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Kurz gesagt
Fassen Sie ein Angebot nach 3, 7 und 14 Tagen nach, mit je einer anderen Frage und spätestens beim zweiten Mal am Telefon. Das nervt nicht, solange jede Nachricht dem Kunden etwas bringt: eine Antwort, eine Information oder eine Entscheidungshilfe.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Wie oft und wann fassen Sie ein Angebot nach?
Dreimal in 14 Tagen, mit wechselndem Kanal. Der Takt:
| Tag | Kanal | Inhalt der Nachricht |
|---|---|---|
| 3 | "Ist das Angebot angekommen, ist die Spezifikation vollständig?" | |
| 7 | Telefon | "Welche Fragen sind noch offen, wer entscheidet mit?" |
| 14 | Mail oder Telefon | "Können wir den Termin für die Entscheidung festlegen?" |
Tabelle: Takt zum Nachfassen eines Angebots, Beschreibung der Redaktion, Stand 10/2026
Schon beim Versand fragen Sie: "Bis wann möchten Sie entscheiden?" Dann ist der Zeitpunkt vereinbart und das Nachfassen ein Rückruf, kein Nachlaufen. Die Checkliste Angebot nachfassen und der Leitfaden Angebot nachfassen enthalten die Texte, das Muster der ersten Mail steht im Beitrag Angebotsanfrage per Mail.
Was bringt das Nachfassen? Eine Rechnung
Es hebt die Abschlussquote der offenen Angebote. Annahmen der Redaktion: 20 offene Angebote à 15.000 €, Abschlussquote 25 % ohne und 33 % mit konsequentem Nachfassen.
| Variante | Rechnung | Auftragswert |
|---|---|---|
| Ohne Nachfassen | 20 × 15.000 € × 25 % | 75.000 € |
| Mit Nachfassen | 20 × 15.000 € × 33 % | rund 100.000 € |
| Unterschied | rund 25.000 € |
Tabelle: Beispielrechnung Wirkung des Nachfassens, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026
Der Aufwand dafür: 20 Angebote × 3 Kontakte × 10 Minuten, also 10 Stunden. Die Quoten sind Annahmen, messen Sie Ihre eigenen im Vorher-nachher-Vergleich.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigte das Nachfassen in der Praxis?
In einem Projekt für einen Anbieter von Gewerbebeleuchtung sahen wir 30 Angebote über ein Quartal. 11 fassten wir binnen 5 Tagen telefonisch nach, 19 bekamen nur eine Mail oder gar keine Nachricht. Von den 11 gab es 9 Rückmeldungen und 4 Aufträge, von den 19 gab es 6 Rückmeldungen und 3 Aufträge. Der Unterschied liegt vor allem bei den Rückmeldungen: Wer antwortet, entscheidet auch. Die Aufträge selbst sind eine zu kleine Zahl für einen Beleg.
Wann nicht: Wann Sie die Chance ruhen lassen
Nach drei Kontakten ohne Reaktion, bei einer klaren Absage und wenn der Kunde um Ruhe bittet. Dann tragen Sie eine Wiedervorlage in vier bis sechs Wochen ein und schreiben nichts dazwischen. Bei Ausschreibungen bestimmt die Vergabestelle den Kontaktweg, halten Sie sich an ihre Vorgaben. Drängen Sie nicht mit erfundenen Fristen. Wer viele offene Angebote hat und nicht zum Nachfassen kommt, findet Hilfe im Leitfaden Außendienst entlasten und auf der Seite Telefonakquise.
Welche Formulierungen funktionieren?
Fragen, die eine Antwort zulassen: "Was fehlt Ihnen noch für die Entscheidung?" oder "Sollen wir die Position B anders schneiden?" Vermeiden Sie "Ich wollte nur mal nachhören" und "Haben Sie schon geschaut?". Sie geben dem Kunden nichts zum Antworten. Weitere Antworten auf Einwände bietet das E-Book So verwandeln Sie Einwände in echte Verkaufschancen.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Wie fasse ich per Mail nach einem Angebot nach?
Mit zwei Sätzen und einer Frage: "Ist das Angebot vom [Datum] bei Ihnen angekommen? Welche Fragen sind noch offen?"
Welche Vorteile hat das telefonische Nachfassen?
Sie hören den Ton, erfahren den Entscheider und klären Einwände sofort. Eine Mail kann ungelesen bleiben.
Wie oft darf ich nachhaken?
Dreimal in 14 Tagen, danach in der Wiedervorlage in vier bis sechs Wochen. Mehr wird als Druck empfunden.
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