [Frage, die den Grund klärt]
Antwort in einem Satz: [kurze Antwort, die den nächsten Schritt nennt]
Häufigkeit: [Striche pro Woche]

Beginnen Sie mit den vier Einwänden, die Sie am häufigsten hören, und ergänzen Sie jede Woche einen. Nach vier Wochen haben Sie eine Karte, die zu Ihrer Zielgruppe passt.

Wann hilft eine Einwandkarte nicht?

Eine Karte hilft nicht, wenn Zielgruppe oder Anlass nicht stimmen oder wenn Sie sie ablesen.

  • Wenn Sie die Karte ablesen, klingt der Anruf nach Karte: Sie ist eine Gedächtnisstütze für Rückfragen, kein Text zum Vorlesen.
  • Wenn Ihr häufigster Einwand „Kein Bedarf“ lautet, liegt das Problem oft vor dem Einwand, bei Zielgruppe oder Anlass, und keine Karte löst das.

Prüfen Sie in dem Fall zuerst den Zielgruppen-Check. Den Ablauf nach dem Einwand zeigt der Spickzettel mit zwölf Punkten, das ganze Gespräch der Leitfaden zur Kaltakquise. KRAUSS trainiert Einwandbehandlung im Vertriebstraining im Rollenspiel, und die Telefonakquise mit Terminvereinbarung übernimmt die Gespräche für Sie.

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Vom Wissen zum Termin

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wie benutze ich die Einwandkarte im Telefonat?

Legen Sie sie neben das Telefon und blicken Sie nur auf die Rückfrage, wenn der Einwand fällt. Lesen Sie die Rückfrage nicht ab, sondern sagen Sie sie in Ihren Worten. Nach dem Anruf markieren Sie den Einwand mit einem Strich. So sehen Sie nach einer Woche, welche Einwände häufig sind.

02Welche Einwände kommen im B2B am häufigsten?

Das hängt von Zielgruppe und Anlass ab. Häufig sind „Kein Bedarf“, „Keine Zeit“, „Schicken Sie Unterlagen“ und „Wir haben schon einen Lieferanten“. Zählen Sie bei sich nach, denn Ihre Häufigkeit zählt, nicht ein Durchschnitt. Das Beispiel unten zeigt, wie eine Strichliste dafür aussieht.

03Warum eine Rückfrage statt einer Antwort?

Eine Rückfrage findet den Grund hinter dem Einwand, eine Antwort verteidigt Ihr Angebot gegen eine Oberfläche. Auf „Kein Bedarf“ hilft kein Argument, bevor Sie wissen, wie der Kontakt das Thema heute löst. Fragen Sie zuerst und antworten Sie danach in einem Satz.

04Wie erweitere ich die Karte um eigene Einwände?

Notieren Sie jede Woche die Einwände, die nicht auf der Karte stehen, und ergänzen Sie je Einwand eine Rückfrage. Nach vier Wochen haben Sie eine Karte, die Ihre Zielgruppe abbildet. Die Vorlage am Ende dieser Seite gibt die Felder vor.
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Belege

Woher die Angaben stammen.

Diese Seite nennt keine Tatsachen über die Welt, die eine fremde Quelle brauchen. Die Angaben zu KRAUSS stammen von den eigenen Seiten.

  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
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  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
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