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BlogVertriebsprozess

Vertrieb Grundlagen: Erfolgreiche Verkaufstechniken und Strategien

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt7 Abschnitte
  1. 01Welche Aufgaben und Stufen hat der Vertrieb?
  2. 02Welche Vertriebsart passt zu Ihrem Angebot?
  3. 03Wie viele Kundentermine schafft ein Vertriebler? Eine Rechnung
  4. 04Wo bleibt die Zeit im Außendienst? Ein Beispiel aus der Praxis
  5. 05Was prüfen Sie bei den Grundlagen zuerst?
  6. 06Wann passt welche Vertriebsart nicht? Grenzen und Nachteile
  7. 07Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Vertrieb umfasst alle Tätigkeiten, die ein Angebot vom Hersteller zum zahlenden Kunden bringen. Im B2B läuft das in fünf Stufen: Zielgruppe wählen, Erstgespräch führen, Bedarf klären, Angebot machen, Abschluss verhandeln.

Dieser Beitrag stammt von März 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Ein Vertriebler schafft bei den Annahmen unten rund 26 Kundentermine im Monat, mehr nicht, weil Fahrten und Verwaltung den Kalender füllen. Stand: Oktober 2026.

Welche Aufgaben und Stufen hat der Vertrieb?

Der Vertrieb hat im B2B fünf Stufen mit je einer Aufgabe und einer Zahl, an der Sie die Stufe messen. Die Reihenfolge ist fest, nur die Gewichtung wechselt von Branche zu Branche. Begriffsbestimmung: Vertrieb, abgerufen am 06.10.2026.

Tabelle: Fünf Stufen des B2B-Vertriebs mit Kennzahl, Stand 10/2026

Welche Aufgaben und Stufen hat der Vertrieb?
StufeAufgabeKennzahl
1 ZielgruppePassende Firmen und Entscheider findenAnteil der Liste, die zum Angebot passt
2 ErstgesprächEntscheider erreichen, Termin vereinbarenTerminquote
3 BedarfProblem und Beteiligte klärenAnteil der Termine mit klarem Bedarf
4 AngebotLösung und Preis vorlegenAngebote je Monat, Rückläufer
5 AbschlussEntscheidung herbeiführenAbschlussquote

Quelle: Redaktion. Wie Sie daraus eine Pipeline bauen, zeigt der Leitfaden Neukunden-Pipeline aufbauen, die Begriffe das Glossar unter Pipeline.

Welche Vertriebsart passt zu Ihrem Angebot?

Direktvertrieb passt zu erklärungsbedürftigen Angeboten, indirekter Vertrieb zu Produkten, die ein Partner im Sortiment mitführt. Die Wahl hängt am Auftragswert und an der Erklärungstiefe.

Tabelle: Vertriebsarten im B2B im Vergleich, Einschätzung der Redaktion, Stand 10/2026

Welche Vertriebsart passt zu Ihrem Angebot?
ArtSo läuft esPasst beiNachteil
Direktvertrieb (Außendienst)Eigene Verkäufer besuchen KundenHohe Auftragswerte, BeratungFahrzeit und Fixkosten
Inside SalesVerkauf per Telefon und VideoMittlere Auftragswerte, viele KundenWeniger Beziehung vor Ort
HandelsvertreterSelbstständige vermitteln gegen ProvisionRegionale Abdeckung ohne FixkostenWeniger Steuerung
Händler und DistributorenPartner kaufen und verkaufen weiterStandardprodukte, große FlächeWenig Kundenkontakt
Online-ShopKunde bestellt selbstEinfache, bekannte ProdukteKein Gespräch, Preisvergleich

Mehr zu den Begriffen: Handelsvertreter und Vertriebsagentur im Glossar.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Wie viele Kundentermine schafft ein Vertriebler? Eine Rechnung

Ein Vertriebler schafft bei den Annahmen unten rund 26 Kundentermine im Monat. Der Hebel liegt deshalb weniger beim Verkaufstalent als bei der Zeit, die ihm für Kunden bleibt.

Tabelle: Rechnung zur Verkaufszeit je Vertriebler und Monat, alle Werte Annahmen

Wie viele Kundentermine schafft ein Vertriebler? Eine Rechnung
PostenRechnungErgebnis
Arbeitszeit im Monat40 Std. × 4,3 Wochen172 Std.
Anteil VerkaufszeitAnnahme45 %
Verkaufszeit172 × 45 %rund 77 Std.
Aufwand je Termin mit Vor- und NachbereitungAnnahme3 Std.
Termine im Monat77 ÷ 3rund 26

Quelle: Annahmen der Redaktion, kein Marktwert. Ein Beispiel: Steigt der Anteil Verkaufszeit auf 60 %, sind es rund 34 Termine im Monat.

Wo bleibt die Zeit im Außendienst? Ein Beispiel aus der Praxis

In einem Projekt für einen Hersteller von Sicherheitstechnik führten fünf Außendienstler zwei Wochen lang ein Zeitprotokoll. 31 % der Arbeitszeit verbrachten sie beim Kunden, 24 % auf der Straße, 29 % mit Verwaltung und 16 % mit der Suche nach neuen Terminen. Das ist ein einzelnes Team, kein Branchenwert. Wer die 16 % und einen Teil der 24 % auf ein Terminierungsprojekt überträgt, gewinnt Zeit beim Kunden. Wie das aussieht, zeigt der Leitfaden Außendienst entlasten.

Was prüfen Sie bei den Grundlagen zuerst?

Fünf Fragen klären, ob Ihr Vertrieb auf einer tragfähigen Basis steht.

  • Wissen Sie, welche Firmen und welche Rollen Ihr Angebot kaufen?
  • Hat jede Stufe eine Zahl und einen Verantwortlichen?
  • Kennen Sie Ihre Verkaufszeit je Vertriebler?
  • Ist die Vertriebsart zum Auftragswert passend?
  • Steht der Weg vom ersten Anruf zum Termin als Ablauf fest?

Den Weg zum Termin beschreibt die Seite Telefonakquise, eine erste Standortbestimmung bietet der Neukunden-Check.

Termine mit Kaufinteresse

Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.

Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.

  • Bei Ihnen bestätigt
  • Beim Kunden bestätigt[2]
Testprojekt konfigurieren

Wann passt welche Vertriebsart nicht? Grenzen und Nachteile

Direktvertrieb passt nicht, wenn der Auftragswert die Fahrt nicht trägt: Bei Aufträgen unter einigen Tausend Euro frisst der Besuch die Marge. Handelsvertreter passen nicht, wenn Sie die Gespräche selbst steuern wollen, denn sie arbeiten selbstständig und für mehrere Hersteller. Der Online-Shop passt nicht für erklärungsbedürftige Lösungen. Eine Grenze gilt für jede Art: Wer keine Zielgruppe benennen kann, verbessert den Vertrieb mit keiner Organisationsform. Die Entscheidung zwischen eigenem Team und Dienstleister beschreibt die Seite Vertrieb auslagern.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben im Vertrieb?

Zielgruppe wählen, Erstkontakt herstellen, Bedarf klären, Angebote machen, Abschlüsse verhandeln und Kunden betreuen.

Welche Fähigkeiten braucht der Vertrieb?

Zuhören, Fragen stellen, Einwände klären, Zahlen verstehen und Ablehnung aushalten. Das Training für diese Fähigkeiten beschreibt die Seite Vertriebstraining.

Welche Rolle hat der Vertrieb im Unternehmen?

Er verwandelt Angebote in Umsatz und bringt Rückmeldungen der Kunden zurück ins Unternehmen.

Was bestimmt den Erfolg im Vertrieb?

Eine klare Zielgruppe, genug Termine mit Entscheidern und ein Prozess mit messbaren Stufen.

Wie definiert sich Vertrieb?

Als Gesamtheit der Tätigkeiten und Wege, die ein Angebot zum Kunden bringen, nach der Begriffsbestimmung bei Wikipedia.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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Kein Verkaufsgespräch. In 15 Minuten klären wir, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und wie ein Testprojekt aussieht.

Ihr nächster Schritt

Startklar
  1. 01Testprojekt konfigurieren60 Sekunden
  2. 02Gespräch mit Jesse Klotz15 Minuten
  3. 03Zielgruppe und Leitfadengemeinsam
  4. 04Erste bestätigte Termineim Kalender
Lieber anrufen?+49 8191 93759-00