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BlogVerkaufsgespräch

Consultative Selling Techniken für nachhaltigen Vertriebserfolg im B2B-Bereich

Johannes KraussGeschäftsführer der KRAUSS GmbH
Veröffentlicht
Aktualisiert
Lesezeit
4 Min. Lesezeit
Inhalt9 Abschnitte
  1. 01Wie funktioniert Consultative Selling im B2B-Vertrieb?
  2. 02Was bringt beratendes Verkaufen in Zahlen? Eine Rechnung
  3. 03Wie unterscheidet sich beratender Verkauf vom klassischen Verkauf?
  4. 04Was zeigt ein Fall aus der Praxis?
  5. 05Wann nicht: Grenzen von Consultative Selling
  6. 06Wie bereiten Sie ein beratendes Gespräch vor?
  7. 07Wie messen Sie, ob es wirkt?
  8. 08Checkliste: Beratendes Gespräch
  9. 09Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Consultative Selling heißt: Sie fragen zuerst, empfehlen danach und nennen den Preis zuletzt. Im B2B lohnt das bei erklärungsbedürftigen Produkten und Aufträgen ab etwa 10.000 €, weil Käufer dort Lösungen vergleichen, keine Listenpreise.

Dieser Beitrag stammt von Mai 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.

Die Technik besteht aus vier Schritten: Lage klären, Folgen beziffern, Lösung abgleichen, nächsten Schritt vereinbaren. Stand: Oktober 2026.

Wie funktioniert Consultative Selling im B2B-Vertrieb?

In vier Schritten, die jeweils eine Frage beantworten. Der Verkäufer redet in den ersten zwei Schritten weniger als der Kunde.

Wie funktioniert Consultative Selling im B2B-Vertrieb?
SchrittLeitfrage an den KundenErgebnis
1. Lage klären"Wie lösen Sie das heute?"Ausgangslage und Beteiligte
2. Folgen beziffern"Was kostet Sie das im Monat?"Zahl, die der Kunde selbst nennt
3. Lösung abgleichen"Was müsste die Lösung können, damit Sie entscheiden?"Entscheidungskriterien
4. Nächster Schritt"Wer muss bis wann dabei sein?"Termin mit Entscheidern

Tabelle: Vier Schritte im beratenden Verkaufsgespräch, Einschätzung der Redaktion, Stand 10/2026

Vertiefende Fragen liefert der Beitrag Fragetechniken zur Bedarfsermittlung, die Frage nach dem Schmerz der Beitrag Pain Points erkennen. Die Gesprächsstruktur beschreibt SPIN Selling.

Was bringt beratendes Verkaufen in Zahlen? Eine Rechnung

Es hebt die Abschlussquote und kostet Zeit je Termin. Rechnung mit Annahmen der Redaktion, keine Messwerte von KRAUSS:

Was bringt beratendes Verkaufen in Zahlen? Eine Rechnung
GrößeProduktverkaufBeratender Verkauf
Erstgespräche je Quartal4040
Zeit je Gespräch inklusive Vorbereitung1,5 Stunden2,5 Stunden
Abschlussquote18 %28 %
Aufträge7,211,2
Auftragswert24.000 €24.000 €
Umsatz je Quartal172.800 €268.800 €
Mehrumsatz96.000 €

Tabelle: Beispielrechnung beratender Verkauf, 40 Gespräche × Quote × Auftragswert, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026

Der Mehraufwand beträgt 40 Stunden je Quartal. Jede Zusatzstunde bringt in der Rechnung 2.400 € Umsatz. Voraussetzung sind Termine mit den richtigen Entscheidern: Wer Termine vom Telefon bekommt, sollte sie vorab qualifizieren, den Rahmen beschreibt der Beitrag Kosten je Termin. Zum Gegenrechnen: Das Preisblatt von KRAUSS nennt im Paket {{preis:start.name}} als Prognose je Termin {{preis:start.prognose.leicht}} bis {{preis:start.prognose.mittel}} {{q:preisblatt}}.

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Wie unterscheidet sich beratender Verkauf vom klassischen Verkauf?

Der klassische Verkäufer stellt sein Produkt vor, der Berater die Lage des Kunden. Das zeigt sich im Redeanteil: Im beratenden Gespräch sprechen Sie etwa 30 Prozent, der Kunde 70 Prozent (Richtwert der Redaktion). Ausdrücklich nicht beratend ist, wenn Sie Fragen stellen, aber die Antwort schon kennen. Mehr zu verwandten Methoden lesen Sie in den Beiträgen Solution Selling und Consultative Value Selling.

Was zeigt ein Fall aus der Praxis?

In einem Projekt für einen Hersteller von Industriearmaturen bekam der Außendienst Termine aus der Telefonakquise, verkaufte aber nach Katalog. Von 30 Erstterminen im Quartal wurden 4 Angebote zu Aufträgen. Der Vertrieb führte eine feste Frage nach Ausfallkosten ein ("Was kostet Sie ein Stillstand je Stunde?") und ließ den Kunden die Zahl nennen. Im Folgequartal wurden aus 28 Terminen 7 Aufträge. Das Angebot blieb gleich, nur die Reihenfolge im Gespräch änderte sich.

Wann nicht: Grenzen von Consultative Selling

Bei Standardprodukten mit klarem Preisvergleich, bei kleinen Aufträgen und wenn der Kunde nur ein Angebot einholen will. Dann wirken die Fragen wie Verzögerung. Auch bei Terminen, in denen Sie nur zehn Minuten haben, etwa auf Messen, ist die Kurzform besser: zwei Fragen, dann ein Folgetermin. Eine zweite Grenze ist das Team: Beratender Verkauf braucht Fachwissen und Gesprächsübung, Neulinge brauchen sechs bis zwölf Monate dafür. Kein Ersatz ist die Methode für fehlende Termine, die Seite Telefonakquise zeigt, wie Sie Gespräche mit Entscheidern bekommen.

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Wie bereiten Sie ein beratendes Gespräch vor?

Mit drei Fragen vorab: Wen treffen Sie, was hat der Kunde schon versucht, was wäre ein Erfolg? Die Antworten holen Sie sich beim Termin, nicht erst beim Gespräch, etwa im Briefing am Telefon. Üben Sie die Fragen im Gesprächs-Simulator, das hilft beim Aufbau, die Checkliste Lead-Qualifizierung Fragen bei der Auswahl. Wer Entscheider nicht erreicht, findet Wege im Leitfaden Entscheider finden und erreichen.

Wie messen Sie, ob es wirkt?

Mit drei Zahlen: Abschlussquote, Zeit bis zur Entscheidung und Auftragswert. Vergleichen Sie zwölf Wochen vor und nach der Umstellung. Eine Anleitung zu den Kennzahlen steht im Leitfaden Akquise-Kennzahlen messen. Als Spiegel der Gesprächsqualität dient das Protokoll: Wie viele Gespräche enden mit einem benannten nächsten Schritt?

Checkliste: Beratendes Gespräch

  • Vorab: Rolle, Vorgeschichte und Ziel des Kunden geklärt
  • Mindestens drei offene Fragen zur Lage gestellt
  • Kosten des Problems vom Kunden beziffern lassen
  • Entscheidungskriterien und Beteiligte notiert
  • Lösung erst nach den Kriterien vorgestellt
  • Nächster Schritt mit Datum und Teilnehmern vereinbart

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Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich beratender Verkauf von klassischen Methoden?

Er beginnt mit Fragen zur Lage des Kunden, nicht mit dem Produkt. Der Preis steht am Ende, nachdem der Kunde den Nutzen beziffert hat.

Welche Fähigkeiten braucht ein beratender Verkäufer?

Zuhören, Fragen stellen, Zahlen einordnen und Fachwissen zur Branche des Kunden. Ohne Branchenwissen bleiben die Fragen oberflächlich.

Wie messe ich die Wirkung?

An Abschlussquote, Dauer bis zur Entscheidung und Auftragswert, jeweils vor und nach der Umstellung.

In welchen Branchen wird beratend verkauft?

Überall, wo Produkte erklärungsbedürftig sind: Maschinenbau, Software, Gebäudetechnik, Großküchen. Weitere Beispiele im Beitrag Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte.

Prompt ansehen und anpassen

Der Prompt geht an den Anbieter, den Sie wählen. Antworten einer KI können Fehler enthalten: Prüfen Sie Zahlen auf der Fakten-Seite.

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