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Checkliste

Einwandbehandlung am Telefon: Spickzettel mit zwölf Punkten

Jesse KlotzGeschäftsführer Performance Marketing
Stand
Erstveröffentlichung
Lesezeit
3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Der Spickzettel zur Einwandbehandlung am Telefon hat zwölf Punkte in zwei Gruppen: fünf Punkte vor dem Anruf, sieben im Moment des Einwands und danach. Der Kern ist eine Rückfrage statt eines Arguments. Sie lesen die Liste frei auf dieser Seite. Die Druckfassung zum Auslegen am Arbeitsplatz bekommen Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse.

Stand Quellen

Dazu: Einwand-Spickzettel, Spickzettel mit 10 Formulierungen, per E-Mail, per E-Mail nach Angabe von Name und Adresse.

Fakten

Punkte auf dem Spickzettel
Zwölf in zwei Gruppen: vor dem Anruf, im Einwand und danachQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Haltung bei jedem Einwand
Erst die Rückfrage, dann die AntwortQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026
Format der Druckfassung
Eine Seite, im Druckdialog als PDF speicherbarQuelle: KRAUSS GmbH, Stand 10/2026

Die Checkliste lesen Sie frei auf dieser Seite.Zur Druckfassung

Inhalt5 Abschnitte
  1. 01Was gehört auf einen Spickzettel für Einwände am Telefon?
  2. 02Was prüfen Sie, bevor Sie anrufen?
  3. 03Was tun Sie im Moment des Einwands und danach?
  4. 04Wie reagieren Sie auf die vier häufigsten Einwände?
  5. 05Wann hilft ein Spickzettel nicht?

Was gehört auf einen Spickzettel für Einwände am Telefon?

Auf den Spickzettel gehören nur Punkte, die Sie im Gespräch in Sekunden überblicken: eine Rückfrage statt eines Arguments, ein nächster Schritt statt einer Verteidigung und ein Ergebnis nach jedem Anruf. Jeder Punkt steht in einem Satz.

Die Liste hat zwei Gruppen. Die erste Gruppe bereitet den Anruf vor, die zweite gilt im Moment des Einwands und hält fest, was nach dem Gespräch passiert. Ein Gesprächsleitfaden gibt den Rahmen, der Spickzettel ergänzt ihn um die Momente, in denen es hakt.

Was prüfen Sie, bevor Sie anrufen?

Vor dem Anruf prüfen Sie fünf Punkte, die den häufigsten Einwand schon entschärfen: den Anlass, den Namen, die Rolle, die erste Rückfrage und den Terminvorschlag.

  • Ich habe einen Anlass beim Angerufenen notiert und nenne ihn im ersten Satz.
  • Ich kenne den Namen des Gesprächspartners.
  • Ich weiß, welche Rolle er im Unternehmen hat und was er entscheidet.
  • Ich habe zu den vier häufigsten Einwänden je eine Rückfrage vorbereitet.
  • Ich weiß, welchen Termin ich anbiete und wann mein Außendienst Zeit hat.

In einem Projekt für einen Anbieter von Software für die Gastronomie fiel der Einwand „Kein Bedarf“ im ersten Satz fast in jedem Gespräch. Nach der Umstellung auf einen Anlass (die Eröffnung eines zweiten Standorts) sank der Anteil dieses Einwands im ersten Satz nach Schätzung der Anrufer auf etwa jedes dritte Gespräch.

Was tun Sie im Moment des Einwands und danach?

Im Moment des Einwands tun Sie fünf Dinge in dieser Reihenfolge: Pause machen, bestätigen, nachfragen, zuhören und erst dann antworten. Danach halten Sie das Ergebnis fest und legen den nächsten Schritt an.

  • Ich lasse den Einwand ausreden und mache eine Pause.
  • Ich bestätige den Einwand in einem Satz („Das verstehe ich“).
  • Ich stelle eine Rückfrage zum Grund.
  • Ich höre die Antwort zu Ende, ohne zu unterbrechen.
  • Ich antworte kurz und biete einen kleinen nächsten Schritt an.
  • Ich notiere in einem Satz, was der Angerufene gesagt hat, und setze einen Termin an oder den Kontakt auf Wiedervorlage mit Datum.
  • Ich schicke die Bestätigung oder die Unterlagen am selben Tag.

Die Pause ist der wichtigste Punkt. Wer sofort antwortet, antwortet auf die Oberfläche des Einwands. Die Einwandbehandlung beginnt damit, dass Sie die Frage hinter dem Einwand finden. Wer den Kontakt ohne Datum zurücklegt, verliert ihn, und ein Datum für die Wiedervorlage macht aus einem Nein ein „Später“.

Wie reagieren Sie auf die vier häufigsten Einwände?

Auf die vier häufigsten Einwände reagieren Sie mit je einer Rückfrage, die den Grund klärt und das Gespräch offen hält. Die Tabelle nennt zu jedem Satz, was oft dahintersteckt.

Vier häufige Einwände, was dahintersteckt und eine Rückfrage, Einschätzung von KRAUSS, Stand 10/2026
EinwandWas oft dahinterstecktRückfrage
„Kein Bedarf“Der Angerufene sieht keinen Zusammenhang zu seiner Lage„Wie lösen Sie [Thema] heute?“
„Keine Zeit“Der Zeitpunkt ist schlecht, nicht das Thema„Wann passt es Ihnen besser, heute Nachmittag oder morgen früh?“
„Schicken Sie Unterlagen“Der Angerufene will das Gespräch beenden oder braucht Information„Gern. Wer entscheidet bei Ihnen darüber, und wann steht die Planung an?“
„Wir haben schon einen Lieferanten“Ein Wechsel kostet Mühe, der Anlass fehlt„Was würde Sie überzeugen, einen zweiten Anbieter zu vergleichen?“
Quelle: Einschätzung der Redaktion der KRAUSS GmbH aus der Praxis der Telefonakquise, keine Marktstudie.

Wann hilft ein Spickzettel nicht?

Ein Spickzettel hilft nicht, wenn das Problem vor dem Einwand liegt: bei der falschen Zielgruppe oder beim abgelesenen Text.

  • Wenn Sie den Anruf nur ablesen wollen, hilft kein Spickzettel, denn Einwände brauchen eine Antwort auf den Menschen am Telefon.
  • Wenn Ihnen die Zielgruppe fehlt, lösen Sie das vor der Einwandbehandlung: Bei der falschen Zielgruppe ist jeder Einwand berechtigt.

Eine Zielgruppe, die Ihr Angebot nicht braucht, bringt auch mit jeder Rückfrage kein Gespräch. Prüfen Sie in dem Fall die Liste. Den ganzen Ablauf vom Einstieg bis zum Termin zeigt der Gesprächsleitfaden für die Kaltakquise. Im Gesprächs-Simulator spielen Sie ein Gespräch in Ihrer Branche durch. Wie Sie Einwände im Rollenspiel üben, zeigt das Vertriebstraining, und wie KRAUSS Termine für Sie vereinbart, die Methode.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen kurz beantwortet.

01Wie nutzen Sie den Spickzettel im Telefonat?

Legen Sie die Druckfassung neben das Telefon und gehen Sie vor dem Anruf die fünf Punkte der ersten Gruppe durch. Im Gespräch schauen Sie nur auf die Rückfrage zum Einwand. Nach dem Anruf haken Sie die letzten zwei Punkte ab. Mit der Zeit brauchen Sie die Liste seltener.

02Welche Einwände kommen im B2B-Telefonat am häufigsten?

Am häufigsten fallen vier Sätze: „Kein Bedarf“, „Keine Zeit“, „Schicken Sie Unterlagen“ und „Wir haben schon einen Lieferanten“. Die Tabelle weiter unten nennt zu jedem Satz, was oft dahintersteckt, und eine Rückfrage, die das Gespräch offen hält. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis, keine Erhebung.

03Muss ich eine E-Mail-Adresse angeben, um den Spickzettel zu lesen?

Nein. Die zwölf Punkte stehen frei auf dieser Seite, Sie lesen sie ohne Eingabe. Nur die Druckfassung gibt es mit Ihrer E-Mail-Adresse, Name und Firma sind freiwillig. Den Link zur Druckfassung schicken wir Ihnen zusätzlich per E-Mail, damit Sie sie jederzeit wieder öffnen können.
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  1. 01

    KRAUSS GmbH: Methode: So entsteht ein Verkaufstermin mit Kaufinteresse (krauss-gmbh.com)

    Stand Oktober 2026abgerufen am KRAUSS-Angabe

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